0 7 9 9([i)ï armen ©ünber, ä # iVt iommt ju § a u f , fiommt eiïig, fornmt uub ma-Ąt

cuĄ auf, Sttîü^felig unb beiaben!

©S öffnet З Ф treues § c rj

©іф Sitten, bic in 3teu’ unb

©Ąmerj

©riennen iijren ©djaben.

2. @81)eif)t: er nimmt bieSün»

ber an;

®’rum lomm’, Ьсін S ciu§ miti unb iann

©rretten bid), ben SIrmen.

й о т т ’теіпепЬ, íomra’ intoaĘrer S3ufi’

Uub fait’ im ©iauben itjm ju S u | ’:

©r toirb fid) bein erbarmen.

3. ©in фігі b e riä |t fein © def­

icit! ntŕpt.

SSenn bem berirrten ifbüf ge»

briĄt;

©r fuäjt eS mit SSeriangen.

©r I ä |t bie neun unb ncunjig ftebn,

®em ©inen forgiiĄ naĄ jugc|n,

®aS eine ju umfangen.

4. ©o fudjt ber Sirte S efu3

©tjrift

®aS ©tfiäftein, baS berioren ift, SSiS b a | er eS gefunben.

® ’m m I a | Ьіф finben, liebe

©ceľ,

®en guten §irten bir erlBätjt’;

Зіоф finb bie ©nabenftunben.

5. ¡О З Ф , beine Sieb’ ift g ro |!

SÄ lomm’ mübfeiig, naeft unb Ы о|,

SIä, I a | midj ©nabe finben!

SÄ bin bom redjtcn 2Beg berirrt,

§err, nimm miÄ auf, bu treuer S to ,

Unb tilge meine ©ünben.

SBufc* unb 6. 2íá), wcí)’ mtr, bafi jum

Stbgmnb i)tn S o n bit ici) abgcwidjcn bin!

Sld), laß mìci) raicbcttcíjrcn g u beiner Çeerbc, nimm mici) an îlnb mad)’ mid) frei Bon gíucí)

nnb Sann!

'33aä, §crr, ift mein Segelten.

7. ßaj) mid) bein eigen einig fein,

©ei bu mein treuer § ir t allein 3m Sieben unb im ©terben;

Saft m iś Bcrleugncn SSelt unb

©ünb’

Unb al§ ein іваІ)гсЗ ©otteêlinb Фсіп .fbimmcireici) ererben.

Saurentiuä Saurenti (1660—172S).

® je n e SBietobie.

273,

¡g|eijre micbcr, fe^re Фег bu bid) berloren V f t

©inle reuig bittenb nicber S o r bem § c rn t mit beiner Siaft!

2Bie bu bift, fo barfft bu tommen Unb tnirft gnäbig aufgenommen,

©ie^, ber ijberr lommt bir ent«

gegen,

Unb fein beilig SBort Berfyridjt Фіг Sergebung, § eil unb ©egen ; IMjtc tnieber, jaub’re nidjt!

2. fíente au§ ber SBett ßer»

ftreuung 3 n bie ©infamfeit juried, SBo in geiftiger ©rnenung Феіпег |a r r t ein neueë © lud;

Sffio fid) balb bie ©türme legen, Фіе ЬаЗ § e rj fo tnilb bemegen;

28o beS iieit’gen ©eiftcä Жаі)псп

®u mit ftillcm Scben ijörft, Unb Bon Sßeuem ju ben gaijnen Sefu ©Irifti Zeitig fśmbrft.

3. fíeíjrc toieber, irre ©eele!

ФеіпеЗ ©otteS treues S e n S en t Sergebung beinern gcijle, Salfam für ben ©ünbenfdjmerj :

©iei) auf ben, ber Boll Erbarmen

Seidjtlieber. 183

Фіг mit auägeftredten Strmen SSinïet Bon bem ßrcujeSftamme;

Sierre tnieber, fürdjte nid)t,

®af) ber ©näb’ge bid) Berbamme, Ф е т fein Çerj BorSiicbe brid)t!

