• Nie Znaleziono Wyników

An Drehstählen aus gesintertem Wolframcarbid werden Verss. ausgeführt, um Be­

ziehungen aufzustellen zwischen Schnittgeschwindigkeit, Vorschub, Schnittiefe u. der Lebensdauer des Werkzeuges bei schwerer Beanspruchung. Die Ergebnisse werden an Hand der Gesetze von Ta y l o r für Kohlenstoff- u. Schnelldrehstähle hiermit ver­

glichen, wobei festgestcllt wird, daß sich mit Werkzeugen aus WC höhere Schnitt­

geschwindigkeiten verwenden lassen als bei Schnelldrehstählen. Trotz der Sprödigkeit des Materials lassen sich bei geeigneter Befestigung der Werkzeuge glänzende Er­

gebnisse erzielen. Hohe Schnittgeschwindigkeiten bei geringer Schnittiefe sind ge­

eigneter für die Verwendung von WC als große Schnittiefe bei geringen Schnitt­

geschwindigkeiten. (Bureau Standards Journ. Res. 5. 365— 83. Aug. 1930.) Ed e n s. Edgar Newbery, Die Eigenschaften von nichtrostendem Stahl als Elektrode. An einem Armcoeisen, einem nichtrostenden Stahl mit 13% Cr u. an einem Stück metall.

Cr werden Verss. ausgeführt, um die Einzelpotentiale sowie die kathod. u. anod. Über­

spannung dieser 3 Stoffe mit einander vergleichen zu können. Es wird festgestellt, daß das Einzelpotential von nichtrostendem Stahl ungefähr gleich dem des Cr ist.

Nichtrostender Stahl als Kathode verhält sich wie reines Fe u. zeigt keine Ähnlichkeit zu Cr. Als Anode dagegen verhält sich nichtrostender Stahl bei geringen Stromdichten wie Cr, bei hohen Stromdicbtcn aber wie Fe, wobei die Änderung der Eig. sprungartig erfolgt. Es wird versucht, eine Erklärung für diese Erscheinungen zu geben. (Trans.

Amer. electrocliem. Soc. 58. 6 Seiten. 1930. Sep.) Ed e n s. Francis N. Flynn, Wiedergewinnung von Nichteisenmetallen aus Schrott in Fabri- lcationsbetriehen. E s wird kurz eingegangen auf die Wiedergewinnung von Nichteisen­

metallen aus Schrott in der Automobilfabrikation durch Wiedereinschmelzcn im Kupol­

ofen. (Trans. Amer. Inst. Mining metallurg. Engineers 1 9 3 0 . 27685.) Ed e n s.

— , Zinksulfiderze in Tasmanien. Bemerkungen über die Bergwerksgruppe Read- Rosebery. Die Geologie u. Gewinnung dieser Erze wird behandelt. (Chem. Engin.

Mining Rev. 22. 393— 97. 5/8. 1930.) Wi l k e.

— , Die Anwendung des Coleyverfahrens in der Zinkproduktion. Das Coleyverf., das darin besteht, Metalloxyde durch C in statu nascendi zu reduzieren, wird in seiner Anwendung auf die Darst. von Zn beschrieben. Das Verf. besteht darin, Zn-Erze mit Petroleum zusammen in einem Trommelofen auf eine bestimmte Temp. zu er­

hitzen. 95% des Zn im Zn-Erz werden in Form von schwarzem Pulver mit C gemischt

2950 HVIII. M e t a l l u r g i e - , M e t a l l o g r a p h i e u s w . 1930. II.

gewonnen, das in Staubsäcken aufgefangen u. getrocknet wird. Durch Verlängerung der Trommelöfen läßt sich das Ausbringen erhöhen. Außerdem läßt sich eine selektive Red. von verschiedenen Oxyden durchführen, da jedes Oxyd nur bei einer bestimmten Temp. reduzierbar ist. (Ind. Chemist cliem. Manufacturer 6. 357— GO. Sept.

1930.) Ed e n s.

B. A. Hadley, Die Bohr- und Gewinnungsverfahren des Zinns in Malaya. Eine kurze Beschreibung der dortigen Verhältnisse u. der Gewinnung des Sn. (Chem. News

1 4 1 . 135— 39. 29/8. 1930.) Wi l k e.

Wilfred W . Scott und Nele E. Davis, Das Entzinnen von verzinntem Abfall.

