2inbertbalb 3 abre iin0 roatjrfyafffg feine furge 3eif- T'od) m ill icb nocb einmal nacbgeben. i ebe

W dokumencie Die Sklavin des Herrn : Roman. (Stron 141-200)

eine (5ri|l. Überlege S i r bie ©acht? Ijcuie üiacbf unb morgen, unb bann gib m ir f)ier um biefelbe ©funbe eme enbgültige 2infmorf. 23ergifj md?f, ea gebt um mein Seben. Unb je|f geb inö 3>mnter gurücf. ©on|t fönnte man mein iGerflecf bier oben Don ber ©trage ouö entoecfen."

3S5ie befäubf fucbfe ich mein 3 iu im e r auf unb m atf mich, obne mim gu enifleiben, auf baö meige, füble S e it .

3

cb grübelte unb grübelte . . . ü iic b t a ls ob es m ir fcbmergefalien märe, gmifcben ben gmei

2

Segen, eie m ir (Snrique offen gelaffen fyatte, gn toäblen. D lte in innerfier S r a n g gmang micb auf ben einen. S e r beige S SIic f meines ©eliebten, ber m ir in*

S u n fle n entgegenleucbtete, feine berrifcbcn, feinen

2

£iberfprucb bulbenben ü ß o rfe fyatten OÖHig ©e=

malt über micb, unb in meinem £)ergen erhob ftcb leine © tim m e gu © nnflen meineö armen iGaterö.

©egenteil, alles ftanb gegen ibn auf unb fcbob tbtn bie ©cbulb gu an bem, roaö tommen mugfe.

2

lber roie foüte icb ihm , gu bem icb mcbt anberö a ls mu Verehrung anffcbaueu fouute, meinen (Sntfcblug mitteilen, bag icb nticb gegen feinen 233iHen oer=

heiraten rnodte? 23or beri£af felbft fchretffe icb uicbt gurücf. © ie auögufübren, mar icb bereit.

2

lber fonnte icb »or brn

22

ater bintreten unb ibm offen fagen, icb

*37

molie d itfq u e angeboren, aucb menn btr ganje 2 S e It ftd) gegen micb »erfebrooren bäfte? 2 k ö mar unmöglich, gan$ unmöglich . . . ltn b mie eine J Ita u s tn ber ^aüe burcbfiöBerten meine ©ebanEen alle -XGtaEel meines 23erflanbes unb fudbten oerjmeifelt nacb einem 2lnsroeg. iijtelleicbt Eonnfe metne ipafin ober bie S'anfe QSifita . . .

2lB e r fcbnefilicb mar bas alles n u r eine neBenfäcb icbe §rage. 2>as 2Sefentlicbe mar BefcbloiTen, nnb

$mar fo fteber unb E la r, baß tcb am iJIforgen, Be&or icb mein 3 * mmcr ©erlief, fdbneH etuige 3 “ le ° nieber^

febneb nnb fie ^Iortoa ubergab. @ te lauteten: „ 3 $ m in £)icb nic^f länger m 3 rDClf cI un^ Hngemißbeif laßen. £)B icb reebf ^anble, meiß tcb nicbf, aber icb Eann nnbf länger miberfleben. 33on nun an Bin icb

^ e ine ültagb. 3 ^ le9 e 0111,0 £eben um) mein @cbicE=

fa l n 3)c\te Jpanb. (?>orge S ) u , baß tcf> es nie Be=

reuen m u ß ."

-Öen £ a g »erbrachte icb mie im X ra n m . ß b ° e ju mißen, mas icb tat, ging icb, m ©ebanEen oer-- funEen, bureb b:e [Räume bes K a u fe s nnb mar n u r baranf bebae't, bie 2lugen ^3apas unb 2)onna J Ita ri=

gnitas ju meiben, fo fürchtete ich, fie tonnten meinen

;8efcbluß in ben meinen lefen.

