• Nie Znaleziono Wyników

Comel, Unłersuchungen uber die biologische Wirkung des Strontiums. Die intramuskulare Injektion von Hexoseoxypropionat des Strontium fiihrt zu schweren

tox. Erscheinungen auf nervosem Gebiet (Verss. am Huhn). AuBerdem sinkt der Ca-Geh. des Blutes rapid ab unter gleichzeitigem P-Anstieg. Rasche Riickkehr zu n. Verhaltnissen nach Unterbrechung der Injektionen. Sr wird in den Geweben sehr schlecht fixiert. (Arch. Int. Physiol. 32. 279—303. 3/6. 1930. Mailand, Univ. Physio­

log. Inst.) O p p e n h e im e r .

M. Comel, Kann Strontium von den Geweben gebunden werdenl (Vgl. C. 1930-I. 2585.) Verss. mit Ratten u. Hiihnern haben ergeben, daB eine Speicherung von Strontium in den Geweben nicht stattfindet. Nach Verfiitterung von Strontium- carbonat laBt sich dieses nur im Darm nachweisen. — Bestrahltes Ergosterin hat keine Wrkg. auf die akute Vergiftung mit Strontium, dagegen bessert es die chroń. Strontium- vergiftung sehr erheblich. Das Gewicht der Tiere (Huhner) steigt in fast n. Weise an, wahrend es bei der alleinigen Behandlung mit Strontium keine erhebliche Zunahmo zeigt. (Atti R. Accad. Lincei [Roma], Rend. [6] 11. 321—24. 2/2. 1930. Mailand,

Univ.) Oh l e.

Kenneth I. Melville, Zum Wirkungsmechanismus der Quecksilbersalivation. Nach intravenóser Injektion kleiner Dosen HgCl2 beantwortet die Submasillardruse elektr.

Reizung mit starkerem SpeichelfluB ais yor der Injektion. Die Rk. auf Pilocarpin- injektion ist nicht yeriindert. Die chem. Veriinderungen des nach Hg-Zufuhr secernierten Speichels entsprechen denen einer starken Reizung bei einem nicht mit Hg behandelten Tier. Die Hg-Wrkg. hat somit eher in den Chordaenden ais in den Drusenzellon ihren

Sitz. (Ar. Int. Pharmacodynamie Therapie. 37. 143—54. 1930. Paris, Lab. de Phar-

maeol. de la Fac. de mćd. OPPENHEIMER.

Clemente Pereira, Oligodynamische Silberwirkung in der Wurmbiologie. An Wurmlarven laBt sich keine Wrkg. des in W. gebraehten reduzierten Ag erkennen, wahrend in derselben Lsg. Bakterien, Protozoen usw. zugrunde gehen. Es ware dadurch moglich, eine Nematodenlarvenkultur z. B. von niederen Lebewesen zu befreien u.

damit Studien (z. B. Stoff\vechselvers.) an reinen Wurmkulturen vorzunehmen. Die Vers.-Anordnung gestattet nebenbei auch Schlusse auf den Wrkg.-Mechanismus der Oligodynamie. Einige Ergebnisse sprechen gegen die Auffassung der Wrkg. ab- gegebener kleiner Teilchen, sondern im Sinne der Hypothese einer Strahlenwrkg.

(Compt. rend. Soc. Biol. 104. 694—95. 20/6. 1930. S. Paulo.) Op p e n h e i m e r. A. Kreindler und E. Cohen, Wirkung der Phenylathylharbitursaure auf das vegelative Nervensystem. Luminal sensibilisiert, wie Verss. am Menschen (Bulbus-Reflex u. Adretialinwrkg.) zeigen, die Regulationszentren des vegetativen Nervensystems.

Es handelt sich um eine amphotrope Wrkg. unter Bevorzugung des parasympath. Anteils, dessen Erregbarkeit gesteigert wird. (Compt. rend. Soc. Biol. 104. 721—23. 20/6. 1930.

Bukarest, Med. Fak. Nervenklinik.) Op p e n h e i m e r.