4. Scfire tnieber! neues Sieben Xrinf’ in feiner SiicbeSíjutb;

Sei bem § errn ift Biel Sergeben,

©годе Siangmutb unb ©ebulb.

fyafs’ ein §ei'j ju feinem § e tjc n :

©r ^at Sroft für alte ©djmerjen,

©r iann alte SBuuben feilen, 33laĄt Bon allen glcden rein;

©arum fefjte otjne SSeilen Qu iijm um unb bei iijm ein!

5. febre teieber! enblfd) fe^re n ber Siebe §eimaü) ein, u bie gütte au§ ber Seerc, 3 n baS 28efen auS bem ©djein;

Stu3 ber Suge in bie 28af)ti)cit, 2lu§ bem ©unici in bie Stiarljeit, SluS bem ©obe in ba§ Seben, SluS ber SSelt in’3 ¡gimmelretś ! Фоф, maê ©ott bir ^eut tnitt

geben,

Sim m and) ^cute, — fefjte gleidj!

H art S p itta (1801—1869).

SKet. ÜBet n u r ben lieben © ott lägt Watten.

í f i v /I über uns bein

©ifer flammen, SBeil toir Bor bir nidjt redjt ge-'

tban,

®lag uns ba§ etg’ne ¡¡jerj Ber- bammen, 28ir tnagcn’S bennodj bir ju

na^’n;

SSir treten Bor bein Slngefidjt:

Sertoirf, о fgerr, Bcrtoirf und nidjt.

2. ® u ftefjft, tnic un» bie ©ün*

ben brennen, SSir tniffen feinen anbent S atlj, SUS bir Bon §crjen ju befennen SOT unf’re ©djntad) unb SKiffe-

tijat,

Sufi* irnb SciĄtlicber.

184

Un b hmS »crgcffcn unjet SKirab,

®a§ Iie§ in unj'ter ©ecicn

©runb.

3. SSit íonnen nicí)t not bit befielen, Stál, gcfj’ mit uns niá|t in’S ©e«

riĄt!

SSir beugen unj’te fínie’ unb fleten:

58cr№irf unä n iqt, Bemitf un§

niĄt!

Stimm uns um ©Ijrifti SBitten an,

®ct апф für uns genug getfjan.

4. ¡Qerr, motte länger niĄt B e rp u en

® ein Stntti^, p r ’ auf unfer

©фгеіп, Um Etjrifti, beincS SoijncS mitten, ßajf Ieu4tenbemcr®nabe©Ącin!

©S fto^ ja einft auct) uns ju gut SGom t&euj fein bcitig Dpferblut.

5. SSergicb, Bcrgicb uns unf’re gei)ie,

Db uns baS eig’ne iocrj Ber­

fa ammt, Unb gicp’ in unf’re bange ©cete

®cn gricben, ber Bom tjjimmcl ftammt,

Unb fenb’ uns beinen tieit’gen

©eift,

®cr uns ber ©ünbe Stîaàjt ent*

reift.

3ultue © ш ш (веб. 1816).

STOet. Єв ifl ве»і(іКф an ber Seit.

« > 7 ^ M im n t fin mein § e rj, Á it O t Ш ©ott, nimm eS an!

З ф bring’ eS bir ju r ©abe:

3d) bring’ eS bir, fo gut ictj’S lann,

©o fdjmad) unb an n id)’S fabc;

ЗФ mcif botf, bu Bcrfdfmäfft eS nicft,

©o Biet bcm D ffcr aucf gebriift,

® aS іф bir mittig meife.

2. Stimm, о mein §eitanb, nimm eS fin,

S u § e r j ВоЇЇ em’ger Siebe!

SJtcin § e r j ift BoUer ©igcnftmt Unb Bott Berfefrter S tieb e ;

©S fän g t an SBelt unb eitler Suft;

®оф ift bir’S aud), о §err, bemuft, ЗФ iann’S піфі fetbft beiefrent

3. Шїаф' bu’S ju beinern reinen §auS,

®aS bir gef alten tönne;

SBaS bir jumiber, re if’ ferauS,

® a f Ьіф unb т і ф піфІЗ trenne!

©ntfünb’ge т і ф mit beinern SSIut,

©icb m ir ben ©eift, — bann merb’ id) gut, Фапп fang’ іф an ju leben.

