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Kunststoffe.

James Gregory, Dia Absorption, die Durchlässigkeit und die Reflexion der Wärme­

strahlen durch Textilfdbrikate. In Fortsetzung zu C. 1927. I. 538 beschreibt Vf. die Methode u. an Hand einer Abbildung eine Apparatur zum Messen der Absorption, der Durchlässigkeit u. der Reflexion von Wärmestrahlen durch Textilfabrikate. Es wurde nicht für zweckmäßig gefunden, die Faktoren getrennt zu bestimmen, denn der eine wird indirekt aus der Best. der beiden ändern gefunden. Es wurden 21 Baum- wollfabrikate, von denen der größte Teil speziell für Tropenkleidung diente, u. 5 Kunst­

seide- u. Mischgewebe aus Kunstseide u. Baumwolle untersucht. Die Reflexionskraft wurde für Satin u. sauer behandelten Drell mit 61°/o u. für lose gewebte Ware mit 39°/0 gefunden, die Durchlässigkeit für Satin mit 5 % u- für locker gewebte Ware mit 4 4 % u.

die Absorptionskraft mit 3 4 % für Satin, Segeltuch u. beschwerte Ware, u. zu 17%

für lose gewebte Fabrikate. Die gefundenen Zahlen vgl. Tabellen im Original. ( Journ.

Textile Inst. 21. Transact. 57— 65. Febr. 1930.) B ra u n s.

James Gregory, Die Durchlässigkeit von Feuchtigkeit durch Textilwaren. In Verb. mit der vorst. ref. Arbeit untersucht Vf. die Durchlässigkit der Feuchtigkeit durch Webwaren. Der Weg der Feuchtigkeit von der verdampfenden Oberfläehe bis zur äußeren Atmosphäre kann in 3 Stufen geteilt werden, nämlich die Strecke von der verdampfenden Oberfläche bis zur unteren Seite der Probe, der Weg durch die Probe hindurch u. der von der oberen Seite bis zur freien Atmosphäre. Die Zu­

rücklegung des ersten Weges erfolgt durch Diffusion, ebenso der letzte, deren Ge­

schwindigkeit von dem Grad der Bewegung der äußeren Luft abhängt. Die Resultate aus den einzelnen untersuchten Stoffen sind in Kurven u. Tabellen zusammengestellt.

Daraus geht hervor, daß, wenn die Bedingungen so sind, daß der Feuchtigkeitsdurch­

gang durch Diffusion durch eine Luftschicht zwischen dem Fabrikat u. dem Körper stattfindet, die Art des Fabrikats keine Rolle spielt; es ist.ferner fraglich, ob die Ven­

tilation, die ein Fabrikat, welches luftdurchlässig ist, gibt, wirksamer ist als die ab­

wechselnde Methode der Ventilation, die durch Blasebalgwrkg. einer nicht durch­

lässigen, mit geeigneten Luftlöchern versehenen Kleidung; unter Bedingungen, wo das Fabrikat mit der feuchten Oberfläehe in Berührung ist, hängt der Grad des Feuch­

tigkeitsdurchganges von der Struktur des Gewebes ab. (Joum. Textile Inst. 21.

Transact. 66— 84. Febr. 1930.) B ra u n s.

J. B. Speakman und N. H. Chamberlain, Das Wärmeleitvermögen von Textil­

materialien und -fabrikatm. Vff. untersuchen den relativen Wert verschiedener Textil­

fasern auf ihre wärmeleitenden Eigg. u. den Einfluß der Webart, des Walkprozesses usw.

auf die Wärmeeigg. des Fertigfabrikates aus Baumwolle, Seide, Kunstseide, Leinen u.

Mischgeweben. Der für die Unters, benutzte App. wird beschrieben. Es werden die Beziehungen zwischen der Wärmeleitfähigkeit u. der Stärke von gepreßten Polstern

1930. I. H xvm . Fa s e r- u. Sp i n n s t o f f e; Pa p i e r u s w. 2987 aus loser Wolle bei 2 weit auseinanderliegenden D.D., die Beziehung zwischen Leit­

fähigkeit u. D. bei konstanter Dicke für gepreßte Wolle, Baumwolle u. Kunstseide, der Einfluß der verschiedenen Finishprozcsse auf die Wärmeleitfähigkeit von Woll- fabrikaten, weiter die spezif. Leitfähigkeit einer großen Reihe von Woll-, Baumwoll-, Leinen-, Seide- u. Kunstseidefabrikaton bestimmt u. gefunden, daß es möglich ist, die Wärmchaltung von Wollfabrikaten mit Hilfe einer allgemeinen Gleichung nur durch Messen der Dicke u. der D. auszudrücken. Die erhaltenen Werte siehe Tabellen u.