G. Morawetz, Die Bedeutung des Demalgons ais schmerzstillendes Mittel auch bei akuten Infęktionskrankheiten. Demalgcm (Herst. C h i n o i n w e r k e ) , ein.Kombi- nationspraparat aus Pyramidon u. Somben, bewahrte sich ais schmerzstillendes Mittel.

(Wien. med. Wehschr. 80. 736. 24/5. 1930. Wien, Franz Josef-Spital.) Fr a n k. B. Herold, Die Leistungsfahigkeit des Pemoctons bei der Morphiumentziehung.

Bericht iiber giinstige Erfolge bei Morphiumentziehungen mit dem .Peraoctora-Dauer- schlaf. (Miinch. med, Wchschr. 77. 937—38. 30/5. 1930. Berlin-Wilmersdorf.) Fr a n k.

L. van Itallie und A. J. Steenhauer, Somnifenvergiftungen, medizinale. Ver- giftungserscheinungen bei 5 Patienten bei Durchfuhrung einer jSOTmi/ew-Dauerschlafkur.

(Sammlg. Yergiftungsfallen 1. Yergiftungsfalle 99— 100. Beilage zu Arch. exp. Pathol.

Pharmakol. Juni 1930. Leiden.) F r a n k .

K. BonhoefJer und H. Schwarz, Zur Frage des chronischen Kodemmijibrauchs.

Vf. betont das Vork. von Kodeinismus u. macht auf die Notwendigkeit aufmerksam, bei langerer Kodeinverabreichung immerhin die Móglichkeit einer Gewóhnung im Auge zu behalten. (Dtsch. med. Wchschr. 56. 1043— 44. 20/6. 1930. Berlin, Univ.) Fk.

Edith Klemperer, Versuch einer Behandlung von Angstzustanden durch Natrium- ihiosulfat. Intravenose Zufuhr von Na2S203 wirkte sehr giinstig bei Behandlung akuter Angstzustande. (Wien. klin. Wchschr. 43. 812. 26/6. 1930. Wien, Univ.) Fr a n k.

Fritz Lasch, U ber die Schwefelbehandlung des Altersasthmas. Es wird die un- spezif. S-Behandlung nach St o r m VON Le e u w e n bei Behandlung des Altersasthmas empfohlen. (Med. Klinik 26. 810— 11. 30/5. 1930. Lainz, Versorgungsspital der Stadt

Wien.) Fr a n k.

Kurt Hatzky, tlber die Anwendung der Kamille in der inneren Medizin ais Chammnillysaium Burger. Chamomillysalum Burger bewahrte sich bei Behandlung entziindlicher Erkrankungen der Mund- u. Bachenhóhle u. solchen der unteren Darm- abschnitte, ferner ais Streupuder beim Wundsein der Kinder u. in Form von Gelatine- perlen ais Prophylaktikum gegen .Grippe, Angina u. dgl. (Med. Klinik 26. 819—20.

30/5. 1930. Hamburg, Kranikenh. St. Georg.) Fr a n k. W. Burridge, Uber Peptonmrkung. Am isolierten Froschherzen sind 2 Wrkgg.

des Pepton auseinander zuhalten; eine stimulierende bei Konzz. schwacher ais 1 :1000, u. eine depressive bei hoheren Dosen. Die erregende wird bei den starkeren Konzz.

durch die lahmende iiberlagert. (Ar. Int. Pharmacodynamie Therapie 37. 189—95.

1930. Lucknow, Physiol. Lab.) Op p e n h e i m e r. Loeper, A. Mougeot, R. DegOS und S. de Seze, Herzglykogen uruł Herzmittel.

(Vgl. auch C. 1930. H. 581.) Acetylcholin u. Ghinidin in die Herztatigkeit deutlich beeintrachtigenden Dosen lassen den Glykogenbestand des Herzens unberiihrt. Adrenalin fiihrt zu einer Verminderung. Bei Digitalis u. Strophanthin (Ouabain) hangt der Ein- fluB auf die Glykogenvorrate von der angewandten Dose ab. (Compt. rend. Acad.