Ein neues Entzinnungsverf. beruht auf der Tatsache, daß verd. Weinsäurelsgg. Sn in Ggw. von überschüssiger Luft oder 0 2 lösen, wobei das Fe nicht angegriffen wird.

Der Abfall wird in einen Zylinder gebracht u. teilweise in die verd. Lsg. getaucht, wobei sich der Zylinder dreht. Der Lösungsspiegel wird im Zylinder so eingestellt, daß 1/3 der Querschnittsfläche des Zylinders bedeckt ist. Der Abfall wird so abwechselnd beim Drehen der Einw. von Säure u. Luft ausgesetzt. Am besten erwies sich eine 3-std.

Behandlung mit einer 5% ig. Säure. Die Lsg. enthält nach dem Entzinnen Stanno- tartrat. Durch H 2S wird das Sn gefällt u. die Weinsäure wiedergewonnen. Der ent- zinnte Abfall enthält nur noch 0,10% Sn, so daß er zur Stahlschmelzung geeignet ist. Beim Entzinnen alter Sn-Kannen ist es notwendig, die Kannen erst mit h. NaOH oder Na2C 03-Lsg. zu reinigen. Die Anwesenheit von Fe u. Lacken verhindert die Einw.

der Weinsäure auf das Sn. (Ind. engin. Chem. 22. 910— 11. Aug. 1930. Los Angeles

[Calif.], Univ. of Southern California.) Wi l k e.

Otto Barth, Die Zusammensetzung der Mansfelder Bleisclilacken und die Vorgänge bei. ihrer Entzinkung im Wälzofen. Beim Vergleich der Analysen der Schlacken von Mansfeld u. Oker ( We n z e l, C. 1 9 3 0 . II. 611) fällt der höhere Fe-Geh. in Form von verschlacktem Fe in den Mansfelder Schlacken auf. Dieser höhere Fe-Geh., der bei den Tempp. des Wälzofens teilweise zu Metall reduziert wird, wirkt vermutlich auf die Entzinkung günstig ein, besonders wenn das Zn in Form von ZnS vorhegt. (Metall u. Erz 2 7 . 458— 59. Sept. 1930. Hettstedt.) W lL K E .

Charles W . Eichrodt, Der Laugungsprozeß bei Cliuquicamata in Chile. Die Analyse des Erzes ist wie folgt: 1,58% Cu, 66,10% SiO», 1,41% Fe, 0,20% CaO, 17,70% A120 3, 0,68% MgO, 2,10% S, 0,03% H N 0 3, 0,05% CI, 0,80% Na, 4,80% K , 0,07% Mn, 0,01%

Mo, 0,005% As u. gleichviel Sb, 0,01% Ba, 0,70% H 20 u. 3,94% 0 2 in Sulfaten. Die wichtigsten Erzbestandteile sind: der Gesamt-Cu-Geh., das säureuni. Cu, das sauer­

machende Cu-Mineral, vornehmlich der Chalcanthit, das CI, die Nitrate, das 1. Fe u.

das 1. Mo. Beim Laugen sind 2 Stufen zu unterscheiden: das Lösen des Cu aus dem Erz u. das Waschen oder Entfernen von gel. Wertstoffon. Zuerst wird das Erz mit einer Lsg. bedeckt, die wenig Cu u. viel freie Säure enthält. Nach Entfernung der nun an Cu-angereieherten Lsg. wird verbrauchter Elektrolyt zugegeben u. dann tritt eine Ruhepause ein, worauf derselbe Vorgang noch zweimal wiederholt wird. Der an­

schließende Waschprozeß besteht in einem Ersetzen der bedeckenden Lsg. u. dem Absättigen des ausgelaugten Erzes durch eine Reihe von Waschlsgg. u. W . Weitere Einzelheiten des Verf. sind in dem Aufsatz sehr ausführlich behandelt. (Techn. Publ.

Amer. Inst. Mining metallurg. Engineers 1 9 3 0 . Nr. 350. 53 Seiten. Laurel Hill [N. Y .],

The Nichols Copper Co.) W lL K E .

Eugen Badescu und Fr. Prockat, Untersuchungen über die Wirkungsweise ver­

schiedener Xanthate bei reinen Kupfer kies erzen. Äthyl-, Butyl- u. Amyl-Xanthogenate wurden an einem einsulfid. Kupferkieserz mit etwa 3 % Cu geprüft. Als Schäumer wurde in gleicher Menge (als Versuchskonstante) das Pine Oil G. N. S. Nr. 5 benutzt.

