• Nie Znaleziono Wyników

M. Carson, Bestimmung der Gesamtfeuchtigkeit in Gasrußen (carbon blacks)

ci-co-r -NCS COOH—i

C. M. Carson, Bestimmung der Gesamtfeuchtigkeit in Gasrußen (carbon blacks)

(Vgl. C. 1929. II. 2943.) 5 g Ruß werden in einem 500-ccm-Kolben mit 25— 35 ccm trockenem Xylol u. 200 ccm trockenem Mineralöl im N2-Strom auf 150—-175° erhitzt.

Aus dem Destillat wird das W. auf dem W.-Bad mit dem N2-Strom in CaCl2-Röhren übergetrieben u. aus deren Gewichtszunahme bestimmt. Die so bestimmte Feuchtig­

keit ist größer als der Trockengewichtsverlust bei 105°. (Ind. engin. Chem. Analytical Edition,1. 225. 15/10. 1929. Akron [Ohio], Goodyear Tire & Rubber Co.) R. K. Mü.

1930. I. 755

Paul Scholz, Frankfurt a. M., Reversibles Latexleonzentrat. Kautschukmilch wird vor dem Konzentrieren mit geringen Mengen von Salicylsäure u. gegebenenfalls etwas Alkali versetzt. (Vgl. auch E. P. 293771; C. 1928. II. 2074.) Die Salicylsäure wirkt wie ein Schutzkolloid u. man erhält neutrale Latexkonzentrate. (A. P. 1729 522 vom 30/8. 1928, ausg. 24/9. 1929. D. Prior. 11/7. 1927.) Pa n k o w. Anode Rubber Co. Ltd., St. Peters Port, Guernsey, Channel Islands, Herstellung von Kautschukgegenständen aus wässerigen Dispersionen. Man verwendet eine eventl.

konz. Dispersion von Kautschuk, vulkanisiertem Kautschuk oder künstlichem Kaut­

schuk, die Dispersionen von Kautschukersatzstoffen, Celluloseverbb., natürlichen oder künstlichen Harzen, Zusatzstoffen, Vulkanisiermitteln, Schutzkolloide u. kleine Mengen eines Koagulationsmittels enthalten können. Man taucht eine Form aus Glas, Porzellan, Metall in die Kautschukdisporsion u. dann in Essigsäure oder in eine Mischung von Aceton mit Ameisensäure, trocknet u. wiederholt das Tauchen. Man überzieht Metall oder Holz zuerst mit einer Lsg. oder wss. Dispersion eines nach A. P. 1605180 aus Kautschuk u. Phenolsulfonsäure erhältlichen Isomeren u. taucht dann in die Kautschukdispersion. Man kann die wss. Kautschukdispersion auch durch Zer­

stäuben oder Streichen aufbringen. (E. P. 317435 vom 4/4. 1929, Auszug veröff.

9/10. 1929. Prior. 16/8. 1928.) Fr a n z.

John Porter, Rothesay, Schottland, Abscheiden von Kautschuk aus Kautschuk­

milch auf elektrischem Wege. Man schlägt den Kautschuk auf eine zweipolige Elektrode nieder, die Elektrode ist so angeordnet, daß sie in dem Gefäß die Kautschukmilch von der NH3-Lsg. trennt; die Elektrode, die aus einem leicht oxydierbaren Metall, Pb, besteht, ist drehbar; beim Durchgehen des Stromes scheidet sich an der Anode der Kautschuk ab, wobei die Bleielektrode oxydiert wird, eine Blasenbldg. findet demnach nicht statt;- wird die Elektrode gedreht, so wird das Bleioxyd in der NH3- Lsg. wieder reduziert. (A. P. 1702705 vom 24/2. 1928, ausg. 19/2. 1929. E. Prior.

13/2. 1928.) Fr a n z.

Anode Rubber Co. Ltd., London, Verfahren zur unmittelbaren Erzeugung von Kautschukwaren' aus Kautschukmilch durch Tauchen. (Oe. P. 112 995 vom 1/10. 1927, ausg. 25/4. 1929. E. Prior. 22/10. 1926. — C. 1928. I. 3121 [E. P. 285938].) Fr a n z.

