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E. Martini, Das Bestävbungs-, besonders Schweinfurtergrün-Verfahren in der

VIII. Metallurgie; Metallographie; Metallverarbeitung

G. N. Kirsebom, Einwirkung der selektiven Flotationsprozesse auf die moderne Schmelztechnik. Bemerkungen über die durch die Verwendung der Konzentrate not­

wendig gewordenen Abänderungen der mctallurg. Prozesse in Amerika. (Tidskr. Komi Bergvaesen 1 1 . 45—47. 1931. London.) E. Ma y e r.

E. I. Orlow, jHochofenschlacken und ihre Verwertung. Auf einem Dreieckdiagramm, in welchem auf einer Seite Si02, auf der zweiten CaO u. der dritten A120 3 aufgetragen sind, wird die Zus. der verschiedenen Hochofenschlacken demonstriert u. in diesem die Gebiete der Tone, Porzellane, der sauren u. bas. Schlacken usw. abgegrenzt. Liegt die Analyse einer Schlacke vor, so kann man mittels des Diagrammes festeteilen, zu welcher Schlackenart sie gehört. Bericht über die Anwendung der Schlacken im Bau­

gewerbe. (Ukrain. ehem. Journ. [ukrain.: UkrainskI chemitschni Shumal] Techn. Teil. 5.

139-503. 1930.) ' Sc h ö n f e l d.

— , Die Legierungen von Eisen mit Wolfram. Nach einer kurzen Besprechung der Schwierigkeit bei den Unteres, hochschmelzender Legierungen wie Fe-W, werden die Ergebnisse der Unteres, von S. Ta k e d a (C. 1 9 3 1 . I. 1265) mitgeteilt u. erörtert.

(Metallurgist 1 9 3 1 . 46. 27/3. Beilage zu Engineer.) Ed e n s.

— , Das Phosph ideutektikum in Gußeisen. Nach einer kurzen Erwähnung früherer Arbeiten über den Einfluß von P auf Gußeisen werden die Ergebnisse der Arbeiten von M. K ü n k e l e u. von P. B a r d e n h e u e r u. M. K ü n k e l e (C. 1 9 3 1 . I. 516) zu­

sammenfassend besprochen. (Metallurgist 1 9 3 1 . 5— 6. 30/1. Beilage zu Engineer.) E d . G. E. Perason, Die Zerstörung von 'Gußeisen bei wiederholter und andauernder Erhitzung. Das Wachsen von Gußeisen, sowohl in oxydierender als auch in reduzierender Atmosphäre u. im Vakuum, ferner der Einfluß der Graphitausbildung u. der Beständig­

keit des Zementits, sowie der Einfluß anderer Elemente wie P, Mn, Ni u. Cr hierauf, werden besprochen. (Foundry Trade Journ. 4 4 . 271— 72. 16/4. 1931.) Ed e n s.

H. W . Keeble, Betrachtungen über die Kontrolle des Kohlenstoffs im Kupolofen.

Nach einer Besprechung der Wichtigkeit, den C-Geh. des im Kupolofen erschmolzenen Gußeisens zu kontrollieren, wird auf 4 Faktoren eingegangen, die den C-Geh. des Guß­

eisens beeinflussen können: Gesamt-C-Geh. des chargierten Materials, Schmelzver­

lauf, Art der Atmosphäre in der Schmelzzone, Dauer der Berührung des Eisens mit dem Koks. Die Folgerungen für die Praxis zur Erzeugung eines Gußeisens mit kon­

stantem Gesamt-C-Geh., ferner eines Gußeisens mit niedrigem C-Geh. werden erörtert.

(Metallurgia 3 . 147— 48. Febr. 1931.) Ed e n s.

E. Diepschlag und Fr. Eggert, Die Schneidfähigkeit von Grauguß in Abhängigkeit vom Silicium- und Kohlenstoffgeha.lt. Nach einer Besprechung früherer Arbeiten über dio Bearbeitbarkeit von Gußeisen wird über Unteres, an verschiedenen Gußeisensorten über die Zerspanbarkeit in Abhängigkeit vom C-u. Si-Geh. durch Messung der Schneid- temp. beim Drehvorgang berichtet. Die Verss. werden in einem Raumdiagramm mit den Koordinaten: C-Geh., Si-Geh., Schneidtemp. ausgewertet, wobei sich ergibt, daß der C-Geh. maßgebend ist für die Bearbeitbarkeit, je höher der Q-Geh. um so niedriger die Schneidtemp. Höhere Si-Gehh. sind bei C-Gehh. unter 3,5% ungünstig;

erst bei C-Gehh. über 4% scheint Si die Bearbeitbarkeit zu verbessern. (Gießerei 1 8 .

