• Nie Znaleziono Wyników

C NOII CO-NNOCH,

X Y III OCH,

H. Serger, Vorkonservierung von Obstprodukten ohne Chemikalien. Man u nter

XVII. Fette; Wachse; Seifen; Waschmittel

Felix Frifz, Das Traubenkernöl. Zusammenfassende D arst. von Gewinnung, Kennzahlen u. Eigenschaften des Öles, das bisher meist in der Seifenindustrio Ver­

wendung fand, nach Vf. aber das Leinöl in einigen Fällen, beispielsweise in der Linoleum­

industrie, vertreten kann. Seine verm ehrte Gewinnung besonders in Deutschland wird empfohlen. (Seifensieder-Ztg. 5 4 . 704— 06. 724—25. Berlin.) H e l l e r .

John P. Harris und Bernard N. Click, Sorgfältige Behandlung roher vege­

tabilischer Öle. Am Beispiel der Raffination zweier Cottonöle, sowie eines Cocosöles wird gezeigt, daß sich der Raffinationsverlust wesentlich verm indern läßt, wenn das rohe, von der Presse kommende Öl einer Vorbehandlung m it Bleicherde-Bleichkohle­

gemisch unterzogen wird. W eiterbehandlung wie üblich. (Cotton Oil Press 11. Nr. 5.

33, 35, 36.) He l l e r.

Sei-ichi Ueno und Kiyoji Yasuhara, Beschaffenheit der japanischen Fischöle von dem Standpunkt der Härtung (II). Über Sardinenöl. (Vgl. S. 1219.) Die Unters, der 75 verschiedenen Sardinenöle ergab folgende Resultate. D .154 0,927—0,933, nn20 = 1,479—1,481, VZ. 187— 197. Mehrzahl zeigen rund 190, Jodzahl 154— 196, die Proben m it der Jodzahl unter 160 sind als Gemisch m it Heringöl anzunehmen, R e i c h e r t -

MEisSLsche Zahl: u nter 10, Acetylzahl 18—30, Hehnerzahl 95—96, Säurezahl schwankt zwischen 2,7 u. 107, ist aber im allgemeinen niedriger als die des Heringöls, was für Hydrierungszwecke vorteilhaft ist. (Journ. Soc. Chem. Ind. Ja p an 30. 348— 50

[Japan.].) T a m a k i .

R. Rosenbusch und G. Reverey, Z ur Wirkung der Phosphatidpräparate. Be­

schreibung u. Abbildung einer besonderen Vorr., in der auf besondere, reproduzierbare Weise in einer Pfanne der Bratvorgang nachgebildet u. die Menge des verspritzenden F ettes in einem Mantel von Filtrierpapier aufgefangen wird. Jeweils 50 g Margarine wurden 3 Min. in der Pfanne behandelt. Margarine ohne Zusatz lieferte 4,95°/0, solche m it Zusatz von 0 ,l°/o Vitamargin, eines Phosphatidpräparates, nur 0,46%

Spratzverlust. Entgegen Ü E W A LD erwies sich auch der alkoholunl. Teil als ebenso wirksam wie der in A. 1. Bei 0,2% Vitam argin war prakt. überhaupt kein Spratzen mehr bemerkbar. (M argarine-Industrie 1927. Nr. 17. Berlin-Britz, .1. D. R i e d e l

A.-G. 4 Seiten Sep.) G r o s z f e l d .

R. Krings, Das Arbeiten in einem Siedekessel, der m it einem Umpump-, Wehr­

und Ausschleifapparat versehen ist und verbesserten Z ulauf der Rohstoffe besitzt. Be­

schreibung u. Erläuterung der Arbeitsweise eines neuen Apparates, der restlose Ver­

seifung bei geringerem Dampfverbrauch u. sauberer Arbeitsweise ermöglicht. (Seifen-

sieder-Ztg. 5 4 . 7 0 1 — 0 3. Berlin.) H e l l e r .

A. LauffS, Das Thorwaschverfahren. Thorseife h a t nur 20—25% Eettsäurcgeh.

Das Verf. stellt eine Verschlechterung bekannter Methoden dar. (Seifensieder-Ztg.

