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ci-co-r -NCS COOH—i

A. E. Śtauderman, Anwendung synthetischer Harze in Firnissen und Lacken

Tabelle über die Trockenverhältnisse von Kunstharzlsgg. Synthet. Harze in Fir­

nissen. Tabellen über Zus. u. physikal. Eigg. der Firnisse. Zus. geprüfter Emaillen.

Schlußfolgerungen. (Amer. Paint Journ. 14. Nr. 3. 22— 28. 4/11. 1929.) KÖNIG.

J. F. Schmoegner, Runzel-, Reiß- und Krystallacke. Angaben über die Zus. u.

Eigg. von Runzel-, Reiß- u. Krystallacken, besonders auf Grund ameriltan. Erfahrungen.

(Farbe u. Lack 1929. 553. 13/11.) KÖNIG.

H. Wolff und W . Toeldte, Vergleichende Untersuchung über Öl- und Nitrocellulose­

lacke. Systemat. Unters, über den Einfluß der Kollodiumwollsorte u. des Zusatzes von Harzester u. Weichmachungsmittel. Einfluß der Harzart. Nitrocellulose- u.

Öllackierungen auf Metall u. Holz. Zusammenfassung der Ergebnisse in 4 Punkten.

(Farben-Ztg. 35. 231— 32. 2/11. 1929. Mitteilungen des Fachausschusses für Anstrich­

technik beim Verein deutscher Ingenieure.) K ö n i g . A. Kämpf und O. Schrenk, Beschreibung eines neuen Viscosimeters. Nach Be­

schreibung älterer Viscosimoter wird das von K ä m p f konstruierte Viscosimeter erläutert.

Es ist ausgesprochen für mittlere u. hohe Viscositätswerte geeignet, wie sie in der Industrie der Lacke u. Cellulosederivv.

Vorkommen.

Ein Drehkörper ist an einer senk­

rechten Achse unten frei fliegend angeordnet. Er wird bis zu einer Marke auf der Achse in die Fl. eingesenkt u. dann der Drehung durch ein Fallgewicht unterworfen, das mittels Faden u. Röllchen auf die Achse drehend wirkt. Die Zahl für eine gewisse Fallhöhe, d. h. die Drehzahl des Körpers, ist unmittelbar proportional der inneren Reibung der untersuchten Lsg. Durch eine besondere Einrichtung ist die Eigenreibung bei der Drehung auf ein Mindestmaß zurückgeführt. (Kunstseide 11. 376—81. Okt.

Spremberg.) Kö n i g.

1929. Wolfen u. Göttingen.) SÜVERN.

I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges., Frankfurt a. M., Herstellung eines Konden­

sationsproduktes aus Derivaten des Harnstoffs und Aldehyden, insbesondere aus

Dimethylol-752

H XI. Ha r z e; La c k e; Fi r n i s.

1930. I.

lmrnsloff u. cventl. Dimethylolihiokarnstoff oder den hölier molekularen Prodd., die durch W.-Abspaltung daraus entstehen. — 130 Teile Trioxymeihyle.n werden in 320 Tin.

Methylalkohol u. 18 Teilen 50°/oig. Kalilauge gel. u. dann werden 152 Teile Thioharnstoff u. 18 Teile Kalilauge zugesetzt. Nach kurzem Stehen scheidet sich Dimethylolthio- harnstoff aus, der mit Aceton gewaschen wird. — Ein Gemisch von 136 Teilen Dimethylol- thioharnstoff u. 120 Teilen Dimetliylolharnstoff wird in 500 Teilen Methylalkohol suspendiert u. 1 Stde. langsam gekocht, nachdem noch 5 Teile Na-Tetraoxalat zu­

gesetzt waren. Es entsteht eine klare viscose Lsg., die geeignet ist zur Herst. von Lacken, eventl. zusammen mit Celluloseester- oder -ätherlsgg. (E. P. 319 251 vom 7/5. 1928, ausg. 17/10. 1929.

Zus. zu E. P. 261029; C. 1928. II. 1829.)