313—18. 17/4. 1931. Breslau.) Ed e n s.

H. W . Swift, Handelsübliche Prüfungen von Gußeisen. Es werden besprochen:

Zerreißvere., Druckvere., Härtebest. u. Biegevers. Der Einfluß der Wandstärke, der Gußhaut, der Art der Probenahme (ob angegossene oder besonders gegossene Probe) auf die Prüfungsergebnisse wird besprochen. (Foundry Trade Journ. 4 4 . 273— 76.

280. 16/4. 1931.) Ed e n s.

Gilbert Cook, Die Streckgrenze und das Anfangsstadium der plastischen Ver­

formung von Weicheisen, das gleichmäßigen und ungleichmäßigen Beanspruchungen ausgesetzt wird. Nach Beschreibung einer Apparatur zur genauen Erfassung des Form­

änderungswiderstandes bei Beanspruchungen gleichmäßiger u. ungleichmäßiger Art im plast. Gebiet, wird über Verss. berichtet, an 3 Weicheisensorten die Beziehungen zwischen der Streckgrenze beim gewöhnlichen Zerreißvere. u. beim Torsions-, Biegungs- u. hydrostat. Druckvere. zu ermitteln, ferner an Hand der Vers.-Ergebnisse u. umfang- reicherBerechnungen die Spannungsverteilung im Werkstoff während der Beanspruchung nach den erwähnten Verff. zu erforschen. (Philos. Trans. Roy. Soc. London Serie A 2 3 0 . 103—47. 11/4. 1931. London, Kings College.) Ed e n s.

3504 1931. I.

J. Ferdinand Kayser, Die Entstehung von nichtrostenden Stählen und Legierungen.

Die ersten Anfängo der Herst. nichtrostender Stähle u. die Entw. derselben werden kurz besprochen. (Metallurgia 3. 135—36. Febr. 1931.) Ed e n s.

Edwin Bremer, Stahlgußstäcke aus nichtrostendem Stahl erfordern feinen Modell­

sand, um eine gute Oberfläche zu erzielen. Nach einer Besprechung der Verwendung von Stahlgußstücken aus legiertem Stahl mit 17— 20% Cr u. 7— 10% Ni u. der Not­

wendigkeit, solche Gußstücke einer geeigneten Wärmebehandlung zu unterwerfen, um ein austenit. Gefüge zu erhalten, wird auf die Erzeugung solcher Stähle im Elektro­

ofen eingegangen. Der Schmelzprozeß u. das Vergießen werden genau beschrieben, ferner aucli die Herst. der Formen. Da die Korrosionsbeständigkeit solcher Cr-Ni- Legierungen von dom Cr-Geh. u. der Art der Bindung des Cr im Eisen abhängt — das Cr muß nach Möglichkeit völlig in fester Lsg. u. nicht in Form von Carbid vorliegen — ist es zweckmäßig, solche Gußstücko bei hohen Tempp. (etwa 1200°) zu glühen u. dann entweder an der Luft abzukühlen oder bei geringen Abmessungen in W. abzuschrecken.

(Foundry 5 9 . Nr. 4. -38—42. 15/2. 1931.) Ed e&s. W . H. Hatfield, Stahlblöcke. Die Arbeit gibt eine zusammenfassende Betrach­

tung über die Ergebnisse der Unterss. dos „Heterogeneity Committee“ zur Erforschung der Erstarrungs- u. Abkühlungserscheinungen bei Stahlblöcken. (Metallurgist 1 9 3 1 . 8— 12. 25—26. 27/2. Beilage zu Engineer.) Ed e n s.

— , Oxyde in legierten Stählen. D ie Ergebnisse der Unterss. von R. W a s m u h t (C. 1 9 3 0 . II. 2807) worden mitgetoilt u. erörtert. (Metallurgist 1 9 3 1 . 14— 15. 30/1.

Beilage zu Engineer.) E d e n s .

