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Y. Anorganische Industrie

VIII. Metallurgie; M etallograpłiie; M etaliverarbeitung

V. Tafel, D as Metallhiittenwesen im Jahre 1929. (M etali u. E rz 27- 309— 16. Ju n i

1930. — C. 1930. II. 123.) Wi ł k e.

J. Ellis Thomson, Quantitative mikroskopische A nalyse u nd ihre Anwendung a u f Probleme des Bergbaues. Q u a n tita tiv e A nalyse u. Mk. durcli A usm essen d e r F lachen- an teile d er einzelnen K om poncnten is t sehr zeitraubend, wenn sic d ire k t ausgefiihrt w ird. D u rch A usm essung von M ikrophotographicn laBt sie sich yereinfachen, b leib t a b e r doch noch fiir p ra k t. A nw endung zu m iihsam . D urch Y ergleich m it einm al genau ausgem essenen S ta n d a rd p ra p a ra te n von aluilicher S tru k tu r laBt sich m it p ra k t. ge- niigender G enauigkeit eine seh r schnelle A nalyse durchfiihren, die fiir eine R eihe von E rzen a n Anschliffen e rla u te rt w ird. (C anadian M ining m etallurg. Buli. 1930. 918— 29.

J u li. T oronto, U niv.) Tr o m e l.

Sture Mortsell, Neuere Theorie u nd Untersuchungen iiber Flolalion. N ach einer Z usam m enfassung d er th e o re t. G rundlagen d er F lo ta tio n w erden die Schaum- bldg., die Sam m el- u. sonstigen Flolationsreagenzien, die Best. u. B edeutung der p h b ehandelt. (T eknisk T id sk rift 60. B ergvetenskap 1—6. 12— 16. 8/2. 1930.)

Kr u g e r.

George M. Eaton, Einige zu empfehlende Verfahren bei der Bericliterstattung iiber die nitrierte Einsatzhartung. D ie bisherigen U n tersu ch u n g sb erich te iiber die H arte- Tiefe-Eigg. des n itrie rte n E in satzes w u rd en au f yerschiedenartigen D iagram m en zu- sam m engestellt. Diese T atsac h e h in d e rt ein en sehnellen u . k rit. V ergleich d er E r ­ gebnisse d er yerschiedenen A utoren. I n dem augenblicklichen E n tw ick lu n g sstad iu m dieser E in s a tz h a rtu n g schliigt d a h e r Vf. vor, sich au f eine b estim m te A rt d e r W ieder- gabe d er gefundenen R e su lta te zu einigen, u. d ie A rbeit y ersu ch t n u n , einigo Wege in dieser F rage zu zeigen. D ie Tiefe-H iirte-E igg. scheinen sich zu einer W iedergabe der E rgebnisse zu eignen, sie diirfen ab e r n ic h t auf gew ohnliche K o o rd in a te n auf- getrag en w erden, d a so n st ein falsches B ild iiber d e n A b n u tzu n g sw id erstan d des E in ­ satzes e n ts te h t. A m b esten is t w ohl d ie A nw endung ein er lo g arith m . E in te ilu n g fiir die H a rtę u. die iibliche E in te ilu n g fiir die Tiefe. I n einem A n h an g w ird die mogliche A nw endung des Skleroskops ais e in U ntersuchungsw erkzeug besprochen. Vf. schliigt auBerdem die E infiilirung einer W ertzah l fiir d en A b n u tzu n g sw id erstan d vor, dio n u r auf d ie H a rtę zuriickgefuhrt w ird. A uf die N otw en d ig k eit des V orhandenseins einer bestim m ten D u k tilita t des E in satzes w ird zum SchluB hingew iesen. (T rans.

Amer. Soc. Steel T reatin g 17. 765— 83. J u n i 1930. A m bridge [P a .], S pang C halfant

Co.) Wi l k e.

Heinrich Kuhlewein, D ie Legierungen des tem aren System s Eisen-Nickel-Kobalt.

