Snnlgfł ftĄ freuen barin Unb fui) in ®emut^ Bcrfcnfen?

6. Äönig ber (Sbrcn, au§ Siebe getuorben junt ířinbe,

®u, bem icf) mieber mein iperj aud) in Siebe nerbinbe,

® u follft ež fein,

®en id) emätjle allein;

Єгоід entfag’ idi ber ©iinbe.

7. Žreuer Stmnamiel, roerb’ аиф in ntir nun geboren!

Komm’ bod), mein ,‘peilanb ! benn oi)ne bid) bin id) Oerloren.

2Sot)ne in mir,

SDładie ganj (£in§ т іф mit bir,

®er bu mid; liebenb ertorcn!

8. äftenfdjenfreunb, 3efu, bid) . lieb’ іф , Ьіщ »Ш іф ergeben;

Sa^ т іф Ьоф cinjig паф bcinem

©efaílen nur ftrcben!

©ieb mir Ьоф baíb ЭЗоШде Síinbežgcftatt, Um bir allem nur ju leben.

©er$. Serfteegen (1697—1769).

ЗЛеї. Sefu Çiïf flegen.

ift tommen, ©tunb eioiger grcube, Slnfang unb ©nbe, ber §eilanb

ift ba;

©оіфеіі unb ЖепїФЬсії »ereinten ііф beibe;

©фо^ег, mie îommft bu un§

SШenfфen fo nat) !

§immet unb (Srbe erjäljtt eâ ben феіЬсп:

Sefuâ ift tommen, ®runb ewiger greuben.

2. ift tommen, bie tieb»

їіф^е t o n e

©eines erhabenen SSaterS ift ^ier,

§olet рф ©ünber unb fiiljrt fie jum Stjrone.

О Юеіф ein рсггІіфсЗ SRettungê»

panier!

®anlet ber Siebe, ergebt еиф bem ©ofine!

3efu§ ift iommen, bie їіеЬІіфїіе Krone.

3. gefuS ifi tommen, nun fprin»

gen bie SSanbe;

©tridc beS Sobeö, bie reipen entjroci.

(St, unfer König im ißilgetge»

toanbe,

SSeit er ber greie ift, mad)t er un§ frei, 33ringet ju (Spren aus © to b ’ unb

auê ©фапЬе:

gefuS ift tommen, nun fpringen bie ЗЗапЬе.

4. 3efu§ ift tommen, berftarfe (Srlöfer,

!8гіф( bem gctoappncten ©tarten tn’S ф аиё;

©prenget be§ geinbcS befeftigte

©ф!0{{ег, g üprt bie befangenen fiegenb

fjerauS.

güptft bu ben ©tarfercn, (Srb»

feinb, buSSöfer?

gefug ift tommcn, ber fiarte (Sr»

töfer.

5. IgefuS ift tommcn, bie eloige Siebe.

Siebe, bu bift uns гефі паре öermanbt;

Siebe, bu tiebft un§ mit feurigem 5Eriebe;

Siebe, bu bift unfer König ge»

nannt.

D bafi mein SttteS рф ju bir erpiibe!

3efu§ ift tommen, bie ewige Siebe.

6. gefuS ift tommen, bie ©ünbe ju füpnen.

S e it, beine ©фиІЬ trägt als Opfer bie§ Samm!

©ünber, еиф ift ber (Srtöfcr er*, fdjienen, g a für еиф ftarb er am blutigen,

©tamm.

2Seif)nadjt3*2ieber. 17 Sag ber SSerjo^mmg, bu bifł

unś erfĄteueu:

3ejuâ ifi lojnraen, bie ©ünbe ju {ütjnen.

7. Seiuâ ifi ioTumcn, bie Quelle ber ©naben, Somme, mer bürfiet, unb trinïe,

mer mill.

.çolet fur euren oerberbliĄen

©Ąaben

©nabe aus biefer ипепЬІіфеп S üll’ ;

§ier lanu baä §erje fiĄ laben uub babcn:

3efu§ ifi iommen, bie Queüe ber

©naben.

з а д Зо^апп ЩЙеиЬоеі (1693—1773).

єіаепе алеїоьіе.

S J ß іГЬЬі ©ott, i^r Sänften, Ä’U . aUjugleid) 3in feinem bBĄften S^ron,

®cr ^cut auffĄlie^t fein §irarael=

гсіщ

Unb fd)cnît unä feinen ©o^n.

2. ©r tommt au§ feines SSaterS

@d)oof¡

Unb mirb ein Sinbtein flein;

©r liegt bort elenb, naett unb bioS

3 n einem Srippclein.