Unter denselben Schwimmbedingungen bei Zugabe "von gleichen molaren Xanthat- mengen ermöglichen das Kalium-Amyl- u. das Kalium-Butyl-Xanthat eine schärfere Ausarbeitung der Berge als das Kalium-Äthyl-Xanthat. Bei vermehrter Zugabe von Kalium-Äthyl-Xanthat oder bei Verlängerung der Schwimmzeit ergibt das letztere ein ebensogutes Ausbringen wie das Kalium-Amyl- u. -Butyl-Xanthat. Da aber das Äthyl-Xanthat wesentlich billiger als das Amyl- u. Butyl-Xanthat ist, dürfte in den meisten Fällen die Wahl auf das erste fallen. (Kohle u. Erz 27. 626— 27. 26/9. 1930.

Berlin, Techn. Hochschule.) W lL K E .

H. C. Jennison, Gewisse Fehlerarten in Kupferdrähten, die durch ungeeignete Zieh­

düsen und Ziehverfahren bedingt sind. Beim Kaltziehen von Cu-Drähten können zwei Fehlerarten auftreten: erstens die Bldg. von F-förmigen Rissen auf der Oberfläche, zweitens schwache Stellen im Innern, die beim Zerreißvers. in der Bldg. von Spitze

1930. II. .Hvm. M e t a l l u r g i e ; M e t a l l o g r a p h i e u s w . 2 9 5 1 u. Vertiefung an der Bruchstelle in Erscheinung treten. Es wird gezeigt, wie diese Fehler in der Hauptsache von der Ausbldg. der Ziehdüse, ferner aber auch von dem Ziehverf. selber abhängig sind. (Trans. Amer. Inst. Mining metallurg. Engineers 1 9 3 0 .

121— 39. Waterbury, Conn.) Ed e n s.

Robert J. Anderson, Die Zementation -von Aluminium. Kurze Besprechung der Möglichkeiten einer Zementation von A l durch Erhitzen in einem Metallpulver oder in Metalldämpfen bzw. geschmolzenen Metallen, die eine feste Lsg. mit A l bilden oder durch Erhitzen von Al, auf dem ein Nd. durch Galvanisieren erzeugt worden ist. An­

wendung von zementiertem AI. (Fuels and Furnaces 8. 1243— 45. Sept. 1930.) Ed.

I. Schichuzki, Kurzer Überblick über die Titanarbeiten. Überblick über techn.

Verff. der Ti-Gewinnung u. seine Anwendung in der Industrie. (Journ. ehem. Ind.

[russ.: Shurnal chinitscheskoi Promyschlennosti] 7. 540— 43. März 1930.) Sc h ö n e. I. Schichuzki, Gewinnung von Titankonzentraten durch Schmelzen der Titanerze mit Baryt. (Vgl. vorst. Ref.) Das Verf. besteht in folgendem: Die Schmelze wird mit einem Gemisch aus dem Ti-Erz (angereichertes Titanomagnetit), B aS04, CaCl., u. Kohle vorgenommen, sie kann aber auch ohne CaCl2 ausgeführt werden. BaSO,, wird durch C zu BaS reduziert, das sich mit CaCl2 zu BaCL u. CaS umsetzt; letzteres reagiert mit Fe u. TiO„ unter Bldg. von FeS u. Ca-Titanat. Die Schmelze wird aus­

gelaugt u. filtriert. Aus dem Filtrat wird BaCL hergestellt, der Rückstand wird zwecks Lösen des Fe mit HCl behandelt. Das verbleibende Ti-Konzentrat wird auf Ti-Oxyd u. Titanweiß weiter verarbeitet. Rk.-Schema: BaSO,, + 4 0 = BaS 4- 4 CO; BaS + CaCl2 = BaCL + CaS; CaS + F e 0 -T i0 2 = C a 0 -T i0 2 + FeS; ohne Zusatz von CaCL erhält man die Schmelze: FeO-TiO, + BaSO., + 4 C = B a 0 -T i0 2 - f FeS + 4 COj aus der HCl das Fe, nicht aber Ba-Titanat löst. Dieses wird mit Cl2 bei 400° in BaCl2 + TiCl.j umgewandelt. (Journ. ehem.Ind.[russ.: ShurnalchimitscheskoiPromyschlennosti]

7. 543— 47. März 1930.) Sc h ö n f e l d.