Kurven im Original. (Joum . Textile Inst. 21. Transact. 29— 56. Febr. 1930.) Br a u n s. Walter Küllenberg, Wegweiser zum rationellen Arbeiten fü r Seiden- und Kunst­

seidenweberei. Schlichten (Präparieren) der Kunstseide. Vf. hält es nach prakt. Er­

fahrungen für erwiesen, daß im Strang sachgemäß präparierte Kunstseide in sämtlichen Arbeitsgängen besser läuft u. eine höhere Produktion ermöglicht als auf der Maschine in fertigen Ketten geschlichtete. Das Emulsionspräparat K ü w a wird empfohlen.

(Kunstseide 12. 108— 11. März 1930.) S ü vern .

S. R. Trotman, Das Ölen von Kunstseidegamen für das Weben. Vf. bespricht die Notwendigkeit des ölens der Kunstseide vor der Weiterverarbeitung, die direkte Anwendung von Schmiermitteln, die Verwendung von Öl- u. Seifenemulsionen u.

die Behandlung des Stranges mit Spezialpräparaten. (Silk Journ. Rayon World 6.

Nr. 67. 59. Nr. 68. 61. 20/12. 1929.) B rau n s.

Herbert Brandenburger, Das Maitieren der Kunstseide. Chem. u. mechan.

wirkende, aus der Patentliteratur bekannte Verff. werden besprochen. (Kunstseide

12. 102. März 1930.) Sü v e r n.

Clifford Carter, Jute: eine schwache Faser und wie sie gebleicht und gefärbt wird.

Schilderung eines erfolgreichen Verfahrens. Jute ist gegen die Einw. von Chemikalien empfindlicher als Baumwolle u. Leinen u. kann infolgedessen nicht auf die gleiche Weise gebleicht werden. Es wird ein zu diesem Zweck geeignetes Bleichverf. mit Elektrolytbleichlauge geschildert, das bessere Resultate liefert als die Bleiche mit Ca-Hypochloritlauge. Weiter wird das Färben ohne Anwendung von Beizen, das Färben mit bas. u. sauren Farbstoffen, das Drucken u. die Herst. von Fußmatten geschildert. (Dyer Calico Printer 63. 321— 22. 15/3. 1930.) B rau n s.

J. B. Speakman, Die vollkommene Elastizität der Wolle. Die auffallendste Eig.

der Wollfaser ist die Fähigkeit, nach dem Strecken in k. W. in seine ursprüngliche Länge zurückzugehen. W ird jedoch die Faser in gedehntem Zustand gedämpft, so geht sie in k. W. nicht wieder in ihre ursprüngliche Länge zurück. Ein teilweiser Rückgang der Dehnung findet jedoch statt, wenn die Faser ohne Dehnung wieder gedämpft wird. Vf. fand nun, daß solche Fasern ihre vollständige Elastizität durch Behandlung mit Alkalilsgg. wiedererlangen. So geht z. B. eine Faser, die durch 15 Min. langes Dämpfen im gestreckten Zustand um 47,4% gedehnt ist, in ihre ur­

sprüngliche Länge zurück, wenn sie 14 Min. in 0,15-n. NaÖH gelegt wird. Die Kon­

traktion hört nicht auf, wenn die ursprüngliche Länge erreicht ist, sondern die Faser schrumpft weiter bis zu 10% unter ihrer Originallänge zusammen. Der Grad des Rückganges steigt mit der Konz, der Lsg. u. ist sogar noch in einer 0,01-n. Lsg. meßbar.

Vf. glaubt diese Erscheinung beim Finishen von Textilwaren verwenden zu können.

(Nature 124. 948. 21/12. 1929.) B rau n s.

Toshio Maki, Chemie der echten Seide. Angaben über die Eiweißkörper u. die Asche der Kokonfaser u. der Rohseide sowie über die Aminosäuren im Fibroin u.

