• Nie Znaleziono Wyników

Edgar V. Allen und Irvine H. Page, Die erythrolytische Komponente des Phenyl

H. Angewandte Chemie

II. Gewerbehygiene; Rettungswesen

Gustav Ryba sen., Die Verwendungsmöglichkeit von Filtergeräten im allgemeinen und des Kohlenoxydfilters im besonderen in der Grube. Für Verwendung in der Grube müssen Filtergeräte grundsätzlich ausscheiden, weil die Restluft des Filtergerätes infolge des geringen Sauerstoffgeh. der Grubenräume für die Einatmung ebenfalls viel zu wenig Sauerstoff enthält. (Ztsehr. ges. Schieß- u. Sprengstoffwesen 25. 128—30.

März 1930. Teplitz-Schönau.) SPLITTGERBER.

Eduard Lohmann, Der Schutz der Arbeitnehmer und der Nachbarschaft in der Rauchwarenindustrie vom Standpunkt des Chemikers aus. Die Arbeit befaßt sich mit dem Schutz des Arbeitnehmers (Gefahren der Zurichterei, Färberei, Bleicherei u.

ihrer Verhütung) u. dem Schutz der Umgebung (Geruchsbelästigung, Abwasserfrage).

(Zentralblatt Gewerbehygiene Unfallverhüt. 17. 99106. April 1930. Dresden, Ge­

werbeaufsicht.) S p l i t t g e r b e r .

— , Gesundheitsgefahren bei der Kunstseideherstellung. Teil I. Es wird erörtert, welche Schädigungen bei der Herst. von Viscose-, Nitrocellulose- u. Celluloseacetat-sowie Kupferseide auftreten können. (Rayon Record 4. 414— 15. 1 8 /4 . 1 9 3 0 .) SüVERN.

Lochtkemper, Versuche zur Differentialdiagnose der Silikose im Röntgenbild und eine Untersuchung über die Gefährdung der Sandstrahlbläser. Die in die Lungen

ge-104= H m . El e k t r o t e c h n i k. 1930. II.

langenden Quarzteilchen können bei Sandstrahlbläsern lange Zeit, ohne erkennbare akute Entzündung hervorzurufen, liegen, entwickeln aber dann noch Spätwrkgg. — Die Gefährdung ist fünfmal so hoch als die der übrigen Arbeiter im Schwerindustrie- bezirk. Vf. empfiehlt als wirksames Schutzmittel die Verwendung von Stahlkies, da Stahlstaub keine so schweren Lungenveränderungen hervorruft u. seine Verwendung in geschlossenen Putztrommeln möglich ist. (Arch. Gewerbepathologie u. Gewerbe­

hygiene 1 . 271— 30 2 . 1 4 /2 . 1 9 3 0 . Landesversieh.-Anst. d. Rheinprov.) F . Mü l l e k.

Böttrich, Grundsätzliches zur Beurteilung von Bleilähmungen. Die Zeit der gänz­

lichen Arbeitsunfähigkeit eines an Bleilähmung Erkrankten kann meist ganz kurz bemessen werden u. braucht gewöhnlich nicht über wenige Wochen hinauszugehen.

(Zentralblatt Gewerbchygiene Unfallverhüt. 17. 93— 94. April 1930. Hagen.) S pl.

Claude A. Bulkeley, Grundzüge der Luftkonditionierung. Die Bedeutung der relativen Luftfeuchtigkeit für viele Industrien wird kurz erörtert u. das psychrometr.

Verf. zur Ermittlung der Luftfeuchtigkeit erklärt, das durch eine vom Vf. entworfene u. wiedergegebene Karte erleichtert wird. Weitere techn. Einzelheiten im Original.