4. § e rr, gieb, unb íofť eS immcrfin

®cm SBitten taufcnb ©фтсг^ек,

§err, gieb m ir einen neuen ©um,

©in $>erj паф beinern ©етзеп,

©in ígicrj, baS Ьіф mit greuben efrt,

®aS їіпМіф beine ©timme fo ri Unb beinen Stamen fü g te t.

5. ©ieb m ir ein §сг5, baS Ьіф fortfin Sttit SSorfaf nie betrübet:

®aS immer Ьіф mit lauterm

©um StuS allen Sträftcn liebet,

©in § c rj, baS nur für Ьіф ent»

brennt Unb teine falfcfe Siebe tennt,

©in § e rj Bott Straft unb ©laubett-6. ©ieb mir ein ¡¡jerj, baS

beine Звф і, SBenn eS gef cf tt, batb f büret;

®aS teine anb’re © träfe f u f t, SttS bie jum ¡gimmcl fixfret;

©in § e rj, baS аиф in Stotf unb ifein

и bir bie guftudjt nimmt allein, nb аиф im ítre u j Ьіф freifet;

Söuti» unb ЗЗсіфШсЬсг. 185 7. Gin § e rj, baä gretmb’ unb

g-einbe Hebt, Hnb niĄtS ^ a |t at§ bie ©ünben-

©in ba§ ta^KĄ me^r

®id) ftetö in bir ju pnben;

©in § crj, bag immer broben ift, 3>ort, Km bu b ip, § e rr 3c{u

©prtft, g u bcine§ SSaterg Siebten.

8. §err, gicbft bu mir ein toIĄcS § erj, SSaê mitt id) mepr nerlangcn?

®cmn bteib’ id) fcft in g-reub’

unb ©tpmcrj Sin bciner Siebe pangcn;

$ a n n bin id) bein, unb bu bip mein;

S a n n merb1 id) einp bort oben fein

Unb felig bid) umfangen!

(ïraft SBotterêborf (1725—1761).

ÜRel. E in SSmmtein geÇt unb trägt.

276. il

SBcit über Slttcâ pciget, S cm ©rb' unb SKcer ju Sicnpc

pcf)t,

SSor bcm bie SBelt рф neiget;

S e r Rimmel ip bein pctte§ ШеіЬ, S u bip ooïï ïliatpt uub ¡gcrrtid)*

ïeit,

©cpr grop unb munberttjätig;

ЗФ Sinner aber îann attein Siuffeufjcn »otter §crjcn§|iem:

@ott, fei m ir ©ünbcr gndbig!

2. § ier pci)’ ici), mie ber güttner tpat, SSefdiämct uub Oon ferne;

SĄ fudje beine § ilf’ uub ©nab’, SÄein ©ott, bu pilfft ja gerne;

SoĄ meii iĄ »otter gepler bin Unb, mo id) miĄ nur menbe pin, S eê fttupmcg öor bir íebig,

©o fĄiag' iĄ nicber mein ©cpdjt

ÍSor bir, bu rcineS §immeiSHĄtt

©ott, fei m ir ©üubcr gnäbig!

3. S ie ©djuíb, ber id) m ir bin bcmupt, SSeängftct mein ©emiffen;

S ’rum fdjiag’ id) reuig an bie SSruft

Unb mitt bon §erjcn büficn.

SĄ bin, о SSater, ja niĄt mertp, S a p іф nodj manble auf ber©rb’;

SoĄ meii bu rufft, fo beť idj 3Kit bangem, ganj ^erinirfĄtem

©cip,

S e r glcidjloopí Ьіф noĄ SSater peipt:

©ott, fei m ir ©ünber gnäbig!

4. ЗКсіп SSatcr, fdjaue Sefnm an,

S en ©nabentpron ber ©ünber,.

S e r für bie SBelt genug getpan, Unb, bap mir mürben ÍSinber,

©etragen atte unf’re ©djuib!

Sdj fenie т і ф in feine §utb, S ie grop unb munbertpatig.