Sciences 190. 971—72. 23/4. 1930.) Op p e n h e i m e r. Rene Hazard, Beitrag zum Studium der Pharmakodynamie des Tropanol. (Tropin- base.) Beziehungen zwischen der sekundarm Alkoholgruppe und der Herzgef&Pwirkung dieser Verbindung. Zusammenfassung fruherer Arbeiten (vgl. C. 1928. II. 2169. 2735.

1930- I. 1325 u. 2447. (Journ. Pharmac. Chim. [8] 11. 513—22. 1/6. 1930.) Opp.

X II. 2. 60

942 E6. Ti e r p h y s i o l o g i e. 1930. II.

Raymond-Hamet, Hordeninwirkung bei Tieren nach intravendser Injeklion von salzsaurem Yohimbin. (Vgl. auch C. 1930. II. 90.) Die blutdrucksteigernde Wrkg.

des Hordenin ist bei erhaltenen Nebennieren nach vorangegangener Yohimbininjektion vermindert, bzw. invertiert; die Nierenvol.-Verminderung ist ausgelóscht; das Nieren- vol. folgt passiv dem Blutdruck. Nach Nebennierenentfernung wurde die Umkehr der Hordeninwrkg. nicht beobachtet; es kommt nur zu einer starken Abschwiichung der Wrkg. (Compt. rend. Acad. Sciences 190. 974—77. 23/4. 1930.) Op p e n h e i m e r.

E. Boden, Chinidintherapie. Die Indicationen fiir die Verwendung des Chi-nidins bei Herzkrankheiten werden im einzelnen aufgefiihrt. (Fortschr. Therapie 6. 326— 30. 10/6. 1930. Dusseldorf, Medizin. Akademie.) Fr a n k.

F. K. Gtinther Schafer, Das Dilaudid in der hduslichen Geburtshilfe. Wahrend der physiolog. Geburtspause sind Schiidigungen durch Dilaudid gering, sein EinfluB auf den Geburtsverlauf meist giinstig. Dagegen ist die Dilaudidmedikation in der

1. Eroffnungs- u. in der Austreibungsperiode sowie bei auftretendem Fieber fiir Mutter u. Kind gefahrvoll. Gleiche Gefahren bringt oine rasch aufeinanderfolgende Wieder- holung von Dilaudidgaben. Bei Bekiimpfung von Krampfwehen ist Dilaudid wirkungs- los. (Miinch. med. Wchschr. 77. 932—35. 30/5. 1930. Berlin, Univ.) Fr a n k.

Leopold G. Dittel, Peristaltin vor Laparotomien. Durch prophylakt. Gaben von Peristallin (ZlB A ) konnte die Darmtatigkeit nach Laparotomien giinstig beein- fluCt werden. (Wien. med. Wchschr. 80- 736. 24/5. 1930. Kairo, Hospital Abbas.) Fk.

H. Hermann, F. Jourdan und M. Ribere, Uber die Wirkungen des Adonidin-s und des wafirigen Extrakle i aus Adonis remalis auf Herz wid Gefajie sowie auf die Diurese.

Adonidin, das amorphe, hellbraunliche Glykosidgemisch aus Adonis vernalis wirkt genau so wie der aus der Drogę hergestellte Extrakt; kleine Dosen (0,1—0,2 mg/kg) zu mittleren (0,25—0,5 mg/kg) sind negativ chromotrop u. positiv inotrop. Hohere Dosen fiihren am Herzcn zu Rhythmusstorungen, schlieBlich Kammerflimmcrn u.

Stillstand. Der arterielle Blutdruck steigt, infolge der Leistungssteigerung des Herzens u. der Vasokonstriktion vornehmlich der SplanchnikusgefaCe. Das Nieren- yolumcn nimmt zuerst ab, dann Zu. Die Diurese steigt, nur bei den groBen Driisen tritt Anurie auf. Zum gróBeren Teil diirfte die Nierenwrkg. peripher bedingt sein.

(Arch. Int. Pharmacodynamie Thćrapie 37. 115—32. 1930. Alger, Physiol. Lab.

d. med. Fak.) Op p e n h e i m e r.