(Chem. metallurg. Engin. 36. 7 3 4 — 36. Dez. 1 9 2 9 .) N a p h t a l i . Imperial Chemical Industries Ltd., England, Füllung für Gasmasken. Ein oder mehrere Alkaliperoxyde werden mit einem Flußmittel, wie NaOH, u. gegebenenfalls einem Katalysator, wie MnS04, gemischt u. bei 3 0 0— 4 0 0 ° gesintert. Die Erzeugnisse werden gekörnt u. die pulverförmigen Anteile von neuem gesintert u. gekörnt. (F. P.

677 234 vom 2 4 /6 . 1929, ausg. 5 /3 . 1930. E. Prior. 2 3 /7 . 1 9 2 8 .) K ü h l i n g .

m . Elektrotechnik.

Jean Cournot, Der Einfluß der Behandlung von Stählen mit komplexen Phosphal- lösungen und Firnis auf ihre elektrische Isolierfähigkeit. (Vgl. C. 1928. I. 7 4 9 .) Weiche Stahlblechplatten, die mit Phosphatlsgg. behandelt waren, 'wurden mit dünnen Schichten von isolierendem Firnis oder Bakelit überzogen u. auf ihre Isolierfähigkeit geprüft.

Die Phosphatbehandlung in Verb. mit einem Bakelitüberzug (0 ,1 5 — 0 ,2 0 mm) bewährte sich gut, vor allem auch im feuchten Zustande. (Compt. rend. Acad. Sciences 190.

934— 36. 1 4 /4 . 1 9 3 0 .) W r e s c h n e r .

F. Nietnammer, Glasisolatoren. Durch Laboratoriumsunterss. u. durch Um­

fragen wurde ermittelt, daß Glasisolatoren besser isolieren als Porzellan, eine bessere Durchschlagspannung u. die gleiche Überschlagspannung besitzen. Die große Sprödig­

keit des Glases trat aber hindernd hervor. Die dielektr. Verluste u. der Verlustwinkel sind bei beiden Stoffen gleich, doch wachsen die Verluste bei Glas rascher mit der Temp. Das Glas hat noch den Nachteil leichtester Korrodierbarkeit, hat aber den großen Vorteil der Durchsichtigkeit. Die Glasisolatoren haben sich in Italien, Frank­

reich, den Vereinigten Staaten u. in trop. Ländern gut bewährt. (Glastechn. Ber. 7.

5 8 8 — 89. März 1930. Prag.) S a lm a n g .

Ernest O. Lawrence und E. Edlefsen, Eine intensive Quelle zur Erzeugung von kontinuierlichem, ultraviolettem Licht. Vf f. beschreiben eine W.-gekühlte ^-E ntladungs­

rohre, die eine ultraviolette Lichtquelle darstellt, von viel größerer Intensität als ähn­

liche, früher benutzte App. (Rev. scient. Instruments 1 . 4 5 — 48. Jan. 19 30. Berkeley,

Univ. of California.) DÜSING.

Jean Alas, Frankreich, Elektrolyseapparat. Das Diaphragma ist stark porös u.

enthält im Innern eine Aushöhlung, durch die die Ersatzfl. zugeleitet wird. Die Wan­

dungen des Diaphragmas sind nur wenige Millimeter dick. Benutzt man Zement als Diaphragmamaterial, so erhält man die erforderliche Porosität, indem man dem Zement pulverförmige, leicht auswaschbare Stoffe zugibt, z. B. NaCl, S, Benzolsulfosäure u. a.

(F. P. 677573 vom 1 8 /5 . 19 29, ausg. 1 2 /3 . 1 9 3 0 .) D k e w s . Franz Lawaczeck, München, Elektrodenanordnung für elektrolytische Zersetzungs­

zellen, in denen die mit Durchbrechungen versehenen Elektroden dicht aneinander gestellt sind, dad. gek., daß die Elektroden an den einander benachbarten Seiten am Arbeiten durch ein Isoliermittel verhindert sind, das an der Abdichtung des Gefäßes imbeteiligt ist. — Die Anordnung bezweckt den inneren Widerstand der Zelle möglichst gering zu halten, d. h. bei großer Oberfläche der Elektroden den Stromweg zu ver­

ringern u. dabei eine scharfe Trennung der entwickelten gasförmigen Prodd. (H j u.