3. ©r äußert fici) aff feiner

©'malt, іШігЬ niebrig unb gering Uub nimmt nun an fid) SnedjtS«

geftait,

®cr ©ĄBfifer aller S in g ’.

4. ©r liegt an feiner SKuttcr

» ru ft,

©rnäljrt nací) Sinbcrmcif, Wn bem bie ©ngel febn ibr’

2uft, S enn er ift ffiaoibS 3vciS,

5. ®aS bürrem ©tamm ent«

fpriefsen fottf 3n biefer lejjtcn geit,

¥ »»тїіа1«© е(ап аЬ и ф fü r ЄфІеЯеп

Surd) meldjeS ©ott aufriĄten moltť

©ein DMdj, bie Si)rifteni)eit.

6. ©r mcdffclt mit uns muu-berbar:

©r mirb un§ aJienfcficn gleidf Unb beut uns feine ©ottijeit bar, ІШігЬ arm unb raadjt uns геіф.

7. ©r mirb ein Sncdft unb іф ein ¡jjerr:

®aS mag ein 3ßed)fcl fein!

SBie IBnnte Ьоф moljl freunbliĄer

®aS ^olbe ©^riftiinb fein!

8. § eu t fĄIieft er mieber auf bie 5£l)ür Sum їфВпеп ífäarabciS,

®er ©Ijcrub fte^t nidft rae^r ba- für:

©ott fei Sob, © |r’ unb f r e is i

Slic. ^erm ann (geft. 1661).

27.1

Єіаепе ИгіоЬіе.

[Jom §immel ^оф, ba íomm’ іф |e r, З ф bring’ еиф gute neue

mtä^r;

®er guten fUtä^r bring іф fo biel,

®abon іф fingen unb fagen mill.

2. ,,©иф ift ein fiinblem ^eut gcbor’n, SSon einer Ju n g frau auSerbr’n,

©in Sinbclein, fo ¿art unb fein,

®aS foil eu’r greub’ uub SSonne fein.

3. ,,©S ift ber фегг Є í) rift, unfer ©ott,

®er miU еиф fübr’n auS aller ЗДоф;

©r miU eu’r Çeilanb felber fein, SSon allen ©ünben таф сп rein.

4. ,,©r bringt еиф aKeŚeltgfeit,

®ie ©ott, ber SSatcr, l)at bereift, 2

18 53eií)tm(6tS=2ieber.

ffir in feinem SitmuelretĄ

©ofit leben feinen Ěngetn gletd).

5. ,,©o nteríet nun bie geiájen red) t,

Фіе Йгіьйе unb bie SSínbeln fd)Ied)t,

® n finbet i^r ba§ ШпЬ gelegt, S)n§ alíe S e tt eríiält unb trügt.“

6. ®cfj I a |t un§ Sitte frii^liĄ fein

Unb mit ben ípirten gcíjn hinein, g u feíjn, ma§ ©ott nnž ^at bc=

fĄeert, 3Kit feinem lieben ©oíjn bere^rt.

7. SKerf’ auf, mein iperj, unb fieb bortón:

S8a§ liegt bort in ber Ärippc b’rin?

©§ ift bein ¡peiíanb, 3efu§ ©bbiftr

® er für bid) ttiîenfdj geboren ift.

8. ©ei mir toittfommen, ebler

©aft!

$ e u ©ünber niĄt Berfiíimäbct lînb ïommft in’l ©lenb ber ju

m ir;

SBie fott itb immer banïcn bir?

9. Sid) фегг, bu ©èbôgfer aïïer

®ing’,

Ш е bift bu morben fo gering’ ! Фай bu ba liegft im finftern

©tali,

Ш§ toär’ä ein bo()er ÎÎBnigSfaaï.

10. Unb m ať bie 5Selt bici*

m ai fo ineit, 58on ©beiftein unb ©oib bereift,

©o m ať fie bir bod) biei p ïiein, g u fein ein engeë SSBiegcïein.

1 1 . g i t r ©ammt unb ©eibe mâbltcft bu

©rob §eu unb SBinbetn bir ju r ttîni),

®arauf bu, König, grofi unb геіф, Sîun grangft, al§ mür'ê bein

§immeireid).

12. ®aS b it aifo gefatten bir,

®ie ffiSabrbeit anpjeigen mir, Жіс aïïer SŚeit SDtaĄt, ©br’ unî>

©ut

SSor bir nidjtž giit, nidjtS b ^ i поф tbut.