Zusam m enfassender B erich t, L iteratu rv erzeieh n is. D ie A nnabm e yerschiedener Vff., daB im ganzen System m ehrere V erbb. ex istieren , w ird auf G rund des Vergleichs m elirerer spezif. Eigg. u. des S tru k tu rd iag ram m s abgelehnt. E s w erden n u r drei G ebietc ver- seniedener K ry s ta lls tru k tu r unterschieden, die jeweils eine feste hom ogene Lsg. bilden.

(Physikal. Z tschr. 31. 626—39. 1/7 .1 9 3 0 .) Tr o m e l.

E. Kothny, Legierter Guji. O b er die E rgebnisse d er bisherigen U nterss. u. p ra k t.

E rfah ru n g en m it legiertem GuB w ird zusam m enhangend berich tet. D ie Zusam m en- stellung zerfallt in GrauguB (N i-legierter GrauguB, Cr-legiertes GuBeisen, Ti-Iegiertes GuBeisen, A l-legiertes GuBeisen, sonderlegierter GuB), legierter H artguB u. legierter Tem perguB. (GieBerei-Ztg. 2 7 . 291— 300. 323— 27. 1/6. u. 15/6. 1930. P ra g .) Wi l k e.

J. Kent Smith, M olybddn verbessert den Grauguf). E in e V erbesserung d er Festig- k e it, d er D ., die A bw esenheit v on G asblasen, d a s F reisein v on h a rte n Stellen, eine ausgezeichnete m ascbinelle B e a rb e itb a rk e it u. eine sta rk ę V erm inderung der GieB- schw ierigkeiten w erden d u rc h rich tig e M o-Zusatze zum GuBeisen erlan g t. D er Z usatz b e la u ft sich im allgem einen auf 0,35% Mo bei 3— 3,25% C u. 1,9— 2 ,1% Si. D abei t r i t t das Mo in feste Lsg. in d e n C-freien Teil des F e u. y erfestig t d a s F e d ire k t. AuBerdem w ird d u rch diese d irek te W rkg. w ahrscheinlich eine K ornreinigungsw rkg. heryorgerufen.

XII. 2. 112

1762

H vm. Me t a l l u k g i e; Me t a l l o g b a p h i e u s w.

1930. II.

D urch einen sorbitierenden EinfluB des Mo au f d e n P e rlitg ch ., v erfeetigt es d as F e w eiter. Dio G raphiteinschliisse n ehm en alle die F o rm kleiner P la tte n a n , dio g u t in d er G rundm asse v e rte ilt sin d . E in e Lśg. des Mo im geschm olzenen Fe-B ad u n te rd riic k t den V olum enanderungspunkt in d er fl. Phase. D as m it Mo legierto F e der verschiedensten (Juerschnitte sp rin g t in d er F o rm auch n ic h t so leiclit wie gew ohnliches Fe. Am b esten w ird d as Mo d u rch e in 60— 65% ig. Mo-Fe zugegeben. W ird d as F e im elektr.

Ofcn geschm olzen, so is t auch die Y erw endung v on C alcium m olybdat m óglieh, das d as Mo d u rc h d ie Schlacke ab g ib t. (F o u n d ry 58. N r. 12. 54— 55. 15/6. 1930. New Y ork,

C lim as M olybdenum Go.) W lL K E .

Edward S. Lawrence, Die neuesten Forlschrilte beim Norm alisieren von SłaMblech.

