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Ditmar, Der „Cheaply-black“ ein neues wirtschaftliches Pigment fiir Kautschuk

IX . Organische Praparate

R. Ditmar, Der „Cheaply-black“ ein neues wirtschaftliches Pigment fiir Kautschuk

mischungen. (Caoutchouc et Guttapercha

27.

15177—79. 15/9. 1930.) F r o m a n d i .

Raymond P. Allen,

Methode zur Herstellung ron Mikroschnitten an Kautschuk­

mischungen. Die erforderliche Einrichtung besteht aus einem Gleitmikroskop, Deck- glas, etwas Bienenwachs oder Harz, einem Paar kleiner Sezier- oder Prapariermesser u. 2 zweckentsprechend geformten, flachen, abgestumpften Holzstuckchen, etwa in der Form des Handgriffs eines kleinen Seziermessers. Das zu priifende Kautschukstuck wird zunachst auf der einen Scite winkelig zugeschnitten; dann schneidet man aus dem Kamm der so praparierten Probe einen dunnen Splitter mit den Messern ab u.

yer-2842 HXI1.

Ka u t s c h u k; Gu t t a p e r c h a; Ba l a t a.

1930. II.

wendet davon die oberste Spitze, die fiir das unbewaffnete Auge kaum sichtbar sein sollte. Es ist empfehlenswert, das Schneiden unter einem Mikroskop m it nicht zu starker VorgroBerung zu bewerkstelligen, da es groCe Sorgfalt verlangt; denn das Priifstiickchen muB so klein sein, daB seine Homogenitat wahrend des Quetschens nicht zerstort wird. Das Stuckchen wird dann sorgfaltig in die Mitte eines kleinen Bienenwachs- oder Harztropfchens gelegt. Das Harz wird dann wieder geschmolzen u.

ein Deckglas dariibergelegt, worauf die Probe diinn ausgepreBt wird, indem man m it den beiden Holzstiickchen auf das Deckglas driickt, bis das Harz erstarrt ist. Es ist nicht ratsam, direkt iiber dem Kautschukstiickchen zu driicken, da das Deckglas nach Aufheben des Drucks von dem Schnitt leicht abspringt u. eine Zone von niedrigem Brechungsindex in das System einfiihrt, die das Auflósevermógen yon Olimmersions- objektiven beeintrachtigt. Vf. empfiehlt diese schnelle u. bequeme Methode zum mkr.

Studium des Systems Kautschuk-Pigment u. zeigt an Hand einiger Schnittbilder eine Reihe von Anwendungsmogłichkeiten. (Ind. engin. Chem. Analytical Edition 2.

311—13. 15/7. 1930.) Fr o m a n d i.

A. A. Somerville,'

Einige Neuerungen auf dem Oebiet der pliysikalischen Priifung von Kautschuk. D ie bisher iiblichen Methoden zur Best. der Zugfestigkeit des Kaut- schuks, die boi yerhaltnismaBig hohen Dehnungen (200—300%) arbeiteten, ermoglichen nicht Unterss. bei niedrigeren Dehnungsgraden von 20 bis 50%> dio eine neue Methode u.

ein neues Priifstuck in Form eines Ringes von 10" Lange oder 20" Gesamtumfang m it dem Querschnitt 0,25" X 0,25" erfordern. An einigon GasruBmischungen werden die mittels dieser Methode erhaltenen Werte mit den an den iiblichen hantel- oder ringformigen Proben erhaltenen verglichen, unter gleichzeitiger Beriicksichtigung der Faktoren, dio die Lage bzw. den Vorlauf der Zugfestigkeitskurven beeinflussen, wie Vulkanisationszeit, Geschwindigkeit der Priifmaschine, Walzkorn u. Temp. D ie Er- miidungspriifmaschine von DE M a t t i a , in der stabfórmige Proben schnell (rund 275 Perioden/Min.) auf jede gewiinschte Dehnung (fiir reine Kautschukmischungen 300%

gedehnt u. wieder entspannt werden, gestattet eine ziemlich umfassende Beriicksich­

tigung der Bedingungen, denen der Kautschukartikel im Gebrauch unterliegt. Vf.

untersucht eingehend die in diesem Zusammenhang stehende Bedeutung des Dehnungs- grads, der Vers.-Temp., der Vulkanisationszeit u. -Temp., der Vers.-Dauer usw. (Kaut­

schuk 6. 172—77. Aug. 1930.) F r o m a n d i .