Sdj faffc ipn unb lap ipn ni(ptř ŠiS bir bein Sjcrj bor SKitlcib

bridjt:

©ott, fei m ir ©ünbcr gnäbig!:

5. Sîcgicre b o ś mein §crj.

unb ©inn S n biefem ganjen ßeben:

S u bip mein ©ott, unb maS іф bin

SÖIeibt emig bir ergeben.

Щ , peilige т і ф ganj unb gar, 2 M n ©iaube fei and) immerbat S u rĄ mapre Siebe tpätig;

Unb gept’S nidjt bormärts, mie cS fott,

©o ruf’ idj Ьоф bertraucnSbott:

©ott, fei m ir ©ünbcr gnäbig!

6. Шіеіп Seben unb mein

©terben rupt Stttcin in bciner ©nabe;

5DUr gep’ cS böfe ober gut,

©icb nur, bap m ir niepts fdpabe;

186 S3u|* mtb ílnb íontmt ba§ lejjtc ©tünbícin

bann,

©o m a áje auf ber XobcSbalfn m i n § e rj bon Stengften Icbtg, Unb Wenn tdj nid)t meíjr fprccíjen

ïann,

'©o nintm ben Ie|ten ©eufjer an:

© ott, fei m ir ©linber gnäbtgl

» a le n tin 8і5[фег (1673-1749).

ЯМ. Є» tg 0ЄІВІ6ІІФ en ber Seit.

d ì SSater ber Sarm »

t .

tjerjigfeit, ЗФ fatte bir ju gufic:

Šerfto^’ ben nidft, ber ju bir fdjrcit 3 n to ab ter SRcu’ unb Sufje;

Ж а§ іщ begangen miber Ьіф, SSerjcií)’ mir Sfflcž gnabigíid) SĎurd) beine grofjc ©üte.

2. Фигф beiner Sídmadjt SBunberttjat

■Stimm bon mir, toaê mid) quälet,

®urdj beine 23ci§t)cit fdjaffcSiatl), SSo e§ an Siatí) mir fegtet ;

©ieb SBitien, SOiittei, firaft unb

© tärf,

Ф а^ id) mit bir aff meine 23er!’

Anfänge unb bollenbc.

3. D З Ф Eijriftc, ber bu I)aft 2ím kreuje für mid) Strmen

© etragen alter ©ünben Saft, SSoïïft meiner bid) erbarmen!

D ©otteê unb SDiarien ©otjn,

©rbarm’ bid) mein unb mein bcrfd)on’ :

$ ö r ’ an mein iläglid) Sfiufen ! 4. Safe beincr28unbcn t|cureè

SSIut,

Фсіп’ SobeSpcin unb ©terben 5№ir tommen träftiglid) ju gut, Фп§ id) nidjt müff’ berberben ; üBitt’ bu ben 25ater, baß er mir S m g o n t nidjt toßne паф

©cbffifr,

® ie іф cž fiab’ berfĄulbet.

SciĄtliebcr.

5. O ßcii’ger ©cift, bu toaßreS SiĄt,

SRcgicrcr ber ©ebaníen, 2Benn mid) ber ©ünben Suft

anfid)t:

Saß mid) bon bir nidjt manten;

25crleiß’, baß nun unb nimmer- meßr

SSegier паф Ш ф ф и т ober

©íjť 3 n meinem §crjen феп^фе.

6. Unb toenn mein ©tünbtein tommen ift,

©o ßitf m ir treulid) fämpfen,

©aß іф be§ böfen gcitibcž Sift Фигф ©ßrifti ©teg mög’

bämpfen;

Stuf baß mir fimnfpeit, Slngft unb Зїоф Unb bann ber lebte geinb, bet

©ob,

9!ur fei bie ©fjür’ junt Scben.

Eatiib (1603—1680).

gttcL Зе(нв, meine S«»ergi$t i) ,y Q ßdiaffet eure ©ctigteit іСв O , stttejeit mit 5игф1

unb gittern 1 9Лафс unä, о ©ott, bereit,

©aß mit tjeiligcm ©rfdjüttern

®ic§ 5Sort, al§ ein Фоппсгїфіад, Unf’re §erjcn rütjrcn mag.

2. ©фaffct eure ©etigfeit!

