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H. Cassel und F. Todt, Uber die Unterwasserkorrosion des gekupferlen Stahls

XVI. Nahrungsmittel; Genulimittel; Futtermittel

H . O. T rie b o ld und C. H . B a ile y , Eine chemische Untersuchung der Ranziditat.

I I . Faktoren, die die Haltbarkeit von Backfetten und Keks beeinflussen. (I. vgl. C. 1932.

I . 2651.) Ersehópfend hydrierte Backfette u. Schweinefett wurden teils offen, teils in geschlossenen B ehaltcm bei 10° u. bei Zimmertemp. bis zu 16 Monaten gelagert.

Die U nters. auf R anziditat crfolgte nach den Methoden von H o lm u. G r e e n b a n k (C. 1924. I. 260) u. K r e i s (Chem.-Ztg. 26 [1902]. 1014). Es zeigte sich, daB zum Banzigwerden stets die Ggw. von L uft notig ist, wahrend holiere Temp. den ProzeB n u r beschleunigt. Der Gch. an freien Fettsiiuren ist kein sichcres Merkmal fiir die H altbarkeit, sondern d eutet auf dic Behandlung des Prod. wahrend seiner H erst. u.

Lagerung. Ledigłich bei extrem hohen bzw. niedrigen Gehh. an freien Fettsauren kann man auf leicht bzw. schwerer ranzig werdende F ette schlieBen. Ebenso ist die JZ . nur bei U nters. einer Sorte F ett, in der die gleichen ungesatt. Glyceride angenommen werden konnen, ein annaherndes MaB fur die H altbarkeit. Das Gleiche gilt fiir die Zers.-Temp. der F ette. 0 % relative Feuchtigkeit begiinstigt die Entw . oxydativer R anziditat. D a Keks ca. 5— 6°/0 Feuchtigkeit enthiilt, ist diese Gefahr jedoch gering.

Mehrmaliges W icdererhitzen der Keks fiihrt zu schlechterer H altbarkeit, wie die 0 2-Adsorptionszeit zeigt. Zwischen der H altbarkeit u. Backtemp. u. -Dauer besteht keine Beziehung, ebensowenig zur H'-Konz. (Cereal Chemistrj7 9. 91—106. Marz 1932.

Minnesota Agricult. Exp. S tat., St. Paul, Minnesota.) HAEVECKER.

P . F . N ic h o ls , Moglichkeiten und Grenzen bei der Trocknung von Cling-pfirsichen.

P rak t. E rfahrung bei der Schwefclung der Friichte, Einfliisse der E ntsteinung u.

Schalung auf die Ausbeuten. (F ruit Products Journ. Amer. Vinegar Ind. 11. 206.

219. Marz 1932.) G r o s z f e l d .

1 9 3 2 . I . H j VI. Na h r u n g s m i t t e l; Ge n u s z m i t t e l u s w. 3 3 5 7

N . Ch. R u s s o p u lo s , Bestimmung des Zusammenhangs ronZucker und festen loslichen Substanzen in Korinlhen der Ernie 1930. Auf Grund des Zusammenhangcs der Grado B e u. des Zuckers in den Mosten schlieBt Vf. auf einen entsprechenden Zusammenhang zwischen den festen 1. Substanzen u. dem Zucker in den K orinthen. Die Unterss.

wurden nach den iiblichen Methoden, besonders nach der von B p . a y a i s ausgefiihrt.

(Praktika 6 . 391—93. 1931.) F r i e s e .

F r a n z F e r d i n a n d Z ilk e n s , Uber die Gefahrlosigkeit der Schokolade fu r die Zahne.

Ausfiihrlicher Bericht iiber 45 Verss. (vgl. C. 1932. I. 3123). (Buli. officiel Office In te r­

national F abricants Chocolat Cacao 2. 121—26. Marz 1932. Koln, Univ.) G r o s z f e l d . P . H . T r a e y , Die lelzten Fortschritte in der Gefrierung und Hdrtung von Eiscreme.

Fortschrittsbericht. Einflusse auf die O verrun-K urve, Verbesserung der Schlagbar- keit, Regelung des Sauregrades, Reifungstemp., E ntstehung von Eiskrystallen u. a.

