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proben, die längere Zeit mit CI-W. behandelt oder Ultraviolett-licht ausgesetzt waren, u. Harne von Kaninchen, denen Oxytyrosin injiziert war, spektrophotometr. miteinander verglichen. (Arch. Italiennes Biologie 80. 8 Seiten. 1928. Bari, Inst, der Physiol.

Univ. Sop.) Wa d e h n.

D. Bennati, J. Gautrelet und E. Herzfeld, Adrenalin, Alkalireserve und Almungsstillslaiid’. Die intravenöse Injektion von Vio mg Adrenalin pro kg hat beim ehloralosierten Hunde eine fast sofort einsetzende Erhöhung der Alkalireserve (Stei­

gerungen zwischen 10 u. 40%) zur Folge, die aber nur sehr kurze Zeit anhält. Der pii-Wert steigt um 0,7—2,3%- Yohimbin (3 mg pro kg) oder Ergotamin (Vso bis 3 mg pro kg) verhindern diese Rkk. Der Atmungsstillstand nach Adrenalin ist nicht die Ursache der Erhöhung der Alkalireserve. Die intravenöse Injektion von Formaldehyd oder von Acetylcholin veranlassen ebenfalls Atmungsstillstand, beeinflussen aber die Alkalireserve nur gering (Steigerung bis 5%)- Di° Erhöhung der Alkalireservo scheint die Folge einer plötzlichen Vermehrung organ. Verbb. zu sein. (Compt. rend. Acad.

Sciences 191. 71—72. 7/7. 1930.) Wa d e h n.

Fritz Bischoif und M. Louisa Long, Die Ausschüttung des Muskelzuckers durch Adrenalin. Kaninchen erhielten 0,25 mg Adrenalin subcutan; der Blutzucker (Muskel­

zucker) steigt von durchschnittlich 95 (81) in 1% Stdn. auf 281 (139), 3 Stdn. 314 (109), 8 Stdn. 101 (35), in 24 Stdn. auf 88 (45) mg-%. — Das Verschwinden von Zucker aus einer Zuckerlsg., in der sich Muskelsubstanz eines vor 24 Stdn. adrenalisierten Kaninchcns befindet, ist nicht der Nutzbarmachung des Zuckers durch den Muskel zuzuschreiben, sondern der Diffusion des Zuckers in den zuckerverarmten Muskel.

(Journ. biol. Chemistry 87. 47. Mai 1930. Sant Barbara; Chemie. Labor. Potter Metabol.

Clin., Sant Barbar. Cott. Hosp.) Wa d e h n.

O. W. Nikolajew, Zur Frage der Identität der Wirkung von Adrenalin und Galcium (Trockenriickstand und organische Stoffe im Speichel bei der Adrenalin- und Calcium­

wirkung). Bei Steigerung der Speichelsekretion, hervorgerufen durch Erhöhung der Ca"-Konz. in der die Gefäßo der isolierten Submaxillarisspeicheldrüse von Hunden durchspülenden R. L.-Lsg., sinkt die Monge des Trockenrückstandes im Speichel.

Unter dem Einfluß von Adrenalin findet eine Erhöhung des Trockenrückstandes des Speichels auf Kosten der organ. Stoffe statt. Die Wrkg. von Adrenalin u. Ca ist nicht ident. Durch Speichelanalyse gelingt es den qualitativen Funktionsunterschied der isolierten Submaxillarspeicheldrüse bei Einw. verschiedener Reizstoffe zu bestimmen.

(Journ. exp. Biologie Med. [russ.: Shurnal exp. Biologii i Mediziny] 13. 121—25. 1929.

Moskau, Kom. f. Volksgesundh.) SC H Ö N FE LD .

O. W. Nikolajew, Das Überleben der isolierten Speicheldrüse bei der Mumifikation.

(Vgl. vorst. Ref.) Die auf 75% Gewichtsverlust getrocknete isolierte Submaxillar­

speicheldrüse von Hunden reagiert nach Macerieren u. Durchspülen mit Ri n g e r- LoC K E-Lsg. auf CaCl2, KCl, Nicotin etc. in derselben Richtung, wie die frischen Drüsen­

elemente, aber mit verminderter Intensität. (Journ. exp. Biologie Med. [russ.: Shurnal exp. Biologii i Mediziny] 13. 126—30. 1929. Moskau.) Sc h ö n f e l d.