Z u erst w erden in allgem einer u. chronolog. R eihenfolge die h au p tsach lieh sten m echan., m eehan.-m etallurg. u . m ctallurg. V erbesserungen des k o n tin u ierlieb en Blech-N orm ali- sierungsofens e ro rte rt. D ie groB ten m etallurg. F o rtsc h ritte erfolgten e rs t d u rch einen 1'iehtig k o n stru ie rte n K iihlraum , in dem die Z eit u. die G esehw indigkeit d er A bktihlung geregelt w erden k a n n . D ie K uhlraum o m uB ten eingcfiihrt w erden, d a so n st beim so- fo rtig eu A ussetzen a n d er L u ft sta rk ę Spanbldg. e in tra t, auBerdem blieb das M ateriał n u n etw as w eicher u. b en ó tig te beim anschlieB enden A nlassen in K a ste n d a m it w eniger Z eit. D a die W rkg. des K asten an lassen s vor allem in dem langsam en A bkuhlen u. der E n tste h u n g des halblam ellaren P e rlits besteht, so ging u. g eh t die E n tw . d a h in , dio Ablciihlung d er Bleche in dem K iih lrau m w eiter zu verlangsam en u. w enn m óglieh, d as K asten an lassen ganz w egfallen zu lassen. D ie Bleche laBt m an je tz t d u rc h eine K iihlkam iner gehen, die vo n den A bgasen u. V erbrennungsprodd. d e r H eiz- kam m er um geben ist. Es w urden n ic h t allein die O fenlangen' gean d ert, sondern aueh d er B eforderungsm echanism us im K iih lrau m w urde so k o n stru ie rt, daB keine 2. Ab- schreckw rkg. au f das B lech s ta ttfin d e t. G róB tenteils w erden isolierto Legierungs- wellen in dem Teil des K iihlraum es yerw endet, in dem d as Blech S p an b ild en k a n n , sp a te r w erden isolierto H alb stah l- u. schlieBlich nichtisolierte Stahlw ellen b e n a tz t.

(T rans. Amer. Soc. Steel T re a tin g 17. 784— 97. J u n i 1930. P itts b u rg h , D uraloy

Co.) W lL K E .

Frederick M. Becket, Chrom - M angan - Sidhle. Einigo E rfa h ru n g e n m it 130 Schmelzen aus elektr. Ófen von d er Zus. 10— 3 0% Cr, 3— 3 0% Mn. 0,05— 2 % C, 0,02— 3 % Si, 0,10— 0,25% N i, m a sim a l 0,025% P u - m axim al 0,01% S w erden m it- geteilt. Von d en n ich tro sten d en S tah len m it 12— 16% Cr i s t zu sagen, daB ein Mn- Zusatz keine V orteile b rin g t. S tah le m it m eh r ais ru n d 16% Cr w erden dagegen durch steigenden Mn-Geh. s ta r k v eran d ert. W enn das E n d p ro d . ein weicher d u k tile r Stalli m it ru n d 17— 18% Cr is t, der fiir maBiges Tiefziehen b e n u tz t w ird , b e tra g t d er Mn- Gch. am besten ru n d 5% . Solch ein S ta h l is t ausgezeiehnet korrosionsbestandig, h a t eine angenehm e F arb ę u. k a n n m it groBerer L eichtigkeit ais korrosionsbestandiger S tah l m it der gleichen Cr- u. C-Menge, ab er m it gew ohnlichem niedrigen Mn-Geh., durch allo Fabrikationszw eige g efiih rt w erden. R u n d 6% M n an d ern dio physikal.

Eigg. dieser S tahlsorte sehr stark , indem die F estig k eit, Z ahigkeit u. die Tiefzieheigg.

steigen. E in e noch w eitere V erm ehrung des Mn erh S h t auch d ie F ak to ren , dio die Tiefzieheigg. erleichtern, vor allem die D ehnung u. Flachenred. W ie d ie Verss. er- kennen lassen, sin d die niedriggekohlten S tah le bei gleichem Mn-Geh. den hóher ge- kohlten uberlegen. Ausgezeichnete Tiefziehergebnisse w erden n ach einer W iirm ebehand- lung bei 1150° erzielt. D ie hoheren Cr-M n-Stahle m it iiber 20% Cr besitzen einen gróBeren W id erstan d gegen d en A n g riff einer A nzahl Chem ikalien ais d ie m it niedrigerem Cr-Geb. D an n w ird das V erh. niedriggekohlter S tahle m it ru n d 17— 18% Cr beim F ab rik atio n sg an g geschildert. N eben den reinen C r-S tahlen sin d au ch die Cr-M n-Stahle bei hohen Tem pp. gegen den A ngriff v o n S-Verbb. sehr b estan d ig ; sie v erh alten sich auch besser ais die C r-N i-Stahle. E s w ar n ic h t móglieh, bei irgendeinem d er n ied rig ­ gekohlten Stahle m it m ehr ais 17% eine vollstandigo a u ste n it. S tru k tu r einzufuhren.

