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E. E . Sutcliffe und E. C. E vans, Verkoken in Betörten mit Innenheizung.

Gemahlene K o b le wird mit 20—25% Koksabfall unter hohem Druck zu Briketts gepreßt. Jede vertikal gemauerte Retorte hat eine Tagescapazität von 250 t und ist mit 2 alternierenden Gasregeneratoren ausgerüstet. Das vorgeheizte Gas durch­

streicht die Briketts. Die Gestehungskosten des künstlichen Anthracits werden erläutert. (Gas Journ. 169. 317—20. 9/8. 1922.) KANTOBOWICZ.

Jo sep h B ecker, Modernes Verkoken mit Nebehproduktgetoinnung in Amerika.

Bei gleicher Ausbeute an Nebenprodukten ist die Kapazität der Öfen im Koblen- durchsatz in Deutschland u. England halb so groß wie in den Vereinigten Staaten.

Die Ursache ist in den größeren Abmessungen und im feuerfesten Baumaterial zu suchen. Es wird auf die Führung der Feuerzüge einer von KOPFEBS erbauten Anlage der Chicago By-product Co. näher eingegangen. (Gas World 77. C 13—17.

2/12. 1922. Pittsburgh.) K antO B O W iC Z

A. C. M onkhouse und J. W. Cobb, Entfernen von Stickstoff und Schwefel aus Kohle «wd Koks. Angewandt wurde weicher, bei 500® hergestellter Koks, mittlerer (800°), harter (1100°). In inerter Atmosphäre gab Weichkoks bis 800° nur V* NH,, den Rest als freien N, von 700° an NH, unwesentlich. H,-Atmosphäre erhöhte die NH,-Ausbeute und drängte daneben die Dissoziation des gebildeten NH, zurück, bei 1000° erhöhte sie die Ausbeute auf 68,2% des N im Koks. Der Mittelkoks reagierte auf H schwächer, der Hartkoks bis 1000° n ic h t Im Dampfstrom gab jede KoksBorte und zwar rascher als im H,-Strom allen N als NH, ab. — Bituminöse Y O BK SH IEE-K ohle gab 500- und SOC-Koks mit 56,4 und 50,1% des in der K o b le enthaltenen S. Die Kokssorten gaben im N-Strom bis 1000° sehr wenig H,S. In H,-Atmosphäre wurden aus Weicbkoks bis 1000° 93,8% des S als H,S erbalteD.

Dissoziation trat niebt ein. Dampf wirkte wie H,. H,-Dampf-Gemisch setzte den S schon bei 800° aus Hartkoks in Freiheit. (Gas Journ. 158 828—33. 28,6.

1922.) KANTOBOWICZ.

D. J . D em orest, Vergasung von Ohio-Kohlen. Da die Erdgasgewinnung des Staates Ohio den Gasbedarf nicht deckt, wurde die Verwertbarkeit von Inlands­

kohle in einer näher beschriebenen Versuchsanlage mittels stehender Retorte für 1 t Chargen vorbereitend untersucht. Die Ausbeuten an Koks, Gas, NH, sind un­

gefähr n., die Qualität geringer, die Teerausheute etwas unter n. Der Koks ist für Hausbrand geeignet, für mefallurg. Zwecke ungemischt weniger. (Chem. Metallurg.

Engineering 27.1172—75. 13/12.1221—24. 20/12. 1922. Ohio, Univ.) Kantobowicz.

1923. II. X I X . Br e n n s t o f f e: Tk e r d h s t i l l a t i o n u s w. G95 E rn s t W olff, Über ein Verfahren zur Entgasung minderwertiger Brennstoffe, besonders von Müll. Bei einem Vera, wurden aus 1 kg abgesiebtem u. ausgesuchtem Müll bei der Vergasung 25 1 Gas mit einem oberen Heizwert von 3820 Cal. von der Zus.: 51,1% COi> 3,4% schwere KW-btoffe, 8,3% CO, 7,2% H ,, 24,4% C% , 5,6% N erhalten. Die Temp. betrug am Schluß der Entgasung etwa 500°. Vf.