5 4 . 7 0 1 .) H e l l e r .

Ewald Pyhälä, Untersuchungen über die Zusammensetzung des finnischen sog.

flüssigen Harzes. Es ist sowohl von V lR T A N E N (Dissertation Helsinki 1917) wie von H A SSELSTR Ö M übersehen worden, daß fl. H arz u. „Tallöl“ nicht ident, sind.

Dieses ist vielmehr das aus jenem durch Wasserdampfdest. nach H e l l S T R Ö M ge­

wonnene Destillationsprod., h a t also andere Zus., weil es nur einen Teil des bei der Dest. außerdem chem. veränderten Rohprod. darstellt. — Vorliegende Unters, wurde a n R ohm aterial der F irm a G U T Z E IT & Co., K otka (Finnland) ausgeführt. Nach der Viscosität konnten 6 verschieden fl. Öle u. 6 Harzsorten von fl. bis zu asphalt­

artiger Beschaffenheit isoliert werden. Die H arze sind im allgemeinen von gleicher Beschaffenheit wie die typ. Koniferenharze, enthalten teilweise aber auch Cholesterin- derivv. Sie dürften in der Lackindustrio u. zur Papierleimung Verwendung finden. — Dio Unters, der fetten Öle geschah mittels Perm anganatoxydation nach IlA Z U R A . Mit Sicherheit wurden isoliert: Öl-, Palmitin-, Eruka- (oder Brassidin-), Isolinolen- sowie Polyricinolsäure. Letztere wurde identifiziert durch ihre Übereinstimmung m it Prodd., die auf dieselbe Weise aus pharm azeut. Ricinusöl dargestellt wurden.

In dem sehr zähfl. Anteil der fetten Öle wurden m it Sicherheit gleichartige F ettsäuren wie im Ricinusöl festgestellt; das fl. H arz enth ält also auch Bicinolsäure. Ferner fand man Erythroglucinsäure, C4H 80 5, SZ. 445, Mol.-Gew. 126, woraus zu schließen ist, daß im Ausgangsmaterial Erythrit u. M annit enthalten sein dürften. Das fl.

H arz wie auch das Tallöl lassen sich leicht m it diesen Zuckern u. anderen Hydroxyl- verbb. verestern, wodurch Firnisse u. Lacke erhalten werden. — Aus den Harzanteilen

wurde Abietinsäure erhalten. Die von V lR T A N E N als einheitlieh angesehene „ P in­

abietinsäure'“ dagegen konnte durch auswählende K rystallisation in 6 durch ihre Krystallform, F., SZ. u. Löslichkeit in A. scharf unterschiedene H arzsäuren zerlegt werden, die wahrscheinlich der Abietinsäurereihe angehören bzgl. deren O xyderiw . darstellen. Daß das fl. H arz „O xyfettsäuren“ enthält, h a t E l C H I N G E R schon 1916 konstatiert. Das Kolophonium dürfte sieh durch K rystallisation bei 80° aus den öligen, zähen Harzen techn. isolieren lassen. — Zusammenfassend kann die Zus. des fl. Harzes wie folgt angegeben werden: Fettsäuren 45,3°/0, unverseifbare Öle 2,5%, ölartige H arzsäuren 21,5%, weiche Harzsäuren 10,8%, feste H arzsäuren 13,6%, unverseifbare Asphaltstoffe 6,3%. — Die Anwesenheit von E rythrit- u. Mannitestern legt die Vermutung nahe, daß die F ette im Baumstamm nicht als Glyceride, sondern als E ster der Zuekerarten u. anderer höherer Alkohole Vorkommen. (Chem. Umschau F ette, Öle, Wachse, H arze 3 4 . 145— 47. 189—95. Helsinki.) H e l l e r .

Max Junker, Z ur Bestimmung der freien Fettsäuren in Ölsaalen. Vf. erklärt den Mehrbefund an freier F ettsäure in den im Soxhlet extrahierten gegenüber den industriell erzeugten Ölen dam it, daß der im E x tra k t vorhandene Schleim u. Satz stärker sauer ist als das reine öl. (Seifensieder-Ztg. 54. 723.) H e l l e r .