D en SchluB der A rb eit bilden U nterss. iiber Cr-M n-Stahle m it Z usatzen von W , Mo, Cu usw. (B last F u rn ace Steel P la n t 18. 956— 60. J u n i 1930. New Y ork, E lectro -

M etallurgical Co.) W lLK E .

Thos. M. Pugsley, A lu m in iu m . U b ersich t iiber die V erw endung des Al u. seiner Legierungen m it A ngabe einiger A nalysen; auf die Eigg. von L eichtm etallkolben w ird n ah er eingegangen. E s w erden eine A nzahl B au x itlag er in den engl. K olonien g en an n t, d a ru n te r ais groBtes d as in L ichenya-P lateau (N yassaland) m it ca. 20 000 000 t B au x it von ru n d 6 0% A L 0 3. F e rn e r w ird die techn. Y erarbeitung des Al besprochen;

1980. II.

H v:n. Me t a l l u r g i e; Me t a l l o g e a p h i b u s w.

1763

ais GieBtemp. legfc Vf. 700° fe s t; er r a t dringend zum G ebrauch eines P y ro m eters beim GieBen. — D ie dureli die O xydlm ut des Al beim Schmelzen auf treten d en Śchwicrig- k eiteji w erden besprochen u. die beiden in A m erika iiblichen Sehm elzverff. (eine A rt von PuddelprozeB u. ein Schmelzen in Ggw. v on Chloriden u. F lu o rid en der A lkalien oder alkal. E rd en ) ku rz beschrieben. (Chem. Engin. M ining K ev. 22. 327— 29. 5/6.

1930. Sidney.) Ha r t n e r.

K; L. MeiBner, E in flu fi des Lagem s in E is a u f die Veredelung to n D uralum in.

D ie V eredlung von D uralum in, die bei Z im m ertem p. zum gróBten Teil in etw a 2 T agen v o r sich g e h t u. naeh 5 T agen ih r E ndo erreicht, w ird schon d u rch L agern in E is sta rk v erlan g sam t: N ach 2 T agen liegen dio W erte fiir Streckgrenze u. Z ugfestigkeit er- heblich u n te r den W ertcn, die in gleicher Z eit beim L agern bei Z im m ertem p. erh alten w erden. N aeh etw a 20 T agen stim m en die W erte bei beiden L agerungsarten p ra k t.

iibercin. D ie D ehnung des D uralum ins g e h t beim L agern bei Zim m ertem p. etw as zuriick. D ie Y erzogerung d er V eredlung h a t vielleieht fiir die A ufbew ahrung von N ieten aus D u ralu m in p ra k t. B ed eu tu n g ; lag ert m an diesolben n ach dem A bschrecken in E is, so gelingt es, sie langere Z eit schlagfahig zu erhalten. (M etall-W irtschaft 9.

641— 42. 1/8. 1930. D ureń.) Ha r t n e r.

Roger D. Prosser, Wolframcarbid-Werkzeuge. Em o Schilderung einiger E rg eb ­ nisse in der iiblichen taglichen P ra s is u. sehr genaue u. p ra k t. A nw eisungen in bezug a u f dio V erwendungsm óglichkeiten, das Abschleifen usw., was alles angew andt werden muB, um d ie bom erkensw erten Eigg. dieses M aterials auszunutzen, w erden gegeben.

Dio H a u p tp u n k te dieser A rb eit, d ie vor allem fiir dio P ra x is bestim m t ist, sin d : H erst.- Vorf., zu erreichende Ergebnisse, W rkg. auf dio F orm des Maschinenwerkzeuges, p ra k t.