Albert C. Burrage, jr., Ipswich, übert. von: Henr- B. Morse, Danvers, Massa­

chusetts, Vulkanisieren von Kautschuk. Zur Regelung oder Verzögerung von Vulkani­

sationsbeschleunigern, wie Mercaptobenzotliiazole, Tetramethylthiuramdisulfide oder -monosulfide, setzt man den Kautschukmischungen Di-ß-naphthylnitrosamin, Diplienyl- nitrosamin, Di-a-naphthylnitrosamin, Plienyl-a.-naphthylnitrosamin, Phenyl-ß-naplithyl- nitrosamin, Phenyl-o-tolylnitrosamin, Phenyl-p-tolylnitrosamin, Di-o-tolylnitrosamin.

Durch den Zusatz der genannten Verbb. wird das Anvulkanisieren beim Mischen vermieden. (A. PP. 1734 633 vom 3/12. 1928, 1734 634, 1734 635, 1734 636 1734 637 ,1 73 4 638,1734 639 u. 1734 640 vom 4/6.1929, ausg. 4/11.1929.) Fr a n z

Dovan Chemical Corp., New York, übert. von: Morris L. Weiss, Newark, New Jersey, Vulkanisieren von Kautschuk. Als Vulkanisationsbeschleuniger ver­

wendet man Diarylguanidine, von denen eine Arylgruppe mindestens zwei Sub­

stituenten enthält. Man verwendet z. B. Di-m-xylylguanidin, Di-ct-dinaphlhylguanidin, Phenylxululquanidin, Phenulcmmilquanidin, Dicumvlquanidin usw. (A. P. 1705 948

vom 25/7. 1925, ausg. 19/3. 1929.) _ Fr a n z.

Naugatuck Chemical Co., Naugatuck, Connecticut, übert. von: Sidney M. Cad- well, Leonia, New Jersey, Vulkanisieren von Kautschuk. Von den vier zum Vul­

kanisieren von Kautschuk erforderlichen Stoffen, wie Dibenzylamin, CS2, ZnO u.

Schwefel, wird nur ein Teil mit dem Kautschuk vermischt, während die übrigen Teilo in Form einer Lsg. aufgebracht werden, wobei Dibenzylamin u. CS2 immer getrennt eingeführt werden müssen. Man vermischt Kautschuk mit ZnO u. Schwefel auf Mischwalzen, walzt zu dünnen Schichten aus, u. überzieht mit einer 5%ig- Lsg. von CS2 in Bzl. u. dann mit einer 3,2°/0ig. Lsg. von Dibenzylamin in Bzl. zur Beendigung, der Vulkanisation erwärmt man. Man vermischt Kautschuk mit ZnO u. Dibenzyl­

amin, walzt zu dünnen Schichten u. überzieht mit einer Lsg. von Oxy-n.-butylthio- carbonsäuredisulfid oder einer Mischung vontCS2 u. Schwefel in Bzl. (A. P. 1 7Ö1 946

vom 17/12. 1923, ausg. 12/2. 1929.) ' Fr a n z.

American Anode, Inc., Delaware, übert. von: Samuel E. Sheppara und Leon W. Eberlin, Rochester, New York, Herstellung von' Vulkanisiermittel enthaltenden wäßrigen Kautschukemulsionen. Man vermischt eine alkal. wss. Emulsion von un­

vulkanisiertem Kautschuk mit einer kolloidalen Lsg. von Schwefel, schlägt die

756

H XII. Ka u t s c h u k; Gu t t a p e r c h a; Ba l a t a.

1930. I.

Kautschukmiscliung auf elektr. Wege auf eine Unterlage nieder u. vulkanisiert. Man vermischt eine 5°/0ig. Kautschuklsg. in Bzl. nach dem Verdünnen mit der gleichen Menge Petroleum mit einer W'ss. Lsg. von sulfoniertem Ricinusöl, Seife oder einem anderen Emulgierungsmittel; hierzu gibt man eine kolloidale Lsg. von Schwefel.

(A. P. 1723 083 vom 6/1. 1923, ausg. 6/8. 1929.) Fr a n z. I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges., Frankfurt a. M., Herstellung von Aminoimid- azolinen durch Kondensation von Äthern cycl. Thioharnstoffe mit primären oder

sekundären Aminen in Ggw. von Lösungsmm., wie Amylalkohol. — Z. B. entsteht durch Einw. von p-Toluidin auf Äthylenthioharnstoffjcdmethylat das Tolylaminoimid- azolin. In gleicher Weise lassen sich darstellen: Phenylamino- u. Phenylmethylamino- imidazolin. — Äthylenthioharnsloff wird mit Dimcthylsulfat verrührt u. das Prod.mit p-Toluidin, Cyclohexylanilin oder Naphthylamin behandelt. — Die Rk.-Prodd. sollen als Vulkanisationsbeschleuniger oder Farbstoffzwischenprodd. Verwendung finden.