J. E. Hurst, Der Entgasungsprozeß. Es wird über ältere Verss. u. Patente be­

richtet, die eine Entgasung von Stahlguß erzielen sollen, um einen dichten Guß zu erhalten. Ferner wird auch auf die Methoden eingegangen, Nichteisenmetalle durch Hindurchleiten von inakt. Gasen durch die Schmelze zu entgasen. Endlich wird ein neues Verf. beschrieben, Gußoisen durch eine mechan. Rührvorr. von gel. Gasen zu befreien. (Foundry Trade Journ. 4 4 . 264— 65. 9/4. 1931.) Ed e n s.

Anton Pomp und Erwin Holweg, Uber grobkörnige Rekrystallisation kaltgezogener nahtloser Rohre aus Flußstahl. Mit einem Anhang: Glühversuche mit kritisch kalt- gewalzten Stäben aus kohlenstoffarmem Flußstahl. An 3 verschiedenen Werkstoffen mit C-Gelih. zwischen 0,06 u. 0,28% C, die in Form von Rohren V o r l a g e n , wird erstens der Einfluß der Glühtempp. von 600— 920° bei verschiedener Glühdauer von 10— 360Min.

auf die Korngröße, Festigkeitseigg., Korbzähigkeit u. das Gefiigo (grobkörnige Re­

krystallisation) von dem um rund 10% kaltgezogenem Material untersucht, wobei der Einfluß von drei verschiedenen Zieharten Berücksichtigung findet; zweitens wird der Grad des voraufgegangenen Kaltziehens zwischen 5 u. 30% je Zug, sowie der Ein­

fluß der ehem. Zus. u. der Vorbehandlung der Stähle auf dieselben Eigg. untersucht.

Drittens wird der Einfluß wiederholter krit. Zieh- u. krit. Glühbehandlungen auf die Eigg. des Materials untersucht. Ergänzend werden noch Verss. ausgeführt über die Entstehungsbedingungen des ,,Schnüren“ -Zementits, sowie über das Verh. der Kerb­

zähigkeit von Rohren, die nach dem Kaltzug zunächst normalgeglüht u. dann bei verschiedenen Tempp. unterhalb Ac3 geglüht werden. In einem Anhang wird über Verss, an Stabeisen mit 0,07% C berichtet, die die an den Rohren gemachten Beob­

achtungen bestätigen, daß beim Glühen zwischen 600 u. 900° nach einer Kaltreckung um 10% ein doppeltes Maximum der Korngröße auftritt, einmal bei einer Glühtemp.

von 700°, das andere Mal bei 800°. (Mitt. Kaiser-Wilh.-Inst. Eisenforsch., Düssel­

dorf 1 3 . 1— 28. 1931.) Ed e n s.

— , Entkohlung. Die ungünstigen Wrkgg. einer entkohlten Oberfläche bei Torsions- u. Dauerbeanspruchungen, wie z. B. bei Federn usw., führen dazu, Mittel u. Wege zu finden, diese Entkohlung zu vermeiden. Einiges über die Entkohlung von Stählen ohne Ggw. von 0 2 oder in sogenannter reduzierender Atmosphäre, sowie die Ver­

meidung der Entkohlung werden besprochen. (Metallurgist 1 9 3 1 - 34— 35. 27/3.

Beilage zu Engineer.) Ed e n s.

W . Nelson, Cyanide bei der Einsatzhärtung und Wärmebehandlung von Stahl.

Nach einer Besprechung der geeigneten Zus. von NaCN- oder KCN-Bädem für Einsatz- härtungszwecke werden Ergebnisse mitgeteilt über die Eindringtiefe der Zementation, ferner über die Erscheinung des Abblätterns zementierter Proben, weiterhin über den Härteverlauf von der Oberfläche bis zum Kern. Schließlich wird dio Verwendung von Cyaniden als Zusatz zu Salzbädem zur Vermeidung der Entkohlung bei der Wärme­

behandlung besprochen. (Metallurgist 1 9 3 1 . 21— 23. 27/2. Beilage zu Engineer.) Ed e n s.

