SDÎel. S te n ’ Ьіф íe^r, о meine Seele.

1 0 8 3 er bu unS als Slater

©teuer ©ott, unb beińcn ©eift

©enen, bie b i* bitten, giebcft, S a , unS um i p bitten p i ß ’ft,

©emutßSbott fleß id) ju bir:

Slater, fenbe i p aud) mir,

©aß er meinen ©eift erneue Unb i p bir jum Serafici to e ip

2. O p e i p feljlt meinem SÖifjen

72 SßfmgjbSieber.

ЯеЬеп, fîraft unb gŕmdjtbarfeit, Utib m em ber j bletbt bir entriffert Uttb b сот ©ienfí ber S e it ge»

tocifjt,

S e n n er nidjt burd) feine Shaft S ie ©cftnmmg in mir fdjafft, S a jj id) bir mid) ganj ergebe Unb ¿u beiner ©i)re lebe.

3. SluĄ bidj lann іф nidjt erïennen, Sefu, nod) mit redjter Śrcu’

SKeiuen ©ott unb .§CTOt Ьіф nennen,

©te^et m ir bein ©eift nidjt bei.

S ’rum fo lag iijn fräftigiid) 3 n m ir Wirten, bafj id) bid)

©laubenSöoE aI0 iÖtittlcr e^re Unb auf beine Stim m e fjüre.

4. ©w’ge Oueïïe Wahrer ©üter,

^»oĄgelobtcr ©otteêgeift, S e r bu mcnfd)íid)e ©cmütijcr SB eff et ft unb mit Sroft erfreuftl 9taĄ bir, § err, berlanget mid);

3d) ergebe mid) an bid;:

•¡Шаф midj ju ©otteä ifireife

§eilig unb jum Çimmel weife.

5. З'йИе midj mit t)eit’gcn Stieben, S a g id) bid), mein bödjfteä ©ut, Ueber SÍHež möge lieben, S afi id) mit getroftem SJhtÜ) Seiner SBatcrijuib т іф freu Unb mit Wahrer Sîinbeëtrcu

©tetä toor beinen Singen wanble Unb redjtfdiaffen beut’ unb

banbte.

6. ©eift bež griebenž unb ber Siebe,, SSilbc т іф naĄ beinern ©inn, S a | iĄ Sieb’ unb ©anftmutíjübe Unb m iťž rcdjne sum ©ewinn, ЗЗепп іф je ein griebenžbanb Sînüpfen tann, Wenn meine фапЬ 3 u r © rlei^ťrung ber Se«

fdjwerben йапп bem Slädjften niMidj

Werben.

7. Se^re midj, midj fclber tennen, S ie berborg’nen ©ünben fe^n,

©ie bott SReue ©ott betennen Unb Щп um Sergebung fie^’n.

jKadje tag lid) ©rnft unb Sreu’, ІШіф SU beffern, in m ir neu;

Яи bem íjjeiligungžgefdjdfte

©ieb m ir immer neue Strafte.

8. SBcnu ber Slnblid meiner

©ünben SDlein ©ewiffen nieberfdjiägt, SBcnn fiĄ in mir Qweifel fmben, S ie mein ^ e r j mit gittern ijegt, SSenn mein Slug’ in Stötten

weint,

Unb ©ott nidjt ju §ören fĄeint, D, bann laß ež meiner ©eeleu Stidjt an Sroft unb ©täriung

fefjtenl 9. 28až fiĄ ©utež an mir

finbet, 3 ft bein ©nabenwer! in m ir;

©clbft ben Srieb baft bu ent«

jünbet,

Sajś т іф , §err, beriangt narb bir.

¡0 jo febe burd) bein 28ort Seine ©nabenwirtung fort, 23i§ fie bureb ein felig ©nbe

§errlidj fid) an m ir boltenbe.

2 )a#lb SBruin (1727— 178S),

ÍBÍeL ñ o m n tt ber ju m ir, (О гіф і O o tte J

©obn.

Ш

ґ& і f a | ein fromraež

♦ ^ ípauflein bort Unb wollte nad) bež ¿erren 28ort

©inmütbig ißfingften batten.

Sltb, tab “«¿b ie^t t o ©briftíK*

ftanb,

¡pert 3efu, beiner Siebe S3anb 23ei frommen ©tiebern Watten.