M. F. M ü l l e r .

Bakelite Ges., Berlin-Charlottenburg, Harnstoff-Formaldeliyd-Kcmdensations- produkte. Harnstoff oder dessen Deriw. u. feste polymere Aldehyde, wie Paraform­

formaldehyd, werden in Ggw. von natürlichen oder künstlichen Harzen kondensiert, wie Kolophonium, Kopal, Phenolkondprodd. oder Glycerin-Phthalsäureliarze, oder auch in Ggw. von Aminen, aromat. KW-stoffe oder deren Hydrierungsprodd., sowie deren Nitrierungs- oder Chlorierungsprodd. — Geschmolzenes Glyptalharzprod. wird mit Lithopon, Sägespänen, Harnstoff u. Paraformaldehyd gemischt u. kondensiert. Durch Heißverpressen werden aus dem harten zerkleinerten Prod. Formstücke hergestellt. — Nicht gehärtetes Phenol-Formaldehydharz oder Kolophonium wird geschmolzen u.

mit Füllstoffen, Harnstoff u. Paraformaldehyd gemischt. (E. P. 318 883 vom 4/2.

1929, Auszug veröff. 6/11. 1929. Prior. 11/9. 1928.) M. F. MÜLLER.

Bakelite Ges., Berlin-Charlottenburg, Harnstoff-Formaldehyd-Kondensations- produkte. Harnstoff oder dessen Deriw. u. feste polymere Aldehyde, wie Paraform­

aldehyd, werden in Ggw. von reaktionsverzögernden Stoffen, wie NH3, Ca(OH)2, Hexa­

methylentetramin u. alkal. Salze, z. B. Na„C03, oder von reaktionsbeschleunigenden Stoffen, wie Säuren oder saure Salze, z. B". Citronen-, Essig- oder Salzsäure, sowie Harnstoffnitrat, kondensiert. Die Prodd. werden in einfacher Weise gemischt u. h.

verpreßt. — Z. B. werden vermahlen Harnstoff, Paraformaldehyd, Lithopone, Papier­

stoff u. Ca(OH)2, — oder Harnstoff, Paraformaldehyd, Lithopone, Sägespäne u. Citronen- säure, — oder geschmolzenes Glyptalharz wird mit Lithopone, Sagespänen, Harnstoff, Paraformaldehyd u. Harnstoffnitrat gemischt. (E. P. 318 959 vom 4/2. 1929, Auszug veröff. 6/11. 1929. Prior. 13/9. 1928.) M. F. MÜLLER.

I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges., Frankfurt a. M. (Erfinder: Robert Griess- bach, Ludwigshafen a. Rh., und Carl Müller von Blumencron, Neurössen, Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Harnstoff und Formaldehyd oder deren Deriw., dad. gek., daß dabei die gewünschten Endpunkte des Eindampfens durch Messung des elektr. Widerstandes festgestellt werden. (D. R. P. 487 013 Kl. 12o vom

21/10. 1925, ausg. 30/11. 1929.) M. F. Mü l l e r. Gesellschaft für Chemische Industrie in Basel, Basel, Verfahren zur Her­

stellung von Kondensationsprodukten aus Harnstoff bzw. seinen Derivaten und Form­

aldehyd. (D .R. P. 487308 Kl. 1 2 o v o m 2 0/1. 1925, ausg. 4 /1 2 . 1929. — C. 1926.

II. 2502 [S ch w z . P . 114705].) M . F . Mü l l e r.

Gesellschaft für Chemische Industrie in Basel, Basel, Herstellung von Konden­

sationsprodukten aus Harnstoff, Thioharnstoff und Formaldehyd. Zu dem Anfangskond- prod. wird Thioharnstoff oder ein Gemisch von Harnstoff u. Thioharnstoff zugesetzt, u. die erhaltene Lsg. wird bei gewöhnlicher oder wenig erhöhter Temp., nachdem der größte Teil des Formaldehyds gebunden ist, eingedampft. Die dabei erhaltenen Lacke sind gegen W. beständig u. haltbar. — Eine Harnstoff-Formaldehydlsg. wird mit Blut­

kohle verrührt, filtriert u. einige Stdn. im Autoklaven erhitzt. Das Prod. wird genau neutralisiert, Thioharnstoff wird zugesetzt u. das Prod. einige Tage stehen gelassen oder einige Stdn. gelinde erwärmt. Die Lsg. wird dann eingedickt. (E. P. 313 615 vom 14/6. 1929, Auszug veröff. 8/8. 1929. Prior. 15/6. 1928.) M. F. MÜLLER.