W. W. Swingle und J. J. Pfiifner, Die Erholung von komatösen adrenalektomi- sierten Katzen durch einen Nebennierenrindenextrakl. Mit einem früher beschriebenn Extrakt (vgl. C. 1930. I. 3802) gelang es, nebennierenloso dem Erschöpfungstode nahe Katzen durch einige Injektionen völlig wiederherzustellen. (Science 72. 75—76. 18/7.

1930. Cold Spring Harbor. Princeton Univ., Biolog. Lab.) Wa d e h n!

1930. II. E5. Tie r f h y s io l o g ie. 1869

1870 Ej. Tie r p h y s io l o g ie. 1930. II.

Werner Liitolf, Untersuchungen über die Sensibilisierung von Adrenalin durch Thyroxin am überlebenden Säugelierlierzen. Wirkt Thyroxin in hohen Dosen (1: 2000) zusammen mit Adrenalin auf das isolierte Herz, so nehmen Frequenz u. Hubhöhe rasch ab. In großer Verdünnung (1: 400000) hat Thyroxin in dieser Kombination gar keine Einw. — Werden Kaninchen mit Thyroxin vorbehandelt, so erweisen sieh die Herzen dieser Tiere als äußerst empfindlich gegenüber Adrenalin. Diese Herzen reagierten bereits bei einer Adrenalinkonz, von 1: 3200 Millionen gegenüber einer Konz, von 1: 5 Millionen bei Herzen von n. Kaninchen. (Ztschr. Biol. 90. 334—46. 1/8. 1930.

Bern, Physiol. Inst. [Hallerianum], Univ.) Wa d e h n.

Hermann Landolt, Die Einwirkung von Thyroxin auf das Zentralnervensystem bzw. Atemzentrum bfiim Kaninchen. (Vgl. As i i e r, C. 1929. II. 3024.) Die Atem­

frequenz von Kaninchen wurde bei verschiedenen Tempp. festgestellt u. dieselben Messungen nach Injektion von 0,1 mg Thyroxin pro kg Körpergewicht wiederholt.

Eino Wrkg. des Thyroxins war frühestens nach 5 Stdn. in einer Beschleunigung der Atmung festzustellen, die maximale Wrkg. trat einen Tag nach der Injektion auf;

5 Tage nach der Injektion war die Wrkg. abgeklungen. (Ztschr. Biol. 90. 327—33.

1/8. 1930. Bern, Physiol. Inst. [Hallerianum], Univ.) W A D E H N .

Kami! Schulhof, Der Einfluß von Antithyroglobulinserum auf die ‘physiologische Wirkung von Thyroglobulin. Die Wrkg. von Thyroglobulin auf den O,-Verbrauch bei Batten wurde durch gleichzeitige Injektion mit Antithyroglobulinserum nicht be­

einflußt. (Amer. Journ. Physiol. 93. 175—77. 1/5. 1930. Chicago, John Mc Cormick

Inst, for Infect. Diseases.) Wa d e h n.

C.-I. Parhon, Hélène Derevici und M. Derevici, Die Wirkung von Aderlaß und einer einzigen Injektion von Parathormon Collip auf den Oehalt des Blutes normaler, schilddrüsenloser und hyperthyreoidisierter Tiere an Kalk, Zucker und Cholesterin.

(Compt. rond. Soc. Biol. 104. 437—40. 30/5. 1930. Wa d e h n.

C.-I. Parhon und Gherla Werner, Über den Phosphorgehalt des Gehirns bei experi­

mentellem Hyperthyreoidismus. (Vgl. C. 1930. I. 2577.) (Compt. rend. Soc. Biol. 104.

443—44. 30/5. 1930.) Wa d e h n.