I. G. Schtscherbakow, S. W . Karpatschew, 0 . 1. Poltorazkaja, M. A . Umowa und G. I. Smirnow, Uber die Grenzen der Elektroextraktion des Magnesiums aus Carnallit. Es wurde der Einfluß des Extraktionsgrades von Mg aus Carnalliten auf die Verunreinigung des ausgeschiedenen Mg durch Alkalimetalle untersucht u. zu diesem Zwecke die Elektrolyse von Gemischen von MgCl2, KCl u. NaCl (letztere im Ver­

hältnis 1,5:1) vorgenommen. Bei einer Mg-Extraktion bis fast auf 0 (< 0 ,5 % im aufgearbeiteten Elektrolyt) enthielt das Metall kein Na, während K bereits bei einem MgCl2-Gelialt unter 20% im Rückstand nachweisbar ist. Bei einer mittleren Strom- dichte von 20—40 A/qdm kann man den MgCl2-Gehalt des Elektrolyts von 53% auf 9,5—12,5% herabdrücken, bei einer Verunreinigung des Mg von höchstens 0,1%- Ein NaCl-Gehalt des Camallits ist günstig, da er 1. den P. des Elektrolyts herabsetzt, was für die Mg-Extraktion sehr wesentlich ist, u. 2. die KCl-Konz. u. damit die Ver­

unreinigung des Mg durch K erniedrigt. (Journ. ehem. Ind. [russ.: Shumal chimit- cheskoi Promyschlennosti] 7. 1900—04. 1930.) Sc h ö n f e l d.

A. Harley, Die Herstellung eines legierten Aluminiumgußstückes. Das Erschmelzen u. Vergießen von Aluminiumlegicrungen wird kurz erörtert, ferner wird die Herst. von drei verschiedenen Gußstücken beschrieben. (Foundry Trade Journ. 44. 3—4. 13. 1/1.

1931.) _ Ed e n s.

— , Aluminium-Silicium-Magnesium-Gußlegierungen. Die Ergebnisse der Unteres, von R. S. Ar c h e r u. L. W. Ke m p f (C. 1930. II. 3077) werden zusammen- fassend mitgeteilt u. besprochen. (Metallurgist 1931. 6—8. 30/1. Beilage zu

Engineer.) Ed e n s.

N. C. Hypher, Röntgenuntersuchungen von Guß- und Schmiedestücken aus Alu­

miniumlegierungen. Besprechung des Unters.-Verf. u. einiger Beispiele. Vergleich mit der Röntgenunters. von Eisenteilen. (Metallurgia 3. 159—61. März 1931. Slough,

Bueks, High Duty Alloys, Ltd.)' Ed e n s.

W . Claus und F. Goederitz, Gegossene Aluminiumbronzen. IV. Theorie der Schwindung. (III. vgl. C. 1930. II. 3457.) Die Unterschiede in den Schwmdungs- erscheinungen von Al- u. Sn-Bronze lassen sich weder auf die lineare Schwindung, noch auf die kub. oder Volumenschwindung zurückführen. An Hand theoret. Über­

legungen wird gezeigt, daß die sehr großen Unterschiede durch eine verschiedene Auf­

teilung der an sich gleichen Gesamtschwindung beider Legierungstypen auf die fl.

bzw. feste Phase zu erklären sind. Dabei können diese Gesetzmäßigkeiten durch Se- kundärcrscheinungen, wie Modifizierung des Diffusionsablaufes, Gasgehli., Krystall- orientierung u. veränderte Erstarrungsgeschwindigkeiten überdeckt werden. Es wird festgestellt, daß bei allen binären Aluminiumbronzen neben der z. T. abnormen Makro- lunkerung sich stets interkrystalline Mikrolunkerung findet. (Gießerei 18. 319—26.

17/4. 1931. Berlin.) Ed e n s.

W . Claus und F. Goederitz, Gegossene Aluminiumbronzen. V. Mechanisch-technologische Eigenschaften. (IV. vgl. vorst. Ref.) Es wird der Einfluß der Gießarten:

Stehender oder liegender Trocken- bzw. Naßguß, ferner Kokillenguß, auf die Zerreiß­

festigkeit, Dehnung u. Brincllliärte von Aluminiumbronzen u. einer Sonderbronze untersucht, wobei festgestellt wird, daß nur der Kokillenguß einwandfreie Werte ergibt; der Guß in Sandformen ist imbrauchbar. Schließlich w'ird noch eine zusammen- fassonde Betrachtung der Vers.-Ergebnisse aller Unters.-Reihen (I—V) gegeben.