(E. P. 310 534 vom 24/4. 1929, Auszug veröff. 19/6. 1929. Prior. 27/4. 1928.) A ltp . B. F. Goodricli Co., New York, übert. von: W . L. Semon, Cuyahoga F a lls, Ohio, Verbessern der Alterungseigenschaften von Kautschuk. Man verwendet hierzu die harzigen Kondensationsprodd. aus Aldehyden u. sekundären aromat. Aminen, die auf die Vulkanisation nicht beschleunigend wirken. Man verwendet die Konden­

sationsprodd. aus CH20 mit Diphenylamin, Phenyl-ß-naphthylamin, Dinaphthylamin, Tolyl-a-naphthylamin, symm. Diphenyl-p-phenylendiamin, symm. Di-ß-naphthyl- p-phenylendiamin, p,p'-Di(phenylamino)-diphenylamin, aus p-Aminodiphenylamin u.

Aldol oder Butyraldehyd, CH20, Aldol oder Butyraldehyd u. p-Aminophenyl-/3-naph- thylamin, aus Aldol oder Butyraldehyd u. pjp'-Diaminodiphenylamin. (E. P. 317 786 vom 12/8. 1929, Auszug veröff. 16/10. 1929. Prior. 22/8. 1928.) Fr a n z.

Albert C. Burrage jr., Ipswich, Massachusetts, übert. von: Max H. Zimmer- mann, Newington, New Hampshire, Alterungsschutzmittel für vulkanisierten Kautschuk.

Man setzt den zu vulkanisierenden Kautschukmischungen Diphenylnitrosamin, Di- a-naphthylnitrosamin u. Phenyl-o-tolylnitrosamin zu. (A. PP. 1734 951, 1734 952 u. 1734 953 vom 4/6. 1929, ausg. 5/11. 1929.) Fr a n z.

E. I. du Pont de Nemours & Co., Wilmington, Delaware, übert. von: William S. Calcott, William A. Douglass, Penns Grove, New Jersey und Oliver M. Hayden, Wilmington, Delaware, Verzögerung der Zerstörung von Kautschuk. Man setzt den Kautschukmischungen als Stoffe, die den Kautschuk gegen die schädigende Wrkg.

der Wärme schützen, wie die nicht vulkanisationsbeschleunigend wirkenden Kon­

densationsprodd. aus Acetaldehyd u. Aminen, m-Phenylendiamin, m-Toluylendiamin, Benzidin, Dianisidin, Tolidin, Naphtliylendiamine u. Stoffe, die den Kautschuk gegen schädigende Oxydation schützen, wie Diphenyläthylendiamin, Diphenylamin, Ditolyl- amine, Diphenyl-, Dixylamine, Dinaphthylamine usw. Man schmilzt z. B. 100 Teile m-Toluylendiamin, 100 Teile Stearinsäure u. 200 Teile Phenyl-a-naphthylamin zu­

sammen u. setzt 1— 5 Teile dieser Mischung zu einer Kautschukmischung aus 100 Teilen Kautschuk, 18,15 Teilen ZnO, 2,75 Teilen Schwefel, 0,5625 Teilen Di-o-tolylguanidin u. vulkanisiert 45 Min. bei 141,5°. Das erhaltene Vulkanisat ist widerstandsfähig gegen Wärme u. Oxydation. (A. P. 1725 564 vom 19/11. 1927, ausg. 20/8. 1929.) Fr a n z.

I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges., Frankfurt a. M., Herstellung von Transport­

bändern, Walzenüberzügen, Transmissionsriemen usw. aus synthetischem Kautschuk.

Zur Herst. eines Transmissionsriemens imprägniert man 4— 6 Bänder mit einem Ge­

misch aus 100 Teilen des Butadien-Na-Polymerisationsprod., 70 Teilen Ruß, 5 Teilen Stearinsäure, 3 Teilen S u. 2 Teilen eines Vulkanisationsbeschleunigers. Man erhitzt unter Druck, wobei eine Zwischenlage aus demselben Gemisch das Verkleben der Bänder bewirkt. Auch Harze aus cycl. Ketonen oder Äthoxyabietinsäure als Zusatz­

stoffe, wie auch das aus Butadien in Ggw. von Latex polymerisierte Prod., können verwendet werden. Die so hergestellten Gegenstände zeigen besonders geringe Ab­

reibungsverluste. (F. P. 668 374 vom 15/1. 1929, ausg. 31/10. 1929. D. Prior. 16/1.