13. SICb, bu bcrjtiebcr Sefu mein,

ТОаф bir ein SSette fanft unb rein,

g u rubn in meineê ^erjenS

©djrein, Ф а | nimmer іф bergeffe bein!

14. Фаьоп іф aïïjeit ^оЬііф grobioci’ unb finge immer freifei,

t

u ®bren bir, о ©ottcêfobn,

in SBiegeniicb in fii^em Жоп, 15. 2ob, ©br’ feŕ ®ott řm

bödjften 5Ц)Г0П,

®cr uns fdjenit feinen ein’gen

©obn ;

Фей freuet їіф ber ©ngeï ©фааг Unb finget uns {оіф neues З

аЬг-SWartin Sutler (1483—154G).

ÜWcï. Єгі^іепеп ifl ber І&еггїіф’ $ag

2 8 .

W '

" Z “ ? ' Sm'

®n ScbenSfürft unb ©naben«

quell,

®u SjimmcISbiunť unb SQřorgen- ftem,

®u Siw gfrau’nfobn, § c rr aller .Çierrn ! фаїїеіща.

2. SB ir fingen bir mit beinem

¡peer

SluS aller Kraft Sob, SfreiS unb

©br’,

Фай bu, о lang’ дс№йпїф1ег®ай, Фіф nunmel)r eingefteltet baft,

^alleluia.

3. SSon Slnfang, ba bie SBelt gemadjt,

§ a t mandjeS § e rj паф bir ge«

шафі,

äBcifjtmájtS = Sieber. 19 SI uf btĄ gehofft îo lange З ^ г

® cr 5ßätcr unb ißropljcten

©cljaar.

§ attelu ja.

4. SSor anbern {;at betn i)oij begehrt

© er § ir t unb fíäníg betner

§ cerb ’,

© er ® ìann, ber bir jo toofjlgefiel, SBenn er bir fang auf ©aitenfpicl.

Çallciuja.

5. „ Щ , bafe ber § e r r aus g io n iän t’

Unb unjre SBanbc о on un§

näljm ’;

Э1ф, ba^ bie Silfe brftd)' herein,

©o tm irbeS afob jrof)liĄ fein !''

?

alleluja.ift bu I)ier, ba liegeft bu,

¡päíťft in ber fêrifjfie beine ïfulj, S ift flein unb ntadjft bodj Sides

0ïoj3,

® u {dftnitdjt McSBelt unb iommft bod) Ыо§.

Ç aïïcluja.

7. © u ícíirft in frember SBoijnung ein, Unb fiub bod) alíe Summe! bein;

© n liegft an einer ®icn(d)cnbraft Unb bift bod) aber ©ngel Suft.

igalleluja.

8. © u bift ber Urffirung aber g re u b ’ Unb bulbeft fo bicí .fjerjetcib;

© u bift ber treue fDìcnfdjen«

freunb,

®oĄ ftnb bir fo biel SKenfdjcn feinb.

¡jjabeíuja.

9. 3d) aber, bein geringftcr Änedjt, ЗФ fag’ e§ frei unb m ein’ e§

rcdjt,

3d) liebe biĄ, boĄ nid)t fo bicí, SííŽ iĄ bid) geme lieben toib.

Śiabciuja.

10

. ©er üßib’ ift ba, bie Sbrafi ift ílcin;

©otti Wirb bir nidjt jnibiber fein SJicin armc§ §ctä, unb mag e§

!ann,

SB ir ft bu in ©naben neunten an.

§abeiuja.

11

. ©arum, fo ^ab’ іф guten ІШиф,

®u toirft aud) !)aitcn т іф für gut.

О

3

efu e^rift, bein frommer

5

ffiad)t, ba& idj fo bob XrofteS ©inn bin.

¡p a b e íu ja .

12

. Unb bin іф діеіф ber

©nube bob,

§ab’ іф gelebt nidjt, mie іф fob,

®u iommft ja bod) beStoegen ïjcr,

®a^ fid) ber ©imber ju bit íeljť.

§abeluja.

13

. ©о faff’ іф Ьіф nun oíjne

©феи,

©и т а ф р т іф abeS írei,

©и tragft ben gont, ertourgft ben ©ob, SSeríc^rft in greub’ ab’ Slngft

unb Зїоф.

Çabcluja.

14

. ©u bift mein Siaept, ^in»

toieberum S

3

in іф bein ©lieb unb ©tgen-

Ąum

Unb mib, fo bie! bein ©cift mir giebt,

©tct§ bienen bir, tuie bir’ê be»

liebt.