Charles White Merrill, Die Geschichte des Silbers. Zusammengestellte Angaben über die Silberproduktion. Eine geschichtliche u. statist. Zusammenstellung. (Canadian Mining Journ. 5 1 . 889— 94. 12/9. 1930. Washington [D. C.], Bureau of Mines.) W il k e .

F. R. Hiemann, Beiträge zur Chemie der chlorierenden Röstung von Kupfer- und Silbererzen. Es werden eingehend beschrieben 1. Die Umsetzungen der Chloride im Röstgut unter Beteiligung einer gasförmigen Phase (Zers., Bldg.), ohne Beteiligung einer gasförmigen Phase (Platzwechselrk. zwischen 0 2-Salzen u. Chloriden, Rk. zwischen Chloriden u. Sulfiden oder Oxyden). 2. Der Verlauf der Chlorierung von Cu- u. Ag- Erzen (Zus. des Röstgutes, Röstatmosphäre, Temperaturverlauf u. Katalysatoren).

Eine Literaturübersicht u. Quellenzusammenstellung beschließt die Arbeit. (Metall u. Erz 27. 474. Sept. 1930. Düren, Rheinland.) W lL K E .

Fred W . Freise, Verfrachtung von Lagerstättenbestandteilen durch Huminsäuren.

Allen auf Goldseifen arbeitenden Unternehmen ist die Erscheinung bekannt, daß bereits einmal ausgebeutete Schichten der Seife nach einer Reihe von Jahren von neuem wieder in Angriff genommen werden können. Vf. untersuchte, ob u. von welcher Konz, ab die Huminsäuresuspensionen Au angreifen. Nach den Ergebnissen greifen die Huminsäuren metall. Au schon in sehr geringer Konz. (0,25— 0,3°/o) an, sofern ihnen genügend Zeit gelassen u. der Zutritt des 0 2 der Luft verhindert wird. Der Rein­

heitsgrad des Edelmetalls scheint ohne Einfluß auf die Angreifbarkeit durch die Humin­

säuren zu sein, wenigstens soweit es sich um Beimengungen von Ag u. Pd handelt.

Nach diesen Ermittlungen mit aus Braunkohle hergestellten Huminsäuren wurden größere Verss mit Moorwasser oder Schwarzwasser aus Urwaldgebieten vorgenommen.

Die Edelmetallgemengteile verschwanden dabei mit den ersten Bestandteilen der Gesteine, die der Zerstörung anheimfallen. Nach der Wegführung durch die Schwarz­

wässer unterliegen die verschiedenen Metallverbb. auch verschiedenen Schicksalen.

Die Edelmetallhumate werden voraussichtlich durch stark mineralisierte Bodenwässer (Carbonat- u. Sulfatlsgg.) zerstört. — Dicht gepackte Schlämme lassen sich mit ge­

wöhnlichen Hilfsmitteln nicht entgolden. Verss. des Vfs. ergaben in diesem Falle dann befriedigende Goldlsgg. (bis zu 60% ) mit Rohhumuswasser bei Schlämmen unter 0,5 mm Korn, in denen noch 0,55 mg Äu je kg vorhanden waren, wenn vorher alle Kalkmineralien entfernt worden waren. (Metall u. Erz 27. 442— 45. Sept. 1930. R io de

Janeiro.) Wi l k e.

S. P. Lowe, Die Konzentration und Cyanidbehandlung auf der Flin Flon-Iiütte.

Zwei Erzarten sind im Flin Flon-Erz enthalten: ein stark sulfid. u. ein eingesprengtes Erz mit je 0,095 (0,018) oz je t Au, 1,4 (0,29) oz je t Ag, 1,57 (2,05)% Cu, 0,5 (— ) % Pb,

2952 H vm . Me t a l l u r g i e; Me t a l l o g r a p h ie u s w. 1930. II.

4,4 (1,12)% Zn, 4,0 (29,1)% S i0 2, 37,0 (12,9)% S, 35,0 (19,3)% Fe u. 1,0 (8 ,0 )% MgO.