2. ©djnett fiet bernieber auf baž § a u ž

©in ftarier 28ittb, ber mit ©e«

brauž

©іф wunberfam erbeben.

Sßftngft-Sieber. 73 D ®otte§^auĄ, od) (offe bid)

SSei unS aud) fpüren fräftigitd) ü nb Wc^’ unS an üon oben.

3. Єї pílete bte Sffioptnng ganj,

erteilter Bungen geucrgianj iejj fid) auf Sebenx puren.

Щ , nimm aud) u n fre itirdjcn ein,

ß a | feurig beine Soten fein îlnb íafi bein SSort unS riiijrcn.

4. ©ie tourben SIE’ beS ©eifteS

B o tt

IXnb fingen an ju reben іво^І, SSte er gab auSpprcĄ en.

©rfittt’ auch un§ mit beit’ger

@Iup,

®af) to ir be§ öcrjenS blöben

«Шир SÖZit freier Siebe brepen.

6. S ie SSelt ¿war treibt nur p re n ©pott, ilnb toer n ip t merit bie ®raft

aus ©ott,

®cr p p t c t : S ie finb trunien.

S e n repten greubenroein unS gieb,

©rquict’, о § e rr, in beiner Sieb’, SßaS пор in Slngft öerfunien.

6. ®ein ß ip t treib’ in beS

§erjenS §auS 5ölit gellen ©trat)len gänjlip auS

®ie alten ginfterniffe,

®afi S Iinb|eit, g rrtiu m , falfper SBa|n,

Unb toas unS fonft oerleiten iann, Stuf einig iocipen müffe.

7. ®ein gcuer tobt’ in unf’rer S tu ft,

28a8 fip пор regt Oon ©ünbcn«

luft,

©rwede reine ®ricbe;

§tuf b a | toir, ftatt in ©itclfeit,

«Jhtr finben unfre toa|re greub’

g n 3 e p treuer Siebe.

фіегопОши« Stnnoni (1697—1721).

5ШеІ. SieSjter 3efu, Wir ffnb ite r.

110 .

Silier SBeiS|eit Duette fennen, gcfum ©ijriftum! S u r burp bip Stanu ip meinen § e rm p n

nennen;

®u, bu mufjt p n mir berilären,

©an¿ mein íper¿ ¿u ©ott be»

!e|ren.

2. 3 n beS g rrp u m S ginfter»

nifi

SOîüfît’ ip opte güfjrer toanien:

® u nur m apft baS §er¿ aeioip Unb erleupteft bie ©ebanten, Dffenbareft ©otteS S fa be, Beugft Oon SBaijrtjcit unb Oon

©nabe.

3. Sröfter, Srofter tjeipft bu, Ueberfpioängttp iannft bu

trBftcn;

® u erfüttft mit ¡pimmelStuIj’

®ie © cm üper ber ©rlöften,

® a | fie n a p ber Slngft ber

©ünb en

©otteS S a te p u lb enpfinben.

4. SM ptig ftüríft bu ¿um

©ebet,

Sfficdft in unS inbrünffgeS © ei­

nen,

®aS mit füllen ©euf¿crn f tp t Unb ¿ur SBonne p | r t burp

® |rünen.

§ o fpung unb ©ebulb hn Seibeu Sft bein SBeri, bu ©eift ber

greuben.

5. Heiligung unb Seinigfeit Unb ein gottgefällig Seben,

©elige Bufrieben|eit,

SBafjre SBeiS|eit tannft bu geben,

©eltg, bie an beinen ©aben

® |eil b urp Sieb’ unb ©tauben

|ab cn ! 6. 3 p erflc|e fie Oon bir:

®obt ift пор mein gan¿eS SBcfen.

®omm’ unb too|ne fetbft in mir,

74 ^ftngfí'Sicbct.

Unb Щ leb’ unb bin gencjcn.

® ann wirb meine ©djmadjíjcit Starte, Unb іф Wirte ©otte? SSerte.

7. Sîimm mein § c rj unb т а ф ’ e§ rein;

Зїиф bie Sauterung Ьигф Selben S oll mir феигег Segen fein, ЗВефипд ju ben Ijölfem greubcn, SSië Wir einft ben ©ngcltt діеіфеп Unb bež ©laubenâ giel еггеіфеп.

Sam uel ÍBürbe (1753-1831).