Rebeca Gerschmann, Nebenschilddrüsen- und Fluorhypocalcämie. Normalo u.

eben thyreoiparathyreoidektomierto Hunde erhielten 30 mg NaF pro kg intravenös injiziert. Der Serumkalk sank ab, erreichte bei den n. Tieren in 2 Stdn. den tiefsten Stand mit 8,1 mg-%, u. erreichte nach 24 Stdn. noch nicht den Ausgangs wert. Bei den operierten Tieren sank der Serumkalk schneller ab, in 1*/, Stdn. auf 7,6mg-%

u. blieb dann auf dieser Höhe unverändert. (Compt. rend. Soc. Biol. 104. 411—12.

30/5. 1930.) Wa d e h n.

Rebeca Gerschmann, Nebenschilddrüsen und Verlauf der Hypocalcämie. (Vgl.

vorst. Ref.) Injektion von 10 mg CaCl2 pro kg in die Jugularis von Hunden erhöht innerhalb 2 Min. den Ca-Geh. des Serums von 11,4 auf 19,5 mg-%; es erfolgt ein lang­

sames Absinken, so daß nach etwa 240 Min. der Ausgangswert erreicht ist. Wird bei Hunden, bei denen vor 24 Stdn. die ThyreoiparathyTeoidektomie vorgenommen worden war, derselbe Vers. ausgeführt, so steigt der Ca-Spiegel von 7,4 in 2 Min. auf 15,3 mg-%, ist nach 15 Min. auf 10,9 mg-% gesunken u. fällt dann sehr langsam weiter auf den Ausgangswert zurück. Der Verlauf beider Kurven ist also prinzipiell gleich, er spielt sich nur jedesmal auf einem anderen Niveau ab. (Compt. rend. Soc. Biol. 104. 413

bis 4i4. 30/5. 1930. Wa d e h n.

Shigehiro Katsura und Kishiro Kozuka, Experimentelles Studium der inneren Sekreticm des Pankreas. V II. Über den Resorptionsweg des Pankreashormons. Bei Injektion in die Brusthöhle oder in das Peritoneum entfaltet das Insulin ebenso gute Wrkg. als bei subcutaner Injektion. Es wird durch das Lymph- u. nicht durch das Blutsystem resorbiert. (Tohoku Journ. exp. Medicine 12. 241—46. 1929. Sendai,

Med. Klin. Univ. Sep.) Wa d e h n.

Kishiro Kozuka, Experimentelks Studium der inneren Sekretion des Pankreas.

VIII. über die Resorption von verschiedenen Körperstellen. (VH. vgl. vorst. Ref.) Bei Injektion in die Gelenkhöhle ist die doppelte Dosis Insulin nötig, um die Wrkg.

der subcutanen Injektion zu erreichen; bei Einführung des Insulins in die Nasenhöhle ist die 7-fache, von der Scheide aus die 3-fache, vom Rectum aus die 10-fache u. von der Haut durch Einreiben als Lanolinsalbe die 20-facho Menge der subcutan not­

wendigen Dose erforderlich. Per os brachten 50 Kanincheneinheiten nur leichte Hypoglykämie hervor. (Tohoku Journ. exp. Medicine 12. 354—65. 1929. Sendai,

Med. Klin. Univ. Sep.) Wa d e h n.

1930. II. E 6. Tie r p h y s io l o g ie. 1871 M. Schneider und A. Nitschke, Die Beeinflussung des Grundumsatzes durch standardisierten Thyimis- und Mijzextrakt. Es war gelungen, aus Thymus u. Milz eine den Ca-Geh. des Serums u. eine den P-Geh. herabsetzende Substanz zu isolieren. Diese letztere Substanz hat eine ausgesprochene Wrkg. auf den Grundumsatz. Durch sub- cutane Injektion von 1—2 Einheiten wird bei Meerschweinchen der Grundumsatz um durchschnittlich 23% gesenkt. Es gelingt bei Tieren, deren Grundumsatz durch Thyroxin künstlich erhöht ist, den Grundumsatz durch Injektion hinreichend großer Mengen auf die normale Höhe u. in einigen Fällen unter die Norm zu senken. — 1 Einheit ist der 10. Teil der Menge, der bei einem 2 kg Kaninchen nach subcutaner Injektion den Geh. des Blutserums an anorgan. P im Laufe von 24 Stdn. um 50% senkt. Die alit. Substanz wurde in wss., eiweißfreie Lsg. gebracht. (Klin. Wchschr. 9. 1489—93.