Yorschlago fiir den G ebrauch, Befcstigen des M aterials, Abschleifen u. besondero An- w endungen. (T rans. A mer. Soc. Steel T reatin g 17. 749— G4. J u n i 1930. Now Y ork City,

T hom as P rosser a n d Son.) Wi l k e.

C. H. Dinger, Ermudungsbruche un d Kesselblech. Eino B esprechung aller vor- h andenen Problomo ste llt dio A rb eit d a r. I n einer kleinen Tabello sin d die physikal.

Eigg. u. Erm iidungsgrenzen verschiedener M aterialien zusam m engcstellt, dio augen- blicklich Zur K o n atru k tio n von H ochdruckkesseln yerw endet w erden. D anach verlieren M onelmetall u. im allgem einen dio Cu-N i-M aterialien n ic h t viel bei der K orrosions- erm iidung in Ggw. yo n W ., auch h a t ein tlb erg an g von frischem W. Zu Salzw asser keinon groBen EinfluB. N ach A nsicht des Vfs. sin d M onelm etall u. korrosionsfeste Stahlo zur V erw endung bei D am pfkesseln durch au s geeignet. I n diesem F alle sollto ab er jede K raftean h au fu n g in d er N aho des W. u n b ed in g t verm ieden w erden. (Pow er 71.

872— 76. 3/6. 1930. A nnapolis [M d.], E ngineering E xperim . S ta t.) W i l k e . James B. Frłauf, Anw endung der Ronlgenstrahlen zum S tu d iu m der Metalle.

O berblick ub er dio A nwendungsm Sglickkeiten zu r D urch strah lu n g , zu r Best. d e r Zus.

d u reh R óntgenspektroskopie u. zum S tudium der K ry s ta lls tru k tu r d e r M etalle. Die prinzipiellen G rundlagen d er Verff. w erden beschrieben u. die Ergebnisse der U nterss.

a n Beispielen gezeigt. (Rev. scient. In s tru m e n ts 1. 361— 96. J u li 1930. P ittsb u rg b ,

Ca r n e g i e In s t. o f‘Techii.) Tr o m e l.

M. Widemann, Uber Ronlgenstrahlen u nd ihre Nutzanwendung fiir die Oiej}erei.

Allgem eines iiber R o n tgenstrahlcn. G rundlago d er D urchstrahlungsm ethode zur F est- stellung vo n L u n k em . (Z entral-E urop. GieBerei-Ztg. 3. N r. 7. 1—4. J u li 1930.) T ró m .

Franz Bollenrath, Brinellharte, Eindringtiefe u n d Pendelharte bei terschiadenen Leichlmeiall-Legierungen. D ie w eit y erb reitete H artep ru fu n g nach B r i n e l l is t n ic h t einw andfrei; bei diinnen Bleehen y e rsa g t sie ganz. D as H E R B E R T -P en d el e rla u b t M essungen bis h erab zu B lechstarken von 0,3 m m bei L eichtm etallen u. yon 0,15 m m bei S tahlblech. U m Vorgleicho d er n ach verschiedenen Verff. b estim m ten H arte- w erte zu erm oglichen, w urden experim entell U m rechnungskurven ffir L au tal, Silumin, U ltralu m in u. zwei E lek tro n m etalle fiir die H artep ru fu n g sm eth o d cn nach R o c k ­

w e l l, T e s t o r u. H e r b e r t erm itte lt. Dio Ergebnisse sind in A bhangigkeit von d er BRINELL-Harte g raph. dargestellt. U m rechnungsform eln w erden n ic h t gegeben, d a sie zu kom pliziert ausfallen w urden u. d a die G enauigkeit d er Verss. zu ih rer Auf- stellung n ic h t bereehtigt. D a der K uryenm aB stab fu r dio p ra k t. Y erw ertung etw as klein g ew ahlt ist, w erden R ich tw erte z u r U m rechnung auch in Tabellenform a n ­ gegeben. Y or einer U bertragung d er Z ahlen au f analoge Legierungen m it ungefiihr gleiehem Geh. des G rundbestandteils w ird ausdriicldich gew arnt. (M etall-W irtschaft

9. 625—29. 25/7. 1930. A achen, A erodynam . In s t. der Techn. H oclisch.) Ha r t n e r. 1 1 2 *

1764

H VItI. Me t a l l u r g i e; Me t a l l o g r a p h i e u s w.

