• Nie Znaleziono Wyników

Zschim m er, Fluor-Opal und die Theorie der Triibglaser fu r dieBeleuchtwigstechnik

Beschreibung des Verf. zum Erschmelzen yon Fluoropal u. dessen lichttechn. Eigg.

an H and der neuesten Forschungsergebnisse. (Sprechsaal 63. 347—49. 364— 66. 8/5.

1930.) Sa l m a n g.

F . H . Z schacke, Oberflachenteranderung und Beschldge auf Glas. I. Teil. Vf. gibt eingehende Schilderungen der Veranderungen durch Atmospharilien u. Feuchtigkeit, Schmutz u. Clschichten, Beschliige durch Huttenrauch, auch Einbrennen von Flug- staub u. dgl., Beschlage beim Verschmelzen, Schrumpfungserscheinungen beim Erhitzen in der Geblaseflamme u. Oberflachenentglasungen. (G lashiitte 60. 367— 72. 26/5.

VI. Glas; K eram ik; Zem ent; Baustoffe.

1930.) Sa l m a n g.

1930.) Sa l m a n g. •

604 HVI.

G l a s ; K e r a m i k ; Z e m e n t ; B a u s t o f f e .

1930. II.

N. N. Smirnow, Zur Mikrostruktur des Glases. Vf. untersuehte die mineralog, u. chem. Zus. der im Glas haufig entstehenden Spharolithe u. den Yorgang der Ent- glasung. Bei etw a 1000° krystallisiert C aSi03 im monoklinen System des Wollastcmits, bei sehr hohen Tempp. entstehen hesagonale K rystalle; beides is t fiir Glaser m it hohem CaO-Geh. charakterist. S i0 2 krystallisiert aus Gliisern ais T rid ym it u. Chrisłobalit.

D ie Entglasung is t wahrscheinlich auf physikal. Vorgiinge zuriickzufuhren, jedoch krystallisiert Na-Glas leiehter ais IC-Glas, letzteres leichter ais Pb-Glas. D ie Rolle eines Lósungsm ittels spielen hierbei Verbb. RO ■ S i02— R O -3 S i0 2 (RO = K 20 , N a20 , CaO, PbO). D ie entglaste M. enthalt mehr CaO u. weniger Alkali ais das Glas, u. ist stets dureh einen Geh. an Ca-Silicaten von hóherer D. (2,9— 3,3 sta tt 2,4— 2,6 im Glas) gekennzeichnet. D iese K rystalle gehoren nicht nur dem W ollastonittyp, sondom auch verschiedenen Verbb. der R eihe 3 CaO-2 S i02 u. 2 C a 0 -S i0 2 an. (U. S. S. R . Scient.- techn. D pt. Supremo Council N ational Econom y 1 7 6 . Transact. Exp. Inst. Silicats

Nr. 23. 5— 27. 1926.) S c h o n f e l d .

P. P. Budników und B. A. Chish, Uber die Mullitbildung in feuerfestem Scliamotte.

D ie W iderstandsfahigkeit von Soham ottem aterial wird erhóht, w enn m an nach dem Gliihen ein noclimaliges Erhitzen in einer Red.-Atm osphare yornim m t. D abei bildet sich eine oberflachliche H aut, die spater das Eindringen von Schlaeken yerhindert.

Aueh dureh Zusatz gewisser Stoffe, welche die M ullitbldg. fórdern, wird die Eestigkeit des Materials gesteigert. D ie Mullitbldg. wird nach Vff. meistens dureh Fe lieryor- gerufen, das in Sulfidform einen B estandteil der K ohle bildet. — Mikroaufnahmen erlautern die Ergebnisse. (Journ. angew. Chem. [russ.: Shurnal prikladnoi Chimii] 3.

21— 24. Charków, Lab. f. Technol. d. Silicate d. T. H .) G u r i a n . L. F. Cooling, Beitrage zum Studium der Ausbliihungen. II. D ie Verdampfung des Wassers aus dem Ziegel. E xperim entell wurde der Transport yon W. u. Salzen beim Ausbliihen verfolgt. D ie Saugekraft wurde in einer ahnlich der yon P u k a l l (C. 1928.