9/8. 1930. Freiburg i. Br., Physiol. Inst., Kinderklin., Univ.) Wa d e h n.

Leon Asher und Viktor W. Nowiński, Fortgesetzte Untersuchungen zur Funktion der Thymus. Junge Hatten wurden bei einer stundenlang autoklavierten Kost ge­

halten. Nach etwa 10 Tagen setzt ein starker Gewichtssturz ein. Es gelang durch täg­

liche Injektion (entsprechend 20 mg Trockensubstanz) eines wss. Thymusextraktes, den Gewichtssturz aufzuhalten u. bei sonst gleichbleibender Ernährung 2 Wochen lang sogar einen Gewichtsanstieg zu erzielen. (Klin. Wchschr. 9. 986— 87. 24/5. 1930.

Bern, Physiol. Inst. [Hallerianum], Univ.) Wa d e h n.

Harold John Channon und George Arthur Collinson, Blutfett. II. Die in Aceton und Äther lösliche Fraktion. (I. vgl. C. 1930. I. 3322.) Es wurden 34 1 Rinderblut von hungernden Rindern verarbeitet. An Fettsäuren wurden in der Aceton-Ä.-Fraktion gefunden: Stearin- u. Palmitinsäure, Linolein-, Öl- u. Arachinsäure. 55% der Fett­

säuren sind als Cholesterinester, etwa 20% als Neutralfett vorhanden, dieses macht 14 mg-% aus. — Die Ernährung dürfte den Geh. an nicht als Cholesterinester im Aeeton- Ä.-Extrakt vorhandenen Fettsäuren beeinflussen. Die Fettsäuren dieser Fraktion sind stärker ungesätt., als die der Phosphatidfraktion. Die ungesätt. Fettsäuren gelangen also als solche von der Leber zu den Geweben. (Bioehemical Joum. 23. 1212—21.

1929. Leeds, Univ., Dept. of Exper. Pathol. and Cancer Res.) F. M Ü L L E R .

Kunitaro Kitamura, Studien über Glutathion. I. Mitt. Über Glutathion im Blute.

Der Glutathiongoh. des Blutes von Japanorn betrug 0,020—0,032%» im Mittel 0,026%, bei Japanerinnen 0,018—0,030, im Mittel 0,023%; das Glutathion befindet sieh nur in den Blutzöllen. — Bei Diabetikern u. auch in manchen Fällen von Beriberi ist der Glutathiongeh. des Blutes herabgesetzt. Nach Verabfolgung von 30 g Traubenzucker an nichtbehandelte Diabetiker sank der Glutathiongeh. des Blutes. (Mitt. d. Med.

Akad. Kioto 3. 153—66. 1929. Sep.) Wa d e h n.

Kunitaro Kitamura, Studien über Glutathion. II. Mitt. Über Glutathion in dm Geweben und Organen der Meerschweinchen zu verschiedenen Zeiten nach der Geburt.

(I. vgl. vorst. Ref.) (Mitt. Medizin. Akad. Kioto 3. 167-—75. 1929. Sep.) WADEHN.

Kunitaro Kitamura, Studien über Glutathion. III. Mitt. Einfluß der Schild­

drüsenfunktion auf das Glutathion der verschiedenen Organe und Gewebe. (II. vgl. vorst.

Ref.) Der Glutathiongeh. der Organe von Kaninehen war durch Schilddrüsenfütterung der Tiere nur wenig verändert, in abnehmender Menge fand sich eine Vermehrung in Nebenniere, Hoden, Milz, Niere. (Mitt. Medizin. Akad. Kioto 3. 176— 87. 1929.

Sep.) _ Wa d e h n.

S. Kaplanski und N. Tolkatschewskaja, Über die Wirkung der Säuren und Alkalien auf den Mineralstoffgehalt der Gewebe und des Blutes. II. Mitt. (I. vgl.