Nach einer Beschreibung der Entw. des heutigen dort angewandten Verf. wird die jetzige 3000 t-Miihle behandelt. Nach der Zerkleinerung u. dem Klassieren wird mittels Kienöl der „T a lk “ vom Erz entfernt u. der mineralhaltige Rückstand mit Aerofloat versetzt, wobei ein Cu-haltiger Schaum entsteht. Die Zn-Flotation wird mittels Kalk, Cu SO.,, Xanthat u. Kresylsäure durchgeführt. Anschließend folgt die Behandlung mit Cyanid; aus der CyanidLsg. wird dann mittels Zn-Staub ein Au-Ag-Zn-Nd. gefällt.

Nach dieser Zn-Staubfällung wird die Lsg. zwecks Regenerierung mit Säure u. Cu SO., gemischt, das Cyanid durch Luft entfernt u. in Kalklsg. absorbiert. Aus der restlichen Fl. wird der Kupfersulfocyanidnd. u. anschließend das Kupfersulfid in einem kleinen Ofen gewonnen. (Canadian Mining Joum . 1930. 1183— 1205. Sept.) WlLKE.

Robert J. Anderson, Fortschritte und Richtungen in der Wärmebehandlung von Aluminiumlegierungen. Schilderung des augenblicklichen Standes der Al-Yerarbeitung.

Vor allem ist erkannt worden, daß die Temperaturkontrolle genau u. die Wärme­

verteilung gleichmäßig sein muß, u. zwar sowohl vor dem Abschrecken wie zum Zwecke der Altershärtung. Zur Erreichung dieser Bedingungen werden jetzt immer mehr u.

mehr elektr. Öfen angewandt. . Eine neue Ofenart eines elektr. Widerstandsofens der G a s E q u i p m e n t E n g i n e e r i n g C o r p . , Philadelphia, zum Erhitzen von Duraluminblechen vor dem Abschreckcn wird an Hand von Abb. beschrieben. (Iron

Age 126. 696— 98. 11/9. 1930. Cleveland.) WlLKE.

G. H. Clamer, Normungen für Kupferlegierungsblöcke. Das bisher Geleistete wird kurz beschrieben. (Metal Ind. [New Y ork] 28. 433. Sept. 1930. American Society

for Testing Materials.) Wilk e.

Cyril Stanley Smith, Thermische Leitfähigkeit von Kupferlegierungen. II. Kupfer- Zinnlegierungen. III. Kupfer-Phosphorlegierungen. (I. vgl. C. 1930. I. 2956.) Die therm. Leitfähigkeit des Cu (0,941 cal/qcm/cm/sek/0) wird durch einen Sn-Zusatz schnell vermindert, bis sie bei 10,41% Sn nur 0,12i bei 20° beträgt. P ist zehnmal so wirksam wie Sn, denn schon 0,93% P verringern die Leitfähigkeit auf 0,129. Die elektr. Leitfähigkeit fällt beim Legieren noch schneller als die therm. u. das W lE D E - M A N N -FR AN Z-LoREN Z-Verhältnis steigt zuerst schnell an, bleibt aber dann über 2 % Sn oder 0,15% Pb konstant. Dieser Knick in der Wi e d e m a n n- Fr a n z- Lo r e n z- Verhältniskurve ist in jedem bisher untersuchten System festgestellt worden u. ist sicherlich von grundlegender physikal. Bedeutung. (Techn. Publ. Amer. Inst. Mining metallurg. Engineers 1930. Nr. 360. 9 Seiten. Waterbury [Conn.], American Brass

Co.) ’ W lL K E .

E. R. Thews, Die Herstellung und das Wiederschmelzen von Messingen. Die in Be­

nutzung befindlichen Ofenarten, die ungünstigen Einflüsse von S 0 2, der Einfluß einer Überhitzung, der Einfluß der Art der Schmelzeinrichtung, die Verhinderung der Zn- Verluste, die metall. reduzierenden Substanzen, die Zusätze von Al oder Mg, die Schmelzöfen, das Fassungsvermögen der Tiegel, die Wiedergewinnung des Flugstaubes, die Wärmeverteilung u. -kontrolle u. a. werden besprochen. (Metal Ind. [London 37.

241— 42. 293— 94. 296. 12/9. 26/9. 1930.)! Wi l k e. Emest R. Darby, Schmelzöfen zur Verwendung in der Bronzegießerei. Es werden verschiedene Ofenarten — Induktionsöfen, Schachtöfen, Öl- u. gasgefeuerte Tiegel- u. Regenerativöfen — zur Erzeugung von einwandfreiem Bronze- u. Rotguß besprochen.