(Ice Cream Trade Journ. 28. N r. 3. 47—50. Marz 1932. Univ. of Illinois.) G r o s z f e l d . H a a k o n I s a a c h s e n , Fett ais Nahrung fiir das Wachstum. D er F utterw ert von A ther- extrakten fallt von Olkuchen u. tier. Stoffcn zum K orn u. R au h fu tter; am wertvollsten ist Milehfett, dann folgt Leberfett. F iir die Gewichtszunahme entsprieht reines F e tt etwa dem 2,3—2,4-fachen an Starkę. F u r Ferkel u. K alber scheint nach den ersten 2—3 Wochen F e tt entbekrlich zu sein, z. B. bei reichlichem E rsatz der Vollmilch durch Magermilch. K iinstliche Milch (Magermilch + Pflanzenfett u. etwas Tran) m it 3—3,5% F e tt ist selbst weniger yerdaulich u. w irkt weniger giinstig auf die iibrige Verdauung ais Vollmilch u. ist auch bei weitem geringwertiger ais Magermilch. (Milch- wirtschaftl. Ztrbl. 61. 1—4. 17— 20. 29—30. 45—48. 57—61. 15/3. 1932. Aas, Norwegen,

Landw irtschaftl. Hochsch.) G RO SZFELD .

— , Tiermehl und die Einwirkung der Verfiilterung an Milchkiihe a u f die Milch, dar- selben. Tiermehl aus Tierkórperyerwertungsanstalten ist dem Fischmehl gleichwertig u. besonders zur Schweinefutterung geeignet. Bei Milehkiihen erhoht es den F ettgeh.

der Milch. (Milchwirtschaftl. Ztrbl. 61. 77. Marz 1932.) G r o s z f e l d . R . S. B re e d und C a rl S. P e d e rs o n , Brutschranktemperaluren und Bakterien- zahlen. Versuche m it zehn bakteriologischen Brutsclirdnken zeigen den E influfi von Anderungen in der Temperatur a u f die Genauigkeit der Zahlen. Verss. bei 37— 46°.

(Milk P la n t M onthly 21. N r. 3. 43—55. Marz 1932. New York, Agric. Exper.

Station.) G r o s z f e l d .

C h r. B a r th e l , E . H a g lu n d und E . W a lle r , Die mikroskopische Untersuchung der Bakterien und die Qualitat der Butler. Vff. untersuchen m kr. eine Reihe Ton „ S ta rte rn “ aus yerschiedenen Teilen Schwedens. Die meisten enthielten Streptolcokken u. Diplo- kokken. Andere B akterien u. Hefen kommen nur selten vor (in 6 F allen von 240 unter- suchten). — Bei langer W eiterzucht bleibt das m kr. Bild des Streptokokkenstarters unyerandert, wahrend beim Diplokoklcenstarter nach M onaten gewisse Vcranderungen auftreten. — Die Temp. bei der W eiterziichtung der „ S ta rte r" scheint keinen EinfluB auf ihr m kr. Aussehen zu haben. — Der bakteriell-morpholog. Charakter des „ S ta rte rs“

ist ohne EinfluB auf (Jualitat u. Eigg. der erzeugten B utter. (Medd. C entralanstalten Forsoksyasenet Jordbruksom riidet 1 9 2 9 . N r. 345. 3— 16. Stockholm, Zentralanst. f.

landwirtschaftl. Versuchswesen.) W lLL STA ED T.

E . S. T o m u la und E ls a T a k a la , Die Bestimmung des Bohfettes in Futtermitteln.

Das R ohfett kann in F u tterm itteln in 3 Stdn. bestim m t werden, wenn m an den TwiSSELMANN-App. benutzt. N ur die Palm kuchen fordern dazu 4 Stdn. Das Trocknen der F u tterm ittel kann bei 98— 100° in 2 Stdn. erzielt werden. (Suomen K em istilehti 5.

1—4. 15/2. 1932. Helsinki, S taatl. Agrikulturchem. Lab.) ROUTALA.

C la u d iu s N e v o le , Uber die Bestimmung der Melassemenge in Melassefuttermitteln.

Die Best. der Melassemenge in M elassefuttermitteln durch Umreehnung des gefundenen Zuckers erweist sich ais ganzlich unrichtig, da bei Benutzung yon Olkuchen ais Aufsauge- m aterial die Menge der extrahierten opt.-akt. Substanzen oft ziemlich bedeutend ist.