C. 1929. I. 918.) Nach intravenöser Zufuhr von 1 g NaHC03 sind beim Kaninchen die Veränderungen im Blut nach einer Stdo. verschwunden, ln der Haut sind jetzt dagegen starke Veränderungen vorhanden, alle Kationen, besonders Na, sind vermehrt, CI vermindert. Bei dauernder Alkalizufuhr vermehrt sich CI noch stärker als die Kationen, so daß jetzt, ein Anionenüberschuß vorhegt. Bei intravenöser Säurezufuhr kommt es ebenfalls zu einer Vermehrung von CI in der Haut bei konstantem Na, K, Ca, nachdem die Blutveränderungen abgeklungen sind. Unters, des Blutes sagt also nur wenig über die Veränderungen in den Geweben aus. (Ztschr. ges. exp. Medizin 69.

748—57. 30/1. 1930. Moskau, Inst. d. allgem. Pathol. der 1. Staats-Univ.) Me i e r.

Takeshi Suekawa, Über den Einfluß der calciumfällenden Mittel auf den Blut- und Hamzucker. I. Mitt. Fluomatrium. NaF, Kaninchen subcutan oder intravenös injiziert, bewirkt eine Blutzuckersteigerung; aus der Tatsache, daß Splanchnicus- durchschneidung die Wrkg. des NaF aufhebt, wird auf einen zentralen Ursprung dor Hyperglykämie geschlossen; gleichzeitige Applikation von MgS04 potenziert, gleich­

1872 Efi. Tie r p h y s io l o g ie. 1930. II.

zeitige CaCl2-Zufuhr hemmt die NaF -Wrkg., woraus die Wahrscheinlichkeit sich ergibt-, daß die NaF-Wrkg. mit der Ca-fällenden Wrkg. zusammenfällt. (Mitt. medizin.

Akad. Kyoto 3. 12—34. 1929. Kyoto, Pharmak. Inst. Mediz. Akad. Sep.) H. Wo l f f.

Takeshi Suekawa, Über den Einfluß der calciumfällenden Mittel auf den Blut- und Harnzucker. II. Mitt. Natriumoxalat. (I. vgl. vorst. Ref.) Intravenöse oder sub- cutane Injektion von Natriumoxalatlsg. führt bei Kaninchen zu geringer Blutzucker- Steigerung, Splanchnicusdurchschneidung bewirkt eine nur geringe Hemmung dieser hyperglykämisierendon Wrkg. Gleichzeitige Injektion von Natriumoxalat u. Mg SO., in geeigneten Mengen lassen eine Addition bzw. Potenzierung der blutzuckorsteigernden Wrkg. erkennen. Injektion von CaCl2 hemmt die Oxalathyperglykämie nur wenig.

(Mitt. medizin. Akad. Kyoto 3. 35—52. 1929. Sep.) H. W o l f f .

Takeshi Suekawa, Studium über'den Einfluß der calciumfällenden Mittel auf dm Kohlenhydratstoffwechsel. III. Mitt. Die Natriumsalze der Phosphorsäuren. (II. vgl. vorst.

Ref.) Untersucht wurde die Wrkg. intravenöser u. subcutaner Injektion von Di-Na- phosphat, Na-Pyro- u. Na-Metaphosphat auf den Blutzucker des Kaninchens. Die verschiedenen Salze zeigen in verschiedener Stärke eine blutzuckersteigernde Wrkg., wobei je nach der angewandten Dosis auch vorübergehende hypoglykäm. Stadien beobachtot werden. Durch Zusatz von CaCl2-Lsg. wurde die blutzuckersteigerndo Wrkg. der Phosphate gehemmt, wobei sich je nach Art des Phosphates Unterschiede ergaben. Die Verss. gestatten keine Schlüsse auf den Mechanismus der Phosphat- wrkg. (Mitt. medizin. Akad. Kyoto 3. 53—68. 1929. Sep.) H. Wo l f f.