Os) zu ermöglichen. Die Unteransprüche betreffen besondere Ausgestaltungsformen

1930. II. H m . El e k t r o t e c h n i k. 105 der Elektroden, um eine weitere räumliche Auseinanderführung der entwickelten Gase herbeizuführen. (Oe. P. 117 009 vom 23/11. 1925, ausg. 25/3. 1930.) Ge i s z l e r. August Btiltemann, Dresden, Verfahren zur Herstellung elektrischer Hoch- spannungsisolierstoffe, dad. gek., daß während des Herstellungsprozesses die in den Äusgangsstoffen enthaltene Luft entfernt, u. durch indifferente Gase, z. B. N2, CO™

o. dgl. ersetzt wird. — Bei der Verwendung von Zellstoff, Papier, Baumwolle, Asbest u. a. Ausgangsstoffen als Isoliermaterial werden diese mit dem fl. Bindemittel versetzt u. aus der angefeuchteten M. die Luft durch Absaugen entfernt u. durch die indifferenten Gase ersetzt. Der nachfolgende Formungsprozeß muß, um ein erneutes Eindringen von Luft in die M. zu verhüten, möglichst -rasch nach der Luftentfernung erfolgen.

Eine Zers, des Isolierstoffes durch sich unter der Einw. des elektr. Eeldes bildendes Ozon aus der eingeschlossenen Luft soll verhindert werden. (D. R . P. 496 814 Kl. 21 c

vom 10/2. 1926, ausg. 24/4. 1930.) Ge i s z l e r.

Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft, Berlin, Verfahren zum Reinigen von Iso­

latoren, insbesondere Porzellanisolatoren, dad. gek., daß konz. HF verwendet wird. — Nach den Unteransprüchen soll eine Konz, von 75— 80% HF verwendet werden. Dio Gegenstände sollen in die Fl. nur eben eingetaucht u. dann mit W . abgespült werden.

Durch die Anwendung von HF in hoher Konz, wird ein Angriff der Glasur u. der Metall­

teile vermieden. Die Reinigung ist wirkungsvoll u. erfordert nur kurze Zeit. (D. R . P.

496 739 Kl. 21c vom 30/5. 1929, ausg. 25/4. 1930.) Ge i s z l e r. Henry J. Lorang und Frank J. Kuna, St. Louis, V. St. A., Heizwidersland für Wasser, bestehend aus einer Legierung von 68,75% Sb, 21,75% Pb, 6,25% Sn, 1%8% Zn u. l9/ie% Cu. Die Legierung wird durch Zusammenschmelzen ihrer Be­

standteile in Ggw. von MnO, u. Borax erhalten. (A . P. 1 753 748 vom 24/12. 1928,

ausg. 8/4. 1930.) Kü h l i n g.

H. Sims, N. Samuel und F. Schulman, Toronto, Canada, Galvanisches Element.

Die Elektroden bestehen aus akt. Kohle oder einem anderen Stoff, der durch den Elek­

trolyten nicht angegriffen wird u. der die beim Entladen des Elementes auftretendon Gase aufzunehmen vermag. Die Elektroden werden durch eine poröse Platte getrennt.

Diese Platte u. die Elektroden werden mit dem Elektrolyten, der aus einer Säure, einer Base oder einer Salzlsg. bestehen kann u. dem kolloidale Stoffe beigefügt sein können, getränkt. (E. P. 315 209 vom 11/9. 1928, Auszug veröff. 4/9. 1929. Prior.

9/7. 1928.) Ge i s z l e r.

„Diamco“ Akt.-Ges. für Glühlicht, Berlin, Ableitung fü r die positiven Pole galvanischer Elemente, dad. gek., daß sie aus passivem Fe, insbesondere Cr-haltigem Fe besteht. — Die Ableitungen unterliegen nicht der Korrosion durch den Elektrolyten u. gewähren auch auf die Dauer sicheren Kontakt. (D. R. P. 495 798 Kl. 21b vom

23/12. 1928, ausg. 10/4. 1930.) Ge i s z l e r.

