• Nie Znaleziono Wyników

Schwefelsäure Mg-Salzlsgg. werden nach Entfernung der flüchtigen Säuren u. der Ammonsalze durch Eindampfen u. gelindes Glühen in einen wl. Rückstand überführt, in dessen Lsg. durch Tüpfeln auf einem mit Phenolphthalein getränkten Papierstreifen geringste Spuren Mg nachgewiesen werden können (0,006 mg Mg in 1 Tropfen). (Ztschr.

analyt. Chem. 8 8. 93— 94. 1932. Kiew, Chem.-techn. Inst.) Ec k s t e i n.

A . C. Shead und Roy K . Valla, Trennung und Bestimmung von Calcium und Magnesium. 8-Oxychinolin-Saccharatmethode. Die früher (C. 1930. II. 3819) angegebene

255 Methode eignet sich nur für S i0 2-freies Analysenmaterial. Es wird nun ein Verf. an­

gegeben, das auch hei Silicaten anwendbar ist. S i02, Fe203 u. A1203 werden zunächst in üblicher Weise entfernt. Im h. Filtrat wird Ca als Öxalat u. Mg als Oxychinolat zusamniengefällt. Der Nd. wird geglüht, danach wird mit 3 0 °/o ig . Zuckerlsg. extrahiert (1. c.). (Ind. engin. Chem. Analytical Edition 4. 24 6 . 1 5 /4 . 1 9 3 2 . Norman, Okla.,

Univ.) Lo r e n z.

Herbert L. Davis, Die quantitative Bestimmung von Aluminium und überschüssiger Säure in Aluminiumsalzcn. Die Titrationsmethode arbeitet mit Thymolblau als Indicator, dessen Farbumschläge bei folgendem p « vor sich gehen: R ot 1,2— 2,8, Gelb 8,0— 9,6, Blau. Es werden 2 Ausführungsmethoden angegeben: 1. Die ca. 1-n.

Al-Salzlsg. wird mit einigen Tropfen Thymolblau versetzt u. genügend gemessene Alkalilsg. zugesetzt, bis die Farbe rein gelb ist. Dann wird mit 1-n. Säure zurück­

titriert bis zum ersten Auftreten der Rotfärbung. Hieraus läßt sich die freie Säure berechnen. Hierauf wird unter Erhitzen mit 1-n. Alkali weiter titriert bis zur ein­

tretenden Blaufärbung. Bei A12(S 04)3 setzt man zweckmäßig zu je 10 g zu titrierender Lsg. 2 g reines NaCl zu. Ist die Unters.-Probe bas., wird analog verfahren. 2. Zu dem System, das Al-Salz u. freie Säure enthält, wird eine bekannte Menge (A) Standard­

alkali zugesetzt, bis das Aluminiumhydroxyd wieder völlig klar gel. ist u. der Indicator eine tiefblaue Färbung angenommen hat. Nun wird Standardsäure (B) zugesetzt bis zum Verschwinden der blauen Färbung (pn = 8). Unter weiterem Zusatz von ge­

messener Alkalimenge (C) färbt sich die Lsg. schließlich rot. Chloridlsgg. können erhitzt werden, Sulfatlsgg. nicht. Letztere erhalten den erwähnten NaCl-Zusatz. Bezeichnet man mit D die der anwesenden überschüssigen Säure äquivalente Alkalimenge, so ist A = B + C + D u. A — (B + C) = D. Der Indicator gibt also bei der Titration die Abgrenzung zwischen B u. C u. zwischen C u. D. (Journ. physical Chem. 36. 1449

bis 1453. Mai 1932.) Kr u j i m a c h e r.