Sericin, sowie in den Maulbeerbaumblättern. Mengenmäßig werden etwa 60— 70%

der Eiweißkörper der Blätter, die der Raupe in den letzten 7 Tagen vor dem Ver-, puppen gefüttert werden, durch die Raupe in Seidenprotein umgewandelt, der Rest, etwa 30— 40% , werden für das Wachstum der Raupe verbraucht. (Joum. Soc. chem.

Ind., Japan [Suppl.] 32. 257B— 58B. Okt. 1929.) Sü vern . W . Stahl, Vorläufige Mitteilung über Versuche, Gemische von Natur- und Acetat­

seide ohne Glanzverlust der Acetatseide zu entbasten. Beim Entbasten von Naturseide in Mischgeweben mit Acetatseide durch Behandlung mit Marsoillcrseife wird der Glanz der Acetatseide zerstört. Dies wird einer Verseifung der Acetylcellulosc zugeschrieben.

Vf. hat durch Verss. festgestellt, daß das Trübwerden der Acetatseide nicht infolge einer Verseifung erfolgt, sondern daß es sich dabei um roin physikal.-chem. Ursachen handelt, über die später eingehend berichtet worden soll. (Monatssohr. Textil-Ind.

45. 122. 1930.) Br a u n s.

A. Papineau Couture, Neueste Fortschritte in der Papier- und Zellstoffindustrie.

Es werden Fortschritte in der automat. Holzabwägung, in der Herst. von Holzschliff,

2988 H Xtiii. Fa s e r- ü. Sp i n n s t o f f e; Pa p i e r u s w. 1930. L in der Sulfitzellstoffherst., der Ablaugenwiedergewinnung u. in der Laugenzirkulation besprochen. (Canadian Chem. Metallurgy 14. 47— 4&. Febr. 1930. Montreal.) Br a u n s.

R. H. Clapperton, Die Entfernung von Schmutz aus Papierstoff. Nach Schil­

derung der Notwendigkeit der Entfernung des Schmutzes aus Papierstoff u. der bis­

herigen Reinigungsmethoden bespricht Vf. die Verwendung des Erkensators für diesen Zweck. (Paper-Maker 79. 128— 29. 263— 69. 1/2. 1930.) Br a u n s.

A. Lambrette, Die Rolle der chemischen Analyse bei der Fabrikation von Papier­

mache. Vf. bespricht die Analyse der Füllstoffe u. der Bakelitleimung für Papiermachfe.

(Papeterie 51. 738— 40. 798. 25/7. 1929.) Br a u n s. F. T. Peirce, Eine Zweiphasentheorie der Aufnahme von Wasserdampf durch Baum- wollcellulose. (Vgl. Journ. Textile Inst. 19 [1928]. I. 237.) Unter der Annahme, daß die 17.-Moll, in der Cellulose auf 2 verschiedene Arten festgehalten werden, nämlich 1. in der (a)-Phase, wo 1 W.-Mol. wie in einer chem. Verb. an e i n e Hexoseeinheit gekettet ist, u. 2. in der (fc)-Phase, wo eine größere, nur durch räumliche Verhältnisse u. durch das Gleichgewicht mit der äußeren W.-Dampfkonz. beschränkte Zahl von W.-Moll. an allen Oberflächen in lockerer Weise adsorbiert werden kann, wird die W.-Aufnahme durch Baumwollcellulose mathemat. behandelt. Je nachdem ein Effekt zur Klasse (a) (elast. Eigg., Quellung, Wärmeentw.) oder zur Klasse (6) (chem. Rk.- Fähigkeit, Wachstum von Organismen u. a.) gehört, steht er in einfacherer Beziehung zur Feuchtigkeitsmenge in der (a)- oder (6)-Phase als zur Gesamtmenge. Für die W.-Aufnahme durch Stärke wird eine Isotherme mit einer einzigen Konstante, für die W.-Aufnahme durch Baumwollcellulose eine Isotherme mit zwei Konstanten 1 — p/P — (1 — k Ca) e~ ß 0* abgeleitet (Ca u. C\ — W .-Konz. in der a- bzw. 6-Phase, p/P = relativer Dampfdruck im Gleichgewicht mit der Baumwolle, k = Konstante, die den Einfluß der Verdampfnng der a-Moll. auf das Gleichgewicht ausdrückt u.

ein Maß für die Stärke der Hydratationsbindung u. den Einfluß der Temp. ist, ß = Konstante, deren reziproker Wert ein Maß für die Porosität ist), ß schwankt zwischen 5,4 bei in der Wärme getrockneter, mit Soda abgekochter Baumwolle, 2,5 bei höchst gequollener mercerisierter Baumwolle u. 1,7 bei Stärke. Die Bedeutung der ß-W erte in Zusammenhang mit der Feinstruktur der Baumwollcellulose wird diskutiert.

k/ß ist bei gegebener Temp. für alle bisher untersuchten Cellulosetypen konstant.