(Ztschr. Zuckerind. ćechoslovak. Republ. 56. 286— 88. 12/2. 1932.) TAEGE3SrER.

E lis e R o s e n b a u m , Bern, Verfahren zur Herstellung von Brot, welches in Kleie und Getreidekeimen enthaltene Ndhrstoffe enthalt, dad. gek., daB m an ein Gemisch von aus Kicie extrahiertcn u. in Getreidekeimen enthaltcnen N akrstoffen herstellt u.

dieses Gemisch m it Melil zu B rot yerarbeitet. Z. B. stcllt m an das Gemisch yon N ahr- stoffen her, indem m an Kleie u. Getreidekeime m it einer Fl. behandelt u. diese yon den Kleie- u. K eim ruckstanden trennt. (S ch w z. P . 15 0 6 0 2 vom 4/1. 1930, ausg.

16/1. 1932.) M . F . M u l l e r .

3 3 5 8 H IV]. Na h r c n g s m i t t e l; Ge n u s z m i t t e l u s w. 1 9 3 2 . I .

C a rl H e in r i c h M e y e r, Horw, Schweiz, Verjahren zur Herstellung eines diastase- lialtigen trocknen Backhil/smittels, dad. gek., daB man Malzmelil m it D extrin u. zur Erhohung der Anfangsgeschwindigkeit der G arung bei der Anwendung des Prod., m it ca. 5—7 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des fertigen Backhilfsmittels, pulver-fórmiger Dcxtrose miseht. (S ch w z. P . 1 50 2 79 vom 29/7. 1930, ausg. 2/1.

1932.) M . F. Mu l l e r.

W illia m T h o r n to n C o m er, A tlanta, V. St. A., Konservieren frischer Friichte.

Man laBt dieFriichte bis —50° u. darunter gefrieren, so daB der S aft Eiskrystalle bildet, ohne daC cin ZerreiBen der Zellwandung eintritt. Die Friichte werden dann in GefaBen bei u nter 0° aufbewalirt. (E . P . 368 0 i 3 vom 26/1. 1931, ausg. 24/3. 1932. A. Prior.

27/1. 1930.) S c h u t z .

C a lifo rn ia F r u i t G ro w e rs E x c h a n g e , Los Angeles, V. St. A., iibert. yon: J a m e s A . F in le y , Claremont, und C la re n c e P . W ils o n , Ontario, Trockenpuher aus Frucht- safl und Milch, das in einer Fliissigkeit gelost ais Gelrank zu verwenden ist, dad. gek., daB man das Gemisch yon Fruchtsaft u. Milch m it Pektin versetzt, durch kraftiges Schiitteln oder Riihron ein inniges Gemisch herstellt u. dieses dann zur Troekne ver- dam pft. (D. R . P . 5 4 6 5 4 2 KI. 53 k vom 1/1. 1928, ausg. 14/3. 1932. A. Prior. 27/1.

1927. C an. P . 290 984 vom 27/12. 1927, ausg. 2/7. 1929.) S c h u t z . . A n d r e a S c a lv in i, New York, Fermentieren von Tabak. D er Tabak w ird m it W.

befeuchtet, bis er z. B. etwa 45% W. aufgenommen h a t; dann wird er m it einer 3%ig.

H 20 2-Lsg. bespritzt, zweckmiifiig in einer Vakuumkammcr, u. fernientiert. (A. P . 1 8 4 3 3 0 4 vom 1/12. 1930, ausg. 2/2. 1932.) M . F. M u l l e r . T h o m p s o n & C o., I n c ., Florida, iibert. von: C laren c e W . A n d re w s , Burlington, N orth Carolina, Verfahren zum Bleichen von Tabak, insbesondere von natiirlichen T abakblattern, dio in einer geraumigen K am m er in gereihten Bundeln aufgchiingt werden u. dann m ittels Streudiisen befeuchtet u der Einw. von Bleichmitteln ausgesetzt werden. Ais Bleichmittel dient ein Gemisch von SO, u. Benzoylsuperoxyd, sowie eino Lsg. von K N 0 3. Dio Zirkulation innerhalb der Kam m er wird durch Vcntilatoren geregelt. (A. P . 1 8 4 7 1 6 2 vom 14/11. 1930, ausg. 1/3. 1932.) M . F. M u l l e r .