Sid), ba§ ift baž Stttcrbcfte.

©iefcä bleibt un§ паф ber g eil;

©inb Wir f)icr bod) frembe ©afte, 23erbcn cilcnbä meggerafft, Db m an поф fo SSieIcä fd)afftl

3. ©фaffet eure ©ctigteitl D , c§ ftnb nidjt Icidjte 28er!e, Unb eS ift ein ß artet ©treit;

©enn m an braudiet ©otteä

©tärte,

©ß’ m an gteifd) nnb S lu t be- swingt Unb ju m redjtcn Seben bringt!

Sufi« tmb 4. ©áiaffet cure ©cligïeit!

2(d), ba fe^t e§ gurcijt unb

©Ąrcden, (£§' ber (Seift fein: ЗІЬЬа! fdjreit.

З а , er muf; unê ftet§ crwecJen

©rft }U íjeirger (SottcSfĄeu,

® aß ba§ § c rj nidjt fidjer fei.

5. ©djaffet eure ©eligicit!

Sft baS aud) öon uu§ gefdje^en?

2[dj, e§ fehlet nod) gar tacit, 2Ba3 für ŚKangel mu§ man

feijen!

D toie gottlos ift ber ©inn, Unb loie fidjer gct)t man í)in!

6. ©Ąaffet eure ©cíigleit!

t

arteS § e ^ , jcrflicľ in í^ rä n c n Segen bciner ©idjeríjeit ltnb fei Ijeute unter benen,

®ie ob iljrer fdjtocrcn ©unb’

SRedjt jcrmirfĄtcn ©eifteS finb.

7. ©djaffet eure ©eligícit!

Жф, je |t beni’ iĄ an ben ¡¡Bürgen,

®cr т іф bon ber ©фпІЬ befreit Unb fid) felber ließ ertoürgen.

(Sott fei йоЬ, an biefem § cil

§ a t mein ©laube and) fein SCfjeil.

8. ©djaffet eure ©cligieit!

3efu, P f mir felber ringen.

Фїеіпе ®rägt|eit ift mir leib, 2af¡ т іф bcff’rc g rü ß te bringen,

® a | id) meine ©jriftcnbaljn

©eiig einft boïïenben ïann!

© O t t t . Ш Щ Í1685—1745).

Stiel, ffiater unter im ф іт т е їге іф .

9 v Q t r o tu a ijr id) lebe, iC i U . Д.8 fpriĄ tbein @ott, 5Dtir ift nid)t lieb beS ©ünberS

Sob:

ÜDiein ÜBunfd) unb ЭВШ’ ift bieS bic(met)r,

®af; er bon ©ünben fid) belehr’, SSon feiner S3oSI)eit toenbe fidj Unb lebe mit m ir cwiglidf.

2. ®ieS SBort beben!’, о SJtenfdjcntinb,

!Bcid)iIiebet. 187

SBerjmeifle nidjt in beiner ©ünb’!

§ier finbeft bu ®roft, § e il unb

®nab’,

®ic ®ott bir ąugefaget ijat Unb jtuar mit einem treuem ®ib:

D feiig, toem bie ©ünb’ ift leibl 3. ®od) p t e bid) bor ©idjer«

p i t !

® enľ nid)t: ju r fflufî’ ift toolfl nod) 3 eit, 3d) tuill erft fröijiidj fein auf

(Irb’ ;

SSann id) beSScbenS mübe »erb’, StISbann tbill idj bcfeijren m p ,

©ott toirb toobl mein erbarmen fidj.

4. SBap ift’S, ©ott ift ¿mar ftctS bereit

®cm ©ünber mit SBarmprjig«

ieit;

®odj toer auf ®nabe fünbigt p t , g p r t fort in feinem böfen ©inn Unb feiner ©ecle felbft nidjt

fĄont, Ф е т toirb mit Ungnab’ einft

g elo p t.

5. ®nab’ p t bir jugefaget

®ott

®urd) Sefu S p ifti SBInt mtb

®ob:

®od) nidjt berbürget p t er bir, Ob bu bis morgen lebcft p e r.

®aj; bu mußt fterben, ift bir htnb,

SScrborgen ift beS ®obcS ©tunb’.