3 ° ber [Rächt tra t nb m it größter [Gorficbt ans 2?en|}er. ©olcbe H o ffn un g , folcä?c 2 ln g ß batte tcb hu gefnblf. Qcnrique banEfe m ir fn r meinen 23rtef m it 235orfett, bie m< in bperj bor §reube bober

¿38

fcftlagen ließen, unb bann fugte er in jenem gebiefew ben Sone, bem icfy nicht ju wiberllehen ocrmocijfe, binju: „ S u w irß begreifen, baß tct> mer nicfji bleiben fann. S e n n wenn S e in iCafer 23erbacf>t fchöpft, fperrt er S ic h fu rje r ipanb in ein b lo ß e r, wie er ja aucp fcbnell entfcbloßen m it S i r jene 3teife antraf.

S a ru m werbe ich mich fobalb wie möglich entfernen.

2iber nun S u m ir gehören w iH ß , fdjwöre m ir, baß S u aUeö tun w irß , wa

0

ici) Sicf> ju unferem S e ß e n beißen werbe."

; ia f ^cn ©cf>wur. -Se im Ä la n g feiner © fin tm e war icf) wie

2

ß?acf

)0

in feinen jpänben.

„ S e rg iß S e in 23erfprecf>en n id jf," mahnte er.

„Unb je|f gef). 2 S 5 ir fönnen ^ier nicfjt länger reoen.

Sp ä te r werben w ir plaubern, fobiel w ir wollen.

3Rorgen ober übermorgen, wenn idj alle 3fnorbnnn=

gen getroffen frnbe, werbe icf> S i r fcijreiben, waö S u ju tun Ija ß . Äomme nidE)i tnef>r anö §enßer gnrncf, unb la ß S i r oor ben Se in e n nici>fö anmerfen."

2 S i r |agten unö fctwell £ebewo^I, unb t>oÜ banger Spannung erwartete icf) bie DITaßna^men, bie er ergreifen würbe. 3 I? ir fcbwebten ©jenen au& S o n n a

3

R a riq u ita

0

[Romanen oor, wo jw ei oerfolgte

£<ebenbe unter taufenb © efaljren unb nactj munnig*

fadjen @cf>icEfiil

0

fcf)Iägen bei buntler iTiac^t n einem S u r m jufammenfamen; oie Sa m e w ar borf eingeferferf, unb if>r oerwegener £ieb^aber erweitert bas ftenßer auf einer feibenen © fric EIe ife r, trug feine

i 3 9

©eltebfe halb obnmad?tig m [einen 2Irm en bmab, jaqre auf febaumenbem Stoffe nacb t.ner tief im JGSalöe ©erborgenen ©mfiebelei, trab ein alter, frommer © re m ir ©ereinfe öte Siebenten m it fernem

©egen.

3 » « Sage fpater Fam Qlerioa in ber Sam m er*

fiunbe faintlicb in m n 3»n«m e r, gab m ir einen ,23rief unb fltifie rfe : „3errei$en © te i^n fofort, roenn © it il>n gelefen baten."

©ö mar febon fo bunFel, baß teb anö^enfler treten mußte, um i^n gu entziffern. Jf)err im Jpimmel, t©aö

©erlangte man ©on m ir? 235ar icb Denn bei © inne n?

S rä u m te icb? 3cb Iaö unb laö unb glaubte, in meiner 23efdubung mebf redjt gelefen ju baten. Unb boc^, eö beftanb Fein 3 ro« fe l! ©nrique befahl m ir, in berfelben iftacbf um ein U f a m it § lo ri© a , t>u nähere 2G?ei[tmgen bäte, bas .ipauö meines C a te rs ju ©eriaffen.

S a u m rln b fefaiit idb auf baö © o fa jn unb iie l baranf i-'ib e r. i S t f burd) einen ©cbleier fab icb *m erblaf|enoen ©d?ein ber blauen So m m e run g bte

©erfebroimmenoen U m riffe ber DItöbel, ben @d>ranF, ben Soilettentifcb, baö iRäbttfcbcben. S a ö ©er- traute ©emacb breitete ficb m ir ber © rb o ß einer D lTn fte r oor m*-' anö, unb liebFofenb umfcbmrtcbelfe micb ber S n f t ber ($‘läfcbcben ©or bem ©piegel.