E. L. Lederer, Über die richtige Probenahme bei der Analyse von Seifenstücken.

N ach nochmaliger Präzisierung seiner von der Deutschen Analysenkommission an­

genommenen Vorschriften zeigt Vf. an drei prakt. Austrocknungsverss., daß deren analyt. Verfolgung nach der alten Einheitsm ethode bis zu mehr als 2% falsch aus­

fällt, wohingegen die Methode des Vf. richtige W erte ergab. (Seifensieder-Ztg. 5 4

721— 22. Hamburg.) H e l l e r .

XVIII. Faser- und Spinnstoffe; Papier; Cellulose;

Kunststoffe.

G. Krauter und H. Vollprecht, Die Anforderungen der Textilindustrie an ihre Werkstoffe. Es wird ausgeführt, welche Anforderungen an die aus den verschiedenen Gespinstfasern erzeugten Prodd. gestellt werden. (Ztschr. Ver. Dtsch. Ing. 7 1 . 1053

bis 1058. Dresden.) S ü v e r n .

Sedlaczek, Die Grundlagen der Mercerisalion. Ungekürzte Wiedergabe der ersten Verss. von M e r c e r , die schließlich zu dem brit. P. 13 296/1850 geführt haben.

(Ztschr. ges. Textilind. 3 0 . 544—47.) SÜ V ER N .

L. B., Über Mercerisieren im Strang. E s wird ausgeführt, was hinsichtlich der Drehung der Garne, des Abkochens, Netzens, Abschleuderns, der Behandlung m it NaOH-Lsg., des Waschens u. Eertigmachens zu beachten ist. (Rev. gen. Teinture, Impression, Blanchiment, A ppret 5. 711— 1 7 .) SÜ V ERN .

Kämpf, Rechnerisches und Spekulatives über den Spinnvorgang. F ü r die Lagerung der Micellen beim Spinnen w ird eine Theorie entwickelt u. bildlich dargestellt, die die Wrkg. von Veränderungen im Spinnvorgang zu erklären ermöglicht. (K unst­

seide 9. 361—65. 409— 15. Prem nitz.) S ü v e r n .

James Cameron Mann, Der E influß von Feuchtigkeit auf die elastischen Eigen­

schaften von Baumwolle und a u f die Reißfestigkeit bei 200 C. Bzgl. der Versuchsanordnung muß auf das Original verwiesen werden. Die Behauptung W ILLK O M M S ( H e e r m a n n , Mechanisch- u. Physikal.-techn. Textilunterss., Berlin 1912, S. 173),' hei etwa 80%

relativer Feuchtigkeit h ätten die Baumwollhaare ihre größte Festigkeit, konnte nicht bestätigt werden. Oberhalb 70% relativer Feuchtigkeit ist die Wrkg. der Feuchtig­

keit auf die Festigkeit zu vernachlässigen. (Journ. Textile Inst. 1 8 . T 253— 64.) Sü.

Douglas A. Clibbens, Arthur Geake und Bert P. Ridge, Die chemische Analyse von Baumwolle. Die Einwirkung heißer verdünnter Ätznatronlösungen a u f umgewandelte Baumwollcellulose. (Vgl. S. 188.) Oxycellulosen zeigen eine erhebliche Viscositäts- abnahme in Cuprammoniumlsg. nach 6-std. Kochen m it l% ig . NaOH-Lsg. u. u nter­

scheiden sich in dieser H insicht von Hydroccllulosen u. n. gebleichter Baumwolle, die bei derselben Behandlung in ihrer Viscosität nur unbedeutend beeinflußt werden.

Die Größe der Viscositätsveränderung hängt ab von der A rt der Oxycellulosebldg., für die am meisten vorkommenden neutralen Hypochloritoxycelluloscn ist sie sehr groß. E in ähnliches Verh. wurde beobachtet bei der Best. der Cu-Zahl nach B r a i d y . Die höheren Cu-Zalilen der umgewandelten Cellulosen gehen auf durchschnittlich

% zurück bei 6-std. Kochen m it l% ig . NaOH-Lsg. unter atmosphär. Druck u. auf

1 9 2 7 . I I . HXYm. Fa s e r- u. Sp i n n s t o f f e; Pa p i e r u s w. 2 3 6 5

etwa %„ bei einem Druck von 20 Pfund auf den Quadratzoll. Durch die Alkali­

kochung steigt die Methylenblauabsorption. Auch für die Gewichtsabnahme beim Kochen m it l% ig- NaOH-Lsg. lassen sich Gesetzmäßigkeiten aufstcllen. (Journ.