Literaturzusammenstellung. (Gießerei 18. 340—46. 24/4. 1931. Berlin.) Ed e n s. Erich Siebei und Hans Hühne, Untersuchungen über den Formänderungsverlauf bei technischen Formgebungsverfahren. Es wird über Verss. berichtet, den Verformungs­

zustand eines Körpers dadurch zu ermitteln, daß man die Verzerrungen erfaßt, die ein in einer symm. gelegenen Teilungsfläche eines zu verformenden Körpere ein­

gedrücktes Koordinatennetz bei der Formgebung erleidet. Der Verformungszustand ist gegeben durch das Verformungsellipsoid, in das eine dem Körperelement ein- beschriebeno Kugel im Laufe der Formgebung übergeht. Der Verformungszustand nach Beendigung der Formgebungsarten: Ziehen, Stangenpressen, Lochen u. Walzen, ausgeführt an Cu, wird untersucht; ferner werden die Ergebnisse über den Form­

änderungsverlauf in don einzelnen Teilen des Materials dazu ausgewertet, um das verdrängte Volumen u. die Gesamtformänderung, ferner die Spannungsverhältnisse im Verformungsgebiet zu ermitteln. (Mitt. Kaiser-Wilh.-Inst. Eisenforsch., Düssel­

dorf 13. 43— 62. 1931.) Ed e n s.

— , Das metallurgische. Mikroskop. Kurze Besprechung der Entw. der Mikroskope zur Unters, von Metallen. (Metallurgist 1931. 17— 18. 27/2. Beilage zu Engineer.) Ed.

— , Röntgenuntersuchungen bei metallurgischen Problemen. Die Ergebnisse der Unteres, von We s t g r e n (C. 1931.1. 678) werden einer sehr eingehenden Kritik unter­

zogen. (Metallurgist 1931. 26—28. 35—36. 27/3. Beilage zu Engineer.) Ed e n s.

— , Oberflächen. Der Einfluß der Oberflächenbeschaffenheit von Metallen auf ■ ihre Eigg., ferner die Abhängigkeit der Ermüdungserscheinungen von dem Zustand der Oberfläche u. der Korrosion derselben werden erörtert. Der Schutz von Metall­

oberflächen durch Farbanstriche u. metall. Überzüge sowie durch Verwendung korrosions - beständiger Legierungen werden kurz besprochen. (Metallurgist 1931. 3—4. 30/1.

Beilage zu Engineer.) Ed e n s.

G. Sachs, Spanlose Formung der Metalle. Unter Mitwirkung von W . Eisbein, W . Kuntze und W . Linicus. Nach einigen allgemeinen Betrachtungen zur Ein­

führung in die Technologie der spanlosen Formung, wird zuerst über Unteres, über das Tiefziehen berichtet. Es wird eino Vers.-Einrichtung beschrieben, mit der die Halter­

kräfte eingestellt u. die Ziehkräfte gemessen werden können. Es wird dann der Einfluß des Ziehspaltes u. des Faltenhalterdruckes auf das Tiefziehen von kreisrunden Zu­

schnitten im Anschlag untersucht. Die Best. der Ziehfähigkeit wird erörtert, ferner aber im theoret. Teil die Mechanik des Tiefziehvorgangs sowie die Berechnung des Kraftbedarfes, ferner die Formänderungen des Zuschnitts besprochen. — In einer 2. Arbeit wird über Verss. über die Eigg. gezogener Drähte u. über den Kraftbedarf beim Drahtziehen berichtet. Es wird das Kaltziehen von weichem Messingdraht:

(Ms 63) bei langsamer Ziehgeschwindigkeit untersucht, wobei der Einfluß der Quer­

schnittsabnahme, des Ziehkonuswinkels u. des Ziehkonusmaterials auf den Kraft­

bedarf u. die Festigkeitseigg. sowie auf die Ungleichmäßigkeit der Festigkeit über den Querschnitt u. auf das Auftreten von Keckspannungen erforscht werden. Ferner wird über Bestst. des Anteils der äußoren Reibung am Gesamtkraftbedarf u. über die Mechanik des Drahtziehens berichtet. Die Unteres, werden noch ergänzt durch analoge Veras, an weichem Stahldraht u. an hartem Messingdraht. — In der 3. Arbeit wird über Kraftbedarf u. Fließvorgänge beim Stangenpressen berichtet. Zunächst werden im Laboratorium Veras, ausgeführt über den Kraftbedarf u. über die Fließ­

vorgänge beim Kaltpressen von Sn u. Pb. Ferner werden in der Praxis Verss. aus- geführt über dieselben Probleme beim Warmpressen von Hartmessing (Ms 58) u. Cu, wobei auch das Gefügo u. die Eigg. gepreßter Messingstangen untersucht werden.