I I . 709) angegebenen Apparatur bestim m t. D ie physikal. Struktur is t fiir den Trocken- yorgang am w ichtigsten. Feinporige Steine neigen zur starkeren Bldg. von Aus- bluhungen. (Trans, ceramie. Soc. 29. 39— 54. Febr. 1930. Building R es. D ep. of scient.

and industr. Research.) S a l m a n g .

Jakob K och, K raft- und Warmewirtschaft in der Zementindustrie. (Zement 19.

324— 28. 348— 53. 373— 77. 418—23. A p r 1 1930.) S a l m a n g . K . K oyanagi, D ie Muhlenwarme w id die Abbindezeit der Zemente. Dureh Verss.

an Miihlen wurde erm ittelt, daB die Abbindezeit des Zements m it steigender Erhitzungs- dauer des Gipses yerkiirzt wird. U m dies zu yerhindern, kann man den Gipsgeli. unter l,2° / 0 S 0 3 halten. Man erhalt also bei etwas zu kleinem Gipsgeh. immer Schnellbinder.

Zu groBe Mengen von Doppel- u. Halbhydrat konnen die Abbindezeiten etwas yer- kiirzen, aber nicht bis zum Schnellbinden fuhren. A nhydrit gibt immer schnellbindende Zemente. In Japan halt man deshalb den SO3-0 eh . auf 0,9— 1,2%. E in dureh zu hohe Muhlenwarme yollkommen dehydratisierter Gips kann naoh Aussage des Vfs.

wohl yerzogernd auf die Abbindung einwirken. (Zement 19. 467— 69. 15/5. 1930.

Japan.) S a l m a n g .

N. S. K um aków , S. F. Shem tschushny und W. A. Agejewa, Pliysikalisch- chemische Untersuchung der Magnesiazemente. Fiir 3 Serien Magnesiazemente:

1. MgCl2 12 H 20 + 3— 14,5 MgO, 2. MgCl2 6 H 20 + 6 MgO + 0— 14 H „0 u. 3. 3 bis 9,3 MgO • MgCl2• 13 H 20 wurden Erhitzimgskurven aufgenommen u. zwar 20 Min., 3 Stdn., 3 Tage bzw. 40 Monate nach dem Zusammenmischen. D er Bindungsprozefl yerlauft in 3Perioden; zunaehst geben die Zemente nur einen H altepunkt auf der Er- hitzungskurve bei ca. 118— 150°, entsprechend der Siedetemp. der MgCl2-Lsg. 72— 3 Stdn, nach dem Zusammenmischen tr itt ein H altepunkt bei ca. 380° auf, entsprechend der Dissoziation von Mg(OH)2; wegen der kolloidalen Struktur des letzteren sind die Kuryenkrummungen nicht scharf ausgepragt. E tw a 3 Tage nach der Zusammen- mischung fangt die 3.. Periode an, gekennzeiehjaet dureh einen 3. H altepunkt bei ca. 500°, welcher dem A uftreten yon M agnesiumoxychlorid oder einer festen Lsg. zuzusehreiben ist; der 2. Haltepunkt ist jetzt viel scharfer ausgepragt, weil Mg(OH)2 in krystalline Form iibergegangen ist. D ie Dissoziationstem p. des grobkrystallinen Slinerals Brueit liegt bei 480°, also hoher ais die des amorphen bzw. hochdispersen Mg(OH)a. Bei der Erhitzung der Zemente wird bei 150° W ., bei iiber 400° W. u. HCl u. bei 550° W., HCl u- Cl2 entwickelt; das Cl2 jedoch nur bei Anwesenheit yon 0 2 nach MgCl2 + 1/ 2 0 2 MgO -}- Clj. — D ie B est. der Hartę naeh B r i n e l l ergab, daB Zemente m it porzeUan- almliehem Bruch die groBte H artę haben u. daB im Gebiet der maximalen Hartę

1930. II.

H VI. Gl a s; Ke r a m i k; Ze m e n t; Ba u s t o f f e.