Textile Inst. 18. T 277—82.) " " Sü v e r n.

Robert George Fargher und Lucy Higginbotham, Die chemische Analyse von Baumwolle. Die Wirkung der Zerkleinerung des Baumwollhaars a u f die Extraktion von Fett, Wachs und Harz. Behandeln der Baumwolle m it Säuren, z. B. 2-n. HCl m it 15% NaCl bei 70° gibt bei der E x traktion m it CHC13 höhere Werte. (Journ.

Textile Inst. 18. T 283—87.) ' S ü v e r n .

A. T. King, Die spezifischen Volumina von Baumwolle und Wolle. Bemerkungen zu einigen älteren Arbeiten von G. F. D A V ID SO N . (Journ. Textile In st. 18. T 274— 75.

Leeds.) S Ü V E R N .

G. F. Davidson, Die spezifischen Volumina von Baumwolle und Wolle. Erwiderung auf die vorstehende Arbeit. (Journ. Textile Inst. 18. T 275—70. Didsbury.) S ü v e r n .

L. Kollmann, Untersuchungen über die Schwächung von Baumwollgarn beim Griffigmachen. I. Bei Innehaltung sachgemäßer Arbeitsbedingungen bzgl. Säure­

konz., Trockentemp. u. Trockendauer ist eine Easerschädigung nicht zu befürchten, wenn m an der Anwesenheit der z. B. in Ameisen- u. Milchsäure vorhandenen freien Mineralsäuren sowie der Größe der W asserhärte Rechnung trägt. (Ztschr. ges. T extil­

ind. 30. 570—71.) S ü v e r n .

J. E. Duerden und P. M. Seale, E in neuer Fasertyp bei Merinowolle. Es wird auf Wollfascrn aufmerksam gemacht, die sich auf Merinolammvliesen finden u. durch Fasern charakterisiert sind, die erst in ihrem unteren Teil wollartig m it Markschicht sind. (Journ. Textile Inst. 18. T 265—73.) S ü v e r n .

Kehren, Mottenechte Wolle. Angaben über die Verwendung der neueren Eulan- marken W extra u. R H F. (Ztschr. ges. Textilind. 30- 567—70.) S Ü V E R N .

Chas. E. Mullin, Die spezifische Einwirkung der verschiedenen Säuren a u f Wolle. I.

Dio Arbeiten über die Einw. einer großen Zahl anorgan. u. organ. Säuren auf Wolle sind zusammengestellt u. besprochen. (Amer. Dyestuff Reporter 16. 515—20. 550

bis 554.) ' ' S ü v e r n .

Elbert W. Shelton und Treat B. Johnson, Untersuchungen über Proteine.

IX . Die Einwirkung von Pepsin a u f das Protein der Seide „Sericin“. (V III vgl.

T r e a t B. J o h n s t o n u . P. G. D a s c h a v s k y , Journ. biol. Chemistry 62. 197; C. 1925.

I. 672.) Die Unters, wurde unter Abänderung der Enzymkonz., der Zeit, Temp. u.

A cidität ausgeführt. Der Seidenleim en th ält ein Gemisch von Proteinen, die ver­

schieden angreifbar durch Pepsin sind. Die Menge gelösten Sericins wächst nur im V erhältnis zum Logarithm us der Enzymkonz. Bei der peptischen Digestion wird das Sericin im Anfang sehr rasch entfernt, nach 2—3 Stdn. weniger aber in konstanter Menge. Bei der pept. Digestion ist HCl besser als H 2SO., oder Essigsäure, bei anderen Substraten als Sericin zeigt Pepsin dieses Verh. nicht. Digeriert man Sericin 24 Stdn.

in Ggw. von 0,2% HCl, so ist die beste Temp. 39°. Vorheriges Konditionieren der Seide beeinflußt die Löslichkeit in der Pepsinlsg. nur wenig. Es m acht nichts aus, ob man das Pepsin auf einmal oder in m ehreren Teilen zusetzt. (Amer. Dyestuff R e­

porter 16. 483—88.) S ü v e r n .