Außerdem wird über die Theorie des Fließvorganges beim Stangenpressen berichtet, über Ungleichmäßigkeit des Materialflusses, über die Fließgeschwindigkeiten im Preß­

gut, über den Fließwideratand u. über die Berechnung der Reibungsbeiwerte. — In einer weiteren Arbeit wird über Eindruckvorgänge in Metallen berichtet. An Dur­

alumin, Cu, Messing, Weicheisen u. Sn werden Eindruckverss. mit zylindr., kugel­

förmigen Eindruckstempeln vorgenommen, um den Einfluß der Gestalt auf den Ein- druekwideretand festzustellen. (Mitt. dtsch. Materialprüf.-Anstalten Berlin-Dahlem 1931. Sond.-Heft 16. 1— 127. Berlin-Dahlem, K. W. I. Metallforachung u. Staatl.

Mat.-Prüf.-Amt.) E d e n s .

— , Korrosionsprüfung. Die Notwendigkeit eines einwandfreien Verf. zur Er­

mittlung der Korrosionsbeständigkeit von Metallen, sowie zur Unters, des Einflusses der Korrosion auf die mechan. Eigg., ferner die hierbei auf tretenden Schwierigkeiten werden kurz erörtert. (Metallurgist 1931. 23. 3 0/1. Beilage zu Engineer.) Ed e n s.

Friedrich Krupp Grusonwerk, A .-G ., Magdeburg-Buckau, Gewinnung von Metallen. (Dän. P. 39 398 vom 30/9. 1925, ausg. 22/10. 1928. — C. 1925. I. 2466

[E. P. 225 842].) Dr e w s.

Meyer Mineral Separation Co., Pittsburgh, übert. von: Ralph Frederick Meyer, Freeport, V. St. A., Aufarbeüen von Erzen. Die fein gepulverten oxyd., oder gegebenen­

falls gerösteten, sulfid., Zn, Co, Mn, Ni, Cu o. dgl. enthaltenden Erze werden mit solchen Mengen einer geeigneten Fl., wie W., Cyanidlsgg. o. dgl. behandelt, daß die Einzel- körner von Fl. umgeben sind, die M. aber nicht zusammenbackt u. Gase freien Durch­

laß haben, dann der Einw. eines oder mehrerer gas- oder dampfförmiger Stoffe, wie Luft, Dampf, Luft u. S02, ausgesetzt u. schließlich mittels W., verd. Säuren o. dgl.

ausgelaugt. (E.P. 344492" vom 3/12.1929, ausg. 2/4. 1931. A. Prior. 28/12.1928.) KÜ.

Wilhelm Klepsch, Aussig, Herstellung von Gußstücken aus Eisen oder Stahl.

(D. R. P . 520 232 K l. 18c vom 30/6. 1926, ausg. 9/3. 1931.. — C. 1928. II. 1377 [F. P.

639590].) Kü h l i n g.

William Edmund Dennison, Hull, England, Eisenlegierungen. Die Legierungen enthalten neben Fe wenigstens 3% C, wenigstens 1,5% Si, etwa 0,5— 2% Cu u.

0,25— 7,5% Cr; der Geh. an Cr darf nicht größer sein als der an Cu. Die Legierungen sind sehr beständig gegen zerstörende Einww., besonders Säuren, besitzen hohe Festig­

keit u. gute Gießbarkeit. (E. P. 343 745 vom 19/2.1930, ausg. 19/3.1931.) Kü h l i n g. Meier & Weichelt, Eisen- und Stahlwerke, Leipzig, Eisen-Nickel-Ghrom-Silicium- Kohlenstofflegierung. (Jugoslaw. P. 6317 vom 23/3. 1928, ausg. 15/9. 1929. D. Prior.

28/3. 1927. — C. 1928. H. 1262 [E. P. 287 876].) Sc h ö n f e l d. Christian Arnold, Köln, Stahllegierungen. Zwecks Herst. von Legierungen von Stahl mit Ty, Cr, Mo, V oder mehreren dieser Metalle im elektr. Ofen wird der Stahl zunächst mit einer E enthaltenden Schlacke entphosphort u. entschwefelt, die E ent­

haltende Schlacke durch eine aus Metasilicaten der Erdalkalimetalle, des Mg oder mehreren dieser Elemente u. gegebenenfalls Wasserglas bestehende Schlacke ersetzt u. die mit dem Stahl zu legierenden Metalle zugegeben. Verluste an W, Cr, Mo u. V werden vermieden. (E. P. 343 700 vom 21/1. 1930, ausg. 19/3. 1931.) KÜHLING.