J. Sedlmeyer, Beitrag zum Kapitel der verbreclierischen Fluorvergiftungen. Bericht iiber einen Giftmord an einem 41-jahrigen Mannę mittels des ais Ratten- u. Mausegift im Handel befindlichen Praparates „Orwin“. Das Orwin besteht aus Natriumsilico- fluorid, hat aber ais Verunreinigung geringe Mengen As-Verbb. Bei der chem. Unters.

der nach 1 Jahre exhumierten Leiche wurde As in mehr ais den sogenannten natiirlichen As-Mengen nachgewiesen, die Aufklarung iiber den durch Zufuhr von F-Salzen er- folgten Tod brachte erst das Gestandnis der Mórderin. (Dtsch. Ztschr. ges. gerichtl.

Med. 15. 369—78. 18/5. 1930. Munchen, Univ.) Fr a n k. H. Merkel, Thalliumacetatrergiftungen, medizinah. Drei Todesfalle bei Knaben im Alter von 10, 11 u. 12 Jahren nach gegen Mikrosporie zugefiihrtem Thalliumacetat in Tabletten. (Sammlg. Vergiftungsfallen 1. Vergiftungsfalle 85—86. Beilage zu Arch.

exp. Pathol. Pharmakol. Juni 1930. Munchen, Univ.) Fr a n k. A. Sluyters, Thalliumacetati-ergiftung, medizinale. Bericht iiber schwere Er- krankung eines 19-jahrigen Madchens nach Gebraueh einer 5°/cig. Thalliumaeetatsalbe gegen Farus. (Sammlg. Vergiftungsfiillen 1. Vergiftungsfalle 87—88. Beilage zu Arch.

exp. Pathol. Pharmakol. Juni 1930. Ravenstein [Holland].) Fr a n k. H. Fiihner, Bariumchloridvergiftung, medizinale. An Stelle von Chloralhydrat erhielt ein Patient durch ein Versehen des Apothekers BaClr Die insgesamt 3 g BaCl2

betragende Arzneizufuhr fiihrte zum Tode. Die klin. Erscheinungen waren fiir eine BaCl2-Vergiftung charakterist. (Sammlg. Vergiftungsfallen 1. Gutachten 35— 38.

Beilage zu Arch. exp. Pathol. Pharmakol. Leipzig [jetzt Bonn].) Fr a n k. Ludwig Schmidt-Kehl und Koch, Die Therapie der gewerblichen Kohlenoxyd- vergiftung. Die bei CO-Vergiftungen anzuwendenden therapeut. MaBnahmen werden vom theoret. u. prakt. Standpunkte aus eingehend gescbildert. (Zentralblatt Gewerbe- hygiene Unfallverhiit. Beiheft Nr. 17. 56—70. 1930. Wiirzburg. Gelsenkirchen-Buer,

Krankenh. Bergmannsheil II.) Fr a n k.

G. Funk, Schwefel- (Mitigal

-)

Vergiflung, medizinale. Bei einem 10 Monate alten Kinde trat nach Einreibung mit Mitigal (Dimethyldiphenyldisulfid in Ol) gegen eine Hauterkrankung schwere Erkrankung mit Collaps ein. Ausgang in Hoilung.

(Sammlg. Vergiftungsfallen 1. Vergiftungsfalle 89—90. Beilage zu Arch. exp. Pathol.

Pharmakol. Juni 1930. Wiirzburg, Univ.) Fb a n k. G. Vinci, Natriumsalicylatvergiftung, medizinale. Ein 45-jahriger Mann nahm versehentlich 35 g Natriumsalicylat atatt der gleichen Dosis Na2S04. Nach 31 Stdn.

Exitus infolge heftiger parenchymatóser Ncphritis. (Sammlg. Vergiftungsfallen 1.

Vergiftungsfallo 65— 66. Beilage zu Arch. cxp. Pathol. Pharmakol. April 1930. Messina,

Univ.) Fr a n k.

W. Storm van Leeuwen, Aspirin-tJberempfindlichkeit bei Asthmatikem. Aspirin- iiberempfindliehkeit zeigte sieh bei eirier bestimmten Gruppe von Asthmatikem.

(Sammlg. Vergiftungsfallen 1. Vergiftungsfalle 61— 62. Beilage zu Arch. exp. Pathol.