Pfennnning-Schumacher-Werke G. m. b. H., Barmen, Herstellung von eiweiß- ähnlichen Kondensationsprodukten durch Behandlung von Harnstoff mit Thioaldehyden oder mit Sehwefelverbb., die aus Aldehyden, wie Formaldehyd oder Benzaldehyd, er­

halten werden durch teilweisen oder vollständigen Ersatz des Sauerstoffs durch Schwefel.

Die S-Yerbb. können auch in statu nascendi einwirken. Das 1. Kondprod. wird durch Eindampfen oder durch Eingießen in säure- oder alkalihaltigem W. wasseruni. Die Prodd. werden noch fl. geformt, pulverisiert u. wieder geformt. — Eine Lsg. von (NH.,),S - wird in eine Harnstofflsg. gegossen u. dann eine Formaldeliydlsg. zugegeben. Das

(Jemisch wird erhitzt oder die Rk. in der Kälte durchgeführt. Das sirupöse Kondprod.

1930. I. 753

wird zu einem glasklaren Sirup oder zu einer klaren festen M. eingedampft. Eventl.

werden Füllmittel u. Farbstoffe zugesetzt. (E. P. 313455 vom 11/6. 1929, Auszug veröff. 8/8. 1929. Prior. 11/6. 1928.) M. F. MÜLLER.

I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges., Frankfurt a. M., Beständige Polyvinylester.

Man entfernt die sich bei der Polymerisation bildenden Spuren von Verunreinigungen, wie CH3CH0, CH3C02H u. monomeren Vinylester, durch Behandeln des Polymerisat! ons- prod. mit W. oder geeigneten organ. Lösungsmm. bei etwa 100° oder des zerkleinerten Polymerisationsprod. bei 15° mit W. oder anderen geeigneten Mitteln. Dadurch wird die Zers., der diese Prodd., z. B. in Lacken, unterliegen, vermieden. Dasselbe wird auch durch Zusatz von geringen Mengen von bas. Substanzen, wie Guanidine, Hydrazine, Aldehyd-Aminkondensationsprodd. u. a., erreicht. (F. P. 668 490 vom 28/1. 1929, ausg. 2/11. 1929. D. Priorr. 28/1., 19/6., 26/9. u. 16/11. 1928.) Pa n k o w.

Naugatuck Chemical Co., Naugatuck, Connecticut, übert. von: Iwan. Ostro- rnislensky, New York, Herstellung von gefärbtem ‘polymerisiertem Styrol. Man stellt eine kolloidale Lsg. eines Metalles in nicht polymerisiertem Styrol in Ggw. kleiner Mengen von polymerisiertem Styrol als Schutzkolloid her u. polymerisiert dann das Styrol durch Erhitzen auf 140—180°. Zu 20 g Styrol, das 1— 3% polymerisiertes Styrol enthalten kann, gibt man 5 ecm einer Lsg. von 0,02 g AgN03 in 50 ccm Styrol, das ebenfalls 1— 3% polymerisiertes Styrol enthält, u. erhitzt 12 Stdn. auf 175°. (A. P, 1705 264 vom 29/1. 1925, ausg. 12/3. 1929.) Fr a n z.

P. Haller, Bern, und H. Kappeler, Basel, Schweiz, Herstellung von Kunstharzen.

Nach dem Verf. der Hauptpatt, wird HCHO mit Arylaminen in saurem Medium bis zur Gelbldg. kondensiert u. hierauf die Rk. durch Zugabe anorgan. oder organ. Basen oder bas. Salze unterbrochen. Diese Nachbehandlung läßt sich abkürzen oder vermeiden, wenn man zu Beginn oder vor der Gelbldg. in W. oder A. 1. Salze, wie NaCl, NH4C1, CaCl2, NH4N 03, MgS04, Na2S04 oder Na-Lactat zusetzt. — Z. B. wird Anilin mit HCl, einer wss. Salzlsg. u. 40%ig- HCHO gemischt. Der entstandene rotgelbe Nd. wird durch Waschen mit W. u. hierauf mit h. W. fast farblos. (E. P. 306 972 vom 28/2. 1929, Auszug veröff. 24/4. 1929. Prior. 29/2. 1928.

Zus. zu E. P. 266358; C. 1928. I. 3461

u. E. P. 274501; C. 1929. 1. 3472.)