1928.) Pa n k o w.

J. W . Mounsey, W . T. Galbraith und H. G. Bailey, Godalming, England, Gummiersatz. Man erhält eine gummiähnliche Masse, indem man 60 Teile Seetang der mit HCl behandelt u. mit A. gewaschen ist, mit der gleichen Menge verschiedener Harze, fetter Öle oder Leim oder Gemischen dieser u. ähnlicher Substanzen vermengt u. dem Gemisch fermentierte Stärke, ferner etwas Harz oder Fischöl, Lösungsmm. u. S u. nach längerem Stehen Casein in ammoniakal. Lsg. zugibt. Nach Zusatz von

Kalk-1930. I.

Hx„.

milch u. Behandlung mit CÜ2 erhitzt man die Masse auf 120°. (E. P. 317 814 vom ^

23/5. 1928, ausg. 19/9. 1929.) Tkl&t,.'

Cactus Rubber Co. of America, übert. von: John C. Wichmann, Los Angeles, California, Herstellung von kautschukähnlichen Massen. Man erhitzt die fleischigen.

Teile von Kaktusarten mit W. zum Sd., trennt den gebildeten Schleim von Pflanzen­

teilen, versetzt mit geringen Mengen wolframsauren oder molybdänsauren Na, dampft ein, gibt eine Lsg. von Kautschuk in Terpentinöl, Schwefel u. gekochtes Leinöl zu, erhitzt die Mischung unter Druck, trocknet u. oxydiert die erhaltene M. (A P 1730 702 vom 20/9.1927, ausg. 8/10. 1929.) Fr a n z.

Monte L. Cambern, Herman O. Langsstaff und Charles J. Stapelfeld, V. St. A., Gewinnung von kautschukähnlichen Stoffen. Man erhitzt kohlehaltigen Ölschiefer u.

kondensiert die erhaltenen Gase nach dem Abscheiden des W .; die erhaltenen ölige oder festen Stoffe werden mit Kautschuk, Schwefel usw. vermischt u. vulkanisiert.

(F. P. 656 094 vom 19/6. 1928, ausg. 26/4. 1929.) Fr a n z. Anode Rubber Co., Ltd., Guernesey, Emulsionen aus Kautschuk oder ■pflanz­

lichen Harzen zur Herstellung verschiedenster Gegenstände. Wss. Dispersion von Kaut­

schukmilch, Kautschuk oder Harzen mit Füllstoffen (Kreide, Zinkoxyd u. dgl.), Stabilisatoren (Diäthylamin-diäthyl-dithiocarbamid, Pipcridin-piperidin-carbothinolat, Casein, Ammoniak, Natriumstearat), organ. u. anorgan. Farbstoffen u. vulkanisierenden Stoffen werden auf die zu überziehenden Gegenstände mittels Pinsel oder Zerstäubung aufgetragen. (Ung. P. 96 767 vom 6/8. 1927, ausg. 1/10. 1929. E. Prior. 17/9.

1926.) G. Kö n ig.

Naugatuck Chemical Co., Naugatuek, Connecticut, übert. von: James H. Reel und Harold E. Cude, New York, Kautschukhallige Wasser-in-Ölemulsionen. Man stellt eine Kautschukdispersion her, indem man W. in einem KW-stofföl, das ein ver­

seifbares Emulgierungsmittel enthält, emulgiert u. den Kautschuk unter Rühren bis zu gleichmäßiger Verteilung zufügt. Das Emulgierungsmittel hat größere Affinität zum W. als zum Öl; z. B. höhere Fettsäuren, Harzsäuren, uni. Schwermetallseifen, Lanolin, Dammargummi, wasseruni. Stearate usw. Man fügt z. B. 5 Teile geschmolzene Stearinsäure zu 10 Teilen Spindelöl u. rührt bei 55— 65° in 100 Teile W. Die Emulsion besteht dann aus der kontinuierlichen öl- u. diskontinuierlichen Wasserphase. 100 Teilo gut gewalzter Kautschuk werden unter kräftigem Rühren zu der h. Emulsion gegeben, worauf bis zur Bldg. eines homogenen Gemisches gerührt wird. Diese Emulsionen können an Stelle von Kautschuklsgg. zum Überziehen von Geweben verwendet werden.