ШМ. (Sott fei ® a n t in a ller SBcIt.

Ш

Лі? eift bom SSater unb

♦ Vd) д о т ©ofjn, ЗЗефе bir mein рец ¡um Зфгоп;

Єфепіе Ьіф mir immerbar S o Wie einft ber Зйпдег(фааг.

2. ©eift ber S®al)r|eit leite т і ф ;

©ig’ne Seitung іаи|феі ВД,

® a fie Іеіфі be§ SBegS berfeljlt Unb ben Єфеіп für S B a ^ c it

Wüt|It.

3. ©eift ЬеЗ ЙіфІеЗ! т<фг’ in mir

ЗКеіпеп ©tauben für unb für,

©er т іф ©brifto einoerteibt Unb Ьигф Siebe Зггііфіе treibt.

4. ©eift ber ЗІпЬафи fфente mir

S albung, Snbrunft, ©Іиф bon bir;

2af¡ mein Sitten innig, rein Unb bor ©ott ertjortief) fein.

6. ©eift ber Siebe, Kraft unb 3«ф і!

SSann т іф S e it unb ^Іедф ь е ф ф й ß bann untcrftüje т іф ,

© a | іф ringe; rette т іф ! 6. ©eift ber Йеііідипд! ber»

tlä ť

Sefum in mir met)t unb metjr Unb erquicte іппегііф

©игф ben grieben ©otteë т іф

7. ©eift ber §offuung! fü^re bu

ТОф bem .‘çimmelëerbe ju ; Sag mein § e rj рф beiner freu’n Unb in Hoffnung felig fein.

ф еіп сіф Eobe (1733—1797).

ÍDJet ® crjt¡ebfter 3 efu Wa« tjaft bu je.

Ш

ЛЙ.ІеЬ beinen grieben

♦ ' Ї З un§, о § c rr ber Stürte!

3 m grieben nur gebeitjen beine S erte,

® a | wir im Kampf mit Sünbe nid)t ermüben, S tü rP ипё bein grieben.

2. ®e§ Sebcnë Sag ift fфWüI;

beë Sebenë Slbenb Dft ftürmifф поф unb S euigen

nur tabenb.

^[ф её bebarf baë § e rj im S tau b tfienieben,

§ err, beinen grieben!

3. ©ieb grieben, bafj bie fromme, bir getreue, ß ftíф o n geprüfte Seele ііф erneue,

®aj} fie піфі т и ф !о ё pingeriffen Werbe

Som ©eift ber ©rbe!

4. ©ieb, Wie b cn S ätem , bie bir Wohlgefallen, Шіф ипё ben grieben, bie im

Kampf поф Watten,

©ieb §offnung, bah beë ©tau»

Ьепё ©hrentrone

®em Sieger lohnet

5. ® аё ganje Sehen auf bet bunf’Ien ©rbe Sft аиф ein S treit mit Sorgen

unb Se|^)Wcrbe.

D birg ипё, §err, in beineë grie»

Ьепё Єфайеп, S e n n Wir ermatten!

0. Unb Wenn julept wir mit bem Sobe ringen,

®ect’ ипё bein ©nget, igerr, mit т й ф і’деп Sфwingen

ißftngf^Stebcr. 75 IXnb trag’ un§ Ijin, bon altem

ííambf gefditebcn, gum etb’gen ^rieben!

S a ri ® a » e (1763—1841).

SJtet. ® e rjti(í t^ u t

mid)

»erlangen.

Ш

ЛКіеЬ grieben, ¿ c rr,

♦ vl> gicb grieben,

® u mitber £iebe§í}ort!

©inít bift bu abgefájieben 3Ktt ¡üfiem greubemoort:

SĄ gcb’ end) meinen grieben, Жіе itjn bie SBelt niĄt giebt, 83crt)eif¡en unb befdjicben Ф ет, ber ba glaubt unb Hebt.

2. ©ieb grieben, §err, gieb grieben!

Фіе 2 M t toill S treit unb firieg, Фег ©titie tnirb gemieben,

®er SSitbe ^at ben ©ieg.

9tur Unrat) Ijerrfdjt auf ©rben Unb ßug unb Фгад unb Sift — SId) (af) ей ftitte »erben, Фи ftiller gefu§ Ef)rifi.