A b so rb o -H o ld in g A .-G ., Glarus, Verjahren zur Herstellung eines Mittels, das geeignet ist, dem Tabakrauch die giftigen Bestandteile zu entziehen, dad. gek., daB m an ein akt. Adsorptionsmittel, z. B. akt. Kohle oder Silicagel, m it fliichtigen Stoffen, z. B.

ath. Olen, beladet, die ein Niederschlagen der beim Rauchen entstehenden Aroma- stoffe auf das Adsorptionsm ittel verhindern, jedoeh selbst yon den stickstoffhaltigen Anteilen des Tabakrauches wieder aus dem Adsorptionsm ittel verdrangt werden konnen.

(S ch w z. P . 1 4 9 3 90 vom 23/11. 1929, ausg. 16/11. 1931.) M . F . M u l l e r . J o h . A . B e n c k is e r und F r i tz D r a is b a c h , Ludwigshafen a. Rh., Herstellung von Sclimelzkase nach D. R. P. 545 255, 1. gek. durch die Verwendung von Alkalisalzen der Pyrophosphorsdure fiir sich allein oder in Mischung m it Alkaliorthophosphalen. — 2. dad. gek., daB die Mischung der Salze der Pyrophosphorsaure allein oder m it Alkali- orthophospliaten eine ph = 6,5 bis 7,5 aufweist. (D . R . P . 546 626 KI. 53 e vom 7/10.

1930, ausg. 14/3. 1932. Zus. zu D. R. P. 545255; C. 1932. I. 2400.) Sc h u t z. V o in v ie n ti- O s u u s liik e V a lio R . L . ( K o n s u m v e re in m . b. H .) und A r t t u r i I . V ir ta n e n , Helsingfors (Finnl.), Frisclihalten voii Viehfutter. In die F uttcrstoffc werden bei dereń Einlagern in Yerwahrungsraume saure Stoffe, z. B. eine Mischung einer Saure m it einem sauren Salz, die die Futterstoffe fiir Tiere nicht gesundheits- schadlich machen, gleichmaBig hineingomischt in einer solchen Menge, daB dio A ciditat der M. gleich einer ph = 3—5 ist. (S ch w z. P . 148 391 vom 21/1. 1930, ausg. 1/10. 1931.

Finnl. Prior. 16/2. 1929.) SCHUTZ.

C o n ra d S c h lo tte r h o s e und H e r m a n n B r a n d t, Wesermiinde-G., Trocknen von Fischen und Schlachthausabfalkn zur Herstellung von Futtermitteln. Man sterilisiert die Fische u. dgl. durch E rhitzen u. unterw irft das noch feuchte Prod. einem wieder- holten Kiihl- u. \Viedererhitzungsverf., bis es seine klebrige Eigg. verloren hat.

(E . P . 365 3 0 8 vom 9/1., 1931, ausg. 11/2. 1932.) " S c h u t z . A n d re P h ilip p o u , Alexandrien, Agypten, Futtermittel aus Olsamenkuchen. Man verm ahlt die getroekneten Kuchen, worauf das Mehl abgesiebt u. der Starkę u. Gelluloss enthaltende R uckstand in bekannter Weise durch E rhitzen m it Sauren verzuckert wird.

(E . P . 367 7 51 vom 19/8. 1930, ausg. 24/3. 1932. D. Prior. 19/8. 1929.) S c h u t z . P a u l S te m a n n V o ig t, Hillerod, Danemark, Futtermittel. Man versetzt Leinsamen- kuchen m it A - u. G- Fita?/n'»-haltigen Prodd., z. B. aus F ruchtteilen u. dgl. der Citrus- arten, wie Citronenschakn. (E . P . 364 113 vom 24/9. 1930, ausg. 28/1. 1932.) S c h u t z .

1 9 3 2 . I . Hxvn. Fe t t e; Wa c h s e; Se i f e n; Wa s c h m i t t e l. 3 3 5 9

Ministry o! agriculture and fisheries, Bulletins. 43, Checsemaking. London: H. M. S. O.

1932. 1 s. net.