A l t p e t e r .

British Metallising Co. Ltd., London, Metallisieren geformter Massen. Formbare oder geformte Massen, wie Bakelit, werden mit Schwefel oder einer Schwefelverb, imprägniert, ihre Oberfläche dann mit einem Metallsalz behandelt u. die entstandene Metallverb, zu Metall reduziert. (Oe. P. 113 660 vom 10/8. 1926, ausg. 25/6.

1929.) Kü h l i n g.

Richard John Carruthers, England, Lacküberzüge u. dgl. Celluloid u. Campher werden in CH3OH gel., zur Lsg. eine passende Menge Amylacetat, dann H3B 03, NaHC03, ZnCL u. gegebenenfalls Farbstoffe, Teer o. dgl. gegeben u. das Ganze innig gemischt. (F.' P. 666107 vom 20/12. 1928, ausg. 27/9. 1929. E. Prior. 20/9.

1928.) Kü h l in g.

I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges., Frankfurt a. M., Lacke und Überzüge, bestehend aus Celluloseestern höherer Fettsäuren mit mehr als 10 C-Atomen, z. B. Cellulosedilaurat oder Cellulosemonoacetatdistearat, gel. in Bzl., Chlorbzl., Dichlormethan usw. Den Lsgg.

können Harze, Kautschuk, Füll- u. Farbstoffe zugesetzt werden. Die Lacke dienen besonders als Grundierung für Celluloselacke auf Holz u. Metall. (E. P. 317 987 vom

20/8. 1928, ausg. 19/9. 1929.) Th i e l.

Juana Novellas, Spanien, Nitrocelluloselack, gek. durch einen Zusatz von natür­

lichen Harzen, so des Harzes, das man bei der Oxydation des span. Terpentinöls erhält, ferner von Harzen der Callithrix- u. Thuya-Arten oder der Säuren dieser Harze u. von Tolübalsam, Benzoeharz u. dgl. Durch Zusatz von Benzoesäure, Salicylsäure oder Phenol oder mehrwertigen Phenolen können solchen Lacken u. Überzügen antisept.

Eigg. verliehen werden. — Z. B. mischt man 80 g 10°/oig. Celluloidlsg., 5 g Ricinusöl, 10 g 50°/0ig. Lsg. von Callithrix oder Tuyaharz u. 5 g 50°/oig. Lsg. von span. Terpentin­

harz. (F. P. 657 276 vom 11/7. 1928, ausg. 21/5. 1929.) Th i e l. Remington Arms Co., Inc., Delaware, übert. von: Watson H. Woodford, Br'dgeport, Connect cut, Lacke, die auf mit TVachs oder Fetten überzogenen Oberflächen haften. Man verwendet einen Lack, der lediglich aus Glycerinestern von Harz, Kolo­

phonium, Kopal, die in Aceton gel. sind, besteht. (A. P. 1733177 vom 10/9. 1927,

ausg. 29/10. 1929.) En g e r o f f.

Carl Speidel, Stuttgart, Beförderung der Erhärtung von Öl- und Lackanstrichen unter Verwendung einer trockenmittelhaltigen Grundierung, dad. gek., daß al§

Grund-754

HXII. K a u t s c h u k ; - G u t t a p e r c h a ; B a l a t a .

1930. I.

Schicht ein neutraler ölfreier Anstrich, bspw. aus Nitrocelluloselsgg., verwendet wird, in welchem die als Trockenmittel wirkenden Metallverbb. in feinster Verteilung ent­

halten sind. (Oe. P. 114 840 vom 3/12. 1926, ausg. 11/11. 1929. D. Prior. 23/3.

1926.) Gr o t e.

Kirchbach’sche Werke Kirchbaeh & Co., Coswig, Sa., Herstellung von Reib- material für Brems- und Kupplungszwecke. (D. R. P. 487238 Kl. 81 vom 25/11. 1925, ausg. 4/12. 1929. — C. 1928. II. 1723.) Fr a n z. [russ.] E. I. Ljubarski, Terpentin, Kolophonium und Terpentinöl aus Zedern. Wladiwostok:

TJniversitätsdruckcrei 1929. (15 S.) Rbl. 0.25.