Société an. Le Carbone, Levallois-Perret, Frankreich, Bleialckumulator, gek.

durch eine akt. M., die aus einem Gemisch von Bleipulver oder einem Bleioxyd in Pulverform mit einem porösen leitenden Körper in Form von Körnern besteht, der eine geringe Dichtigkeit, aber ein großes Absorptionsvermögen für Gase besitzt u.

für Fll. prakt. undurchlässig gemacht ist, derart, daß er im Vorlaufe dos Akkumulator­

betriebes sein Absorptionsvermögen für Gase beibehält. — Nach den Unteransprüchen soll als poröser leitender Körper Holzkohlenpulver verwendet werden, das der Einw.

von Dämpfen von Fettkörpem, wie KW-stoffen, ausgesetzt wird, um es für Fll. prakt.

undurchlässig zu machen. Während der Ladung des Sammlers sollen dio frei werdenden Gase von der akt. M. absorbiert werden. Bei der Entladung werden dio Gase wieder wirksam. (D. R . P. 496 712 Kl. 21b vom 1/1. 1925, ausg. 28/4. 1930. F. Prior. 14/6.

1924.) Ge i s z l e r.

Gould Storage Battery Co. Inc., ü b ert.von :R u fu sN . Chamberlain^New York, Masse zu Behältern für elektrische Sammler. Etwa 33% Petroleumasphalt, 17% Gilsonit (eine Asphaltart aus Utah), 28% Bimsstein u. 22% säurefester Asbest werden in einem beheizten Gefäß gemischt, bis die M. halbfl. ist u. durch Druck in die gewünschto Form gebracht. Die Behandlungstemp. liegt zwischen 170 u. 230°. Die aus der M. her­

gestellten Behälter sind in ehem. u. mechan. Hinsicht widerstandsfähig u. besitzen ein schönes Aussehen. (A. P. 1 755 500 vom 25/9. 1925, ausg. 22/4. 1930.) Ge i s z l. British Thomson Houston Co. Ltd., London, übert. von: D. M. Moore, East Orange, New Jersey, Elektronenröhre mit einer hohlen zylinderförmigen Anode, in der die Kathode eingelassen u. von ihr durch eine dünne Schicht von Isoliermaterial ge­

trennt ist. Das Isoliermaterial begrenzt die Glühfläche der Kathode auf einen

be-1 0 6 H UI. El e k t r o t e c h n i k. 1930. II.

stimmten Raum. In clor Kathode selbst können- Aussparungen angebracht sein, dio die Glühfläche noch weiter beschränken. Die Stromzuführung kann durch einen ge­

wöhnlichen Lampensockel geschehen. Man kann diese aber auch seitlich anordnen.

Als Gasfüllung kann man Ar oder Ne, letzteres mit einem Geh. von 20% He u. 0,5% Ar verwenden. Der Gasdruck soll 30 mm betragen. Als Material für die Anode wird Al, Mg, Fe, Cu oder Ni, für die Kathode Al oder Mg empfohlen. (E. P. 315 369 vom 12/7.

1929, Auszug veröff. 4/9. 1930. Prior. 12/7. 1928.) Ge i s z l e r. General Electric Co. Ltd., London, übert. von: Patent-Treuhand-Ges. für elektrische Glühlampen, Berlin, Elektronenröhre. Die Elektroden werden durch Sintern einer Mischung eines oder mehrerer Metalle mit nicht metallischen Substanzen, die eine hohe Elektronenemission besitzen, hergestellt. Als Metalle kommen in Frage:

Fe, Ni oder auch W u. Mo, als nichtmetallische Substanzen die Oxyde, Silicate der Alkalien, alkal. oder seltenen Erden, wie z. B. Th, Ce, La, Didym. Als Füllung können Edelgase, aber auch gewöhnliche Gase, oder Mischungen beider mit oder ohne Zu­

mischung von Metalldämpfen verwendet werden. (E. P. 315 386 vom 14/2. 1929, Auszug veröff. 4/9. 1929. Prior. 13/7. 1928.) Ge i s z l e r.