„ © o ff, mein © o f f ! " trunmerfe icb bUfloö t©ie ein Fleine& Äm b; icb Fonnfe Femen Flaren ©eoanEen

140

faffen, ich begriff nicht, maß m if m ir öorghtg. Unb iraenbmo in einem Meinen 2G3infeI tneineö Spersenfl mifperte eine fpö£fifdf>e S tim m e : 235ie in ben Dto=

minen, gan* mie in ben 3iomanen!

S a n n farn bie Ä rijtt,. S e if meiner ftm b lje ii batte mich baö Sc h lu c ke n nicht mehr fo furchtbar g e rü tte lt.

3

<h io rn ig in mein Safchentuch, ba=

mif man mich nic^f höre, unb meinte unaufhörlich.

2 In f einmal fu h r ich auf. 2S5ie fpät mochte eo fein^

iJItufjfe ^apa nicht gleich nach ¿)aufe fommen?

2

Benn er bie S p u re n meiner trä n e n fab, müroe er mich fragen . ...

3 4

» junbefe eine Ä erje an unb mufch mir Oie

2

lugen, nnb alö ich *nö ©f^im nter ic a i'

0,0

Sonna D K a riq n ira mie gemöhnlich beim Schern Oer

¡Campe (triefte, flagfe idh a&er Stopffchmerjen. ¡Die Cüge mollfe m ir faum über bie Sippen.

S ie

3

e*i &ei ¡Sifch mar eine Ä u a l fü r mich.

3

°h rocUfe niehte benfen, nichfö fühlen; ich ^Crt

21

m blief ber oertraufen ©egenfiänbe, bamif ber 3te(t Pon Straft nicht oon m ir miche, ben ich Su r

2

luöführung Oeo iSefehlö bitter nötig hafic- 3 < $ mochte bas bunte ^3orgeHau nicht fehen, an bem ici; mich Äinb fo gefreut hafte, i<h wollte bie alte U h r nicht hören, beren Mieten ben 3taum fo traulich machte.

Uno mein 23afer! 3 $ nne^ cö/ ‘Ilä ©ejicbt su feben. 3 d ) glaubte, feinen 23Iicf mebt ertragen $«

fönnen, ohne mich burch trä n e n jn oerrafen. ¿iber ich manbfe meine

2

iugen nicht öon feiner jpanb,

x4i

biefer rauben, Fraftigen, oon Ü S in a unb JIte e r ge=

bräunten Jrjanb, irfe anf bem Stfcbfuch lag: icb batte mich über fie beugen uni> fie buffen mögen. 3 * $ roef l nicfjt, ibfi ed m ir möglich mar, bie Raffung ¿it be- magren, ald i]3apa, ba er mich feinen röiffen eilen fab, fie m ir entgeaenttrecbie nno gärtlidb meine R in g e r e rg riff: „ü ß a d t(l S t r n u r fyeute, &mb, Paß S u mchfd $u S i r nim m fi? S e in e jpänbe fmb fo F a lt !"

3<h fc^ufefe m«nen Äopffcnmerj oor, nno tue S e ile r mürben abgeräumf. ;J3apa jtmbefe (ich, rote er fae um Otefe 3 m : ^u tun pflegte, eine 3 * 9 arrc anf ^ercn S u f f m ir nacb Stfcb fo gern batten, nnb entfaltete b;e 3 c*iu n 9* n,ac oöUig benommen unb blieb rocrflod fiijen. 3 $ fucbie ,m<:& &er © fim m u n g bed fraultraen §atm)'enbtlbed ^u entheben, aber mn 33ifferFei nno © e lig Fe if im Serben oerfpnrte icb, Paß ficb biefed ^Bilb im fü r immer ,ief ind ©ebäcbft riit» einnrub. „3 > ’»n lebten, ju n t allerle|fen 3QTtale,"

fcufjte etne © fim m e m m ir.

-öafer emrtß micb fcbließlicb ben ©ebanfen, Pi auf micb emfturmten. ,,©eb boeb gu iö e ft, Äm c, roenn S i r ber Äonf roebtuf," mi mfe er.