Pharmakol. April 1930. Leiden, Univ.) Fr a n k.

E. H. Cushing, Homairopinvergiftungen, medizinale. An Stelle von Novokain erhielten 3 Patienten versehentlich Homatropinlsg. in das Gewebe injiziert. Alle wurden geheilt entlassen. (Sammlg. Vergiftungsfallen 1. Vergiftungsfallo 97— 98. Beilage zu Arch. exp. Pathol. Pharmakol. Juni 1930. Cleveland, Ohio, U. S. A.) Fr a n k.

L. Schwarz, Terptntinól, Ursache eines Gewerbeekzems ? Hautausschlag bei einer Frau nach Arbeiten mit Terpentinol. Ein durch Terpentinol hervorgerufenes Ekzem ist keine unter die II. Verordnung vom 11/2. 1929 fallende entschadigungs- pflichtige Berufskrankheit. (Sammlg. Vergiftungsfallen 1. Gutachten. 25—26. Beilage zu Arch. exp. Pathol. Pharmakol. April 1930. Hamburg, Hygien. Staatsinst.) Fr a n k.

Erwin Becker, Uber einen klinisch bemerkenswerten Fali von Vergiftung mit dem.

Fleckenwasser Spectrol. Klin. Bericht iiber einen Vergiftungsfall mit Speclrol, das in der Hauptsache aus CCI., besteht. Dio Hauptfolgeerscheinung war eine langdauernde Nephritis. (Miinch. med. 'Wchschr. 77. 890—91. 23/5. 1930. Frankfurt a. M., Mediz.

Klinik.) Fr a n k.

Kareł Klaus, Zur Frage der Wirkung von Radium- und Rontgenstrahlen auf den Feltstoffwechsel der Krebskranken. (Vgl. auch C. 1929. I. 669.) Nach Bestrahlung yon Gebarmutterkrebs mit Radium- u. Rontgenstrahlen steigt der unverseifbare Anteil stets. Gleichzeitig findet eine relative Erhohung des Cholesteringeh. im Serum statt, jedoeh bleiben die Werte noch immer unterhalb der Normalgrenze. Die Fctt- sauren yermehren sieh relativ auch regelmaCig u. erreichen oder iłberschreiten die obere Grenze der Normalwerte. (Biochem. Ztschr. 220. 204—09. 7/4. 1930. Prag, I. gynakolog. Klinik u. Inst. f. med. Chem. d. Karls-Univ.) Ko b e l.

K. Hagedorn, Versuche an Ratten iiber den Einflufl des Vitaminmangels auf den Verlauf der Ttiberkulose. Vf. untersuchte den Ablauf einer kiinstlich gesetzten tuberkulósen Infektion in ihrer Abhiingigkeit von der Vitaminzufuhr. Vitaminarm ernahrte Ratten sind den yollwertig erniihrten unterlegen, die Tuberkulose weist bei ihnen einen gedrangteren Verlauf auf. Vitaminmangel setzt die Kalteresistenz der Tiere herab, die tuberkulóso Infektion verstilrkt dio Resistenzverminderung erheblich. Die Ratte kann am wenigstens das Vitamin A entbohren, A-arm ernahrte Tiere schneiden beziiglich Gewichtsabnahme, Ausdehnung des Prozesses, Gesamttodeszahl am schlech- testen ab. Diese Erscheinungen treten nicht gleich zu Beginn stark in den Yordergrund, dio Ratte scheint vielmehr eine gewisso Menge Vitamin speichern zu konnen. In ihrem Gesamt-Verh. nahern sieh die C-arm ernahrten den A-arm erniihrten Ratten, die B-arm ernahrten Tiere schneiden relativ etwas gunstiger ab. (Arbb. Reichges.-Amt 61. 313 bis 341. Berlin, Reichsgesundheitsamt. Dez. 1929.) Fr a n k.

Gaston Lyon, Les therapeutiąucs nouvelles. Paris: Masson & Cie. 1930. (390 S.) Br.: 26 fr.

Marcel Royer, L’Urobiline a l’ćtat normal et pathologique. Paris: Masson et Cie. 1930.

(196 S.) Br. 30 fr.