gibt eine wärmetechn. Bilanz der Müllvergasung. Für die Vergasung schlägt Vf.

folgendes Verf. vor: Die M. wird unter Ausnutzung der Rauchgase vorgetrocknet, in einem Trocknungszylinder weiter getrocknet. Die hohle Achse der Transport­

schnecke desselben reicht in den Entgasungszylinder zur Ableitung der Gase und Dämpfe, die ihre Wärme an das Material abgeben; von außen wird der Zylinder durch Rauchgase geheizt. In dem außerhalb der Heizzone befindlichen unteren Teil des Entgasungszylinders wird durch drehbare Gabeln der entgaste Rückstand mit dem aus der hohlen Welle abfließenden kondensierten Teer, dem eine Teer- Pechmischung zugefügt wird, vermischt. Er gelangt in einen Zylinder mit Kolben, der kontinuierlich den Rückstand komprimiert und in den Generator auswirft. Zur rationellen Ausnutzung der Müllvergasung ist die Verwendung des Rückstandes zur Generatorheizung wichtig. (Chem.-Ztg. 4 6 . 1057—59. 23/11. 1922. Groß-Gerau

[Hessen].) J u n g.

J . M arcusson, Struktur und Bildung der Huminsäuren und Kohlen. (Vgl.

Ztschr. f. angew. Ch. 35. 165; C. 1922. I. 1202.) Die Bruckoxydation (vgl. Fis c h e r

und Sc h r ä d e r, Ges. Abh. z. Kenntnis d. Kohle 5. 186; C. 1922. IV. 1064) ist zur KonstitutionBbest. nicht geeignet. Ebenso wie Rohrzucker, geben die aus Zucker herstellbaren Huminsäuren Säuren der Furan- und Benzolreihe nebeneinander. DaB Fehlen von Furankernen ist durch die Druekoxydation nicht erwiesen; der Furan- kern ist weit unbeständiger als der Benzolkern. Beim Erhitzen mit NaOH unter Druck auf 400° zum Nachweis der Furanverbb. reagiert das aus tcchu. Lignin, natürlichen Huminsäuren und Kohlen gebildete NH, mit Furan unter B. von Pyrrol.

Dies bedingt die beobachtete Rotfärbung des Fichtenspans. — Den Beweis für die oxychinoide Struktur der Huminsäuren hat El l e r (Vortrag in der Dtsch. Cbern.

Ges. 1922) nicht erbracht. F ür die Carbonsäurenatur spricht Beine Beobachtung, daß die Huminsäuren oberhalb 70° CO» abgeben, ohne den Säurecharakter zu ver­

lieren. Gegen die Oxychinonstruktur spricht, daß bei der Einw. von H J und P der Säurecharakter erhalten geblieben ist. Chloranil würde auch aus peri-Difuran mit HCl und KCIO, entstehen, bei der Druckoxydation Benzolcarbon säuren. — Es ist gelungen, aus Braunkohle durch Erhitzen mit einem leichten Mineralöl unter Druck ein der Steinkohle ähnliches Material zu erhalten. Es unterscheidet sich nur durch die durch das Fehlen der Carboide bedingte Glanzlosigkeit, die mau durch Zusatz künstlicher Carboide aus unter Einleitung von Luft erhitzten Mineral­

ölen erzeugen kann. (Ztschr. f. angew. Ch. 3 6 . 42—43. 24/1. 1923. [29/12. 1922.]

Berlin-Dahlem.) Ju n g.