6. ¡peut Icbft bu, beut belebre bid)!

®b’ morgen iommt, fann’S änbern fidb, SSer beut ift friftb, gefunb unb

rotb,

3 ft morgen íran!, Ьіеїїеіфі p o n tobt:

©tirbft bu babin nun obne Шиб’, Феіп 2eib unb ©eel’ berberben

т и р

188 Sßujj« rnib SSeiĄtHebcr.

7. &ilf, о § e rt Scfu, f)iíf bu mir,

іф поф ïjeute їо т ш ’ ju bir Unb SBufje tíjue unöertoeift,

|фпеїїег Xob отіф übereilt, Sluf b a | іф Ijeut ш Ь iebcrjeit g u meiner ípeimfaljrt fei bereit.

3oÇ. Seerraann (1585—1647).

Eigene ШїеїоМе.

& 0\J. f P

ften ЗІВфеп fein Hub tniffen піфі, too aug, поф

ein,

Unb finben toeber § il f , поф 3 ia t|,

ß b toir діеіф forgen früt) unb ff)ät:

2. S o ift bie§ unfer 5Eroft altem,

® a f toir jufanuncn inggemein Sinrufen bití), о treuer (Sott, Um ŚRettung au§ ber Stngft unb

ÜRott);

3. Unb I)ebcn unfer Slug’ unb

§ « 5 S u bir in raaijrcr Щей’ unb

б ф т е г ^ Unb bitten um Segnabigung Unb alter Strafen ßinberung.

4. ©ie bu Oertjeijfeft дпйЬідІіф Sitten, bie barum bitten Ьіф

©игф unfern § eitan b Etjrift,

©er unfer §eit unb {^йфгеф ift.

5. ® ’rum tommen toir, о фсггс

©ott,

Unb Magen bir alt’ unfre Щоф, SSeit toir jebt fte^n Ocrtaffen gar 3 n groffcr ferübfat unb ©efafjr.

6. Sielj’ піфі an u n fre ©ünbc grofs,

Є^гіф un§ Oon ф г in ©naben toé;

Stet)’ un§ in uuferm ©tenb bei, ЗЛаф’ uñé Oon allen P a g e n

frei.

7. Stuf bafi bon §erjen ЇВппеп toir

Щ афтаІ? mit greuben banien bir,

©e^orfam fein паф beinern Sßort,

©іф att’äett ftiňfen Ijier unb bort.

spaut Eber (1511—1569).

ШіеІ. ÏBer n u r ben Іісбеп © ott lägt.

281.М'‘ьа|§Х

Э1ф фегг bon gro |er ©üt' unb

©reu’, Unb fügten уфтетаїіф im ©e«

toiffen,

2Sie too^tberbient bie S trafe fei.

Шф, unf’rer Sünben Ш1аа| ift bolt;

S e ti’ ung, toenn Щефі ergeben foil.

2. ® u bift дегефі, unb toir fittb Sünber:

iffiie toolten toir bor bir bcfteljn?

S8ir finb bie ипдегафпеп fíinber,

©ie beg SSerberbeng SGîege ge^n.

Stein SSunber, toenn bein Щафе»

{фюегі Ung tüngft íфoп Iiätte aufgeje^rt.

3. ®odj, ŚJater, beni’ an bei«

neu Щатеп,

©ebenť an beincn lieben ©офх.

©ein SBort ift immer 3 a unb Straen;

©ein ©іЬ{фюиг jeuget fetbft ba­

bón:

©и toiïïft ben ©ob beg ©mtberg п іф і

Щ , Qä)' піфі mit m ir iu’g ©e- гіфі!

4. 23ir liegen, §crr, bor bir im Staube, Зегїтг{фІ bag § e rj in Seib unb

Щеп’;

Ung troftet ganj attcin ber

©taube,

® a | bein ©rbarmen ІадКф neu.

W dokumencie Gesangbuch für Evangelische Gemeinden Schlesiens. Nach den Beschlüssen der Provinzial-Synode vom Jahre 1878 mit Genehmigung des Evangelischen Ober-Kirchenraths (Stron 194-200)