(Fuels and Furnace 8. 1247— 50. Sept. 1930.) Ed e n s. Sepp Wundshammer, Graphische Legierungen und Wärmefragen. Zuerst werden die Zus. von Setzmaschinenmetall für Linotype u. von Galvano-HintergießmetaU, die Schäden, die sich aus minderwertigem Metall ergeben, dann die Bleireinigungsfrage u. a. behandelt. (Ztschr. Deutschi. Buchdrucker 42. 646—47. 19/8. 1930.) Wilk e.

Samuel L. Hoyt, Hartmetattcarbide und gesintertes Wolframcarbid. Nachdem ver­

schiedene Hartmetallcarbide wie Chrom-, Molybdän-, Wolfram- u. Urancarbide, sowie die Darst. u. Eigg., wie Härte u. Krystallstruktur, derselben besprochen werden, wird auf die Herst. von gesintertem Wolframcarbid sowie von W-C-Co-Mischungen ein­

gegangen. Ferner wird das Gefüge u. die mechan. Eigg. wie Biegefestigkeit, Härte bei Raum- u. höherer Temp., D. u. Elastizitätsmodul erörtert. — Außerdem wird die Schncidfähigkeit, sowie das Verh. von gesintertem Wolframcarbid, das bei erhöhten Tempp. gepreßt worden ist, diskutiert. (Trans. Amer. Inst. Mining metallurg. Engineers

1930. 9— 58. Schenectady, N. Y .) Ed e n s.

Bradley Stoughton und Allison Butts, Wärmebehandlung und die Wirkung von Hitze auf Metallkörper. Allgemeine Betrachtungen über die Wrkg. verschiedener

Wärme-H vm . Me t a l l u r g i e: Me t a l l o g r a p h ie u s w. 2953 bekandhmgen wie Härten, Anlassen, Zementieren, Nitrieren usw. auf die Eigg. von Eisen u. Stahl sowie von Metallegierungen. Eigg. bei verschiedenen Tempp.; Korn­

wachstum, Rekrystallisation, Dispersionshärte usw. (Fuels and Furnaces 8. 1217— 33.

Sept. 1930.) Ed e n s.

— , Erforschung der Metallinnenseiten mittels Radium. Die bisher übliche Grenze von 4 Zoll für Röntgenstrahlen-Prüfung kann durch die Anwendung von y-Strahlen des Ra auf 10 Zoll vergrößert werden. Die benutzten y-Strahlen werden aus der Ra- Emanation erhalten. Dabei sind diese Strahlen alles in allem für die Unterss. nicht so gefährlich wie die Röntgenstrahlen u. bequemer zu hantieren. (Trans. Amer. Soe.

Steel Treating 1 8 . Nr. 3. [S. N .: Metal Progress] 96— 98. Sept. 1930.) W i l k e . N. F. Budgen, Ölsandkerne für Nichtaisengüsse. Es werden behandelt: ihre An­

wendungen, Anforderungen, Vor- u. Nachteile, notwendige Materialien u. Mischungen, Mischen, Trocknungstechnik, Trockenofenkonstruktion, Feuchtigkeitsabsorption nach dem Trocknen u. Sandreklamation. (Metal Ind. [New Y ork] 28. 370— 71. 417— 19.

Aug./Sept. 1930. Birmingham, England.) Wi l k e.

F. Bender, Harz und seine Verwendung in der Gießerei. Die besondere Eignung der von der Hercules Powder Co. hergestellten Harze wird beschrieben. (Metall 1 9 3 0 . 156. 21/9. 1930. Rotterdam, Hercules Powder Co.) W lL K E .

J. M. Hippie und G. D. Fish, Die moderne Lichtbogenschweißpraxis. Die licht­

bogengeschweißten Verbb. von Häusern u. Brücken, die Schweißabmessungen, die gestatteten Arbeitsbeanspruchungen, ein Vergleich der Schweiß- u. Nietpraxis, das Schweißen von Maschinenbauteilen, die Einrichtungen usw. werden erörtert. (Welding Engineer 1 5 . Nr. 9. 49— 54. Sept. 1930. East Pittsburgh, Westinghouse Electric

& Mfg. Co.) Wi l k e.