Das Verhältnis der W.-Aufnahme durch mercerisierte u. nicht mercerisierte Baum­

wolle ändert sich wenig mit der relativen Feuchtigkeit. Unter der Annahme, daß die Hydratation eine ehem. Rk. ist, wird der Einfluß der Temp. auf die Verdampfung aus der a-Phase u. damit die Temp.-Abhängigkeit von k/ß berechnet; die zum Frei­

werden eines a-Mol. nötige Energie entspricht derjenigen einer mäßig starken chem.

Dissoziation, ß ändert sich bis 40° wenig u. nimmt dann mit steigender Temp. ab ( Quellung). (Journ. Textile Inst. 20. T 133— 50. Juni 1929. Didsbury, Shirley

Inst.) Kr ü g e r.

— , Das Verhalten der Acetylcellulose gegen Wasser. Das Verh. der Textilfasern gegen W . ist von großer Wichtigkeit für ihre Verarbeitung. Es wird der W.-Geh. der Acetatseide u. der Viscose, der Einfluß des Acetylierungsgrades, des Spinnverf. u.

des Streckens auf das Verh. gegen W . u. die Kontrolle des Mattwerdens unter besonderer Berücksichtigung der Patentliteratur besprochen. (Dyer Calico Printer 63. 343— 45.

353. 15/3. 1930.) . Br a u n s.

Xavier Lafargue, Die Kunstseide. Das Spinnen der Chardonne. Nach Schil­

derung der hauptsächlichsten Herstellungsarten von Kunstseide u. der Eigg. der wichtigsten Prodd. wird eine Übersicht über die französ. Kunstseideindustrie gegeben.

(La Nature 1930. I. 206— 11. 1/3. 1930.) Sü v e r n. Roos, Lilienfeldseide — ein Fortschritt 7 Vf. bespricht das Li l i e n f e l dsehe Verf.

(E. P. 212 865, C. 1924. ü . 1757; E. P. 274 521, C. 1927. II. 2131; E. PP. 281 351 u. 281 352, C. 1928. I. 1475) u. gelangt nach Heranziehung älterer Patente zu dem Schluß, daß Pionierpatente nicht vorliegen. Der techn. u. wirtschaftliche Wert der Verff. wird als recht begrenzt hingestellt. (Kunstseide 12. 86— 92. März 1930.) SÜ.

H. Stadlinger, Stickstoffhaltige Kunstseide.. Die Verss., die tier. Faser auch chem. wesensähnlich nachzuahmen, sind besprochen. Besonders behandelt sind die Verff. nach M. Be r g m a n n, D. R. PP. 442 520 u. 445 503 (C. 1927. I. 3238. ü . 744).

(Chem.-Ztg. 54. 5—6. 1/1. 1930. Charlottenburg.) SÜVERN.

E. Schurz, Das Fällbad der Kupferoxydammoniakseide. Es ■wird ausgeführt, wie aus dem Fällwasser sich Luftbläschen ausscheiden u. den Spinnvorgang stören.

Die Bläschen brauchen nicht aus dem Fällwasser in den Spinntrichter zu gelangen,

1930. I. Hxtiii. Fa s e r- ü. Sp i n n s t o f f e; Pa p i e r o s w .

— / ;v; .Ç

sie können sich auch auf elcktrochem. Wege aus dem Fe des Düsenkopfs u. dejn Ni der Spinndüse bilden. Verliindert man durch eine isolierende Zwischenschicht ¿wischen Fe u. Ni eine Berührung der beiden Metalle, so hört die Bläschenbldg. auf. Oder man verwendet statt der Ni-Düse eine solche aus Al. (Kunstseide 12. 103— 05. Marz

1930.) _ _ Sü v e r n.,.