Jules Delforge, Bemerkungen zur Analyse der Silicoaluminate. Kritik der in der Arbeit von De l f e l d (C. 1931. II. 3029) angegebenen Arbeitsvorschriften zur Best.

des Al u. Si in natürlichen u. künstlichen Silieoaluminaten. Lösen des Alkaliaufschlusses in Porzellangcfäßen ist dem in Glasgefäßen vorzuziehen; das beim Aufschluß an­

gegriffene P t darf bei der Al-Best. mit Na2S204 nicht unberücksichtigt bleiben. Der günstigste Aufschluß erfolgt mit HF. Anschließend gibt Vf. eine Arbeitsvorschrift zur Trennung des Ti vom Fe. Das Fe wird nach dem Bisulfataufsehluß statt mit H2S 03 mit HoS reduziert. Höhere Auswaagen an T i02 bei diesem Verf. als bei der direkten Best. erklärt Vf. aus der Anwesenheit geringer Mengen anderer Oxyde. (Bull.

Soe. chim. Belg. 41. 95— 97. Febr. 1932. Charleroi, Univ. de Travail.) Ec k s t e i n.

S. W . Potapenko, Bestimmung von Eisen und Mangan in Carbonatgesteinen. Die Fe-Best. kann entweder direkt oder an den Sesquioxyden vorgenommen werden. Zur direkten Best. wird 1 g Einwaage 45 Min. geglüht, in 100 g W. eingetragen u. mit 20 com konz. HCl bis zur Lsg. erhitzt. Verd. auf 250, Colorimetrieren des Fe. Zuver­

lässiger ist die Fe-Best. in den Sesquioxyden: 5 g K H S 04 werden im Porzellantiegel bis zum Aufhören der Blasenbldg. geschmolzen, die Schmelze nach Erkalten entfernt, die geglühten Sesquioxyde in den Tiegel mitsamt der Schmelze zurückgebracht u; auf schwacher Flamme geschmolzen. Die Schmelze mitsamt Tiegel u. Deckel wird mit 100 ccm W. - f 15 ccm konz. H2S 04 bis zur Lsg. erhitzt, zu 250 verd. u. das Fe colori- metriert. — Mn-Best. 1 g. Einwaage wird nach Glühen mit 50 ccm W . + 50 ccm H N 03 1: 1 in der Hitze gel.; bei höherem Mn-Geh. wird etwas H202 zugesetzt zur Lsg.

der in H N 03 uni. Mn-Oxyde. Man gibt in der Siedehitze 1 g P b 02 zu, kocht 5 Minuten u. läßt absitzen nach Zusatz von 50 com W. In 50— 75 com Lsg. wird das Mn colori- metriert. Bei Vollanalyse der Carbonatgesteine, bei der doppelten Ausfällung der Sesqui­

oxyde in Ggw. eines NH4-Salzüberschusses ausgeführt wird, verbleibt das Mn in Lsg.

u. fällt teilweise (’ /.i) bei Ausfällung des Ca u. teilweise bei Ausfällung des Mg als Mn304

aus, im Mg2P207 als Mn2P20 7. Das Mn kann dann im geglühten CaO u. Mg2P207 in gleicher Weise bestimmt werden. (Journ. chem. Ind. [russ.: Shurnal chimitscheskoi Promyschlennosti] 8 . Nr. 20. 48— 50. 1931.) Sc h ö n f e l d.

J. A . Scherrer, Die Bestimmung von Zinn in Eisen und Stahl. Es wird eine Methode zur Best. von Sn in geringen Mengen im Stahl beschrieben, die darin besteht, das Sn von anderen Beimengungen, wie Cr, V, W, durch Fällen als Sulfid in verd. H N 03- Lsg. zu trennen, anschließend dann von Cu u. Mo durch Fällen mit NH4OH zu trennen.

Nach Entfernung der Beimengungen wird das Sn in einer HCl-H2S04-Lsg. mittels Pb in die zweiwertige Form reduziert u. durch Titrieren mit einer eingestellten J-Lsg. zum

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vierwertigen Sn oxydiert. Die einzelnen Vorschriften für die Behandlung unlegierter u. in H N 03 1. u. uni. legierter Stähle werden mitgeteilt; bei Beachtung der erforderlichen Vorsichtsmaßregeln läßt sich eine Genauigkeit von 0,001% erzielen. (Bureau Standards Journ. Res. 8. 309— 20. Febr. 1932. Washington.) Ed e n s.