„ 3 a , $apa, ed rotrb mobl bad befle fe in ," faate ich m it einem ©eufger, erhob micb n tif einem 3 iu rf unb roollfe bad 3 * mmcr Perlaffen, obne ibm mie fonfi bie © f ir n e ju m Ä n ß $u reichen, bamif mein iSmfcblug t>or bem offenen 23licF feiner freuen

t 4 s

^luaen niebf in s ¿SanEen geriete. ¿Iber er nahm tntd^ am

2

Xrm , jog micf) an ft<f>, firtcf? m ir m it einer

3

artbeit, bereu feine rau^e £)anb !aum fäfjig ju ftm festen, über bas jpa ar unb fagte ooH inniger Siebe:

„ ¿ S e ifj © o ft, roas in biefent törichten Äöpfdben beute roieber öorge^en mag! © ie b Ä in b , roenn folcb friiBe © tim tn u n g über £)icf> Eommi, fo benEe 2 )u nur an deinen ¿3afer unb an bas, roas er um

£>einefttüüen burcbgemacbf ba i- 25ei a ll feiner

¿Irbeir, inm itten ber ©orgen unb DItuben, in a ll bem Äum tner unb © ra n t, ben ibm bas £eben jn=

feilte, E>af er n u r einen ©ebanEen gehabt: S)a fj fein liebes Eleines JItäbrben es einmal recfit gut i)aben feil. ¿Ulein bie jpoffnung, es nnm al gliicflic^, gang glücEItcb »u fc^en, baf tbn aufrecht erhalten. Unb biefe Hoffnung n ü rff

2

)u it>m n id )i rauben, nicf>t ira f)r? "

JTtan ir ir o m ir nic£)f glauben, unb icb felbft Eanii es benie nic£)f faffen:

5 4

) f>Örte feine ¿ S o rte an, obne bafi m ir trä n e n in Oie ¿lugen fliegen, id> brüefte meine £ippen flüchtig auf feine ¿Sange ttnO ging flutnm ans bem ¿»Hinter.

J K if einem ©eufger £>er (Jrleirfjferung fdblofj icb bie £ ü r meines p, tm e rs . . . (Snbltrb1. . . ¿ S ie ein

¿Sauberer, rornn er fein © e b iff ober ben

3

US &e' fteigf, bie weiteren ¿3efcbwerben bes ¿Seges, Per

*43

nocb »o r ihm liegt, fü r Slugenblufe »ergtßf, fo ptauBfe ich, bas ©cbltmmite btnfcr m tr $u haben, nnb beü nnb freunolub lag ber 253eg meines Gebens

»o r m ir. ©Ietcbgnlftg, a ls märe icb in einem 233arfe=

(aal ber (Stfenbahn, fe^te ich mich auf bte Sehne eines

© e ffe ls, ben mein 2Safer m ir einfi ju meiner großen (5-renoe gefchenFt Ijaffe. 3 n btefer Ie|fen ©funbe, bie ich in nnferem ipaufe »erbrachte, flrebte meine ©ebn=

fud>f n u r hinaus, ber 3 u £ n n ft entgegen. £ ) h nc '■®e’

banern fcbieb tcb »on ber SSergangeithett. 2 S ie ein

^ e ilig e r Die fnfie)ien@funbenber(Srbe um ber himtm nfdben ^reuben m illen »erfchntäbf, opferte ich aMei, roas b::'ber mein gemefen m ar, auf bem 2 ilf a r bes neuen, nnbeFannfen ¡Gebens, t>or beffen geheimnisfoCen Smren ich |ianb. 255as muh umgab, mar abgetan.

$rem b mar m ir bas 3 :tttnier, bas marme J ie f l, m bem ich fo 3 a^cc/ treulich behütet, »erträum t hafte. 3 $ wartete fh flnm pfer ©letchgüliigFeti nnb bacbte an nichts, empfanb m dus a ls Ungebulb bar=

über, baß bie 3 ctl f° langfam oerrann. J R t r felbfi Faura bemußf, fnmtnie icü Letfe ein Giebcben »o r mich h 'it, bas ich einmal in einem 33nche -Donna 9 K a ri=

qnifas gelejen haben mochte:

3 n bnnFIer 3T£achf, 2Son Siebe entfacht —

¡ 0 glüdlich ©efcbicF! —

©chlich ich h*nauö>

23er1 :ß bas jrja n s.

