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Der Soldat in Ostpreussen: Nachrichten aus heer, Kriegsmarine und Luftwaffe, Nr 3.

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Academic year: 2021

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(1)

Der Führer schreitet Oie FrontOerEhrenkompanie arxlälzllchderBefreiungs- feiern inMemelab

Ruf-LScherl-Bil0er0ienst

..rzheft Preis 30 Pf.

Jahrgang 1939 Ma

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Vom soldatischenDenken undHandeln vom Mut undvon der Tapferkeit- vomBefehlenundvomGehorchen- vom Heldentumund derEhresprichtzujedemSoldaten,zujedem Deutschendasneue Buch

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Die Weisheit des Soldaten

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Dem Bahnhof am nächsten W.Will(eniag

(3)

Insotdqtin Dstpreußm

Herausgegeben unter Mitwirkung des Wehrhreisiiosninianjdoo

In den militärischen Aufsätzenist dieprivate Meinung der Verfasser ausgedrückt, nicht diemaßgeblicher iuiliiäriicher Dienststellen

, Von Dr.Otto Kriegk EineWoche nachdem Einzug derdeutschen Truppenindiealten

Reichsprovinzen Böhmenund Mähren istder Führeraufder FahrtzumdeutschenMemelland. DieNordostmark,diein«schw;ren

Zeitentreu zumReichgehalten hatteundunter ·AdolfHtitlerdeån

Reichin besonderer Pflichterfüllungdiente, »trittdamiEinld

MittelpunktdereuropäischenPolitikDieManner,die ngan·, Frankreichund alledemokratischenStaaten regieren, habenmit

der Verkündung der Freiheit des MemellandeszurKenntnis nehmen müssen, daß Adolf Hitler sichvon niemandem in.dem vorgezeichneten WegzurBefreiungderDeutschenvon allen ihnen auferlegten Lastenund Hemmungen beirren läßt. Mochtevnin diesen TagendieDrohungenaus dendemokratischenHauptstadten noch so scharf sein,derFührervollendet, gemaHdem Gesetz,das demnationalsozialistischen Deutschlandgegebenist,und daknkder

außerordentlichenStärke der Wehrmacht,die sich geradeeeiäzin Böhmen und Mähren offenbart hat,das Programmzur er- einigungallerDeutschenunter dieFahnedesDritten Reiches,das

er sichimRahmendervon ihm geschaffenen europaischen Lage gesetzt hat.

.

DieMänner und Frauen inOstpreußen habenin denJahren

nachdemKriegeoftmit banger «

Sorgeüber dieGrenze beiTil- sit hinweggefehen. Jenseits der Brücke überdieMemel bestand

eineWeltder Notundderewi- gen BedrückungDie Menschen dort standen im Jahre 1919 nichtanders als dieMenschen inganz Deutschlandvor derfür deneinzelnen gar nichtzuklä- renden Frage:Wiewird unsere nationale Zukunftsein,»wie

wird »sichunser Leben künftig abspielen, nachdemdas Reich, das dort inBerlin einmal war und uns alleführte, fast zusam- mengebrochen ist?Wie werden wirleben,ohnedaßeinestarke deutsche Wehrmachtuns gegen den Ostenschützt?JUAbstim- mungen oderin denklaren Pa- ragraphendesDiktatsvon Ver- sailles fandendieMenschen III Ostpreußendie

Antworktaluf

c’raen an dasSia. I

geuktIschenimMemetljkansdwußtennichtsUnderfuhrennichts.» »Im

Diktat von Versailles standverzeichnet-daßdleGrenzedeskuns- tigenund Deutschlandszum Teil mitdemMemelflußzusammenfalle

daßdieNordosteckedesReiches nicht mehr·deutsches«Reichs- gebiet sein dürfe.Bis zum 15.Februar1920,biszumEinrucken

französischerTruppenunter einem französischenGeneral,glcaubtedn

dieDeutschenimMemelland, daß ihnendasSchicksaldeerrem-

herrschafterspart bleiben werde. Plötzlichwaren dieDruppen derBotschafterkonferenz, waren die Truppen desrachsuchtigen Frankreichsda. Sofort erhob sichin Litauen derlüsterneAnspruch

EinzugdesFührersinMemel

auf deutschesGebiet. JemehrdieFranzosen im Memellandsich

einrichteten, jemehr diemilitärische Verwaltung in eine zivile

unter einem Präfekten überging,um so leichterwurde esden

Litauern gemacht,Provokateure überdieGrenzezuschicken.Jm Jahre1921 wußtendieDeutschenimMemelland, daß ihnenein harter Kampf bevorstehenwerde. Sie waren das Objekteines Schachers geworden, beidemPolen fürdas von demGeneral Zelegowski besetzteGebiet von Wilna dasMemelland an Litauen gebenwollte. Die Deutschenhatten nur dieWahl,als Sklaven an dieLitauer verkauft zuwerden oderden Litauern auch ohne einen internationalen Schacher anheimzufallen, sobald Frankreich seineZustimmungaussprach.