Friedr. von Hößle, Bayerische Papiergeschichte. (Forts, u. Schluß zu C. 1927-I 1927-I. 1417.) (Papicrfabr. 25. 402—06. 450—52. 485—88. 501—03.) SÜ V ERN .

P. H., Die Kontrolle der zum Trocknen von Zellstoff oder Papier benötigten Dampf

-menge. F ü r den Trocknungsvorgang werden die einzelnen, den W ärm everbrauch beeinflussenden F aktoren erm ittelt u. ein System der Dampfverbrauchskontrolle erläutert, welches die Einw. der genannten Faktoren rechner. erkennen lä ß t u. bei der Kontrollo berücksichtigt. (Papierfahr. 25. Verein der Zellstoff- u. Papier-Chemiker

u. -Ingenieure 514— 17.) SÜ V ERN .

Fritz Hoyer, Neue Wege bei der Entrindung von Papierholz. Dio zweifellos feststehenden Nachteile der Messerschälmaschinen haben Veranlassung gegeben, Vor­

richtungen zu schaffen, bei denen die Messer ganz vermieden werden. In Amerika werden nun solche Entrindungstrom m cln auch zum E ntrinden von Holz für W eiß­

schliff u. Cellulose verwendet. 2 amerikan. B auarten werden beschrieben. (Ztschr.

Ver. Dtsch. Ing. 71. 1366—68. Cöthen.) W lL K E .

Carl G. Schwalbe, Holz- und Zellstoffschleim. Die sehleimbildenden Inhaltsstoffe der Holz- u. Zellstoffasern u. die wichtigsten chem.-physikal. Eigg. des Zcllstoffsehleims werden besprochen. Die Lösefähigkeit des Schleims in 16%ig. NaOH-Lsg., die

Wieder-fällung des Schleims u. die Beobachtung der Absitzhöhe beim Schleudern geben ein Mittel zur Kontrolle der üblichen Mahlgradprüfung. F ür den Papierm acher wichtig ist die Schweißbarkeit des Schleims in feuchtem Zustande. Durch scharfe Pressung kann die Schweißung begünstigt werden, ebenso durch vorsichtiges Trocknen, welches die nachträgliche Lockerung des Faserfilzes vermeidet. Durch gleichzeitige beider­

seitige Trocknung m ittels strahlender W ärme kann die Verschweißung der Fasern durch Schleim zur Erzielung höherer Festigkeit u. anderer schätzbarer Eigg. des Papiers ausgenutzt werden. Neben der Schweißbarkeit des Schleims erscheint die Kräuselung der Fasern, wie sie vielleicht durch das Sedimentiervol. gezeigt wird, als besonders wichtig für die Festigkeit der aus den Fasern gefertigten Papiere. (Papierfabr. 25.

Verein der Zellstoff- u. Papier-Chemiker u. -Ingenieure 4 8 18 5 .) SÜ V ERN .

Ladislav RyS, Bleichen der Sulfitcellulose. (Vgl. S. 992.) Vf. untersucht die während des Bleichens von Sulfitcellulose m it H ypochlorit gleichzeitig auftretende Chlorierung. Diese h a t ihre Ursache darin, daß das Hypochlorit m it W. nach der als reversibel aufgefaßten R k .: Cl2 + NaOH ^ 2 NaClO -)- H 20 freies Cl2 entwickelt.