Jo h . S tein ert, Neue Verfahren zur Torfverwertung und Torf Veredelung. Torf enthält 25—30% bygroskop. und kolloidal gebundenes W., 30—35% fixen C, 10 bis 15% KW-stoffe, 1—2% N. Die Entfernung des W. zum Zwecke der Brikettierung ist nach dem Braunkohle-Trocknungsverf. sowie nach den Inkohlungsverf. von TEN B o s c h und E c k e l u n g nicht wirtschaftlich. Nach einem neuen Verf. wird Torf in einer mit Zellunterteilung versehenen Drehtrommel direkt mit Generatorgas in der Weise entwässert, daß die Schwaden in die Feuerung zurückgeführt werden und so überhitzten WaBserdampf zusätzlich liefern, der den Torf aufschließt. 1060 WE. verdampfen 1 kg W . Es wird auf 1 2 - S% W. herunter getrocknet und mit 250—400 Atm. auf haltbare Briketts gepreßt. Nach dem gleichen Prinzip wurde Torf im Schachtofen mittels Generator- u. Schwelgas unter Entw. von überhitztem Wasserdampf verkokt, es wurden hierbei 40—54% der gesamten 1,5—3%

betragen-696 XIS. Br e n n s t o f f e; Te e r d e s t i l l a t i o n u s w. 1923. II.

den N-Menge als NH„ und 9—10% Teer gewonnen, der sich aus 15% Paraffin, 15% viecosen, 12% nicht viscosen Ö le D , 41% Phenolen zusammensetzte. Der fast S-freie Koks ist Ersatz für Holzkohle. (Ztacbr. f. angew. Cb. 35. 553—55. 10/10.

[13/7.*] 1922.) K a n t o r o w i c z .

P. P. B udnihoff uDd A. I. Sw orykin, Zur Kenntnis der Hydrolyse der Stärke, der Cellulose und des Torfs durch Salzsäure. Bei der Verzuckerung von Cellulose läßt sich nach den Veras, der Vff. die HCl durch Elektrolyse bei Anwendung von ' porösen Gefäßen und Pt-Elektroden entfernen. Die Verzuckerung mit HCl und Entfernung der HCl durch Elektrolyse fühlte auch bei Torf zu guten Resultaten.

(ZtBcbr. f. angew. Cb. 35. 677. 1/12. [12/9] 1922. Iwanowo-Woanessensk, Poly-

tecln. Inst.) - JUNG.

. W. I. P io tro w sk i und W . Jak u b o w icz, Über die sauren Abfälle der Erdöl­

produkte. Die Säureharze, welche bei der Raffination der B o r is la tje r Erdölprodd.

erhalten wurden, gaben, nach der Methode der R ü tg e r s w e rk e - A k t.-G e s. (D. R. P.

258603; C. 1913. I. 1557) mit kleinen Mengen "W. behandelt, kein in W. 1. Prod. — Vf. dest. alle bei der Raffination der Erdölprodd. gewonnenen sauren Abfälle ent­

weder ohne, oder unter Zusatz von 5% Seliwefelblumen, auf gewöhnlichem Wege, oder unter Anwendung von überhitztem Wasaerdampf. Die aus den Leichtölen und Mittelölen stammenden Säureharze erlitten bei der Dest. eine weitgehende Zers.

Die Säureharze, welche aus Schwerölen gewonnen wurden, gaben nach Vermischen mit 5% Schwefel und Dest. mit überhitztem Wasserdampf 27% saures Öl (SZ. 25, VZ. 32), dessen Salze vollständig wasserlöslich waren. (Przemyel Chemiczny 6.

97—101. Mai 1922. Drobobycz, Lab. der Raffinerie „Galicja“.) L o ria.

T. E. Stanton, Einige neue Untersuchungen über die Schmierung. Vf. erörtert kurz die von Re y n o l d s aufgestellte Theorie der Schmierung, und die Arbeiten von Mic h e l l, To w e r u. So m m e r f e l d hierüber uod anschließend an Hand mehrerer Abbildungen eigene Versa, die den Zweck hatten, die Druckverteilung in den Lagern zu messen und höhere Lagerdrucke und Umdrehungsgeschwindigkeiten im besonderen für die Bedürfnisse von Innenverbrennungsmaschinen zu erzielen. (En­

gineer 134. 598—600. 8/12. [1/12.*] 1922.) Rü h l e. Duffing, Über Schmieröle, Lagerreibung und Reibungsoersuche. Bei einer Schmierschicbt zwischen 2 parallelen Ebenen, die sich relativ mit konstanter Ge­

schwindigkeit bewegen, herrscht konstanter Druck, wenn der Druck an 2 Stellen gleich ist. Bei ungleicher Schichtendicke dagegen zwischen exzentrisch liegendem Zapfen und Lagereehale wird durch starken Druckanstieg und vergrößerte Reibungs­

arbeit der Film rasch erwärmt. — Es wird die Ölprüfmaschine der Stern-Sonne­

born- A.-G., Hamburg, beschrieben. (Ztschr. f. angew. Ch. 35. 605—7. 2Ö/10. [8/6.*]