§abcïuja.

15

. ЗФ tritt bein S>abcluja

^icr

TOt grcuben fingen für unb für, Unb bort in beinem ©ijrenfaal

©ob’g їфаЬсп oljne

3

eit m b

¿aíjí;

§abeluja!

ipaul © e rra rti (1606—1676). ' 2*

2 0 За()геЗ[ф(и&.

3 . S rtÖ te S fcö lu fe u t i ö W c u ia f jr.

SBte ïann idi’â bit unb mtr ber»

a . З о ^ г е § [ ф ї и 6 . SReï. ÎBie ßroßiji bc8 2IIitnaci)t,gen©ute.

dj micberum einQa^r beridjreunben!

(Sin unb tommt nłĄt mc^r juriicf !

SIĄ Jo biel tljcure ©nabenftunben

©inb weg, alë wie ein Slugenbltcf ! 2Seg meine Siugenbcn unb ©ün*

ben!

Фоф nein, ber Зїіфісг alter ЗЗеІі

!ОДі jegliĄe mid) wicber finben, SBann èr bor jcinen ФЬгои

midj fiellt.

2. ©ebanlen, SBorte, Síiatcn*

í)eere,

Ш е, biirft iljr ©ottcd SiĄt nidjt fdjcun?

SBenn id) biefi Qabr geftorben wiire SBo wiirb’ jcçt meine ©ecie fein?

©tünb’ іф bcrflart bei ©otteë й іп Ь ет?

© a ť іф bon feiner ßicb’ ent»

flammt?

S8ie, ober Ifätte mit ben ©ünbcrn

©er ?lllgercd)te т іф berbammt?

3. ®en ©ott, ber liebt, wie SSätcr lieben, Çat ф п mein Unbani nie be«

trübt?

Феп ©ott, ber mir fo treu ge*

blieben,

t

ab’ іф фп апф fo treu geliebt?

ebt іф ftir фп паф feinem SSillm,

©tetS a ls bor feinem Slngefidjt?

grom m öffentIiф, unb fromm im

©tiHen,

©reu bcm ©cwiffen unb ber Sfiflicbt?

4. Зїеіп, SSater, fte fmb піфі ju jäblen Фіе ©ünben biefeS 5а1)теё, nein!

ffeiuen?

ЗФ bin піфі wertl), поф bier ju fein!

u oft Иеб іф m ein § c r ä crîa ltc n , u oft b c r l e |ť іф m eine 1)ЗффН ф b a rf b o r b ir піфі fftcdjnung

b a ltc n ; З ф jittrc: geb’ nidjt in§ ©cridft!

5. Ш п , Siater, fie finb піфі j u taf) l en

© ie © n a b en bicicS 3 a i)tc § r tw in!

© ie ía n n id)’S Dir u n b m ir ber*

bel)len?

З ф bin піфі W crtb, mcljr b i « ju fein!

© о fang іф an? ©ott, WeKfje fWenge

S5om erften bi§ jum lenten ©ag ! З ф Weif;, baß, wenn id) Qa^re

fange,

З ф b ir ju Ьапїсп піфі b cn n ag . 6. ЗФ fletie bid) : аф üb’ @r<

barmen,

©ebenïe meiner ©ünben піфі Unb jeig’ bem Slcucnben unb

Sinnen,

©er ©nabe ф ф і, bcin ЗІпдерфЙ

© ie freubig will іф bann mein йеЬсп

SSon nun an beinern ©icnfte тсф п!

© t e eifrig Will id) т іф befircben, Ф п гф beincn © eift ein © brifl äu

fein!

7. ЗФ banie bir für alle

©naben,

©ie bn b ie| 3<фг ber © eit erjeigt.

Зіф eile, öcrr, bie ju entlaben,

©ie п о ф baS ©lertb nicbcr*

beugt!

3 a aller, aller fflřenfdjen ©eelen

© ffl іф , mein Scilanb, З Ф * Ifirift,

Safjreêfdjhxjj. 21

’¿Tufé neue beiner § u ïb era»

pfebíen, S e il bu bod) aller içciianb bifl!

ËaSÿar SaBater (1741—1801).

âïitl. ÍBatet ШШ іф b it gefien.

€> A Qt d) raie bie 3'at)re

*y\J. ІфгаіпЬеп, S ie Ш её niu^ bergeíju!

S a s mir auf ©rben finben, S c^ Eann nidjt ©inš befte!)u.

S ie fdjnelt ergraut ber ©d)eitel, S ie balb erlahmt bie ®raft!