Der Grad der Chlorierung hän g t von der Q ualität der Sulfitcellulose, der A cidität der Bleichflüssigkeit, der Temp. u. dom Geh. von Chloriden ab. Das Verhältnis zwischen O xydation u. Chlorierung erreicht u nter vergleichbaren Bedingungen einen prakt.

konstanten W ert. Es wird gezeigt, daß die in der Bleiehfl. vorhandenen Chlorate nicht an der Bleichung der Sulfitcellulose teilnehmen, indem weder das ehem. Gleich­

gewicht, noch die physikal. Bedingungen des Bleichens, noch die chem. Zus. der Bleieh- Isg. durch ihre Ggw. beeinflußt wird. Ferner findet Vf., daß dio Ggw. von Acetaten keinen wesentlichen Einfluß h at, u. daß vor allem kein Aussalzungseffekt eintritt.

Vf. kom m t zu der Ansicht, daß die Hauptwrkg. der verschiedenen Zusätze zur Bleich­

lauge hauptsächlich auf einer Änderung der [H '] beruht. Die Ergebnisse sind in einer größeren Zahl von Tabellen u. Diagrammen dargestellt. (Chemieky Obzor. 2. 197—200.

233—38.) ‘ T o m a s c h e k .

— , Kunstseide: Ihre Anwendung in der Weberei. Bei einer Versammlung unter dem Vorsitz von Wm. Gr e e n in W ilts County Textile School, Trowhridge kam zur Sprache, daß eine 12%ig. AlCl3-Lsg. nicht carbonisierend auf Kunstseide gewirkt habe. Abweichend davon wurde festgestellt, daß m it l% ig . Lsg. über N acht getrock­

netes Viseosegarn deutlich in seiner Festigkeit gelitten hatte. Stapelfaser ist auf der gewöhnlichen Wollkardiermaschine zu verarbeiten. Vor der Verwendung von Ä12(S 0 4)3 zum Wasserdichtmachen wird gewarnt, zweckmäßig verwendet man das Acetat.

(Journ. Textilo Inst. 18. P 1 8 687 .) S Ü V E R N .

Zart, Kunstseide. Die Entw . der Kunstseideindustrie wird geschildert, die ein­

zelnen Kunstseiden werden beschrieben, die verschiedenen Unternehmen besprochen u. Angaben über Erkennung, Unterscheidung, Erzeugungsmengen gemacht. Die Kunstseide steht noch am Anfang ihrer Entw. (Gewerbefleiß 106. 129—41. Barm en.) SÜ.

M. G. Luft, Die Herstellung der Kunstseide und ihre industrielle Entwicklung.

(Schluß zu C. 1927. II. 993.) Angaben über Eigg., Unterscheidung u. Verwendung der Kunstseiden. (Kunstseide 9. 334—35. 387. 430.) S ü v e r n .

Köllicker, Die jüngste Kunstseide. Die H erst. der für die Acetatseidegowinnung in B etracht kommenden Celluloseacetate, das Verspinnen, Färben u. die Eigg. der Acetatseide sind beschrieben. (Kunstseide 9. 415— 17.) S Ü V E R N .

E. Berl, Einiges über Kunstseide. H erst. u. Eigg. der verschiedenen Kunstseide­

arten sind geschildert. Wenn es gelungen ist, die Feinheit der Naturseide zu unter­

schreiten, die D. u. elektr. Isolationsfähigkeit günstiger zu gestalten als bei dem N atu r­

seidefaden, ist es noch nicht gelungen, die verschiedenen wertvollen Eigg. in einem Substrat zusammenzufassen, das billiger ist als das N aturprod. (Zellstoff u. Papier 7.

4 2 227. Darm stadt.) SÜ V ER N .

W. Weltzien, Die Kunstseiden. Betrachtungen über die mechan. Eigg. der K u n st­

seiden, Festigkeiten, Anfärbbarkeit, Mißstände in der Verarbeitung. (Umschau 31.

64448. Krefeld.) S Ü V E R N .

D. G. Zwartz, Künstliche Seide ihre verschiedenen Herstellungsverfahren und ihre Eigenschaften. (Vgl. S. 1419.) Angaben über das Nummerieren der Kunstseide, Glanz u. Glanzminderung, Zugfestigkeit, E lastizität, Weichheit, Gleichmäßigkeit im Denier, Deckkrnft. (Indian Textile Journ. 3 7 . 3 8 3 — 8 4 .) SÜ V ER N .