A. A. Somerville,

Einige Neuerungen auf dem Gebiet der physikalisćhen Priifung von Kautschuk. (Vgl. vorst. Ref.) Kautsehukwaren, z. B. Laufflachen von Auto- reifen, bekommen oft im Gebrauch Risso a n der Basis des G le its e h u tz m u s te r s , e in e Erscheinung, die im Gegensatz zu dem Rissigwcrden der Seitenwande nicht ais eine Folgo der Einw. des S o n n e n lie h t s , sondern der dauornden m e c h a n . Beansprucliung anzusprechen ist. Neben dem Aufbau des Reifens spielt die Zus. der Mischung eine Hauptrolle; dureh Einfiihrung von Alterungsschutzmittoln erfahrt, wie an Hand von e in ig e n Kurvenbildern aus Verss. mit der D e M A T T IA -M aseh in e a n Prufstiicken, d ie dio F o r m eines R e c h t e c k s haben, die Biegungsfestigkeit (flex cracking) eino weitgehende Erhóhung. D e r EinfluB der Priiftemp. auf den Grad der RiBbldg. kommt in einem Ausbloibcn des Rissigwerdens bei 0 u. 100° zum Ausdruck, eine Erscheinung, die wohl ihre Erklarung in der groBen bleibenden Dehnung findet, die sieli wahrend der Priifung bei diesen Tempp. entwickelt. Eine Prufung, die den prakt. Anforderungen in hohem MaBo entgegenkommt, ist die Best. des Widorstands gegen Kompression u. Ein- s c h n e id e n , d ie m i t Hilfe der S c O T T sc h e n K o m p r e s s io n s m a s c h in e ausgefuhrt wird.

Zahlreicho Kuryenbilder zeigen den EinfluB der Priiftemp., des Feuchtigkeitsgeh., der physikal. Vulkanisationsfaktoren u. der Art der M is c h u n g unter besonderer Be- riicksichtigung ihres Fiillstoffcharakters u. -CJch. AbschlieBend diskutiert Vf. neuere Ergebnisse auf dem Gebiet der kiinstlichen Alterung u. ihrer Gechwindigkeit in Ab­

hangigkeit des Dehnungsgrads. (Kautschuk 6. 187—91. Sept. 1930.) F r o m a n d i .

W.

F .

Busse

und

W. B. Doggett,

Die Verwendung des Fallzylinders bei Vis-cositdtsmessungen von hochkonzenirierten Kautschuklosungen. Vf. zeigt, daB die Fallzeit t des Zylinders m it einiger Sicherheit durch die Gleichungen:

1 , 2 n 7 i r - p x , 2n(n Ą - \) (7 tri p x \ i ,

x -j- — _ _ ^ _ _ _

^ w j

+

2 n ( n 1) (n -)- 2) t 7 i r ' i p x \ 3 . 5-3! { W ~ J + ...

dargestellt werden kann, wobei p die D. der Lsg., n eine Materialkonstante u. k eino

d t d(x-)

(Wn r " p x ) n b z w . t = k W*

1930. II. HXIV.

Zu c k e r; Ko h l e n h y d r a t e; St a r k ę.

2843

Konstantę bedeuten, die m it dor Fallhohe x u. dem Gewicht W funktionell in keinem Zusammenhang steht, dereń Wert aber mit der zu priifenden Lsg. u. dom Zylinder- radius variiert. Diese Gleiohung wurde an Zylindern von 0,0487 bis 1,32 cm Durch- messer in Fil. gepruft, dereń Viscositaten sich. zwischen der des Ricinusóls (k = 0,007) u.

der einer Kautschukmischung (k = 0,90) bei einem Zylinderdurehmesser von 0,122 cm bewcgten. Eine 15°/0ig. Suspension von Kaolin in Mineralól zoigte im Gegensatz zu Kautschuklsgg. eine anormale Turbulenz. Fallzylinderviscosimeter m it stahlernen Zylindern eignen sich unter Verwendung von einfaeheren Gleiohungen fiir Kontroll- priifungen. In sehr hoeh konz. Kautschuklsgg. wird die allgemeine Gleichung nicht erftillt, da diese Viscosimeter keine ubereinstimmenden Werte fiir n u. k lieferten.

Die StahMscosimeter werden beim Studium von Asphalten mit einer Viscositat bis zu 900000 ,,Poises“ verwandt. Sie sollten auch bei anderen MaterialSen herangezogen werden, da die Ablesemóglichkeiten gut sind. (Ind. engin. Chem. Analytical Edition 2.

314— 19. 15/7. 1930.) Fr o m a n d i.