Зіф toie ift Slttcž eitel Sluf biefer p tgerfĄ aftl

2. ©er i£inb£)eit © Ш jerftic»

bet

Unb ift toie SRauĄ cntftoÇu;

S ie Wir juerft gcliebet,

©ie geijn juerft baüou.

©er 8 u9cnb ff>offmmg§träume Hub att’ i^r Sieb’ unb ©lüc£

gergebn wie Safferfd|äume, Unb Źeib nur bleibt juríid.

3. S i r legen § an b ’ in §anbe, 8lfâ toâr’ë für immerbar, Unb p lö p d ) ift’ä am ©nbe, S e n n e§ am fĄBnftcn raar.

®§ ge^t ©in§ паф bem Slnbern hinunter in bie 9lu^,

Unb über ©räbern raanbern S i r unferm ©rabe %v l.

4. 8 n ©orge, 9Mf)’ unb ißtage, Sei піф йдет ©erainn,

©elj’n unire ßebenätage S ic ein @е{фгаа£ ba^in.

SSriugft bu e§ ^оф an S a â ift e§, toa§ bu Ijaft?

Senn wenn fie К р ф raaren, S a r ’S 8lrbcit, unb ßaft.

5. Unb wa§ ung bann ge«

lungen 3 m ©фгасі^ bc§ йпдерф!’®, S a š wir gefdjafft, errungen,

©g ift ein eitet ЗДіфІЗ.

8Ь ф ^eut gebeult man beffen,

3 n ©ile lommt bie Зїафі, Unb morgen ift’g oergeffen, 2lt§ war’ fein nie деЬафІ.

6. Söeoor roir’g werben innen, 3 ft ung ba§ giel geftellt,

® a faf)ren Wir üon Rinnen Uub ung Dergifjt bie S e it.

S i r tarnen unb wir їфгаапЬеп, Unb wie wir felber gel)n, S ir b üllleg, Wag twr^anben, S5erfd)WÌHben unb »erweljn.

7. 3iur ©ing bleibt unoerloren,

®u, § e rr, bu alterft піфі;

Unb wer aug bir geboren Unb fdiaut bein S in g e s t, S e r Ьіф im ©erjen ftnbet,

©er l)at, Wag ewig ftelft, S e n n aHeg anbre fdjwinbet Unb ©rb’ unb S e it Bergest.

SBictoc B. ©itouji (ge8. 1809).

SleT. февійф tÇirt шіф Bettangen.

31. W 1 3alMf *“

5tun fei aud) ftill, mein ©erj.

3 n ©otteg treue ©änbe ßcg’ id) nunÿrcub’ unb ©фтег^, Unb wag bieg 3al)t umfфíoffen, S a g ©ott, ber ©err, nur weif,

©ie Зфгапеп, bie gefloffcn,

©ie S u n b en brennenb ^ci|.

2. S a ru m eg fo »iel ßeiben,

©o lurjeg ©lüd nur giebt?

S a ru m beim immer іфеіЬеп, S o wir fo fclfr geliebt?

©o mand)eg 21ид’ деЬгофеп Unb тап ф ег ЖипЬ nun ftumra,

©er erft поф ^olb деїігаофеп —

®u armeg ©erj, warum?

3. © a^ nidjt »ergeffen werbe, S a g m an fo gern Bergifjt:

®a§ biefc arme ©rbe 9?id)t unfre © сітаф ift.

©g ^at ber ©err ung Stilen,

©ie wir auf iljn getauft, S n giong golbnen ©allen

©in ©еітаї^гефі erlauft.

2 2

4. ípter getjctt luir unb ftreuen

©te 5ť|räneníaat inâ g-elb,

© ort toerbett mir un§ freuen 3 m fel’gen §immeí§^eít;

SSir fetjuen im§ ^iemeben

©ortgm in§ S$ateri|au§, Hub ïoiffen’0, bte gcfc^icben,

©ie ruf)en bort [фоп au§.

5. D bag ift ficfj’reg föcfjen

©urĄ biefe (Srbcujeit:

ЭДиг immer Oortoartâ felfen SRit fci’ger S'lMtbigteit;

SBirb uu§ burĄ ©rabeëfiügel

©er ilare SSücí Oerbaut, igerr, gieb ber ©eele Slitgel,

©afj fte ^iuttberfĄaut.

6. § itf bu un§ Ьигф bie Seiten Hub maĄc fcft baS -ticrj,

©Ci)’ fclber ung ju r Seiten Unb fíifjť ung I)eimatl)tuärt3.