T. C. King, Das Färben und Fertigmachen der Celanese. Vorbereiten der Faser u. Färben m it SRA-Farben wird geschildert. (Amer. Dyestuff Reporter 16. 494

4 9 6 .) Sü v e r n.

1 9 2 7 . II. HXVIII. Fa s e r- u. Sp i n n s t o f f e; Pa p i e r u s w. 2 3 6 7

Gustav Durst, Darstellung einer Wachsluclifabrik. (Vgl. K unststoffe 13. 40;

C. 1923- IV. 67.) Das Vorbereiten des Gewebes, K alandern, Streichen, Trocknen, Schleifen, Fertigm achen u. Verzieren durch Pressen ist beschrieben. (Kunstseide 17.

201—02. Konstanz.) S ü v e r n .

E. Stich, Neuerung in der Fabrikation von Kunsthorn. Geschnittene P latten, unm ittelbar aus frischem Quark hergestellt, kam en bereits 1914 durch die schwed.

S y r ol i t h g e s e 11 s c h a f t in den Handel. Das Arbeitsgebiet der L u p i n i t - g e s e l l s c h a f t i n Mannheim wird kurz geschildert. (Kunststoffo 17. 204—05.) SÜ.

Adolf Rosenzweig, Kritische Theorie der Texlilienprüfung. Nach Erörterung des Begriffes der Q ualität w ird die Zugspannung u. die Dehnung besprochen. (K unst­

seide 9. 222—24. 270—71. 322—23. 372—74. 418—20.) ^ S ü v e r n .

W. Ewald und H. Schulz, Neues über Glanzmessungen. Nach Besprechung der bestehenden Prüfapp. zur Messung des Glanzes wird der Askania-Glanzmesser der A s k a n i a - W e r k e , Berlin-Ericdenau beschrieben. Seine einwandfreie Arbeits­

weise wird durch Verss. belegt. Die verschiedenen bestehenden Glanzskalcn werden besprochen. (Papierfabr. 25. Verein der Zellstoff- und Papier-Chemiker u. -Ingenieure

509—13. Berlin-Eriedenau.) S Ü V E R N .

Brown Co., übert. von: George A. Richter, Berlin, New Hampshire, Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Zellstoff m it Alkalien, Der Zellstoff wird im Gegen­

strom m it Alkali von steigender Konz. u. dann m it Waschwasser behandelt. H ier­

durch sollen die nicht-a-Bestandteile aus dem rohen Zellstoff entfernt werden. (A. P.

1 6 3 2 802 vom 10/8. 1926, ausg. 21/6. 1927.) F r a n z .

Leon Lilienfeld, Wien, Herstellung von Celhdoseverbindungen. (D. R. P. 449 432 KJ. 12 o vom 20/5. 1924, ausg. 17/9.1927. Oe. Prior. 4/4.1924. — C. 1 9 2 6 .1. 274.) E r .

United States Finishing Co., New York, übert. von: William Witte, Provi- dence, Rhode Island, Beseitigung des Glanzes von Kunstseide aus regenerierter Cellulose.

Man behandelt Viscoseseide in Ggw. von Alkalien m it p-Toluolsulfochlorid. Zur E r­

zeugung von dam astähnlichen Mustern auf Geweben aus Viscoseseide bedruckt man das Gewebe m it einer verdickten alkoli. Lsg. von NaOH, nach dem Trocknen geht man m it dem Gewebe in eine 10— 25%ig. Lsg. von p-Toluolsulfochlorid in CC14, spült hierauf m it 5% ig. Sodalsg. u. dann m it einer 5% ig. Seifenlsg. (A. P. 1 633 152 vom

29/6. 1926, ausg. 21/6. 1927.) F r a n z .

Consolidated Textile Corp., New York, übert. von: Joseph Bennett, N orth Adams, Massachusetts, Verfahren zur Beseitigung des Glanzes von Kunstseide aus re­

generierter Cellulose. Man behandelt Kunstseide m it starker Alkalilauge u. neutralisiert hierauf das Alkali. Zur Erzeugung von Mustern bedruckt m an das Gewebe m it einer Reserve aus Britishgum u. M gS04 u. geht durch ein Bad von NaOH. Man kann das Gewebe auch m it einer verdickten NaOH bedrucken, nach dem Trocknen wird ge­

waschen u. das Alkali neutralisiert. (A. P. 1 633 160 vom 26/8. 1926, ausg. 21/6.