1930. II.

Gustav Krebs, Die Oxydations- und Desozydationsmittel. Dio W r k g . u. V e r - w endung von KCIO,, M angankupfer, d er A bdecfcm ittel (F ensterglas + N a2B40 7), v on K2C 03 usw. w erden e rk la rt u. einigo p ra k t. Fingerzeige gegeben. (M etali 1930. 107-—08.

29/6. 1930.) Wi l k e.

— , D as Schweifien von Alum iniuingujistucken. A n H a n d einer A bb. w ird das Schweifien einer gesprungenen Y erschluC platte einer Flasehenfulim aschine gezeigt.

(F o u n d ry 5 8 . N r. 12. 55. 1 5 /6 . 1930.) Wi l k e.

— , Der gegenwartige S ta n d der V erchromungstechnik. E s w erden die w esentlichen elektrochem . V erhaltnisse w iedergegeben, die dio einzelnen A rbeitsgange innerhalb d er B adfl. willirend des B etrieb es erkennen lassen, u. die gesundheitlichen V orsichts- m aB nahm en besproohen. (M etallw a ren -In d . G alvano-Teehn. 28. 321— 23. 15/7.

1930.) Wi l k e.

Richard Schneidewind, Fabrikmafliges Vercliromen. E s h a n d e lt sich um einen B eitrag zu r E n tw . d er p ra k t. Seite der V erchrom ung (vgl. au c h C. 1929. I . 1738). Ob- gleich wenig neues M ateria! w issenschaftlicher N a tu r g eb rach t w ird, so en th iilt die A rb eit fiir den P ra k tik e r auB erordentlich w ichtige A ngaben iiber E in rich tu n g , ein- zuschlagendes Verf., K osten usw. Auf die sehr ausfuhrliclie D arst. k a n n d esh alb n u r verw iesen w erden. (D p t. E ngin. Res. U niv. M ichigan. 1930. Circ. Series N r. 3. 54 S eiten

Sep.) Wi l k e.

Eugen Werner, W ann ist eine. Vem ickelung roslsicher ? W ird bei d er V orentfettung d as F ettló su n g sm ittel n ie h t m it stark em D ruck au f d ie W are geschleudert oder n ieh t d a u ern d reine FI. nachgefiihrt, so is t die V oren tfettu n g n u r m angelhaft. Alle Yor- c n tfettu n g sm ittel, d ie s t a t t aus D e riw . aro m at. K W -stoffe aus A lkalien bestehen, sin d unzweckmaBig. N iin m t m an die anschlieCende E n tfe ttu n g elektrolyt. vor, so h a t das B ad etw a folgende Z u s .: 80 g C yankupferkalium , 5 g 99% ig. KCN, 5 g Salm iak- g eist, 800 g E k an o l, 100 g N aO H u. 15 1 W. Ais A nodcn v erw endet m an C u-P latten.

Dio W aro w ird d an n in einer 10% ig. HCl-Lsg. von an h aften d en A lkalien b efreit, ge- spiilt u. vornickelt. Vf. h a lt d ie B earbeitung im ruhenden B ade u n te r gewissen Voraus- setzungen fiir am zweckmaBigsten. E s folgt d a n n eine genaue B esclireibung der Zus.

des E lek tro ly ten fiir eine hohe Strom ausbeute, die N achteile der Schnellvernickelungs- b ader, dio Poren- u. IlaarriB b ld g . usw. (M etallbórse 20. 1321— 22. 1378— 79. 14/6. 1930.

K arlsru h e.) W lL K E .