Takeshi Suekawa, Über die Wirkung des Magnesiumsulfats auf den Blutzucker, die Milchsäure und die Alkalireserve des Kallinchens. Nach MgS04-Injektion tritt bei Kaninchen neben der Blutzuckervermehrung eine deutliche Zunahme des Milchsäure­

geh. des Blutes sowie eine Abnahme des Kohlensäurebindungsvermögens des Voll­

blutes auf; die Milchsäurezunahme wurde durch gleichzeitige CaCl2 deutlich gehemmt u. blieb nach Splanchnicusdurchschneidung aus; auf die Abnahme des Kohlensäure­

bindungsvermögen hatte CaCl2-Zufuhr u. Splanchnicusdurchschneidung nur einen geringfügigen hemmenden Einfluß. (Mitt. medizin. Akad. Kyoto 3. 70—85. 1929.

Sep.) H. Wo l f f.

Takeshi Suekawa und Slligeo Takehiro, Über die Wirkung des Natriumfluorids auf Blutzucker, die Milchsäure und die Alkalireserve des Kaninchens. Subcutane In ­ jektion von NaF bewirkt bei Kaninchen neben der von SU EKA W A (vgl. oben) be­

schriebenen Hyperglykämie eine Vermehrung der Milchsäure im Blut sowie eine Abnahme des Kohlensäurebindungsvermögens. A/r/<S04-Injektion vermehrt die Milch- säurezunahmo u. verstärkt die Abnahme dor Alkalireserve nach NaF-Zufuhr. (Mitt.

medizin. Akad. Kyoto 3. 143—59. 1929. Kyoto, Pharmakol. Inst, mediz. Akad. Sep.) H. Wo l f f.

Takeshi Suekawa, Über den Einfluß einiger Pharmaka auf die Magnesiumhyper­

glykämie und -glykosurie. Die durch MgS04-Injektion bei Kaninchen bewirkte Hyper­

glykämie u. Glykosurie ist auf das Mg-Ion zu beziehen, da Verss. mit entsprechenden Mengen Na„S04 keine Blutzuckererhöhung ergaben; die verschiedenen Mg-Salze sind quantitativ hinsichtlich Narkosenwrkg. u. Blutzuckersteigerung verschieden wirksam;

Vf. stellt folgende abfallende Reihe auf: Mg(NOn)2, MgCl2, MgS04, Magnesiumacotat. — Injektion von CaCl2 hemmt deutlich die blutzuckersteigernde Wrkg. des Magnesium­

sulfats, die gleiche hemmende Wrkg. auf die Hyperglykämie üben Ergotoxin u. Physo­

stigmin, sowie Insulin aus. (Mitt. medizin. Akad. Kyoto 3. 225—88. 1929. Kyoto,

Pharmak. Inst. Med. Akad. Sep.) H. Wo l f f.

Raphael Isaacs, Der Einfluß des Arsens auf die Reifung der roten Blutkörperchen.

Verss. an weißen Mäusen bzgl. Einfluß untertox. u. tox. Dosen von As203 u. As205 auf die Reifung der Erythrocyten. Die Wrkg. des As2Oä scheint schwächer als die Wrkg. des As20;! zu sein. (Folia Haematologica 37. 389—404. 1928. Huntington

Memorial Hosp. Harvard Univ. Sep.) H. W O L F F .

Hans J. Fuchs, Über die Einwirkung von Kohlensäure auf die Gerinnung und Kompletnenlwirkung von Plasma. Durchlüftung von Plasma mit C02 verstärkt die Komplementeig. u. die Gerinnungsgeschwindigkeit, solange die Fl. neutral oder alkal.

ist. Bei saurer Rk. nehmen beide Funktionen ab. (Ztschr. Immunitätsforsch, exp.

Therapie 67. 266—71. 11/7. 1930. Berlin, Ticrärztl. Hochsch.) SCH N IT ZER.

L. Derer und P. steffanutti, Über das Verhalten des Serumeiweißes im Histamin­

schock. (Biochem. Ztschr. 223. 408—20. 15/7. 1930. Berlin, Chem. Abt. d. Patholog.

Inst.) Pa a l.