1922. Hamburg.) Ka n t o r o w ic z.

H ans S tä g e r, Die Charakterisierung der Transformatorenöle. Vf. bespricht die Vorgänge bei der sogen. Verschlammung von Transformatorenölen und die dabei entstehenden ReaktioDsprodd. Die zur Prüfung solcher Öle vorgeschlagenen Methoden werden krit. untersucht. Durch den Betriebsverhältnissen möglichst an­

gepaßte Dauerverss. wird die Schlammb. experimentell nachgeahmt; der entstehende Schlamm wird in öll. und -uni. eingeteilt. Es besteht nur zum kleinsten Teil aus Aspbaltogensäuren; hochpolymerisierte, sauerstoffhaltige, aspbaltenäbnliche Prodd.

bilden den Hauptanteil. Daneben bilden sich beider Oxydation der Mineralöle an der Luft durch katalyt. Wrkg. von Cu öll. Säuren und ungesätt. cycl. Verbb. Zwischen Schlammb. und anderen üblichen Konstanten (Jodzahl, Formolitzahl) besteht kein unbedingter Zusammenhang. Bei der Oxydation des Öles werden auch Ieolier- materialien angegriffen; Baumwolle geht dabei in oxycelluloaeähnliche Verbb. über.

Bei höheren Tempp. tritt starke Carbonisation ein, wobei das Öl direkt als 0 8- Lieferant zu betrachten ist. Es ist nach Ansicht des Vf. kaum zulässig, daß man

1923. II. XIX. Br e n n s t o f f e; Te e b d e s t i ł l a t i o ń u s w. 697 zur Begutachtung nur einB der Reaktionsprodd., z. B. die gebildeten Säuren, als Charakteristikum heranziehen daif, oder daß man die Gesamtschlammb. durch er­

höhte Temp. zu beschleunigen sucht. Ein V erf, das die Gesamtheit der Reaktions- prodd. erfaßt und bei dem gleichzeitig der Einfluß auf Baumwolle bestimmt werden kann, ist folgendes: (vgl. auch St ä g e r, BBC-Milt. 9. 159- [1922.]) 1 1 Öl wird in einem vorher mit Bzn. und Bzl. gut gereinigten Cu-Gefäß unter Luftzutritt auf 112° erhitzt. Schlammb. wird während 300 Std. in Etappen verfolgt Im Öl be­

finden sich 3 mit Baumwollgarn 90/2 bewickelte Cu-Dorne. Nach 100, 200 und 300 Stdn. wird nach Durchrühren aus gleichbleibender Tiefe eine Ölprobe und gleichzeitig einer der 3 Cu-Dorne entnommen, an dessen Baumwolle durch 15 Zer­

reißproben die Abnahme der Festigkeit geprüft wird. Die Ölprobe bleibt 24 Stdn.

mit der doppelten Menge Bzn. (Kp. 50°) stehen, wird danach durch ein Weißband­

filter filtriert, das Filter nach dem Auswaschen im Soxhlit mit Chlf. extrahiert und aus dem Extrakte der Rückstand in Prozenten der Ölpiobe berechnet. In dem Cu-Gefäß stecken noch 3 Reagensgläser mit ExpansionBaufsatz, die ebenfalls je einen Cu-Dorn mit Baumwolle und Cu-Spänen enthalten. Dadurch kann die Ver­

änderung des Öls und der Angriff unter Luftabschluß geprüft werden. — Über die Einzelheiten des experimentellen Teils der Arbeit, der mit zahlreichen Tabellen und Kurven versehen ist, sei auf das Original verwiesen. (Helv. chim. Acta 6.