General Electric Co., Ltd., London, übert. von: Patent-Treuhandges. für elektrische Glühlampen, Berlin, Elektronenröhre. Die Entladung in einor gas- oder dampfgefüllten Lampe wird durch ein Rohr aus einem hochschmelzenden elektr.

leitendem Material — vorzugsweise einem Metall, z. B. W — geführt, das mit Öffnungen im Mantel versehen ist. Das Rohr kann aus perforiertem Blech oder Drahtgeflecht hergestellt sein. Es wird durch Muffen aus Ni oder Mo mit den Behältern aus Quarz oder MgO, welche die Elektroden umschließen, verbunden. In den Elektroden sind an den gegenüberliegenden Enden Aussparungen angebracht, in denen sich leicht Elektronen emittierende Stoffe befinden. Gegen seitliche Elektronenemission sind die Elektroden durch Isoliermaterial geschützt. Als Füllgas werden N», C02 oder Edel­

gase empfohlen. (E. P. 315 391 vom 21/3. 1929, Auszug veröff. 4/9. 1929. Prior.

14/7. 1928.) • Ge i s z l e r.

British Thomson-Houston Co., Ltd., London, übert. von: E. E. Charlton, Entladungsrohre. Alkalimetalle werden in eine Entladungsrohre gebracht, indem man die Elektrode oder eine Metallplatte oder einen Draht oder einen anderen Träger mit einer Substanz, die Alkalimetalle aufzunehmen u. sie beim Erhitzen freizugeben ver­

mag, überzieht. Cs u. Rb werden z. B. durch einen Überzug aufgenommen, der aus einer kolloidalen Suspension von Graphit in W . hergestellt wurde. Bei einem Gleich­

richter wird z. B- die innere Oberfläche der Anode mit dieser Suspension eingestrichen.

Das Rohr wird evakuiert u., um die Metallteile von occludierten Gasen zu befreien.

Zur Entw. von Cs-Dämpfen wird ein in der Röhre befindliches Gemisch von CsCl u.

Ca in einem Ni-Behälter durch Hochfrequenzströme erhitzt. Die Cs-Dämpfe verbinden sieh z. T. mit den Restgasen in der Röhre. Der Überschuß wird durch den Graphit­

überzug aufgenommon u. beim Betrieb der Röhre verdampft, sodaß eine Metalldampf­

atmosphäre entsteht. (E. P. 319 686 vom 28/8. 1929, Auszug veröff. 20/11. 1929.

Prior. 26/9. 1928.) Ge i s z l e r.

N. V. Philips’ Gloeilampenfabrieken, übert. von: Gilles Holst, Gottfried Bruno Jonas und Albert Bouwers, Eindhoven, Holland, Antikathode, für Entladungs­

rohren, bestehend aus einem unten verschlossenen Rohr aus einer Cr-Fe-Legierung, in dessen Boden der zur Emission von Röntgenstrahlen dienende Metallblock, vorzugs­

weise aus W, eingelassen ist, u. in das ein Metall, das die Wärme gut leitet, vorzugsweise Cu, eingegossen wird. Nach Vorsichtiger Abkühlung wird der W -Block im Boden des Rohres durch eine kon. Bohrung nach außen freigelegt u. außerdem in dem Cu-Block eine Bohrung' für das Kühlrohr angebracht. Es wird auf die angegebene Weise eine feste Verb. zwischen dem Cr-Fe-Mantel u. dem W -Block hergestellt. Außerdem kann man die bei Betrieb der Röhre entwickelte Wärme leicht ableiten. (A. P. 1 7 5 4 71 6 vom 8/3. 1926, ausg. 15/4. 1930. Holl. Prior. 17/4.1925.) Ge i s z l e r.