G05

Zemente von der Zus. 6— 9 MgO-MgCL-12— 13 H 20 liegen. (Journ. angew. Chem.

[russ.: Shurnal prikladnoi Chimii] 2. 651— 61. 1929. Leningrad, Polytechn.

In st.) An d r u s s o w.

Paul Ludowigs, Die neue Kalksteinaufbereitungsanlage der Rheinischen Kalkstein- werke O. m. b. H. (Tonind.-Ztg. 54. 699— 702. Mai 1930. Wiilfrath b. Diisseldorf.) S alm .

V. Bodin und P. Gaillard, Untersuchung iiber das Trocknen von Daćhziegelmassen.

Der Trocknungsverlauf von 6 Monaten wird an H and Yon Beschreibungen u. K urven erklart. (Cćramiąue 33. 101— 05. Mai 1930.) Sa l m a n g.

C. R . Platzm ann, Die Wasserundurchlassigkeit von Beton. Berieht iiber die Literatur u. die gebrauchlichen Verff. (Tonind.-Ztg. 54. 676— 77. 19/5. 1930.) Sa l m. L. Litinsky, Prufanstalt fiir feuerfesle Małerialien. Auffiihrung samtlicher ge- brauchlicher Apparaturen. (Feuerfest 6. 1— 11. 17— 25. 33— 39. 49— 57. Jan. 1930.

Leipzig.) _ Sa l m a n g.

A ntoni Eiger, t)ber eine Anderung der Methoden der Zementuntersueliung. K r i t i k d e r M iC H A EL iS-M ethode. ( P rz e m y ś l C h e m ic zn y 14. 178— 81. 20/4. 1930.) Sc h o n f.

Libbey-Owens Glass Co., iibert. von: John L. Drakę, Toledo, V. St. A., Tafelglas. B ei der bekannten Herst. von Tafelglas durch stetiges Abziehen einer Glasschiclit von der Oberflache des geschmolzenen Glases werden zu beiden Seiten der abgezogenen Schicht m etali. KiihlgefaBe angeordnet u. es wird die Temp. der durch diese KiihlgefaBe geleiteten PI. bei etw as oberhalb 100° oder die Temp. der Oberflachen der KiihlgefaBe bei 100° u. dann die Temp. der K iihlfl. bei weniger ais 100° gehalten. (A. PP. 1 7 5 9 226 Yom 4/10. 1926 u. 1 7 5 9 227 vom 9/11. 1926, ausg.

20/5. 1930.) Ku h l i n g.

Libbey-Owens Glass Co., iibert. von: John L. D rakę, Toledo, V. St. A ., Tafelglas. D ie zu Tafeln zu ziehende Glasmasse fliefit aus einer sich kon. erweiternden Offnung der' dickwandigen Bodenplatte des Glasbehiilters aus, in welclie ein rhomb.

Kern aus hitzebestandigem Stoff so eingesetzt ist, daB zwischen seiner oberen H iilfte u . der Bodenoffnung des Behalters fiir das geschmolzene Glas zwei schmale Wege bleiben. U nterhalb des rhomb. Kórpers flieBen die Glasstrahlen wieder zusammen u. werden durch zwei W alzen gezogen. (A. P. 1 7 5 9 229 vom 1/2. 1928, ausg. 20/5.

1930.) Ku i i l i n g.

Yvon Brancart, Belgien, Tafelglas. Um wellenformige Unebenłieiten der Ober­

flachen der gegossenen P latten zu vermeiden, werden diese Oberflachen bald nach dem GieBen m ittels gekiihlter gem usterter W alzen bearbeitet. Dadurch entstehen in der Glasoberflache Vertiefungen, welche beim Abkuhlen verschwinden. (F. P.

680 542 vom 20/8. 1929, ausg. 1/5. 1930. Belg. Priorr. 14/2. u. 27/4. 1929.) Ku h l. Claude Locreille, Belgien, Marmorierte Oldser. Móglichst hoch erhitzten Glas- flussen setzt man Yerschieden gefiirbte Stoffe, yorzugsweise verschieden gefarbte Glaser von etw as niedrigerer Temp. unter solchen Bedingungen zu, daB die gefarbten Stoffe nicht ineinander flieBen. (F. P. 680 642 vom 21/8. 1929, ausg. 2/5.1930.