3. ©ieb grieben, §err, gieb grieben, Фи mitber Siebeêffort!

® ann »irb ей fĄon ^ienieben

©in $arabiefe§ort,

Unb Sorgen ftieb’n unb ©djmer=

jen Sluä feber fdj»eren SB ruft;

S n greuben gtüf)’n bie fjerjen, S n Sieb’ unb §immet§Iuft.

ffirnft SBÎonÇ äirn b t (1769—1860).

3HeL g r e u ’ Ьіф febr, о m eine S eele.

Ш

Л ? ott, gieb einen mit»

» V ii ben Stegen, Ф а mein ¡perj, » ie bürrer ©anb,

®iirftet паф bež içimmefâ ©egen, Sränte bein Oerfdjmadjtet Sanb ; Safj beS heit’gen ©eiftcg ©ab’

Služ ber ,t>5t)' auf mid) íjerab S i e bie ftarícn ©triime flieffen Unb fid) in mein § e rj ergiefen.

2. Kann ein irb’fdjer SSater geben

©ute ©aben feinem ШпЬ’

Unb » a ž noti) it)m ift jum Scben, SBär’ er g leid) au d) arg gejinnt:

©oUtefi bu benn, ber bu Ijcifs'fi

©uter SSater, b einen ©eift ВДг піфі geben, т іф піфі laben TOt ben guten §immetžgabcn?

3. Sefu, ber bu ijmgegangen 3 u bem SŚater, fenbe mir Феіпеи ©eift, ben mit SSertangen S'd) erwarte, §err, bon bir;

Safj ben Sröfter еиідііф S3ei mir fein unb teuren т іф , S n ber SSaljrífeit feft ju fteben Unb auf Ьіф im ©tauben feiert.

4. § eil’g er ©eift, bu Kraft ber grommen, Kel)re bei mir Strmen ein Unb fei taufenbmat »ittiommen;

Saft т і ф beinen Фетре! fein,

©äub’re bu nur fctbft baž ígauž SDteinež ^erjcnž, ф и ’ ^inauž Stttež, » a ž т іф bier ïann fфeiben SSon ben fiiffen ípimmetžfrcubcn.

5. ©фтйсіе т і ф mit beinen

©aben.

2Яафе т і ф neu, rein unb їфбп, Safj т іф »apre Siebe buben Unb in Deiner ©nabe fict».

©ieb m ir einen ftarten ЗТІиф,

E

eilige mein gIeifф unb SSIut;

etjre т іф bor ©ott bintreten Unb in ©eift unb SESabrbeit beten.

6. ©o » itt іф т іф bir er»

geben, Фіг ju ©bren fott mein ©inn Ф ет, » a ž Ь іттЩ ф ift, паф»

ftreben, SSiž іф »erbe tommen bin»

® a mit SSatcr unb bem ©obn’

Фіф im Ьоф|Іеп ф іттеїй ф го п ’ S d) ефеЬеп ïann unb breifen S tit ber ©nget fitfjen SBeifen.

SDtorifc Iframet (1646—170*),

7 6 Sßfmgft'Sieber.

ÎBet. sntantm toll’t іф ш іф benn flrämen.

1 1 'yKödjfter ærSfter, J - X t f »

g)

íomm’ ^emieber,

©cift be§ §etrn,

©ei п Ш fern,

©aibe Sefu ©lieber!

©r, ber nie fein SBort ge*

broken, 3efu§ ^ at Seinen Siatí)

©einem SSolf berfprodjen.

2. ©Ąbfjfer unferž neuen Se*

b eng, Seber ©cíjritt, Seber S ritt

Sft oí)n’ biĄ öergebenä.

Sld) baS ©eelentoerl ift WiĄtig;

SSer ift mo^I, S i e er foil,

S rcu ju Ijanbeln tüdjtig?

8. § e rr, to ir fatten bir ju

& 4 е ;

©inS ift noti) 3rür ben S ob:

Š u lc , toaí)re SBufe.

Seig’ unâ felbft ben ©reu’I ber ©iinbe,

®afi ba§ § e rj Slngft unb ©djmerj.

Sleu’ unb © ф а т empftnbe.

4. 3 « g ’ unS be§ ©rloferS SBun*

ben, Sluf’ un§ ju : S b r babt Stub’, S b r tjabt § eil gefunben.