*44

S a n n oerloren fic£> meine ©ebanEen nnb irrte n auf frcmben © p ure n einher, bis fte Ud? langfam toieber ¿um 225obiEiang beö Siebeö ¿urücffanben:

3

n jener DTacbf, S a niemanb n?act>t Unb feiner micb fab,

S ie © In f im iperjen allein micf) führte,

S a £iebe unb ©cf>nfnci)t bie fla m m e n fd)ürte.

Unb noch einmal roieberbolte icf>:

,0

glücflicp ©efcbicf!

2

Iber piöflicb (uf>r icb erfcbrccfen empor. S a fte id? benn ge|’cf)Iafen? S aiie oieHeicbt fcbon gefcblagen, oöne baß icb fie börfe? ßö mußte fcbon fpät, febr fpät fein. ^ lo rib a bäfte bodb bereite ba fein nnb micf) bolen muffen

2

Gie nun, roenn auch lle bie ©tunbe oerfc^Iafen baffe? Dftleine ©orge nmcPö, nnb idb bilbete m ir ein, icb bäfte ben i>er=

abrebeten Singenblicf oerfebif, ßn riq ne babe oergeb- ucb gemarfef nnb fei Doll biifierer ©ebanfen nnb er jü rn f ob bee 3Itißbraucbee, ben icb m if feiner ©ebulb irieb, forfgegangen.

2

ing(Hicb nnb bebuffam öffnete

<cb bie S i i r nacb bem § ln r , um in baö fcbroeigenbe Saue binaue tu [aufeben. S i e © fiü e in ben & o rri=

beren unb Sreppen, roo aueb am Sage fein laufee

©eraufcb ¿u b

®rei5

It,a r» beruhigte meine iiber=

reijfen © iu n c . S a e gemeffene Siefen ber It b r i

1*1

(ißjim m e r fieigerte fidj in ber bnnften 3Rncbf jnm

10 S e n t e i t o

*45

unerträglichen ©eräufd). XSenige (^cfjriffe non m ir atmete S o n n a 9 Iia riq u ira m it gleichmäßigen 3 u9enf weiterhin, Fraftiger unb beuflich oernehmbar, num 33afer.

3

ch laufchte bange, oernahm aber nichtö alö baö Jochen meinem eigenen ^perjenö.

S a buben bie Dläber ber U h r

511

fummen unb ju Fuarren an, gleich mußte fie bie ©tunbe fchlagen.

©ejpannt hordhte ich- Sangfam unb ohne ^ a ft, m it jenem reinen .Vtiange, ber meinem S h r öertrauf mar, feit ich S in g e ber

21

ußemt>elt ju unterfcheiben ge=

le rnt baiie, rollten bie ©cblage hittanö in bie S u n F e b beif.

3

n,ö lf!

3

cb atmete ant. (?ö fehlte noch eine

©tunbe gu an X tf'r.

3cb wollte ¿u meinem ©effel ¿urücfFebren. S a Fuarrte ber §ußbobcn unter meinen Jüßc n , nnb S o n n a 3 K a riq u ifa erwad;fe auö ihrem ruhigen (Schlummer. 3öh hörte, wie fie ftch im 33efte be^

wegte. . . £aufIoö, t>or ©cßrecF e rß a rrt, m it halb geöffneten £ippen, blieb ich ßeben unb lehnte mich an bie 2i5anb, um nicht utnguimFen. 3 K it weif auf=

gertffenen 2iugen nnb ge|pannfen S h rcö fudbte ich bie briiienbe ^ in tie rn is gu bnrchbrmgen. fluchtige JnnFen unb Ieucbtenbe ©chatten ffoben nnb woben burch bie S u n Fe lh e if, feltfame So fie febwangen in ber £ u ft. J u e hätte ich geahnt, baß bie nad^fliche

© fiU e beö bpaufeö c' n i° hcimlicheö £eben berge.

fTieue # u rd )f Farn über midh. S e r 2lfem nnfiebr- barer XGcjeii ffreifte mein ©efichf. ©eifferbänbe

146

fi bienen rnut) m ir gu greifen, micb gu pacFen unö t>or=

roarfö gu gieren. U nd über a ll bem mag ber }3enüel ber H b r biefe ©efunben einer anberen 225elf m it bem

©cbrounge beö .^ammerö, ber b a ri nnb unerbittlich auf baö ©ifen beö 2Xmboffeö nieberfanff.