Erich F. Huth G. m. b. H., Berlin (Erfinder: H. J. Spanner, Berlin-Wilmers- dorf), Elektronenaktive Schicht auf Kathoden von Entladungsgefäßen, dad. gek., daß sie außer den bekannten Erdalkalioxyden noch Fluoride der Erdalkalien zusätzlich enthält. 2. dad. gek., daß einem Oxyd der bekannten akt. Metalle in Pulverform ein ebenfalls in Pulverform befindliches Fluorid der akt. Metalle, z. B. BaF2 zugesetzt wird u. beide, in Breiform auf den Träger aufgebracht, einer Temp. ausgesetzt werden, bei der das Fluorid schmilzt. — Es sollen harte Überzüge beliebiger Dicke erzeugt werden können. (D. R. P. 496 888 Kl. 21g vom 8/3. 1924, ausg. 29/4. 1930.) Ge i s z l.

1930. II. H ,T. Wa s s e r; Ab w a s s e r. 107

British Thomson-Houston Co., London, übert. von: H. F. Mesick, Schonec- tady, und K. T. Bainbridge, New York, Photoelektrische Zelle. In einer Vakuum­

röhre wird zunächst Ag zur Verdampfung gebracht u. auf der Glaswand in dünner Schicht niedergeschlagen. Dabei wird ein bestimmter Teil der Oberfläche als Fenster zum Einlaß der Lichtstrahlen in die Zelle unbedeckt gelassen. Das Ag wird durch Einlaß einer gewissen Menge von Luft in die Röhre oxydiert, unter Erhitzung des Überzugs durch Hochfrequenzströme auf etwa 360°. Wenn eine bestimmte Oxydations- wrkg. erreicht ist, wird die Röhre wiederum ausgepumpt u. dann in dieser Cs, Rb, IC oder Ca zur Verdampfung gebracht. Das verdampfte Metall schlägt sich auf dem Silberoxydüberzug nieder. Darauf erhitzt man den Nd. wiederum auf ca. 300° u. pumpt die hierbei frei werdenden Metalldämpfe ab. Der Überzug wird als Kathode geschaltet.

Die in dieser Weise hergestellten Zellen sollen eine doppelt so hohe Lichtempfindliehkeit besitzen, als die besten Kaliumhydridzellen mit hohen Vakuen. Außerdem sind sie weniger empfindlich gegen Temp.-Schwankungen, als die bekannten lichtempfindlichen Zellen. Nach dem Zusatzpatent soll der in der Zelle befindliche Alkalimetalldampf durch einen Überzug aus kolloidalem C auf einer Ni-Scheibe, die sich in der Röhre befindet, absorbiert werden. (E. P. 303 476 vom 13/12. 1928, Auszug veröff. 27/2.

1929. Prior. 4/1. 1928 u. E. P. 319 734 [Zus.-Pat.] vom 4/9. 1929, Auszug veröff.

20/11. 1929. Prior. 27/9. 1928.) Ge i s z l e r.

N. V. Philips’ Gloeilampenfabrieken, Eindhoven, Holland, Plwtodeldrischc Zeih. Auf der Unterlage für die lichtempfindliche Elektrode wird zunächst eine Zwischen­

schicht u. dann erst die lichtempfindliche Schicht aufgetragen. Für die lichtempfind­

liche Schicht wird Cs oder ein anderes Alkalimetall empfohlen. Die Zwischenschicht soll aus einer Metallverb, bestehen, die nicht in der Unterlage vorhanden ist. Hierfür kommen Halogenverbb., z. B. CaF, oder Oxyde, z. B. MgO in Frage. Die Zwischen­

lage soll das Cs oder die anderen Alkalimetalle leichter absorbieren, als die Unterlage.

Sie kann durch Spritzen, Anstreichen oder Niederschlagen aus der Dampfform auf­

gebracht werden. (E. P. 319 650 vom 26/2. 1929, Auszug veröff. 20/11. 1929. Prior.

25/9. 1928.) Ge i s z l e r.