Belg. Prior. 9 /4 .1 9 2 9 .) Ku h l i n g.

W illiam Feldenheim er, England, Bleichen von Ton. D er zu bleichende Ton wird m ittels geringer Mengen eines alkal. Schutzkolloids in W . fein Yerteilt u. die M.

bei Ggw. eines reduzierenden Metalls, wie Zn oder Al, m it SO , behandelt. (F. P.

679 363 vom 11/12.1928, ausg. 11/4.1930.) K u h l i n g . George Boole H inton, Mexico, Porige Zementmassen. In Mischung von Zement, W. u. schaumerzeugenden Stoffen werden zunachst kleine u. dann groBe Luftblasen eingeleitet. E s entstehen Massen, welche aus groBen Luftblasen bestehen, dereń Wandę aus kleinen, von (abgebundener) Zementm. umgebenen Luftblasen gebildet sind.

(A. P. 1 7 5 6 789 Yom 24/10. 1927, ausg. 29/4. 1930.) Ku h l i n g. A lex D erichsw eiler, Koln, Herstellung feinpordser isolierender Zemenlsteine aus Zement u. Fiillstoffen (Luftmortel, Bim s usw.) m ittels gasabspaltender Metallpulver, 1. dad. gek., daB das Metali, m it Ol oder anderen emulgierenden Stoffen innig Y erm ischt, m it h. W. emulgiert u. dann m it der minerał. M. verriihrt wird. — 2. Ausfiihrung des Verf. n a c h A n s p ru c h 1, dad. gek., daB d ie Steine n a c h der Fertigstellung z u r E r h a lt u n g der auBeren Poren u. zur Erhóhung der Festigkeit m it einem Reinzementiiberzug ver- sehen werden. — E s werden sehr feinporige Erzeugnisse erhalten. (D. R . P. 468 664 KI. 80b vom 20/6. 1926, ausg. 12/5. 1930.) Ku h l i n g.

E ugene Charles Am edee G illet, Frankreich, Unlosliclimachen von A lkali- silicaten. D ie Lsgg. von A lkalisilicaten werden m it Lsgg. von

kieselfluorwasserstoff-X II. 2. 39

60G Hyii.

A g r i k u l t u r c h e m i e ; D O n g e m i t t e l ; B o d e n .

1930. II.

sauren Salzen, vorzugsweise MgSiF„, verniisoht. D as Verf. dienfc zur Hersfc. unl.

Formstiicke, wie Kunstmarmor, wobei m it W asserglas vermiselite oder getrankte Stoffe m it Lsgg. von M gSiF6 behandelt werden. (F. P. 680 079 vom 8/ 8. 1929, ausg.

24/4. 1930.) Ku h l i n g.

Thomas Fraser K ing, England, Bituminose Mischungen. Kreide, K alkstein 0. dgl. wird m it einem kunstliclien oder naturliclien bituminósen Stoff, wie Stein-kolilenteer, Asphalt oder Pecli, u. etwas A laun gem ischt u. es wird die M. entweder in Pulverform auf den StraBengrund gestreut oder zu Blocken geformt. (F. P. 679 598 vom 31/7. 1929, ausg. 15/4. 1930. E . Priorr. 3/8. u. 17/10. 1928.) Ku h l i n g.

Ges. fiir Strahlungschem ie m. b. H., Deutsehland, Straflenbelagmassen. Mit A ldehyden kondensierter Steinkoblenteer wird m it 100— 120% Petroleum- oder Schieferbitum en u. 1— 3% Schwefel gem ischt u. die Misebung in einer Kolloidmuhle m it L uft, 02 oder 0 3 enthaltenden Gasen bebandelt. E s werden Erzeugnisse yon wesentlieli hoherem F . ais der verwendete Teer erhalten. (F. P. 6 8 1 1 0 1 vom 2/9.

1929, ausg. 9/5. 1930. D . Prior. 3/9. 1928.) Ku h l i n g.