Eried. Krupp Akt.-Ges., Essen, Stahllegierungen. Die Legierungen enthalten V u./oder Mo, Ti u./odor Be u. gegebenenfalls an Stelle oder außer Ti u./oder Be Si.

Der Geh. an Ti u./oder Be soll mehr als 0,5, weniger als 5% jedes dieser Elemente, der Geh. an Si 0,75—4,9% betragen. Die Legierungen können auch bei 600° über­

steigenden Tempp. gehärtet werden, ohne an Festigkeit einzubüßen. (E. P. 343464 vom 18/11. 1929, ausg. 19/3. 1931. D. Prior. 20/12. 1928.) KÜHLING.

Robert Abbott Hadfield, Westminster, Stahllegierungen. Die Legierungen ent­

halten geringe Mengen C, Cr, Cu, Mo u. gegebenenfalls Mn u. Si oder Al. Der Geh.

an Mo soll 3%. der an C, Cr, Cu, Mn, Si u. Al 1— 1,5% nicht übersteigen u. der Geh.

an Cu geringer sein als der an Cr. Die Legierungen sind gegen oxydierende u. andere zerstörende Einww. auch in der Hitze sehr beständig u. besitzen gute mechan. Eigg.

(E. P, 344 500 vom 5/12. 1929, ausg. 2/4. 1931.) Kü h l i n g. Roessler & Hasslacher Chemical Co., New York, übert. von: Hermann Freu­

denberg, Frankfurt a. M., Härten von Eisen und Stahl. (A. P. 1 796 248 vom 12/1.1929, ausg. 10/3. 1931. — C. 1930. I. 432 [F. P. 667 466].) Kü h l i n g.

American Cyanamid Co., New York, übert. von: Ernest C. Mofiett, Wood­

bridge,' V. St. A., Einsatzhärtung. (A. P. 1796 800 vom 30/7. 1927, ausg. 17/3. 1931. —

C. 1930. II. 3847 [F. P. 686 628].) Kühling.

I. P. Salesski, U. S. S. R ., Gewinnung von metallischem Zink aus Zink- oder Zinkoxyddämpfen. Die mit Gasen verd. Dämpfe werden zunächst durch ein Red.- Filter, das mit verkohlten Brennstoffen gefüllt ist, u. darauf zwecks Kondensierung der Dämpfe durch ein zweites, gleichfalls mit verkohlten Brennstoffen gefülltes Filter geleitet. Die Arbeitsweise ist an Hand von Zeichnungen erläutert. (Russ.P. 13184 vom 26/9. 1927, ausg. 31/3. 1930.) Ri c h t e r.

American Smelting and Refining Co., New York, übert. von: Jesse Oatman Betterton, Omaha, V. St. A., Entzinken von Blei. (A. P. 1792210 vom 7/5. 1926, ausg. 10/2. 1931. — C. 1928. II. 110 [Aust. P. 6126/1927].) Kü h l i n g.

Kamill Kohn, Bokau, Tschechoslowakei, Aufschluß von zinnhaltigen Legierungen und Aschen mit alkal. Laugen bei erhöhter Temp. unter Druck bei Ggw. von Oxydations­

mitteln, dad. gek., daß als Oxydationsmittel dreiwertige Verbb. des Fe oder Stoffe verwendet werden, die diese Verbb. enthalten. — Der Zusatz der dreiwertigen Verbb.

des Fe beschleunigt den Aufschluß. (D. R. P. 522 513 K l. 40 a vom 13/3. 1930, ausg.

10/4. 1931. Tschechoslow. Prior. 3/4. 1929.) KÜHLING.

Electrical Research Products Inc., New York, übert. von: James Eimer Harris, Newark, und John Hillger White, Cranford, V. St. A., Vergüten von Kupfer. (E. P.

340 497 vom 30/9. 1929, ausg. 29/1. 1931. A. Prior. 8/3. 1929. — C. 1931. 1. 682

[F. P. 690 219].) Kü h l i n g.