62 -8 6 . 1/2. 1923. [9/12. 1922.] Baden, Organ. Lab. der A. G. Br o w n, Bo v e f.i

& Co.) Ha b e r l a n d.

H o w ard Irv in g Cole, Darstellung von Industriealkohol und Alkohol als Motor­

triebmittel a u f den Philippinen. Vf. erörtert an Hand statist. Angaben die Roh­

stoffe für die Herst. von A. und den Umfang dieser Herst. und die Anwendung des A. u. von Alkoholgemischen als Triebmittel für Innenverbiennungsmaschinen.

Als Rohstoffe kommen hauptsächlich in Betracht Zuckcrrohrmclassen u. Palmsöfte, insbesondere der Nipapalme. A. für sich allein ist wohl bei den gegenwärtig ge­

bräuchlichen Maschinen als Triebmittel nicht geeignet, wohl aber in großem Um­

fange in verschiedenen Gemischen als Ersatz für Gasolin. Vf. gibt eine Zusammen­

stellung des Schrifttums über A. als Antriebmittel und als Anhang einen Auszug aus verschiedenen Arbeiten des Bureau of Science über die Verwendung von Palm­

säften als Rohstoffe für die Darst. von A- In Frage kommen insbesondere der Saft der Nipa- und der Cocospalme. Vf. beschreibt die Arten, das V. und die Vormehrung der Nipapalme, das Ernten des Nipasaftes, seine Gärung und Dest.

Wegen der gleichen Angaben f ü r die Cocospalme vgl. Gi b b s (Philippine Journ. of Science 6. 99; C. 1911. II. 1279). (Philippine Journ. of Science 21. 17 — 46. Juli

Ges. fü r K o h len tech n ik , Dortmund, Verfahren zum Entfernen von Schwefel­

wasserstoff aus Gasen. Man wäscht die Gase mit einer Nickelsalzlösung mit oder ohne Zusatz eines Ni nichtfällenden Salzes oder eine* Stoffes, der eine in Alkali- Isgg. 1. Verb. mit Ni bildet z. B. NHS, Pyridin, Salze organ. Säuren, NH4C1, [NH4],S04 und NaCl. Durch die Lsg. wird sodann Luft geblasen, wodurch das abgeschiedene NiS in S und eine für ihren weiteren Gebrauch im obigen Verf.

geeignete Ni-Lsg. übergeftthrt wird. (E. P. 186316 vom 14/8. 1922, Auszug veröff.

P h ilip p P o rg es und H ngo Strache, Wien, Verfahren zur destruktiven Destilla­

tion in Generatoren. Bei der destruktiven Dest. von Ölen zur Erzeugung von car- buriertem Wassergas oder Ölgas findet die Erhitzung in einem mit feueifeBten Stoffen Jose gefüllten Raum (Regenerator mit gitterartigem Mauerwerk) ohne Luft­

zufuhr statt. Der Raum wird durch zeitweises Warmblasen erhitzt, der feuerfeste Stoff kann aus einem die Dest. beschleunigenden oder begünstigenden Katalysator,

1922. Manila) Rü h l e.

15/11. 1922. Prior. 20/9. 1921.) Ka u s c h.

698 XXL Le d e r; Ge r b s t o f f e. 1923. II.

z. B. eisenoxydreichen Steinen oder rcetall. Fe bestehen (Oe. P. 81643 vom 23/5.

1915, ausg. 11/7. 1921.) Rü h m e b.

Consortinm fü r E lek tro ch em isch e In d u strie G. m. b. H ., München, Ver­

fahren zur Reinigung von Acetylen■ Um rohes, P-Verbb. enthaltendes Acetylen von ersteren zu befreien, leitet man es, zweckmäßig bei erhöhter Temp., über akti­

vierte Kohle, zusammen mit Oa. — PH3 und ähnliche Verbb. werden hierbei zu H ,P 0 4 oxydiert, während reines Acetylen aus dem Reaktionsgefäß entweicht.