Als Wilna schonendgültigan Polen gefallen war und die Litauer nichteinmal dieinternationale Zustimmungzur Besetzung des.Memellandes durchgesetzthatten, kamihnenFrankreichdirekt Undindirekt zuHilfe. Französische Truppen besetztenimJanuar 1923 dasRuhrgebiet. Deutschlandtrat indiePeriodeseiner tief- stenErniedrigungDas war dasSignal fürdieLitauer,Frei- schärler,inWirklichkeit getarnte Soldaten, überdieGrenze nach Memel zuschickenund das Land mitGewalt zubesehen. Der

französische Präfekt unterwarf sichdenLitauern und hißte auf seinemHausein der Graben- straßeRr.1 von» Memel die weiße Fahne.FranzösischeSol- daten kapitulierten vor litau- ischen Provokateuren. DieBot- schafter-KonferenzinParis seg- nete dieses Abenteuer, ver-

dammte die Deutschen zur

Sklaverei unter Litauens Ge- walt; zum Schein schufman jenes Memelstatut, das man dann nochin der Genfer Liga sanktionieren ließ, ohne aber irgendein wirksamesRechtzu- gunstenderMemeldeutschen—zu geben.

Nun beganndieLeidenszeit.

Unterdrückungder Freiheit, Massenuerhaftungen, Ausrot- tungderdeutschen Lehrer,Ver-, suche,die deutscheKultur den

"Menschenaus demHerzen zu nehmen, Prozesse, Urteile, Strafversetzungen, schließlichTodesurteile wegen angeblichenLan- desverrats, wegen einerHaltung für Deutschland,dienicht Verrat, sondern berechtigteZurückweisunglitauischerGewalt war.

DasZwischenreich hat manche Versuche gemacht,mitden Litauern überMemel ins reine zukommen. Es blieb bei denüblichen Kompromißverhandlungen. Deutschland hattegar nichts einzu- setzen.Zeitweisewar Litauen,dessen Politiker Neigungzeigten, mitSowjetrußland zusammenzugehen,einBorpostendesBolsche:

wismus gegenOstpreußen.Das Memelland sollteAufmarschgebiet desBolschewismus werden, und dieBrücke bei Tilsitwäre bei-

OII

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naheeines Tagesvon bolschewistischenHordenzum Einbruchin dasReich benutztworden.

Die Männer und Frauen in Ostpreußen haben,wenn siein Königsbergoder Gumbinnen an das Memelland dachten, diese Gefahrerkannt. DieMänner undFrauenvonTilsitwaren täglich

ZEM

Litauischeo Mllitärbetet-teMemel1923

Augenzeugender fast bolschewistischen Methoden, mitdenen jen- seits derMemel regiert wurde. Dann aber kamAdolf Hitler, schufdie neue deutsche Wehrm.acht, setztein Ostpreußen jedem bolschewistischenDrangmitderneu gewonnenen Kraftdesdeut- schenVolkes undder deutschenSoldaten einefesteGrenze. Und Von Königsberg,Gumbinnen und Tilsit aus drang die neue

deutsche Kraftüberdie Memel. DieDeutschenjenseitsdesFlusses sahenvollZuversichtund Mut indasReich hinein. JnLitauen entstand Sorge,nichtnur um dasLand an derMemel, sondern um dieZukunftdes Staates. Adolf Hitler hat weise entschieden.

ErhatdenDeutschenimMemelland denMut gestärkt,erhat ihre VölkischeKraft so gesteigert, daß sieaus sichselbstinderWahlvom Dezember1938 denBeweis desewigenDeutschtumsdesMemel- landes gebenkonnten. Dann wurde denLitauern, dieschonim Jahre1935vom Führer gewarntworden waren, klargemacht, daß sie gutdaran täten, denDeutschendesMemellandes den Wegin das Dritte Reich,der wehrhaftenJugenddes Memellandes den Wegindasdeutsche Heer,indiedeutsche Marine, indiedeutsche Luftwaffe, künftig nicht mehrzusperren.