P. M. Ssadowski, Zur Rationalisierung der Methoden zur chemischen Analyse von anorganischen Kolloiden. Die Bldg. kolloidaler Metazinnsäure bei der Analyse von Fo-lialtigen Verzinnungen läßt sich wie folgt vermeiden: Um in der H N 03-Lsg. die Metazinnsäure in Gelform zu erhalten u. die den Übergang des Pb in Lsg. erschwerende Wrkg. der H N 03 zu beseitigen, wurde versucht, die überschüssige H N 03 mit Alkali zu neutralisieren. Die Lauge wurde dem h. Gemisch unter heftigem Umrühren zu­

gesetzt. Nahe dem Neutralitätspunkt bildeten sich Flocken, die sich zu Boden setzten u. die trübe Fl. klärte sich vollständig auf. Die Fl. war völlig frei von Fe, das Filtrat enthielt das gesamte Pb. Der Nd. das Fe u. Sn. Ist relativ viel Fe (in bezug zu Sn) enthalten, so empliehlt sich eine der Einwaage gleiche Sn-Menge vor dieser Trennung zuzusetzen. Jedoch kann das Sn durch einen beliebigen ehem. indifferenten Stoff ersetzt werden. Enthält die Verzinnung Cu u. kein Fe, so wird die H N 03-Lsg. mit Lauge unter Umrühren versetzt, bis der Nd. eine schwachblaue Nuance zeigt; er enthält dann das gesamte Sn u. Cu, während das Pb in Lsg. bleibt. Durch analoge Maßnahmen läßt sich S i02 niederschlagen. Fein gemahlenes Glas (Na-Ca-Silicat) wird mit Na-K- Carbonat geschmolzen, die Schmelze in H N 03 gel. u. in der Siedehitze unter Umrühren mit Lauge neutralisiert. Der Nd. enthielt reine Si02, u. die Fl. war völlig frei von Si02.

Besonders günstig war die Anwendung dieser Maßregel bei der Zementa.na\yse. Bei der Neutralisation der überschüssigen H N 03 mit Lauge fiel mit der S i02 das gesamte Fe u. Al aus, die sich durch Behandeln mit HCl auf dem W.-Bade leicht von der Kiesel­

säure trennen lassen. In allen Fällen wurde im Moment der Neutralisation der H N 03- Lsg. u. Bldg. des flockigen Nd. Aufklärung der Fl. beobachtet. Das Niederschlagen des Kolloids in diesen Beispielen ist eine Folge der Einw. fremder Stoffe, des Umrührens u. dos Erhitzens. (Chem. Journ. Ser. B. Journ. angew. Chem. [russ.: Chimitscheskii Shurnal. Sser. B. Shurnal prikladnoi Chimii] 4. 926— 31. 1931.) Sc h ö n f e l d.

Heinz Kornfeld, Erfahrungen mit der magnetischen Schnellbestimmung des Kohlen­

stoffs mit dem Garbomeier von Malmberg. Es werden eine Reihe von Erfahrungen ver­

schiedener Werke hinsichtlich der magnet. Schnellbest, des C an gehärteten Proben durch das Carbometer von Ma l m BERG in Form von Häufigkeitskurven ausgewertet.

Hierbei wird die absol. u. prozentuale Abweichung des carbometr. ermittelten C-Geh.

von dem analyt. bestimmten erfaßt. Es zeigt sich, daß die Streuungen recht groß sind, so daß die carbometr. Best. nicht geeignet erscheint, die analyt. Best. voll zu ersetzen. Bei Fällen, in denen der C-Geh. der Schmelzen sehr rasch u. ungleichmäßig abnimmt, bietet die bedeutend schnellere C-Bestimmungsmethodc mit dem Carbo­

meter Vorteile für die Schmelzführung, sofern man in der Bewertung der einzelnen Bestst. hinreichende Vorsicht walten läßt. (Arcli. Eisenhüttenwesen 5. 477— 81. März 1932. Dortmund-Hörde. Ber. Nr. 87 Chemikerausschuß V. d. E.) Ed e n s.