N. A. Isgaryschew, Untcrsuchung uber den Schutz des E isens gegen Korrosion durch galuanische Uberziige. (Vgl. C. 1930.1. 2622.) C d - U b e r z u g e . N ach den gem einsam m it S. I. Orłowa ausgefiihrten Verss. erw iesen sich folgende 2 K om binationen ais die ge- eignetsten: 1. 75,56g K2Cd(CN)4, 6,22g K O H , l,6 0 g D ex trin , 1 IW ., S tro m d ic h te 0,010 bis 0,15 A m p./qcm , Z im m ertem p., 1— 1,2 V bei 4—5 cm E lektrodenentfernung. S tro m ­ au sb eu te 97— 99% . E in N d. von 0,01 m m w ird in 10— 20 Min. erhalten. 2. 104,2 g CdSOt , 66 g (N H4)2S 0 4, 2,5 g P ep to n , 1 1 W ., S trom dichte d = 0,0064 A m p./qcm ; Spannung 0,3—0,4 V bei 4— 5 cm E lek tro d en ab stan d . S trom ausbeute 95— 97% . E in 0,01-m m -t)berzug w ird in 40 Min. erh alten . A noden in beiden F allen aus Cd. Dio K CN - u. K O H -V erluste w ahrend d er A rb e it nach 1. sin d zu ersetzen. 1. e rg ib t m a tte , 2. gliinzende U berzuge. Bei 2. soli p n = 2,5— 3,5 b etrag en ; iiber p h = 5,28 en tsteh en dunklo bis schw arze N dd. — C l i r o m i e r u n g (b e a rb e ite t v on W. I. Lajner). D as B ad e n th ie lt 250 g C r03, 5 g Cr,,(S04)3, 3 g B (O H ):). D ie Q u a lita t des O berzugs ist abhangig y on d er T em p., S trom dichte usw. H om ogcne gliinzende N dd. e rh a lt m an bei 8— 10° u. d = 0,5— 0,7 A m p./qdm . Dio besten u b erzu g e e n tsteh en bei 40— 45° u.

S trom dichte = 10 A m p./qdm . — D as N iederschlagen vo n Z n w urde in folgenden B a d e m Yorgenomm en: 1. Z n S 0 ,- 7 H 20 200— 250 g, B (O H)3 10 g, a rab . G um m i 40 g, W . 11; 2. ZnSO., 288 g, N aCl 175 g, K -A laun 40 g ; 3. ZnCl„ 136 g, N aCl 234 g, A1C13 20 g.

Z im m ertem p., d = 1— 2 A m p./qdin. I n allen 3 F allen e n tsteh en feinkornige, hellgraue p iast. N d d . —- E in hom ogener feinkórniger P6-t)berzug au f F e w urde in folgendem B ade liergestellt: 25 g P b -A eetat, 26 g Essigsaure, 1 g G elatine, 2 ccm P y rid in , 0,5 g o-Toluidin, 1 1 W .; Z im m ertem p., S trom dichte 0,13 A m p./qdm . — K o r r o s i o n (b e a rb e ite t von M. N. Stepanow). E s w urde die Schutzw rkg. d e r Cd-, Cr-, Zn-, P b-t)berziige au f F e 1. in M eerwasser, u n te r standigem D u rch leiten von L u ft u. bei ruhigem Stehen, 2 . in m it 50% CO» verm ischter, feuchtigkeitsgesatt. L u ft, u. 3. in B oden verschicdenen Ph u n tersu eh t. E s w urde festgestellt, daB die K orrosion m it zunehm endem p n des B odcns abnim m t, nam entlich bei C d-tlberziigen, a is Folgę seiner P assivierung; bei Ph = 4,08 n im m t die P otentialdifferenz m it d er Z eit zu, bei p n = 4,97 t r i t t d as U m gekehrte ein.

B eim D urchleiten von L u ft d u rch d as M eerwasser g e h t die Z erstorung von Cd u. Zn

1930. II.

H VIII. Me t a l l u r g i e; Me t a l l o g r a p h i e u s w.