H. Gidsakis, Die Herstellung von Kunstwolle, aus Viscose. Fortsetzung zu C. 1930. I. 2187. (Silk Journ. Rayon World 6. Nr. 68. 54. 20/1. 1930.) Br a u n s.

A. Bresser, Die Herstellung von Vulkanfibermassen. Schilderung der Herst.

von Vulkanfibermassen unter besonderer Berücksichtigung der Patentliteratur.

(Kunstseide 20. 34— 35. Febr. 1930. Bcrlin-Lichterfelde.) Br a u n s. A. Mitchell Bell, Die Analyse von Textilwaren. (Vgl. C. 1930. I. 458.) Die für die Prüfung von Textilien notwendigen App. u. Lsgg. werden besprochen.

(Canadian Textile Journ. 47. Nr. 9. 22— 23. 27/2. 1930.) Br a u n s. Ludwig Schäfer, Prüfung von Druckpapieren. Es werden die verschiedenen physikal. u. ehem. Prüfungsmethoden für Druckpapiere mitgeteilt. (Graph. Betrieb 5.

97— 99. März 1930.) Br a u n s.

A. Herzog, Ein allgemein anwendbares Schnellverfahren zur Herstellung von Faser- guerschnitten. (Vgl. Vi v i a n i, C. 1 9 2 9 .1. 2601, u. Ba u e r, C. 1929. II. 1992.) Mittels einer Häkelnadel wird eine Fadenschlinge durch einen Kork gezogen. Sie dient dazu, die zu schneidenden Fasern in den Kork-hineinzuziehen, in dem dann die Schnitte gemacht werden. Photographien sind beigefügt. (Kunstseide 12. 92— 96. März

1930.) ___________________ Sü v e r n.

Shiyotado Fugii und Toyokichi Murakishi, Japan, Entfetten und Bleichen von Faserstoffen. Man behandelt die Faser mit einer Lsg., die die entfettend u. bleichend wirkenden Mittel enthält, bei gewöhnlicher Temp. unter erhöhtem Druck. Zum R ei­

nigen u. Bleichen von pflanzlicher Faser verwendet man z. B. eine Lsg. von NaOH u. Chlorkalk, den Bädern kann man Imprägnieröl zusetzen. (F. P. 666145 vom

20/12. 1928, ausg. 27/9. 1929.) Fr a n z.

Naugatuck Chemical Co., Naugatuclc, V. St. A., Herstellung einer wasserdicht­

machenden Mischung. (D. R. P. 493 758 Kl. 55 f vom 1/5. 1926, ausg. 13/3. 1930.

A. Prior. 7/5. 1925. — C. 1927- I. 824 [E. P. 251 961].) M . F. MÜLLER.

Mittelland Gummiwerke A.-G., Deutschland, Wasser- und Gasdichtmachen von Geweben. Man imprägniert dichte Gewebe unter Druck mit einer Kautschuklsg., der nötigenfalls noch öle, Faktis usw. zugesetzt sein können. Das Imprägnieren erfolgt z. B. durch Druckwalzen, nach dem Einpressen der Kautschuklsg. verdampft man das Lösungsm. Die imprägnierten Stoffe dienen zur Herst, von Faltbooten, aufgeblasenen Schwimmkörpern. (F. P. 672119 vom 27/3. 1929, ausg. 23/12. 1929.) Fr a n z.

Soc. Berjonneau, Jacqueau & Cie., Seine-Inférieure, Frankreich, Gasdicht­

machen von Geweben. Man überzieht die Gewebe mit einer Kautschuklsg. u. mit einer Lsg. von Cellulosexanthogenat, -nitrat, -acetat oder dgl. Die Lsgg. können auf einer oder auf beiden Seiten aufgebracht werden. Die so hergestellten Gewebe dienen zur Herst. von Gasmasken, Ballonen usw. (F. P. 672719 vom 21/7. 1928, ausg. 6/1.

1930.) Fr a n z.

Aluminium Company of America, Pittsburgh, übert. von: Junius D. Edwards, Oakmont, Pennsylvania, Ballonstoff. Man macht die Gewebo durch Aufbringen von Aluminiumbronze enthaltenden Kautschukschichten gasdicht. (A. P. 1749 474

vom 6/9. 1927, ausg. 4/3. 1930.) Fr a n z.