Unb ift cg ung fjicmebeu

®o öbe, fo allem, O tají in beinem grteben Ung |ie r fdjon fclig fein.

Шеопоге 5?Urftin ÍRaug, gei. Ol-äStí © tottera (аеб. 1885).

SBÌet. Siriftit«, ber ig mein Seien.

|a g 3 a^r 'ft nun p

* ©nbe,

© оф , фегг, beta Sieben niĄt;

Зїоф fegnen beine §ćtobe, Зїоф fctjetat beta ©nabeníičjt.

2. ©eg ©lücteg ©äulen toanícn,

© er ©rbe ©fut jerftäubt,

©elbft alte greimbe fdjtoaníen;

©оф beine Siebe bleibt.

3. ©er Qugenb Dîcij Ocrgc^et, SKanneg & a ft toirb m att;

; ітоегііф erftetjet, SBcr Ьіф jum greuube I;at.

4. SOteiu ©ag ift рпде|фюип*

ben, ЗКеіп Sfbenb Ьгіфі herein;

®оф toeil іф Ьіф gefunben,

©о fann іф friifjíiä) fein.

5. Uub ob ber Sebengfabcti Зіиф ^eute поф jerreifet:

© u fiajerft т іф oor ©фаЬеи,

©enn bu Ьешафр ben ©eift.

6. ©ag ©unîel ift деііфіеі.

S a g auf bem ©rabe liegt;

©ag Srettj ift аиїдегіфіеі, Sin bem bu Ifaft gefiegt.

7. ©g ^cben діеіф bie ©ünbe»

©eg alten 3ul)reg рф,

® u läffeft ^ c il oeriünben Unb toirfft fie i)iuter Ьіф.

8. ®u Ijeilft ber ©ünben

©фаЬеп,

©ilfft mir aug ber ©cfaljr Hub fiefjft т іф an mit ©naben Зіиф in bem neuen Qa^r.

êÇrifttan (1795—1846).

Шїеї. §err, tote bu totïïfl, fo їфій’З mit

3

*5 /jfřotťíob! е іп б ф г ій р г a>. W ©toigfeit 3 ft abermalg bollenbet;

S u bir im gortgang biefer Seit w ein ф е т рф їефіїіф íoenbet„

О Ш еІІ, baraug mein Seben Piept Unb alle ©nabe рф ergiept S u meiner ©eelc Seben.

2. З ф p ip e ©timben, ®ag unb Saljr, Unb toirb m ir faft p lange, SSig eg егїфеіпе, bap іф gar, D Seben, Ьіф umfange,

©amit, wag fterbikp ift an mir, І8ег(ф1иидеп toerbc ganj in bir Unb іф ипрегЬІіф toerbe.

3. SSom geuer beiner Siebe gtüpt

SOicin g e rj, bag bu ent^iinbet;

®u bift’g, mit bem рф mein ©e*

mütt) Slug aller îîrnft beroinbet.

З ф leb’ in bir, unb bu in mir,

®оф т ііф і’ іф, о mein §eil, p bir Зїоф immer näger bringen.

Saïjreëîdjlujs. 2¡$

4. D ba^ bu fetter íämeft balb ! Sdj j ä P ’ bie Slugeubíicíe;

SIĄ b ram ’, elf mir baä § e rj er«

faíť

linb fiĄ jum Sterben fdjicfe!

Komm’ bott in beiner §еггІіф»

feit;

S Ą au ’ fier, bie Scmtfie ftefit be­

reit, S ie Senben finb umgürtet 1

5. Sod) fei bir ganj antjeim-gefteïït S ie redjte Qeit unb ©tunbe, SBictoobl itt weife, bafe bir’ž ge«

füllt,

Sffieun iĄ mit § e rj unb SKunbe S iĄ fmmnen Reifee unb barauf SSon nun an ridjte meinen £auf, Safe id) bir tonmť entgegen.

6. 3d) bin uergnügt, bafe т іф nidjtS fanu SSon beiner Siebe trennen Unb bafe id) frei bor jebermann S iĄ meinen Sreunb barf nennen, Unb, bafe bn bort, о Sebenâfürfi, Sid) ganj mit mir bereinen Wirft Unb mir bein ®rbe fdjenfen.

7. S ru m f)reif id) bid) au3 Sanfbarfeit, Safe fiefe bas 3 af)ï gcenbet, Unb aifo aud| Bon biefer Seit

©in neuer © ttritt Bottenbet;

Slcfe fnfeť miefe eilig Weiter fort, S8i§ іф gelange an bie ißfort’

3enrfatem§ bort oben.