XII. Kautschuk; Guttapercha; Balata.

P. Bourgois, Über die Kaltvulkanisation. (Der Parkes-Prozeß.) Eine um­

fassende Beschreibung der Kaltvulkanisation unter besonderer Berücksichtigung ihrer Technik. Das Verf. eignet sich in der Hauptsache nur für dünnwandige Gegenstände, u. besteht darin, daß man sie in eine 1— 5°/0ig. Lsg. von Schwefelmonochlorid, das möglichst frei von Schwefeldichlorid sein muß, in CS3, Bzl., Bzn. oder feuerfesten Chlorverbb. bis zu 2 Min. lang eintaucht. Die Tauchzeit ist mit gewissen techn. Ein­

schränkungen der Konz, umgekehrt proportional. CS2 ist wegen seiner guten Quell- geschwindigkeit u. seines hohen Dampfdruckes als besonders geeignet anzusprechen.

Das Verf. als solches erfordert gewisse Vorsichtsmaßregeln, die in ihren Einzelheiten beschrieben werden. Die Vulkanisierlsg. bedingt eine Quellung des eingetauchten Kautschuks, die das Eindringen des Chlorschwefels erleichtert, der von dem Kautschuk im Sinne gewisser Vorstellungen additiv gebunden wird. Unter Berücksichtigung der Reaktionsbilanz: 2 S2C12 + 2 H ,0 ---- ->- 4 HCl + S02 + 3 S läßt sich der eigentliche Vulkanisationsmechanismus auch so erklären, daß der in statu nascendi im Kautschuk abgespaltene S als besonders aktiv in dem Augenblick, wo er entsteht, vom Kautschuk absorbiert wird, daß also der S2C12 nur zur Einführung dieses Elements dient. Um eine gute Alterung u. ein gutes Aussehen der Vulkanisate zu erzielen, ist in erster Linie auf Abwesenheit von Eisen u. erschöpfendes Waschen zu achten. (Bull. Fcderat. Ind.

chim. Belg. 8. 3— 8. India Rubber Journ. 78. 914— 16. Jan. 1929.) Fr o m a n d i. Rudolf Ditmar und Karl Heinz Preuße, Erhöhung der Dehnungsfähigkeit von Tauchgummiartikeln (Kinderballons, Schreiblasen u. dgl.) und Verkürzung der Tauch­

zahl dickwandiger Gummitauchartikel (Sauger u. dgl.) infolge Viscositätserhöhung der Gummilösungen durch Sipalinzusatz. Die als Plastikatoren bekannten Sipaline (Adipin­

säureester) der deutschen Hydrierwerke Aktiengesellschaft, Berlin, verleihen einer Tauchlsg. auch nach der Vulkanisation in Schwefelchlorürlsg. eine hohe Transparenz, erhöhen — in erster Linie Sipalin MOM — bei einem maximalen Prozentgeh. von 5%

die Dehnungsfähigkeit. Analoge Verhältnisse herrschen bei der Vulkanisation in Schwefelchlorürdampf, während bei der Freiluftschwefelvulkanisation Sipalin AOM die besten Dehnungswerte erzielen läßt. Außerdem wird durch Sipalinzusatz die Viscosität der Tauchlsg. erhöht, was eine fabrikationstechn. anzustrebende Verkürzung der Tauch­

zeit bedingt. (Chem.-Ztg. 53. 779. 5/10. 1929.) ' Fr o m a n d i. _ Max Knopff, Prüfmaschine für Biege- und Reißfestigkeit brautechnisclier Gummi­

waren. Die Prüfmaschine besteht aus einer durch einen Motor angetriebenen Dreh­

scheibe, die an ihrem Rande mit Einkerbungen zur Aufnahme der Prüfstücke von be­

stimmten Dimensionen versehen ist. Um diese Scheibe ist ein Stahlring exzentr. an­

gebracht. Beim Drehen der Scheibe werden die Gummiprüfstücke bis zu einem Winkel von 90° an der Stelle, wo der äußere Ring der Drehscheibe am nächsten ist, zusammen­

gebogen, während auf der entgegengesetzten Seite sich ein Winkel von 180° einstellt.

Die durch die Versuchsmethodik bedingten außerordentlichen Temperaturschwan- kungen werden vermieden, wenn man den ganzen Apparat in einen W asserthermostaten bringt. (Allg. Brauer- u. Hopfen-Ztg. 69. 1561. 11/11. 1929.) FROMANDI.

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