Itnfre ©iinb’ toirb nièbt де*

jäblet:

Sefu S3Iut Slatbet gut, 33a§ bie SBelt gefeblet.

5. SßecE’ uns auf й о т ©ünben*

« « і ^ ІаЇс' Biette Ьоф

§eute поф

S ie bertornen ©фafe;

3 iei|’ bie SBelt aus bem SScrberben, S a | fte піфі S m ©сгіфі S e r SSerftodung fterben.

6. ©eift ber SScisbeit, gieb uns Sitten

Эигф bein 2іфІ итеггіф і,

SSie mir ©ott gefallen) Sebr’ uns freubig йог ©ott

treten,

©ei uns nab Unb fprtó): S a ! SBenn mir gläubig beten.

7. § ilf ben Капф] bes ©laubenS fämfjfen,

©ieb unS äliutb, ЙІеіУф unb S3 tut,

©ünb’ unb SBett ju bäntpfen:

S a | uns Srübfat, Äreuj unb Seiben, Slngft unb Slotb,

© ф тегі unb Sob Зііфі йои Sefu їфеіЬеп.

8. £>ilf unS паф bem SSeften ftreben,

©фепї’ unS itraft, Sugenbbaft

Unb gerecht ju leben;

©ieb, bafj mir піфі ftittefteben, Sfcreib’ unS an,

Srob bie S3abn Seines SBort’S ju geben.

9. ©ei in ©фтафЬеіі unf’re

©tübe,

©teb’ unS bei, Шіаф’ unS treu S n ber ißrüfungSbibe;

g ü b r’, menn ©ott unS паф bem ßeibe

©terb en bei|t, Unfern ©eift S n beS igimmetS gteube.

Ebrenft. Sirtid) (Ш 8 —1780).

$ftngfi«Sieber. 77

ffiigene SBÎcIobie ober: © ott Ьев фішгаеїв unb ber Erben.

Eigene аМоЫе.

Ш

Э ? omra’, I)ci(iger©eift,

♦ ć®'- §erre ©ott,

©rfütt' mit betner ©naben ©nt

©einer ©laubigen § e rj, 2Kuti) unb ©inn,

©ein briinftig’ Sieb’ entjünb’ in tf)n’n.

D § e rr, bttrá) b eines SidjtcS

© lanj

3 u bem ©tauben Berfammett^aft

©aSSSolt aus atter SSettgungen:

®aS fei bir, § c rr, ju Sob ge*

fungen,

^alleluja, Çattcluja.

2. ® u ^eiliges SiĄt, ebler

¡port, S a | unS teućbten beS SebenS

SSort, Unb te^ť unS ©ott recfjt er-

iennen,

S8on igergen ®ater ibn nennen.

(O fjerr, betjiit’ trar frember 2e[)r’,

©aŘ toir niĄt SDłeifter fuĄen mef)r

©enn Sefura Eijrift mit restera

©tauben, Unb it)m auS ganjer SiJiaĄt oer*

trauen, ñatíetuja, ^alleluia.

3. © u ^eilige SSrunp, fü |e r

©roft,

9lun bitf « n s, frßijiidf unb ge*

troft 3 n beinern ©ienft beftänbig

bleiben,

®ie ©rübfat uns nidjt abtreiben.

§ c rr, burtl) bein’ ñ ta ft unS bereit’

Unb ftärt’ beS gteifcbcS SBIBbig*

ieit,

© a | h)ir Ifier ritterlid) ringen,

©urĄ ©ob unb Seben ju bir bringen,

^atteluja, ^aUeluja.

SDlartin S u tler (1483—1646).

Ш

Ж о т т ’, o íomm’, bu

♦ í®V ©eift bes Sebens, SBa^rer ©ott bon ©migřeit!

©eine .fraft fei nidjt bergebenS,

©ie erfüll’ unS jeberm t:

©o tnírb ©eift unb Sidjt unb

©dfein 3 n ben buníetn je r jé n fein.

2. ©ieb in unfer S e rj unb

©innen SBeiS^eit, Siati), SSerftanb unb

Sud)*,

® a | toir anberS nidjtS beginnen,

©enn WaS nur bein SBffle fudjt;

©ein’ ©rfenntnifj fterbe grofi Unb mad)’ unS bom Srrt^um toS.