3 n biefem enblefen SiugenblicF angfibollen 2G5ar=

tenö löfte ficb bie ©patmung in m ir, unb unm ilIFür=

lieb bacf)ie icb, mie FöfHicb eö fein müffe, in baö

©cblafgimmer gu geben, micb berf forgloö nieber^

»ulegen nnb in meinem metdien S e i t gu fcblafen, gn fcblafen, biö bie Erin n e ru n g an bie fyei$e Siebe, oon ber icf> m ir m ir einem 3 Tia le nicbfö ©ufeö mef>r er=

hoffte, »ö ilig gefcbmnnben fei. -Heb, melcbeö ©IücF, roenn ict) am näcbden JRorgen mie immer in meinem

¿immer errcacben, binnnier geben nnb m it ^3apa meine ©dtoFdabe trinFen Formte! D TTif einem innigen Äug auf feine © f ir n mürbe idE> ffillfcbmeigenb baö

2

?erfprecben befiegeln, oon bem

2

Sege, ben er m ir mteö, nid)t abjnmeidben nnb mein Seben nacb feinem 25>iIIen gu geffalten. 3 ie fe friedlichen ©ebanFen biimpffen bie © In t meineö ^fergeuö nnb bernbigfen mein ffürmifdbeö 2 3 lu f. 3 ^ ro*11- ’m .begriffe, in mein ¿¡HHner ?» geben un^ m*c^ *nö 23eff su legen, alö ict) neben m ir bie leicbfen © c b riffe §Ioribaö hörte, bie erregt meine ,^)anb e rg riff unb m if Reiferer

©fimme flüfterte: „Äommen © ie fdmell, aber Ieife.

@ö iß foroeit."

3

cb lieg micb fortgieben. ©efebirfi öffnete fie m ir

10 * 147

°::tem S rttc F , ald ob fie cd fcbon oft geübt baffe, Öiel nacp ber Srcppe fubrenbe S u r unb fcbloß fie, Fanm baß m ir ^jrtauögefcEjtüpft maren, PorfTd&fig und b<t>uifam. © te bteß mtcb, nach bem ©elänbcr ¿u greifen, nnb ebne meine jpanb freijugeben, führte fte micb tt>ie eine 23iinbe bie Sreppe bid jn ra S o re bi«=

unter. 3 $ Flapperfe m it ben 3abnen unb Fottnfe einen letfen ©cbrei mcbf unterbrachen.

, ,© f iH , ft iH !" berrfcbte üe micb an, m a rf m ir einen D Iia n te I über bie ©cbttlfern nnb ein Sttcb über ben Äopf.

3 n ber frtfcben £ u ff ber © frä ß e , bie don enn gelnen ia fernen n u r fcbroacb erlencbfef mar nnb einfam und derlaffen baiaa, Farn icb Jur ä3e|mmmg.

3fiein!

(So

mar unmöglich! Ilm nidjfd in ber iG e it molite ich meifer. 3 ^ I*eß ^ or^ aö >§anb fahren nnb roanbfe n..cb n a i) bem ipaufe jurücF.

„2&ad fa llt 3bnen r n ? " fragte fte ba oeracbfltcb und dertraf m ir ben 2Q3eg. „ÜGoEen © ie benn überhaupt ober mollen © ie nicht? 3 e#f *'1 ee ^ur XImFebr $u fpät. Saffen © ie gefäUigß biefe Ä'nbereien nnb Fommen © ie ! jjpabett © ie bocb Feme 3Xngft! © o fcbrecFlicb ift bad gar mcpt, roie man ed ncb jn e rji öorßeEf. Äeine S a m e , und märe üe noch fo jerbrecblicb, iß i bett 3Xrmen ibred ©e=

liebten geßorben."

© ie batte mich feß am 2Xrm gepacFf nnb jog mtcb m it fid? fo rt. 3 *^ oenßanb bie ©emeinbeif nicbf, bie

148

aus bem dreiften .Xoti unb ben frechen ©ebäröett biefes L e ib e s fpracb, unb mollfe fie nicht oerffeben.