JnKowno hatman nochinletzterMinute dieWarnung unddie deutsche Meinungverstanden. EnglandundFrankreich habenmit bittersüßerMiene zusehen müssen,wie 2657 Quadratkilometer deutschenLandes mit150000Einwohnern zuDeutschlandgefallen

des-

DicBriiclientore sindnochgeschlossen,aberfürdenEmpfangbereits geschmückt

4

sind. Man weißinLondon undParis genau, daßdasSpiel,das man gelegentlichvon Kowno und auchvon anderen baltischen Staaten hergegen Deutschlandineinem überraschendengen Zu- sammenwirken mitdemBolschewismus versucht hat, nunmehr zu Endeist. JnderRordosteckedesdeutschenRaumes vollzieht sich künftigdasdeutscheLeben nach deutschem Gesetz. Ostpreußen hat seine natürliche GrenzeimNordosten gefunden. Die Memel ist wieder ein deutscher Strom, aufdem deutscheWaren zurOstsee gehenund überdie deutsche KaufleutediejenigenWaren anderer Staaten desOstensindieWelt hinausschicken,diebereit sind,—mit Deutschland ehrlichen Handelzutreiben. Der litauische Ubersee—- handelwirdkünftigzumallergrößtenTeilüber diedeutscheMemel gehen.Litauen wird eineentsprechende Freihafenzone zugestanden.

Es kann auchmit Deutschlandin einen umfangreichen Waren- austausch eintreten. Das wird fich auf Kosten Englands voll- ziehen,das bisher derwichtigsteKunde Litauens gewesen ist.

Denn wirwerden denLitauern nichtnur dielitauischenProdukte

Litauische Militär—Posten.in OenStraßen Memels (1923)

abnehmen,über diesie verfügen,wirwerden ihnen dafür Produkte desdeutschen GewerbefleißesimAustausch geben. Das litauische Volkwird,wenn esdieAugen aufhält, sehrbalderkennen,daßder Zustanddes Friedens mit dem nationalsozialiftischen Deutschland wesentlich vorteilhafter istalsder Versuch,mit uns anzubinden unddasnochauf Kostenundzu LeidderDeutschenimMemelland.

Wirkennen keineRache,undwirkennen keinen Haß.Das hat dasDritte Reichbeiallen politischenAktionen derletzten Zeit bewiesen.Auch gegenüberdenTschecheninBöhmenundMöhren Wirwerden injeder FormdenLitauern mitehrlichemWillen nnd- wenn es sein muß,mit hilfreicher Handgegenübertreten Wir

Festschmuck indenstralzen Tilsito

-..- k-

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Das Panzeislchikf»Deutsehland«erwartet den Führer

werden aber dieGrenzedesReiches,dienunmehr inderNordost- eckefeststeht,sostarkmachen,daß füralleZeit jedemdieLustver- geht, auchnur aneineÄnderung dieserGrenze zudenken. Die Deutschenim Memelland können, nichtanders wie denSaur- ländern, dieimJahre1935 schonzuDeutschland kamen,oderden ReichsdeutscheninBöhmenundMährenoderdenDeutscheninder Steiermark und in Kärnten dieAufgabe zufällt, Grenzwachtzu halten, sicher sein, daß siedabei nichtnur mitten indergroßen nationalsozialistischen Volksgemeinschaftund unter demSchutzdes starken deutschen Heeres stehen, sonderninbesonderem Maßein ihrem Dasein,inihremDenken, inihremGlauben gestärktund

vom Reich geführtwerden. , » ·

DieMemeldeutschen sind,wie dieMenscheninOstpreußen,ein harte-S-fleißigesVolk. Siehaben TageeinesunermeßlichenJubels

Deutsche Treue

Ostpreulzen subeltüber die

Mit der vorhut ins Memelland

Tilsit, 22.März Das Memelland ist freil Das istimmer wieder dasselbe Wort,dashörtman jetzt wohlüberall inDeutschland,inderganzen Welt.

Aber füruns OstpreußenhierimOstpreußenlande hatdas nun eine ganz besondereBedeutung. Das Memelland ist frei—- unser Memel- land! Uns Ostpreußenlagund liegtes ganz·besondersamHerzen.