1927.) F r a n z .

Eastman Kodak Co., übert. von: Stewart J. Carroll, Rochestcr, New York, Celluloseacetatmassen. Man vermischt in Aceton 1. Celluloseacetat m it Aceton u. a-Brom- naphthalin oder -anthracen, die kein freies Br u. H B r enthalten, die erhaltene viscöse Lsg. dient zur H erst. von Filmen usw. (A. P. 1 641 411 vom 27/4. 1925, ausg. 6/9.

1927.) Fr a n z.

Eastman Kodak Co., übert. von: Stewart J. Carroll, Rochester, New York, Celluloseacelalmassen. Man verm ischt in Aceton 1. Celluloseacetat m it Aceton u. Mono­

brombenzol oder -toluol, die kein freies Br oder H B r enthalten sollen. Die m it Hilfe dieser Lsgg. hergestellten Filme eignen sieh besonders für photograph. Zwecke, weil sie gegen die photograph. Schichten indifferent sind. Zur Beseitigung geringer Mengen Br kann man der Mischung Dicyandiamid zusetzen. (A. P. 1 641 412 vom 27/4. 1925,

ausg. 6/9. 1927.) F r a n z .

Eastman Kodak Co., übert. von: Stewart J. Carroll, Rochester, New York, Celhdoseacetatmassen. Man verm ischt in Aceton 1. Celluloseacetat m it Aceton u. Brom- substitutionsprodd. des Anilins oder Toluidins, wie 2,4,6-Tribromanilin, o-, m- oder p-Brotnanilin, 2,4-Dibromanilin, 3,5-Dibrom-o- oder p-toluidin, 2,4,0-Tribrom-m- toluidin. Die Lsgg. dienen zur H erst. von Filmen. (A. P. 1 641 413 vom 21/12. 1925,

ausg. 6/9. 1927.) F r a n z .

George Schellhaas, F rankenthal, Pfalz, Deutschland, Herstellung von Gegen­

ständen aus Kork. Zerkleinerter Kork wird m it einem Bindemittel, wie frisches B lut

oder Bluleiweiß, verm ischt u. an der L u ft getrocknet. D ann wird unter hohem Druck u. bei etwa 130° geformt. (A. P. 1 637 877 vom 11/5. 1926, ausg. 2/8. 1927.) F r a n z .

J. F. Rohr, Pfäffikon b. Zürich und J. P. Schmidt, Filisur, Schweiz, Herstellung eines harten, volumenbesländigen Kunstholzes fü r Fußhodenbeläge. Man vermischt Sage­

mehl, ein Porenfüllm ittel u. eine geringe Menge eines hydraul. Bindem ittels m it einer Eisenvitriollsg., der etwa 3°/0 CaCl2- u. etwa 6—10°/o FeCl3-Lsg. zugefügt werden, logt in diese Mischung im prägnierte Textilfasern u. preßt das Ganze unter Druck in Formen. (Schwz. P. 121060 vom 27/2. 1926, ausg. 16/6. 1927.) F r a n z .

Jean Paisseau, Paris, Herstellung von Perlen aus Glas oder anderen glasigen Massen durch Aufwickeln der geschmolzenen M. auf einen auflösbaren u. in der Quer­

richtung zusammcndrückbarcn Kern, gek. durch die Anwendung eines aus mehreren Längselementen dergestalt zusammengesetzten Kernes, daß er durch Zusammendrücken der Elem ente gegeneinander zusammendrüokbar u. gegen Torsion u. Biegung ausreichend widerstandsfähig ist. — D er K ern kann z. B. aus einem geschlitzten Rohr u. einem vollen, lose in das R ohr eingesetzten Metallfaden oder aus einem m it Wasserglas über­

zogenen Asbestfaden bestehen. (D. R. P. 449541 K l. 32 a vom 8/4. 1925, ausg. 20/9.

1927. E. Prior. 19/4. 1924.) Kü h l i n g.