Z. B. wird 0,5°/0 Os Beines Vol. enthaltendes techn. Acetylen durch einen mit akti­

vierter Kohle gefüllten und auf 80—100° erhitzten Reaktionsturm geleitet. Die ge­

bildete H ,P 0 4 kann durch Extraktion der Kohle mit b. W. als wertvolles Neben- prod. gewonnen werden. An Stelle von reinem 0 , kann man auch Luft oder andere oxydierende Gase verwenden. Das Verf. kann auch so ausgefühvt weiden, daß mau das Acetylen über die mit Os oder ein oxydierendes Gas beladene Kohle oder abwechselnd Acetylen und Luft über diese leitet. (E. P. 184184 vom 1/8. 1922 ausg. 4/10. 1922. D. Prior. 1/8. 1921.) Sc h o t t e ä n d e r.

E d o u ard B ouchaud-P raceiq, Frankreich (Seine), Verfahren zur Eizielwog einer als hydraulisches Bindemittel verwendbaren Asche aus pulverförmigen Brenn­

stoffen. Zu einem pulverförmigen, kalkhaltigen Brennstoff, z. B. lo rf, werden sili­

cathaltige pulverförmige Zuschläge, z. B. bestimmte Lignite, in solchen Mengen zugeEetzf, daß die nach dem Verbrennen des Brennstoffs erhaltene Asche ein hydraul. Bindemittel bildet. (E. P. 528968 vom 24/12. 1920, auBg. 22/11. 1921.) Rö.

H. C. Claflin, Cleveland, Ohio, V. St. A., übert. an: K eystone 011 & M anu­

fa c tu rin g Co , Chicago, Schmiermittel, welches insbesondere für Schraubenschneid- maschinen u. dgl. geeignet ist und im wesentlichen aus einer kolloidalen Lsg. von S in Mineralölen besteht. Vorzugsweise werden 5 Pfund S auf 30 Gallonen Mineralöl verwendet. Die Mischung kann durch Zusatz animal, oder vegetabil.

Öle verd. werden. (E. P. 188629 vom 9/3. 1922, Auszug veröff. 10/1. 1923. Prior.

5/11. 1921.) OlLKER.

Dr. P lö n n is & Co., Berlin-Friedenau, Anstrichmittel fü r rohes Holz, bestehend aus gewöhnlicher Sulfitablauge. — Zu schnelles Trocknen des Anstrichs kann durch Bzl., Terpentin oder durch NaCi oder MgCl, verhindert werden. (D. R. P. 366009

K l. 2 2 g vom 9 /1 1 . 1920, ausg. 27/12. 1 9 2 2 ) Ka üSCH.

H olzveredelung G. m. b. H ., Berlin, Verfahren zum Verdichten von Holz.

(Kurzes Ref. nach E. P. 1680S4; vgl. C. 1922. II. 165.) Nachzutragen ist folgendes:

Zur B. möglichst großer und gleichmäßig verteilter Teermengen muß das Holz in feuchtem Zustande unter Luftabschluß langsam steigend prwärmt werden. Für Rüsteinholz z. B. genügt ein Gehalt von ca. 25°/0 W. und 24-std. Erwärmung auf 75°, am bei mehrstd. Druck von 300—400 a t ein gegen W. äußerst widerstands­

fähiges, hornartiges Prod. zu erzielen. Der Druck kann zumeist in der Faseirich- tung des Holzes, senkrecht zur Faserrichtung, oder aber in mehreren Richtungen gleichzeitig zur Anwendung kommen. (D. Ä. P. 363493 Kl. 38h vom 19,8. 1920,

ausg. 5/2. 1923.) S c h o t t l ä n d e r .

Je a n n e Claviez, Gustave J e a n M arie D yckhoff und A lfred H e n ri B aretta, Seine, Frankreich, Motortreibmittel. Man löst weißen Phosphor in Bzl., versetzt mit A. und leitet Stickstoffoxyd bis zur Sättigung ein. (F. P. 538 608 vom 22/7.

1921, ausg. 13/6. 1922.) F r a n z .

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