A . Wogrinz, Über die Bestimmung von geringen Mengen Zink in Nickel. Trennung nach Wö h l e r durch Fällung des Zn aus der eyankal. Lsg. beider Metalle mit Na2S.

Beleganalysen. (Metallwaren-Ind. Galvano-Techn. 30. 229— 30. 15/5.1932. Wien.) K ü T Z .

Wilfred W . Scott (mit Marshall Hall Blain), Bestimmung von Uran in Camotit- erz. Eisessigmethode. (Vgl. C. 1922- IV. 612.) Bei der Analyse von dem Carnotit ähnlichen syntliet. Gemischen von S i02, A120 3, Fe20 3, V205 u. U303 süid die nach der Pb-Vanadatmethode von L ow bestimmten U-Gehh. stets zu niedrig, die Trennung von V u. U mit Eg. ist weniger zeitraubend u. liefert befriedigende Werte. C 02 soll nach dem Aufschluß durch Kochen oder Eindampfen völlig entfernt werden. Zur Neutralisation kann HCl statt H N 03 verwendet werden. Fe u. A l werden zweckmäßig aus k. Lsg. gefällt. Bei der Unters, des essig- u. salpetersauren Extrakts auf V wird die Rotfärbung mit H202 durch einen Tropfen HCl verstärkt. Zugabe von NH4-Salzen bei der Fällung von (NH4),U 04 ist meist unnötig, die Fällung soll aus h. Lsg. durch tropfenweise Zugabe von NH4OH unter Rühren erfolgen. (Ind. engin. Chem. Analytical Edition 4. 244. 15/4. 1932. Los Angeles, Univ.) R . K . M Ü LL E R .

Franklin G. Hills, Analyse von Berylliummineralien. Zusammenstellung u. krit.

Besprechung bekannter Analysenmethoden. (Ind. engin. Chem. Analytical Edition 4.

31— 32.15/1. 1932. Goldon, Colo., Experimental Plant, Colorado School of Mines.) DÜS.

Stanislaw Ostrowski, Anwendung von Chlor bei der Analyse von Pyriten. Die Oxydation des Pyrit-S nach Lu n g e mit konz. H N 03 - f HCl führt oft zur Abscheidung

257 von freiem S. Vf. hat versucht, die Zers, der Pyrite mit Cl2 durchzuführen, das aus HCl u. KMnO, hergcstellt wurde. Das Cl2 läßt man auf die in einem Schiffchen befindliche, mittels Gasbrenner beheizte Substanz einwirken, die flüchtigen Zcrs.- Prodd. werden in NaOH aufgefangen. Das Rohr, in dem sich das Schiffchen befindet, ist knieförmig gebogen, der vertikale Teil mündet in die NaOH. Die Zers, des Pyrits (oder Chalkopyrits) ist beendet, wenn das ganze Fe aus dem Schiffchen als FeCl3

absublimicrt ist. Für die Zers, von 0,5 g (Höchsteinwaage) sind nicht ganz 2 Stdn.

erforderlich. (Roezniki Chemji 12. 67— 70. 1932. Warschau, Techn. Hochsch.) ScHÖNF.

Organische Substanzen.

Charles B. De Witt, Ein Zweiröhrenverbrennungsofen. Die Absicht des Vfs. ist, die Dauer der organ. Elementaranalyse zu vermindern. Der Ofen enthält zwei Rohre, deren Temp. unabhängig eingestellt werden kann. (Ind. engin. Chem. Analytical Edition 4 . 2 2 5— 26. 1 5 /4 . 19 32. Memphis, Tenn., Univ.) Lo r e n z.