3. 3 « З е1 фегг, Me redjten

©tege, güíjre unS auf eb’ner Saím . [Räume StIIeS aus bem SBege, 23aS im S a u f unS binbern fatm.

SSirfe 3ieu’ burdj beine ©nab’, SSenn ber 3 u | geftrauĄett i)a t

4. Safi bein ffntgnifi unS cm*

fjfinben,

® a | mir ©otteS ftmbcr finb,

©ie auf^ i^n attein fiĄ gninben, SSenn ftdj 9iotf) unb ©rangfal

finb’t;

Setjr’ unS, b a | beS 58aterS Зиф і

©injig unfer SefteS fuĄt.

5. Sieij’ unS, bafi mir ju iimt treten,

fjrei mit alter grcubigfeit;

©eufje in unS, tnenn loir beten, Unb bertritt unS attejeit:

©o toirb unf’re SBitt’ e r ^ r t Unb bie Q uberM t bermeljrt.

6. SSirb urn ©roft bem §er$cn bange,

® a | eS ruft bolt ©raurigieit:

SIĄ mein ©ott, mein ©ott, tote tange!

О fo toenbe unfer Seib;

©pricfj ber ©eete tröftlid) ju

78 $ftng[t»Sieber.

Uttb gicb SKutîj, ©ebtilb unb Safe un§ cntpfmbcn ber Siebe SSrunft,

3ìub-7. D bu (Seift ber ftraft unb

©tarte,

© u getniffer, neuer (Seift, g ö rb ’re in unä beine SBcrfe.

S e n n be§ ©atanž 5№ad)t fid) mcif’t,

©tbenť un§ S affcn in bentSMcg Unb erhalt’ in un§ ben ©ieg.

8. § crr, beluatiť апф unfern (Stauben,

© a | lein ©cufct, ©ob, поф ©pott Un§ benfetben möge rauben:

® u bift unfer ©фий unb ©ott.

© agt baö glcifĄ діеіф immer nein,

Safj bcin S o t t gctoiffer fein.

9. S e n n Wir enMidj folien

■ fterben,

©o berfidj’re unë je mehr, Sttë beg ęimmetreiĄeg ©rben, Sener ^crrliĄtcit unb ®í)ť,

©ie unë Wirb burd) gefum Sprift Unb bie unaugfprcc|lid) ift.

реіпгіф ф е й (дед. gegen 1659).

Єідепе ÎHietobte.

Ш

їД и п bitten mir ben

♦ *»■ heiligen (Seift Umbenred)tcn©Iaubenattermeift,

® a | er unë behüte 8tn unferm ©nbe,

S e n n mir heimfaíjren auë biefem (SIcnbe.

Sptie eleig.

2. ®u mcrttjeg Sid)t, gieb ung beinen ©djein, Sehť unë S'efum ©hrift lernten

аПеіп, Ф а | mir an ihm bleiben,

®em treuen fjeitanb,

©er unë gebracht ju m regten Śatcrtanb.

Йргіе eleig.

8. ®u füfie Sieb’, fdjent unë beine ©unft,

©ah mir unë Don §erjen

©inanber Heben

Unb in gricb’ auf einem ©inne bleiben, ffitjrte eleiê.

4. ©и hö^fter ©röfter in aller 9ioth,

§ilf, bah Wir nicht fürchten

©d)anb’,no<h©ob,

© ah in unë bie ©inne 9iid)t berjaaen,

S e n n ber geinb mirb baë Se­

hen Oertiagen.

fljrtc eteië.

ffliartin Slltfjer 0483—1516).

3Ket. g re u ’ Ьіф feÇr, о meine Seele.

119. ii ‘“Ä f*

D bu aïïerfchônftcë SiĄtl

©er bu unë in Sieb’ unb Seibe Unbcfudjet lüffeft піфі;

©eift beë §öd)ften, höchfter gürft,

©er bu hält’ft unb halten mirft Dhn’ Slufhörcn alle ©ingc,

§öre, höre, maë ich finge!

2. ® u bift ja bie befte ©abe,

©ie ein ÏKenjdj nur nennen tarnt;

S e n n іф bid) etmünfdj’unb habe,

©eb’ іф atteë Sünfchen b’ran.

Steh ergieb Ьіф, tomm’ jn mir 3 n mein iperje, baë bu bir,

© a ich in bie S e it geboren,

©etbft jum ©empet auëerforen.