8. SBenn and) bie §ünbe läffig finb

Unb meine Шіісе wanfen,

©o bieť mir beine Çanb ge«

fd)winb

Unb fealt mid) in ben ©djranfen S e ž ©laubenš, bafe in bir mein Єіф ftärfe, unb id) feimmelwärtž Obn’ Untcrlafe auffteige.

9. ©efe, ©cele, frifd) im ©lau«

ben b’ran

Unb fei nur unerfdfrodctt;

Safe Ьіф nid)t Bon ber reäjtcn SSafen S ie Suft ber SBclt abloden.

@o bir ber Sauf ju langfam bćiud)t,

@o eile, Wie ein Slbler flcugt, SKit glngeln fiifeer Siebe.

10. D Sefn! meine ©eefe ift S n bir fdjon aufgcflogen:

S n fjaft, Weil bu Bott Siebe bift, ttRid) ganj ¿u bir gejogen.

g-al)ť fein, wa§ fecifect ©tunb’ unb Seit?

ЗФ bin fdjon in ber ©wigfeit, ШМІ іф in 3cfu lebe.

фепп. ütuj. g ra n ä e (1U63—1727).

ШїеІ. И іт lagt u n í ben Ceib Segcabea.

0 / 1 ЗІІ'твісЬегЬгіпдІіф

^ f« - fdjncii entfliefen S ie Sage, bie un§ ©ott Berliefen.

©in gafer tritt ein unb eilt baBon;

2Bie mand)e§ ift bereitä entflofeni 2. S a n í bir, bn ewig treuer

©ott,

g ü r beinen Seiftanb in ber îlotfe, g ü r taufenb ißroben beiner

Sren’, S en n beine §ulb warb Ііідііф

neu.

3. SBcnn unfer § e rj, Bon

©фпІЬ befreit,

©id) mamfeer guten Sfeat erfreut, SSefe War bie Äraft? Wer gab

©ebeifen?

S i r , § e rr , gebüfert ber 9îufem allein!

4. Oft fefelten Wir unb mevf»

ten’3 nidjt;

iSeneife uns bie Berichte i)3fiid)t!

S n fiefeft, ©rbarmer, unfre 3?eu’;

Um ©ferifti willen ^гіф uns frei ! 5. SBir eilen mit bem ©trom

ber Seit

©tets näfeer fein ju r ©wigfeit.

24 Síeujaíjr^Sieber.

® u ^ a f t b ic © h m b e n j u g e j a b l t ,

® te íc g te ttieíéíid) u n ě u e r |e g í t . 6 . § c r r im f c r é й еЬ е п З , т а ф с

b u

U n S y eíbet re d it g e fd jid t b a j u , Ф а | m d )t, in b c tn m ir ftd icr fin b ,

® c r 5Cob u n § u n b c rc itc t fm b ’t.

7 . 3 | t ein ft b ie 3 a t ) t b e r

© t u n b e n » a lt, Ф іе u n f e r S o o S e n tfd jc tb e n fo il:

© o f ii ^ r ’ u n S a u § b e r S prüfungS*

jc i t g u b e tn c r fr o z e n (S tnigïett.

8 . ® a fin b W ir u îtferS § e t l §

gewiB,

Ф а w ed ifcln Sicijt u n b g t a f t c n t i ^ 9 îid )t m e t|r, Wie t)icr, b u cW’gcS

£ ic b t;

§ c r r , u n f e r © o tt, » c r ia ^ u n § n iĄ t!

e ÿ riflo U Steanber (1723—1802).

b. S îe u fa ljr.

ffict. Eä ifi baä Çeit un8 lotnmen Çer.

9 3 íä ^tcr^cr ^at mtĄ O t f . pp ©ott gebraut

Ф и г ф feine große © ü te ,

33iS bwrßcr bat er Sag unb 9?ad)t SBcroafjrt § c rj unb ©emiit^e, SBiS ßierber ßat er tni* gefeiťt, SSiS bierber bat er шісд erfreut, SßiS щгІ)ех mir geboifen.

2. £>ab’ Siob unb Щж, SßreiS unb ® a n l

g ü r bie bi§ber’ge Srene,

® ie b u , 0 © o tt, m i r le b e n s la n g S c w ic fc n ftetS a u f ’S n e u e !

S n mein ©ebädjtmfj fd)reib’ іф an:

® er § e r r bat ©roßeS m ir дефап, ffiiS hierher m ir geboifen.