Vladimir Michl, Beitrag zur Bestimmung organischer Verbindungen durch Oxy­

dation mit Chromatgemisch. Viele organ. Stoffe werden durch Schwefelsäure-Bichromat- mischung vollständig oxydiert, ihre quantitative Best. ist bei vollständig reinen Sub­

stanzen möglich. Essigsäure kann in freiem oder gebundenem Zustand erst nach Zugabe von Silbernitrat u. längerem Behandeln beim Sieden vollständig oxydiert werden.

Aber selbst bei Anwesenheit von Silber kann diese Oxydationsmethode z. B. bei vielen Alkaloiden nicht angewandt werden. Der partielle Angriff der Bichromatmischung erlaubt Rückschlüsse auf die Konst. Jene Stoffe, die als Zwischenprod. der Oxydation Propionaldehyd geben, verbrauchen mehr Bichromat, als theoret. errechnet wird.

(Casopis Ceskoslovenskeho Lekarnictva 12. 57—6 8. 15/3. 1932.) Ma u t n e r.

L. Palfray, S. Sabetay und Denise Sontag, Über ein auf den Reaktionen von Cannizzaro und Claisen basierendes Verfahren zur Bestimmung der Aldehyde. Die ge­

nannten Rkk. werden nach ihren Endprodd. durch folgende Gleichung ausgedrückt:

2 R-CHO + KOH = R -C 0 2K + R CH2-OH. Die Rk. verläuft mit äthyl- oder butylalkoh. KOH nicht quantitativ, vermutlich weil die Kpp. dieser Alkohole zu niedrig sind. Vff. haben daher Verss. mit benzylalkoh. KOH (Kp. > 200°) ausgeführt, w e lc h e

schon für mehrere quantitative Verff. vorteilhafte Verwendung gefunden hat (vgl.

C . 1930- I. 2282. 1931. II. 3235). Tatsächlich erleiden zahlreiche Aldehyde beim Kochen mit 0,5-n. benzylalkoh. KOH mehr oder weniger quantitativ die Ca n n i z z a r o- C L A IS E N sche Rk. Die aromat. Aldehyde reagieren quantitativ. 1 g-Mol. Aldehyd verbraucht 1000 ccm 0,5-n. Lauge. Man verfährt wie folgt: In einen kon. Jenaer Kolben von 150 ccm wägt man 1— 2 g Aldehyd, gibt 20— 25 ccm 0,5-n. benzylalkoh. KOH zu, kocht mit Steigrohr 2l / 2 Stdn., verd. mit W. u. titriert mit Phenolphthalein zurück.

Daneben wird ein Blindvers. ausgeführt. Beispiele im Original. Das Verf. wurde auch auf synthet. Gemische von Anisaldehyd u. Anethol, ferner für die Best. von Cumin- aldehyd im Kümmclöl angewendet. (Compt. rend. Aead. Sciences 194. 1502—05.

Juan Á. Sánchez, Neue spezifische Reaktion des Formaldehyds und der funktionellen Dioxymethylengruppe. Unter Mitarbeit von Rosa C. d’Alessio. Man löst 10 mg Gallussäure oder Gerbsäure in 80 ccm konz. H2S04. Zu 1— 2 ccm der erhaltenen Lsg.

gibt man ganz wenig (Bruchteile eines mg) der zu prüfenden Substanz u. erwärmt auf dem W.-Bad. Bei Ggw. einer Dioxymethylengruppe im Molekül der untersuchten Verb. tritt eine intensive grüne bis blaue Färbung auf. Die Rk. wurde an einer großen Zahl von Alkaloiden u. pharmazeut. Prodd. durchgeprüft (vgl. Original). (Anales Farmacia Bioquímica 2. 141— 53. 1931. Buenos-Aires, Mediz. Fak. Lab. f. analyt.