Bei Zugabe von genügend Alkali entsteht eine Emulsion, in der W. die kontinuierliche Phase darstellt. Diese kann ebenso wie Latex, gegebenenfalls zusammen mit dem­

selben, verarbeitet werden. (A. P. 1735 547 vom 23/5. 1927, ausg. 12/11. 1929.) Pa n k. E. I. du Pont de Nemours & Co., übert. von: Charles M. Stine und Cole Coolidge, Wilmington, Delaware, Herstellung von Überzugsmassen. Man vermischt etwa 100 Teile Kautschuk mit 1— 400 Teilen eines Cellulosederiv., wie Celluloseester oder -ätlier, 1— 7800 eines trocknenden Öles, wie Perillaöl, 1—78 Teile eines Weich­

machungsmittels u. 0,001% bis 10% eines Trockners, berechnet als Metall in bezug auf die Menge des verwendeten trocknenden Öles. Die Lsgg. liefern haltbare, elast.

Überzüge. (A. P. 1723 632 vom 16/7. 1925, ausg. 6/8. 1929.) Fr a n z. James S. Motter, Milwaukee, Wisconsin, Überzugsmasse für Radreifen aus Kaut­

schuk. Sie besteht aus einer Mischung von Xylol, Petroleumspiritus, Al-Pahnitat, einem öllöslichen organ., schwarzen Farbstoff, Gilsonit, Carnaubawachs u. Myrten­

wachs. Der Überzug macht die Reifen wasserdicht, verhütet das Eindringen der Sonnen­

strahlen u. des Sauerstoffs u. gibt dem Reifen das Aussehen eines neuen Reifens. (A. P.

1714 919 vom 28/5. 1927, ausg. 28/5. 1929.) Fr a n z. Dunlop Rubber Co. Ltd., London und E. E. White, Fort Dunlop, Birmingham, Herstellung von harten Überzügen auf Metallen oder anderen undurchlässigen Ober­

flächen. Man überzieht die Flächen mit einer wss. Dispersion von künstlichen Harzen, Kautschuk oder kautschukähnlichen Stoffen u. Schwefel u. erhitzt an der Luft 4 Stdn.

auf etwa 150°. Den Dispersionen, die in der Kolloidmühle unter Zusatz von Dispersions­

mitteln hergestellt werden können, kann man die üblichen Zusatzstoffe zusetzen.

(E. P. 317350 vom 14/5. 1928, ausg. 12/9. 1929.) Fr a n z. B. F. Goodrich Co., New'York, übert. von: Harold Gray, Akron, Ohio, Ver­

einigen von Kautschuk mit Metallen, Glas, Porzellan, Bakelit usw. Man bringt auf die Oberfläche die Lsg. eines durch Behandeln von Kautschuk mit Phenolsulfonsäuren darstellbaren Kautschukumwandlungsprod., gegebenenfalls unter Zusatz eines

trock-XII. 1. 49

758

HXIII. Ä t u e r i s c h e Ö l e ; R i e c h s t o f f e .

1030. I.

nenden Öles auf, erwärmt u. bringt dann vorteilhaft nach Benetzen des Überzuges mit einem Lösungsm., wie Bzl., eine vulkanisierbare Kautschukmischung auf. (A. P.

173 2 886 vom 22/4. 1927, ausg. 22/10. 1929.) Fr a n z. Carl Hisgen Act.-Ges., Worms a. Rh., und Julius Fochtenberger, München, Herstellung von Kautschukpapier und -pappe. Der Rohstoff wird vor seiner Verarbeitung im Holländer mit Kautschukmilch oder mit dieselbe enthaltenden Gemischen durch­

tränkt, ausgeschleudert oder gepreßt u. dann getrocknet. (D. R. P. 486461 Kl. 55c vom 5/11. 1927, ausg. 13/11. 1929.) M. F . Mü l l e r.

Callender’s Cable & Construction Co., Ltd., London und J. Bowyer, Leigh, Lancashire, Übertragen von Zeichen auf Kautschuk. Man überträgt die mit Hilfe von Kopiertinte hergestellten Zeichen durch Abziehpapier auf den Kautschuk, z. B. einen mit Kautschuk isolierten Draht, vulkanisiert u. entfernt das Papier. (E. P. 317 620

vom 27/7. 1928, ausg. 12/9. 1929.) Fr a n z.

[russ.] A. Bogdanow, Catgut, seine Fabrikation und Verwendung. Moskau: Narkomtorgow 1930. (35 S.)

Powiązane dokumenty