Deshalbwird man begreifen«daß heute hierimostpreußischenLande einbesonderer Festtag der Herzenist.

Das riesige Flugzeug kuth über Königsberg,setztzum Landen an, durchdenSchneesturmsiehtman dieFahnenwallen undleuchten.Das Memelland ist frei! Das istdieBotschaft,diesiezumHimmelrufenl Dei Wagen·jagtspäter durchdieStraßen derAltstadt,dienachdem böhmkschenKönig-dersiegründete, ihrenNamen trägt. Ueberall stehen Mensche-U-WiUkEU sichzu«Sie reden nur von einem: Memelland ist freigewordenl

Der AufrufdesGauleiters Erich Kochwird verlesen,dermitdeii Worten beginnt:,,Memellandist frei!"Ja,wirklich? Esist alles noch sptrcluMhtlfhwenn auchdie Träumesich schoninderletzten Zeit immer

Hebtverdichteten.Undnun istder Traum Wirklichkeit, auch dieserheiße NFUUIU...DerFührerhat ihnzurWirklichkeitgemacht—- was haben er IhmNichtalles zudanken —- —!

D.e«rAufrufvdesGauleiters fährt fort: ,,Jahrelangesunsägliches Leid istdamitbeenden-« Ja, daswar es,sowar es,undkeiner

WUßteVEsseIZUberdiesesunsäglicheLeidBescheidalsdas Ostpreußen-- land,indesseneigenem Herzenes ja brannte

FlmdasMaßdesGluckeszuverstehen, mußman sichan dieses Leid erinnern,dasdasMemelland tragenmußte.EshießZuchthaus,Marter- es hieß«V«erbotdes DeutschtumS, zerbrochene Ehre.Eshieß nur

Fleßiikjigkehihhatheswar elrschütternd,dieses Bild zusehen eS

· -U ei oen eiern imatenPaterla · «

jahrelangumflort abseitsstehen mußte.

nddlememellandlsche Fahne

DerFührerauf«demWegenach Memel hintersich,dainihnennur das Herz,nur dieFreiheitsprachen- undin denen siealles insichwieder gutgemacht haben,was durch Leid undEntbehrung zunichte gewordenwar. Jetztwerden siemit derGemeinschaftaller Nationalsozialisten, aller Soldaten, aller Arbeiter und Bauern desgroßen deutschenVolkes andieAufgabe herangehen, auf der Grundlage der von ihnen schon geschaffenen nationalsozialistischen Organisationen sich schnellundsicher einzu- gliedernund dann das MaßVon Pflichten zuübernehmen,das ihnen zukommt.

GanzDeutschland reichtden befreitenBrüdern an der Memel zudiesem Beginn eines neuen frohen, kräftigenLebens die Hand, Ostpreußenaber wird den Deutschenan der Memel mit demVorbild, daseszugebenVermag, und mit derHilfe,diees

auch früherdenMemeldeutschenleistete, erst rechtzurHand gehen.

wurde belohnt

Heimkehr des Memellandes

Memelland war oft getreten,geschlagen.Aber treue Männer inihm verzagtenniemals ganz. Memelland brach niemals seinemalten Vater- land dieTreue,und so mußte nach jenemehernenGesetz derTreue auchdieHeimkehr beschiedensein.Treue hat sich wieder belohnt.

Der Führer,der treue Schirmer unseres Vaterlandes, hatden Tag destreuen Memellandes ausgerufenl

Tilsit. Fahnen und Fahnen. DiesestarkenFahnen,von denen diesegewaltigen Kräfteausgegangen sind und ausgehen! Jn den StraßeneinunendlicherJubel. Menschen gehenArm inArm,Augen

Dlespitzederdeutschen Truppen

01

(6)

BeiNacht überdieMemel

leuchten. Fiihrerbilder sindindieFenstergestellt.Esist fasteinwenig närrisch, daßsich die MenschendieBotschaft nocheinmal erzählen,aber man kannsiedoch nicht oftgenug hören: »Das Memelland ist freil«

Heutedarfman hier singen, längst darfman dieheiligenLiedersingen, undsie werden jetzthiergesungenlHitlersJungen und -Mädel ziehen durchdieStraßenaufdiegroße Brücke zu,dieDeutschlandsEnde war undesnun nicht mehr ist. Deutsche Jungen undMädel ziehen weiter überdieBrückeunaufhaltsam ins Memelland. —- Was heißtMemel- land! SiezieheneinStückchenweiter ins deutscheLand hinein.