N. E. Seligson und E. S. Boldyrewa, Methoden zur Bestimmung von Vanillin.

Kurze Angaben über die bekannten Methoden. Vff. schlagen folgende neue Vanillin­

bestimmungsmethode vor: 1,5 g Vanillin in 50 W. + 2 g Metanilsäure in 12 ccm n. NaOH werden mit 13 ccm n. HCl versetzt. Der gebildete Nd. von VaniUalmetanil- säure enthält 49,51% Vanillin; etwa 0,81% der Vanillinverb, mit Metanilsäure verbleiben in der Mutterlauge gel. (Bull. Wiss. Chem.-Pharm. Forsch.-Inst, [russ.] 1931. 274

bis 277.) Sc h ö n f e l d.

Maryan P. Matuszak, Über die jodomelrische Bestimmung von Schwefelkohlenstoff.

Es wird ein Verf. beschrieben, bei dem CS2 zur quantitativen Best. mit frischer KOC2H5- Lsg. zu Kaliumxanthogenat umgesetzt wird, dann das Rk.-Gemiseh mit molarer Essig­

säure so lange versetzt wird, bis es gegen Phenolphthalein sauer, aber gegen Lackmus

25/4. 1932.) Li n d e n b a u m.

Chem. d. Arzneimittel.) W lL L S T A E D T .

X I V. 2. 17

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nocli alkal. reagiert u. nach Zusetzen von Stärke mit eingestellter J2-Lsg. titriert wird.

Die für die Titration gültige Umsetzung ist folgende:

2 KCS2OC2H5 + J2 = 2 K J + (C2H,OCS,)2.

Bei angewandten CS2-Mengcn von z. B. 3,3 oder 5,4 mg wurden theoret. Werte gefunden. (Ind. engin. Chem. Analytical Edition 4. 98— 100. 15/1. 1932. Pittsburgh,

Pa., U. S. Bureau of Mines.) DÜSING.

D. 0 . Jones, M. A. Prahl und J. R. Taylor, Die Analyse von Resorcin. Vff.

studieren den Einfluß von W. u. von Phenol auf den Krystallisationspunkt von Resorcin.

0,76% W. setzen den Krystallisationspunkt von 109,80° auf 107,20° herab. 1,46%

Phenol im Resorcin setzten den Krystallisationspunkt auf 108,64° herab. Weiter wird angegeben, wie in techn. Resorcin die Best. von Phenol durch W.-Dampfdest. u. von Catechol durch Fällung von Pb-Catecliol vorgenommen worden kann. (Ind. engin.

Chem. Analytical Edition 4. 84— 88. 15/1. 1932. Carrollville, Wis., Organio Chemicals Department, E. I. d u Po n t d e Ne m o u r s a n d Co.) Dü s i n g.

M. Wagenaar, Mikrochemische Reaktionen auf Furole. (Vgl. C. 1932. I. 2871.) Besprochen werden dio mikrochem. Rkk. von Furfurol, Methylfurfurol u. Oxymelhyl- furfurol mit folgenden Reagentien, wobei dio in Klammern beigefügte Zahl die Empfind­

lichkeit in mg, soweit mitgeteilt, angibt: NHS (> 2 ), C0HSNH NH2 (~ 1 ), Semicarbazid- Hydrochlorid (nicht sehr empfindlich), Barbitursäure ( > 10 mg des Kohlehydrates, aus dem durch Hydrolyse das reagierende Furol sich bilden soll), Hydrazinsulfat (1), Phloro- glucin (0,1), Anilin + HCl (0,1), Toluidin - f HCl (etwas geringer als die vorige), Ben­

zidin + HCl oder Tolidin + HCl (0,2). 6 Mikrophotographien von Krystallisationen.

(Pharmac. Weekbl. 69. 449— 56. 30/4. 1932.) De g n e r.

Bestandteile v o n Pflanzen u nd Tieren.

C. Bourdouil, Über eine biochemiscJie Methode zur Bestimmung der Stärke in Pflanzen. Hydrolyse mit Pankreatin u. Best. des reduzierenden Zuckers nach G. Be r t r a n d. (Bull. Soc. Cliim. biol. 13. 809— 13. 1931. Lab. de Physique végé­

tale du Muséum d’Histoire naturelle.) L lN S E R .