3. Фи mirft alë ein milber SRcgen Sluëgcgoffen bon bem ©hron’, SSringft unë nichtë alë lauter

©egen

SSon bem SSater unb bem ©opn.

Sah boch, о bu merther ©aft,

©otteë ©egen, ben bu haft Uub bertljeilft nach beinem S i l ­

len,

Sich an Seib unb ©eeľ erfüllen.

5ßfirt8it>2teber. 79 4. © u 6ift № cif с, boti Sßer«

ftanbcâ, gcíjcim ift, ift bit tunb, 8äí)lft ben 6 tau b beê řlemften

©cmbeâ,

©rünbeft and) bc§ SKccreâ

@ntnb.

9hm, bu toet|t audi jtoeifefôftei, SBie berberbt unb btinb idj fci;

© ’rum gieb SBciëtjcit unb bor StIIem, S i e idj möge ®ott gefallen.

5. ®U bifi tjcilig, läfj’ft bid) finben,

S o m an rein unb tebiidj ift*

giie^’ft hingegen Sdjanb’ uno

©iinben, S e il bn lauter Martjeit bift;

S a Ą e miĄ, o ©nabenqucll, 9iein unb jiiĄtig, icufd) unb IjcII;

£a^ т іф pieqen, toaë bn fliebeft,

®ieb mir, loa§ bn gerne fieqeft.

6. © u bift, loie ein ßamm e§ ^Regct, grommen §erjen§, fanften

іШгаГЗ, 58 leib ft im Sieben unbetocgct, SĄuft un§ 58öfcn atleâ © uťž;

SlĄ, berlei^’ unb gicb mir and)

©iefen cblen ©inn unb Sraudj,

© a | idjgrcunb’ unbgeinbe liebe, Steinen, ben bu liebft, betrübe.

7. Шіеіп § o rt, id) bin lool)I jufricbcn, S e n n bu miĄ nur nidjt ber«

ftöfi'ft;

IBIcib’ id) bon bir ungefdjicben,

®i fo bin id) g’nug getrbft’t!

Safi mid) fein bcin © gentium ! 3d) Ьеф геф ’ ^imoiebcrum,

§ier unb bort alt meinSSermö»

gen

®ir ju ®f)ren anjulegen.

8. 9iur allein, bag bn mid) ftarleft ttnb mir treulid) ftei)eft bei!

ijjitf, mein §elfer, too bn merieft,

®a§ mir §ilfe nötljig fei;

S3 rid) bed büfen glcifdjed ©inn, 9Hmm ben alten S itie n í)in,

©a^ er fiĄ in bir erneue, Unb mein ®ott fid) meiner freue.

9. ípalť mid), mann bie Shxiee beben,

S a n n id) finie, fei mein © tab;

S a n n idj fterbe, fei mein Seben;

S a n n id) liege, l)üt’ mein ® rab;

S a n n id) tticber auferftc^’,

®i fo l)ilf mir, bag id) gel)'

¡pin, too bu in em'gen greuben S ir f t bie Slu§erioäljttcn »eiben I

ąs. ©erÇarbt (1606—1676).

Ш2сІ. @cquiáe т іф / bu ф еіі bec ©üubec.

®Ott, 0 ©cift, 0

» fP Sid)t bcdSebenâ,

©ad un§ im®obcdfĄattcn fĄeint,

© u fĄcinft, bu lodft fo lang’ ber«

gebend, S e it ginftemifi bem SiĄte feinb.

D ®eift, bem fîcincr ïann ent*

В ф п ,

©iĄ laè іф gem mein З ь п ’геЗ 2. ©ntbede 9Ше§ unb berjetjre, S a d niĄt in beinern Sidjte rein;

S e u n m ir’d gleid) поф fo fĄmerj»

Ііф märe, golgt boĄ bie S o n n e nad) ber

ífkin:

0 tomín', baè in mir bad 3 n З Ф ffilarljcit umgeftalte.

3. 3d) tann nidjt fclbft ber

©ünbe ftcuern,

©ad ift b e in S e rt, ЬиШ еКЬеЗ SiĄtd;

©u m u |t bon ®runb and miĄ erneuern,

©onft íjiíft mein eigned © ragten ni(btd.

0® eift, fei meincd Sehend Seben;

3d) tann mir felbft tein ®uté8 geben.