3. ifjilf fernerhin, mein treufter

§ o r t ,

Çiif mir j u a lle n © tu n b e n ,

|)ilf mir an uH unb jebem Ort, ipitf m ir burd) Scfu SBunben.

®amit іф fag’ bis in b en S o b :

®игф ©briftt S in t bilft mir mein

©ott,

©r bifft, Wie er geholfen!

StemiUe Зиііапе, Oräfin ö. ©<$Warj&ura«

tRubotftiibt (1640—1672).

ШїсГГЙот ф іш т е ї IjoiS, ba Іо ш т’ іф ic.

36

atte ö er9att*

SBir banfen bir, фегг Qcfu ©b^ft,

®aß bu in Kotb unS unb ©efabr Sebütct дпаЬідііф bicS ¡gabt.

2. äßir bitten Ьіф, ben ew’gen

© obn

®cS SSaterS in bem bödjftcn Sbb'on,

®u Woü’ft bein’ arme ©b^ften*

beit Scwabren ferner alicjeit.

3. ©ntjieb’ uns nitbt bein bei!«

fam SSort,

®aS unf’rcr Seelen Sroft unb

§ o rt;

Sßor faífфer Scljr’, Slbgötterei SScbüf unS, Ç c r r , unb ftcb’ unS

bet.

4. §ilf, baß wir ßiebn ber

©ünbe ®abn Unb neu ju Werben fangen an.

®er ©unb’ bom alten g a b r піфї benf’,

©in дпаЬепгеіф îlîcutabr uns їф спг.

Soi}. «Stcuerïein (1546—1613),

2 M . SBte groß íjí beS M m ä $ ť f le n ©üte.

0 7 / К і п neues g a tjr ift an»

« ♦ 40» gefangen, S aß cS ein g a ß r ber © nabe fein.

§ c rr, geber btiefet ЬоП SScriaugen Qn biefe řiinfťge g e it hinein.

S aß geben pnben unb erfahren, 2BaS feiner ©eete bient unb

frommt.

9îeujaïjt3*2teber. 2 5 ö § c ìt utt§, Wenn in allen S a ïjra t

® cin Sîetd) u u ê immer nä^er íomm t.

2. ®ie ®age flie^'n unb tau*

djen nieber,

®ie Зїа^ге fdjwinben wie ein Зїаиф.

® u ftm djft, itjr iKeniĄen ïommet Wiebcr

Unb nim m t fte weg m it einem

§аиф .

Фи füfjrft ijerauë bic 3at)í ber

© terne;

S8or bir ijt alle? gleifĄ Wie § e u ; 28a? bu gcbeuťft, ba? íom m t

non ferne íln b beine S a n b madft ЗІПеЗ neu.

3. D I a | and) un? ein Зіеие?

íjorcn, S n bicfer neuen © nabenjeit,

©in Síeue? au ? be? Rimmel?

©i) oren,

©in üîeuc? au? ber ©migfeit,

‘©in neue? 2Bort non alter ®reue,

®ie tagliài neu bie фапЬ un?

beut,

© inüSort, ba? unfcr § e r j erfreue,

©о oft с? feine lĚraft erneut.

4. § ilf, ©ott, m it beinem

©nabengeifte,

® a ^ biefe? angcfang’ne Qalfr S n beinem Díciá ein SBeff’re?

leifte

Ш ? ber ©ewinn be? alten War!

©rwede bu ben Фгіеб ber ©eeíen,

® er ein erneute? ífperj begctjrt Hub I a | e? nidft an g r ü í t e n

ferien,

SBenn ftd) ber alte iólenf^ beie^rt!

5. Й а | beinen Warnen neu er*

fdjatten,

©о Weit bein Weid; bie E rbe becit;

Йа^ atte falfdfcn ©öfter fatten,

©о weit ba? ih-cuä bie Strme ftredt.

® u Çaft ben ^eil’gcn ©Ijrifiu?*

nam en

3um ©nabent^rone ^ingeftettt, S u ? biefem ЙеЬепЗїеіт unb

©amen

©meure bie erftorbne SSeit.

6. £afj Sroft unb gricben neu berfünben

®en §erjen, bie jcrfdjiagen finb, getbriĄ ba? Sod) ber alten

®en §erjen, bie jcrfdjiagen finb, getbriĄ ba? Sod) ber alten

W dokumencie Gesangbuch für Evangelische Gemeinden Schlesiens. Nach den Beschlüssen der Provinzial-Synode vom Jahre 1878 mit Genehmigung des Evangelischen Ober-Kirchenraths (Stron 28-53)