A. A. Somerville, J. M. Bali

und

L. A. Edland,

Autographische Zugdehnungs- kurven fiir Kautschuk bei niedrigen Dehnungen. Es war m it den bisher iiblichen Me- thoden zur Best. der Zugfestigkeit wohl móglich, in einem Interyall von 200 bis 500%

mit hinreichender Genauigkeit zu arbeiten, hingegen fehlte es an zuverlassigen Me- thoden, die die Unters. bei niedrigeren Dehnungsgraden zulieBen. Zu diesem Zwecke wurde eine neue Form von Probestucken ausgearbeitet, die die Form einer Schloife haben u. gegeniiber den bisherigen hantel- oder ringfórmigen Probekorpern nicht unwesentliche Vorteile bieten. Vff. untersuelien an Hand zahlreicher Kurvenbilder an Mischungcn mit 0—50% GasruB den EinfluB verschiedener Faktoren, wie Vulkani- sationsbedingungen, Geschwindigkeit der Priifmaschine, Temp., Walzkorn, Feuchtig- keit, GasruBgeh. usw. auf die Lage der Zugfestigkeitskurven. (Ind. engin. Chem. Ana­

lytical Edition 2. 289— 93. 15/7. 1930.) F r o m a n d i.

XIV. Zucker; K ohlenhydrate; Starkę.

O. Spengler

und

F. Todt,

Katalytische Einfliisse bei der Verfarbung alkalischer Zuckerlosungen in der Warme. Vff. haben die Yermutung, daB die Zuckerzerstorung u.

Verfarbung beim Erhitzen alkal. Zuckerlsgg. eine Sehwermetallkatalyse sei. Sio ver- farbten Zuckerlsgg., die durch Pufferwrkgg., Soda- u. Natronlauge verschieden stark alkal. gemacht waren, u. stellten deii EinfluB geringer Eisenzusatze auf die Verfarbung fest. Auch die Einw. von Katalysatorgiften (KCN) u. von Oberflachen u. Grcnzflachen wurde untersucht. Aus den Yerss. geht )iervor, daB die Verfarbung beim Erhitzen alkal. Zuckerlsgg. durch Spuren von Eisensalzen (Eisenhydrosyd bildet in Ggw. von Zucker kolloidale, stark gefarbto Lsgg.) gesteigert u. durch Zusatz von KCN bis auf einen geringen Bruchteil verringert wird. Demnach ist anzunehmen, daB die Zucker- yerfarbung tatsachlich eine Eisenkatalyse ist. — Auch die Vers.-Ergebnisse iiber die Vergrdfierung der Oberflachen u. Grenzfliichen, welchen bei katalyt. Rkk. im all- gemeinen eine erhebliclie Bedeutung zukommt, sind dazu angetan, die Annahme einer Eisenkatalyse zu bestarken. Geringe Zusatze von KCN, N a2SO, u. Na4P 20 7 bewirken eine deutljche Verringerung der Verfarbung. Bzgl. der Frage, ob die Zuckerzerstorung ebenfalls eine Eisenkatalyse ist, laBt sich vorlaufig nur sagen, daB hierbei katalyt.

Einfliisse wahrscheinlich sind, daB jedoch eine endgiiltige Entschoidung uber diese Frage aus den bisherigen Verss. noch nicht getroffen werden kann. (Ztschr. Ver. Dtsch.

Zuckerind. 80. 673— 89. Sept. 1930.) T a e g e n e r .

K. Sandera, P. Pavlas

und

A. Ruzicka,

Yerfdrbung der Saft-e in Verdampf- stationen rerschiedener Systeme. Vermittels der Methodik der Best. des Verfarbungs- effektes (vgl. C. 1930. II. 152) wurde der Wert des von der Saftzus. unabhangigen Ver- farbungseffektes der Verdampfstationen verschiedener Systeme bestimmt. Dabei ergab sich, daB Druckverdampfstationen im allgemeinen keinen schlechteren Verfarbungs- effekt haben ais Vakuumverdampfstationen; oher ist das Gegenteil der Fali (0,65 gegen 0,71). In sehr wesentlichem MaBe hangt der Verfarbungseffekt mit den Einzelheiten u. der Anordnung der Station zusammen, worauf jedoch hior nicht naher eingegangen wird. Er kann bei beiden Typen gleich ungunstig u. sehr giinstig sein. — Der Farb- zuwachs (additive Verfarbung auf 15 Bg.) schwankt im techn. Betriebe mehr ais im Labor.-Vers. Die oft bedeutenden Sehwankungen und auch die nogativen Werte im Fabrikbetriebe weisen auf den bedeutenden EinfluB des nachtraglichen Schwefelns hin. (Ztschr. Zuckerind. £eehoslovak. Republ. 55. 9— 14. 12/9. 1930.) Ta e g e n e r.

2844

H x it. Zu c k e r; Ko h l e n h y d r a t e; St a r k ę.

1930. II.

H. Claassen,

Uber die Beschaffenheit mul Zusammensetzung der leichter und