British & Dominions Feralloy Ltd., London, und Charles Sykes, Manchester, Gießen von Aluminium und Aluminiumlegierungen. Al, Legierungen, welche aus Al u. Fe bestehen oder reich an diesen Metallen sind, werden in der Atmosphäre von Stoffen gegossen, welche C2 u. Cl2 enthalten. Die Gußform wird z. B. mit einer Menge von fl. C2HC13 gefüllt, die ausreicht, um Dampfmengen zu bilden, welche die Form füllen, oder die Innenwände der Form werden mit gechlortem Pech bestrichen. Die Guß­

stücke sind frei von Oxydeinschlüssen u. besitzen glatte Oberflächen. (E. P. 345 047

vom 14/2. 1930, ausg. 9/4. 1931.) Kü h l i n g.

1931, I :

I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges., Frankfurt a. M., übert. von: Walther Schmidt, Bittcrield, Magnesiumlegierungen. (A. P. 1793 023 vom 5/7. 1928, ausg. 17/2. 1931.

D. Prior. 4/7. 1927. — C. 1928. II. 1378 [F. P. 639 256].) Kü h l i n g. Siemens & Halske Akt.-Ges., Berlin-Siemensstadt (Erfinder: Georg Masing und Otto Dahl), Kupfer-Berylliumlegierungen. (Russ. P. 11186 vom 31/5. 1927, ausg.

30/9. 1929. — C. 1927. H . 1305 [E. P. 271 454].) Ri c h t e r. Metallges. Akt.-Ges., Frankfurt a. M. (Erfinder: Eugen Vaders, Eberswalde), Silicium-Kupfer-Legierungen für Gußzwecke nach 'Pat. 501 413, gek. durch einen Zink­

zusatz bis 20°/0, wobei der Geh. an Ni bis 10% u. der Geh. an Fo bis 6% erhöht werden kann. — Die Legierungen können durch Erhitzen auf 750— 950°, Abschrecken u. Wieder­

erhitzen auf 350— 600° vergütet werden. (D. R. P. 522514 Kl. 40 b vom 4/3. 1928, ausg. 10/4. 1931. Zus. zu D. R. P. 501 413; C. 1930. II. 1767.) KÜHLING.

New Jersey Zinc Co., New York, übert. von: Willis Mc Gerald Peirce und Edmund Arnold Anderson, Palmerton, V. St. A., Zinklegierungen. (E. PP. 341054, 341 409 u. 341410 vom 9/8. 1929, ausg. 5/2. 1931 bzw. 12/2. 1931. A. Prior. 12/3. 1929.

— C. 1930. II. 618 [F. P. 679 727].) Kü h l i n g. Baker & Co., Inc., New Jersey, übert. von: Harry Klausmann, Maplewood, und Henry R. Kiepe, Newark, V. St. A., Legierungen. Die Legierungen bestehen aus 75—98% Pd, 24—-1% Rh u. dem an 100% fehlenden Rest an Ru; sie sind härter u. weißer als Pd. Besonders günstige Eigg. besitzt eine Legierung von 95% Pd, 3% Rli u. 2% Ru. (A. P. 1797 236 vom 3/5. 1930, ausg. 24/3. 1931.) Kü h l i n g.

Jean Baptiste Deerand, Marseille, Herstellung von Formen und Kernen für Metall- gießereizwecke. (D. R. P. 520 175 Kl. 31c vom 5/4. 1929, ausg. 9/3. 1931. F. Prior.

29/9. 1928. — C. 1930. I. 3721 [E. P. 319777].) K ü h lin g . Soc. an. Tréîileries & Laminoirs du Havre, Anciens Etablissements Lazare Weiller, Soc. Coop. de Rugle et la Canalisation Electrique Réunis, Paris, Her­

stellung von Metallpulvem. (D. R. P. 520 835 K l. 48a vom 29/11. 1927, ausg. 14/3.

1931. F. Prior. 16/11. 1927. — C. 1929. I. 2231 [E. P. 303984].) KÜHLING.

I. A. Alexejew, U .S.S.R ., Verfahren zur Herstellung einer Lötpaste. Man schmilzt 24 Teile Kolophonium, 5 Teile Ölkitt u. 5 Teile Stearin u. setzt allmählich unter Rühren 10 Teile starke HCl zu. (Russ. P. 13 796 vom 4/3. 1929, ausg. 31/3. 1930.) Ri c h t e r.

Stoody Co., Whittier, übert. von: Winston F. Stoody, Elektrisches Schweißen.

Man macht das Werkstück zur negativen Elektrode u. verwendet als positive Elektrode

Man macht das Werkstück zur negativen Elektrode u. verwendet als positive Elektrode