80 ípfmgft=2ieber.

i. ® u Dbcttt auS ber etu'gen

©tille,

Фигфиіе^е fanft ber 6eele©runb, g ü tt’ mid) mit aller ©otteSfiille, Unb ba, шо ©ünb’ unb ©reuet

ftunb,

8 a | ©tauben, Sieb’ unb EI)r=

furdjt grünen, 3 n ©eift unb SBatjttjeit bir ju

bienen.

5. ЗКеіп SBirfcn, SSotten unb beginnen

©ei finblid) folgfam beinern 5tricb;

Шегоа^г’ mein !дщ unb alle

©innen Untabelig ht ©ötteS Sieb’;

®ein ftetig SSeten, Sehren, Sämpfcn Sajj nidjts in meiner ©eele

bämpfen.

6. О ©eift, o ©trom, ber unS Dom ©oiine

©röffnet unb frljitaHenrein 2iuS ©otteS unb beS SammeS

S p o tte 9îun fließt in ftitte je r jé n ein, ЗФ öff’ne meinen SJiunb unb [in!e фіп ju ber Ouette, ba{; id) tnnfe.

7. 3d) taf) mid) bir unb bleib’

inbeffen, SSon Siltem abgefet)rt, bir nat);

3d) teilt bie SBelt unb mid) ber»

geifert,

®ieS innig glauben: © ottift ba!

О ©ott, o ©eift, о 2id)t beS SebenS, 3Kan garret beiner nie bergebenS.

©er^. SEerftcegen (1697—1769).

fffiel. Ш е їфйп te u fte t becüJîorgenjîcm.

tfeiťgcr ©eift, íe^r’

♦ і** bei unS ein Unb taf; unS beine® oí)mmg fein, D fomm’, bu §erjenSfonne!

® u §im m dälid)t, lag beinen

©diein

S ei uns unb in uns M ftig fein

|]u fteter greub’ unb SBonne.

©onne, SSonne,

§immlifd) Beben teitljt bu geben, SBenn wir beten;

3 u bir îommen mir getreten.

2. ® u Ctuctt, barauS bie SBeiSijeit fließt,

®ie ftĄ in fromme ©eelen gieft, Safi beinen ®roft unS £)ören,

®a§ mir in ©taubenScimgfeit Slui| fönnen alte ©[(riftengeit

®ein teaijreS Qeugnifi teuren.

t

öre, ebre,

® a | wir iönnen § c rj unb ©innen

® ir ergeben,

® ir ju m Bob’ unb unS jum Beben.

3. ©teb’ unS ftets bei mit beinern Sfřatíj Unb fübr’ unS auf ben redjtcn

Sfab,

®ie teir ben 2Seg nidft toiffen:

©ieb unS Seftänbigfcit, bag teir

©etreu bir bleiben für unb für, Sind) toenn teir leiben müffen.

©djaue, Saue,

SSaS jerriffen unb beftiffen, -

®id) ju fdjauen Unb auf beinen ®roft ju bauen.

4. Sag unS bein’ ebte S atiam -iraft

©mgfinben unb ju r 3îitterfd)aft

®аЬигф geftärfet werben;

Stuf bag wir unter beinern ©djug Scgcgnen aller geinbe ®rug Sbiit freubigen ©cberben.

Sag Ьіф fReid)ti(b

Stuf unS nieber, bag teir toiebre Sroft emgpnben, Stiles Unglüd überroinben.

5. £> ftarier gets unb Bebens»

gort,

spfingft^Sicber. 81 S o | im§ bem fü|eä §tmmel§»

jDort S n unfern фег^еп brennen,

© o | luir un0 mögen nimmer*

m e |r

SBon beiner ttci§í|citgreiá)en Sel)ť Uub reinen Siebe trennen,

gliele,

© ie|e

Фсіпе ©üte in§ ©emütlje,

® o | Wir iönncn Eiirifium unfern §eiíonb nennen.

6. ® u filler §im m efât|ou, I o | biĄ

6. ® u filler §im m efât|ou, I o | biĄ

W dokumencie Gesangbuch für Evangelische Gemeinden Schlesiens. Nach den Beschlüssen der Provinzial-Synode vom Jahre 1878 mit Genehmigung des Evangelischen Ober-Kirchenraths (Stron 83-116)