1765

viel langsam er v o r sich, was auf dio Bldg. einer O xydschicht zuriickzufiihren is t; Fe- B lech w ird dagegen beim D urohleiten d er L u ft 3-m al schneller zersto rt, ais ohne L u ft- einleiten. Bei idealen U berziigen volIzieht sieli die O xydation au f d e r ganzen Obor- fliiche des Zn oder Cd; bei Zn is t d er O xydiibsrzug briichiger, ais bei C d; es bilden sich woiBe R inge, die zusam m enw aehsen u. die sonderlichsten F orm en annehm en konnen.

Zn s te h t ais K orrosionsschutzm ittel w eit h in te r Cd zuruek. D ie gebildeten C d-O xydc h aften fest am E isen u. bilden selbst einen sehiitzenden O berzug. (N ichtoisenm etallc [ru ss.: Z w etnye M etally] 1930. 798— 811.) Sc h o n f e l d.

W. S. Patterson, Die almospharische Eisenkorrosion. D ie vorliegendo A rbeit w urde du rch g efiih rt zu r B est. des C h arak tcrs des E isenrostvorganges u n te r gesśttt.

B edingungen u. ż u r V ergleichung dieses V organges m it dem von Zn in einer iihnlichen A tm osphiire. W u rd en d ie P robestucke der L u ft iiber einem K O H e n th a lte n d e n W.

ausgesetzt, so zeigte sich eine sohr geringe K orrosion. D a n u r eino bostim m to Menge a n S tau b notw endig is t, um den R ostvorgang oinzuleiten, so w urden in diesem F alle dio V orunreinigungen d u rch dio K O H -Lsg. vollstan d ig en tfern t. S puren von S 02 erw iesen sich bei d er K orrosion sehr w irksam . W urden dio Probestucke iiber destilliertem W. aufgehangt, so w ar d ie K orrosion zu erst gering. M it dor R ostbldg. beschleunigte sich d a n n dio K orrosion, bis dio ganzo Metallfliicho m it R o st bedeckt w ar, d an n t r a t w ieder eine V erzogerung des A ngriffs ein. S tah l k o rro d ierte dabei schncller ais Fe.

W eitere Verss. Zeigten, daB bei einer einm al m it R o st bcdeckten Flacho keine Vcr- zogerung des R o stan g riffs festzustellen w ar, wenn w ie oben w ieder eine K OH -Lsg.

verw en d et wurdo. W urdo ab er d er Feuchtigkcitsgeh. u n terh alb des S attig u n g sp u n k tcs gebracht, so t r a t auch boi m it R o st iiberZogencn P roben eino V erm indcrung des A n­

griffs ein. E in Vorgleich m it den iiblichen TJberżugsmctallon Zeigt, daB d er schiitzende W ert dieser Oberziige u n b e strc itb a r ist. (J o u rn . Soc. chem . In d . 49. T ran sact. 203 bis 206. 25/4. 1930. N o rth a m p to n In s t.) Wi l k e.

Jean Coumot u nd Jean Bary, tlber die E inw irkung von Lósungen einiger M etall- phosphate a u f E isen, Vf. u n te rsu c h t die E inw . von Eisen-, M angan- u. Z in k p h o sp h at, des w eiteren v o n M ischungen von E isen- u. M angan-, M angan- u. Zink-, Zink- u. E isen- p hosphaten au f 7io m m sta rk e s weichcs E isenblech d u rch K ochen am R iickfluB kuhler.

N achhcr u n te rw irft Vf. die so Y orbehandeitcn Bleche dem K orrosionsvcrs. m it ver- spriihtem M cerwasser. R eines E isen w ird bereits n ach l 1/ , S td n ., m it F e-P h o sp liat bohandeltes n ach b lj 2 S td n ., m it Mn- u. F e-P h o sp h at v orbehandeltes e rs t n ach 70 S tdn.

angegriffen. (T abellen im O riginal.) (Com pt. rend. A cad. Sciences 190. 1426—28.

16/6. 1930.) L . Wo l f.