3 n ihrer © fim m e , in ihren 2lugen, ihren 33e rocaungen lag eine -Ürohnng, eine 3iobbeif, aber auch eine Imne Ä ra ff , bie m ir ^urcbt emflögte unb mich millenloö machte.

3 11

biefem

2

lugeitbli«f ber ©efalm mar fie mie umgemanbelf. E in milbes S ie r mar in ih r anfgeftiegen, unb 9 T tu f unb Ent=

fcbloffenpeit fpradben aus ihrem gangen

2

Sefen.

3

cb mngfe nicht, mobin m ir gingen; ich fab n u r, ' öag m ir bic

2

inbreaöjlrage oerlaffen hatten nnb in eine bunFle ©affe einbogen; rect>fö unb linFö (ianben febtnugige, oerfaüene K ä u fe r. £rofc ber öorgerücFten

©funbe fchimmerte hier unb ba Sicht bnreh bie (Xengerläbcu, nnb aus einem fü n fte r ¡'c£)c>n ©dächter unb baö grelle ©eFIim per einer © u ita rre . ,,-S)ie ba bnnnen machen ficb Feine © o rg e n ," bemerFfe meine Begleiterin gnnifch, a ls m ir oorübereilfen. „Äeineö oon biefen luftigen 9Iiaochen mirb ficb fo gegränbt haben mie © ie , a ls es baö erffemal baö Elternhauö berlieg."

3

ebt ro ill ich enblicb miffett, mohin © ie mich fuhren," nagte ich, angeeFelf oon ihren 25Jorten, aber auch bebenb bor

2

lngff.

© ie roeibefe fich einen 2iugenbIicF an meiner (Vurcbt unb erFIcirfe bann ooH ipohn: ,,© ie benFen öoib nicht etma, ich merbe © ie in eines biefer K ä u fe r cerfchleppen?

2

j ß i r finb auf bem

2

&ege gnm @fabt=

149

fere, roo uns ber jp e rr Jpaupfmann m it einem JSSagen ermartef. S)cn 233eg bnrch biefe ©affen habe tcf; n u r qeroäblf, bamii m ir auf ber £)aupf- ßraße ßon niemanb gefehen merben."

23om 3Kee r aer henlie ber 233inb in ber (fünfter:

n is, grub (ich tief in nnfere Äleiber unb SJItänfel, unb bie Ä a lfe brang burcb bie fchüfcenben J u lie n . S)och meifer, n u r meiter!

5)a fühlte tdh mrm plö|it© »on jmei ftarEen Firm e n umfangen. „£)anE, »on ¿perjen IDanE, Stebling, baß 3 u geEommen b iß ," flüfterte ©nriqnes

© fim m e an meinem Ö h r, nnb fein marmer 2lfent ßricb m ir über bie 2G3ange.

3<h mußte mich in ©icherheif, nnb meine

¿BangigEeif nnb 2 ln g ß Ußen fich in trä n e n .

„2 Se iitc nicht, meine boch nicht," fagte er nnb brücEie mich an feine 2 3 ru ß . „ 3 K if biefem 2SSagnie haß S u unfer ©IücE fü rs Geben gefiebert. 3 ^ fchmore 5 ) ir , es foü 5)tch nie renen." Unb babei h a lf er m ir baßig fh einen 3ß3agen, ben ich tro|

feiner 3iätte in ber üDnnEelbeif nicht bemerft batte, gumal feine Safernen ntibf brannten. 3 ^ ) ließ mtc»

auf ben f3olßerßft fallen, unb (Snrtque fe^te ficr, neben midh. £)ann ßieg auch (fßorioa gn uns ein unb meinte fpöttifch: „ 3 $ würbe midh ja gern jum Äuffcher feijen, aber ich fürchte, er macht ßch nichts ans meiner ©efeüfchaft, uno außerbem n l es m ir branßen auch ju Falt, ©ebnlben © ie ßch noch ein

menig, S err S anPitnann- -Öcrgeffc» © ie nicßt, baß

© ie m it ber S a m e nocb nid;f allem ßnb, unb tnacßen

© ie eö m ir mcbt ¿u fcbmer, menn ict>

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CUS C f6*1*

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W dokumencie Die Sklavin des Herrn : Roman. (Stron 141-200)