Das Leben inTilsitheute ja,es hatsichetwas geändert.Der Markt wird wohlkeingroßes Geschäft gemacht haben,aber man wird nicht grollen. VieleLäden habengeschlossen. Aberanallen wehendie Fahnen, undüberall stelltman irgendetwas von demungeheuren Dank abzustatten Bilder desFührers aufund umkränzt sie behut- samundmit liebevoller Sorgfalt, undman reihtum sieKerzen,die man anzündet,als der Abend niederfinkt.

DieserAbend imOstpreußenlandl Kerzenschein, und jedesFlämmchen gleichsam dasSinnbild einesHerzens,einerstillen hellen Dankesflamme für denFührer. Dieser Jubel! Dieser unnennbare Jubel, der durchdas Memelland ziehtund ziehenwird! Alle memeldeutschen Formationen sindaufgeboten,derSA-Ordnungsdienst,dieHitler-Jugend und so fort. Undnun zieht alles ineinem großen Freudenmarsch Memel entgegen. Ströme kommen zudemStrom derMemelländer, die Menschenströmeaus demalten Vaterland, zudenen wieder neue Ströme aus Bauern, aus Arbeitern, aus Städtern kommen. Aufins freie Memelland! AufindieheimgekehrteStadt! SeidemVaterland will —- kommen, freiesLand und alte Stadt am Memelstrom.

DerFührerbegibtsichan BorddesPanzerhreuzers ,,Deutschland«

6

Memel vom Landungskorps besetzt

Memel, 23.März lnderspäten Nacht nehmen deutsche Truppen AufstellunginTilsit- unddieStadt istnochkaumzurRuhegegangen, schon öffnen sich wieder indemdumpfen GerasselundGedröhne,dasvon derStraße herauf- quillt,dieFenster.Dieersten Jubelrufe hallendenSoldaten entgegen.

Eiligöffnen sich auchschondieersten Türen,undMenschenhaftender Königin-Luise-Brücke entgegen.

Diemächtigen EisendomeanderBrückesind bekränzt.Esherrschtnoch nächtlichesDunkel,alles istschattenhaft,nur derwunderbare Turm der DeutschenOrdenskirche leuchtet,von Scheinwerfern bestrahlt,dieser zauberhafte Turm,denNapoleon nachFrankreichmitnehmen wollte.

Was alleshat diese Stadt, hat dieses Land erlebt!

Jmmer mehr kommtjetztdasstählerne Dröhnenzur Brücke. Kom- mandos! Nun wieder Stille.

Aber jetzt fliegtplötzlichjubelnde Marschmusik auf.Die Nacht weichtauch derDämmerung. Punkt 6Uhr früh auf den Glockenschlag,der von dem Turm iverhallt,marschieren dieersten Truppen auf dieBrücke.

·Gsist Jnfanterie. Als dieBataillone dieehemaligeGrenze passieren,spieltdieKapelledas Deutschlandlied. DerhistorischeEin- marschinsfreie Memelland hatbegonnen.

Das Mariae-Landungohorps istan Land gegangen

Unaufhaltsam wälzt sichnun derStrom der Soldaten. Jetzt Artillerie. Dann Radfahrer. Nun wiederneuer JubelderBevölkerung.DiePan- ze rwage nrollen vorbei indas heimgekehrte deutscheLand. Jubelnd und ergriffen hebendie Menschen ihre Hände auf.

Esdämmert. Jetzt steigt die Sonne in

den frostklarenWintertag, und ihrgoldener Schein rührtdieweiteLandschaftundalles an.

Nun wird alles deutlicherkennbar,dasMemel- land,Geschütze,dieDegen unddiehellen,kühnen GesichterderjungendeutschenSoldaten, diedieses neue Stückdeutscher Heimatschirmen dürfen.

JnM iek i ete nhabensichvorherdieTruppen geteilt. Die Jnfanterie und-Atkillerie istab- geschwenkt,anderen TeilendesLandes, das siebe- schirmenwollen,entgegen. .

Unsere Fahrtabergkhtweiter auf Memel zu, unddatauchtesplötzllchlaUf,dortistes!Das freieMe mel !

Seit derNacht Warten die Menschenaus den Dörfernan derStraße.Sogroß ist ihre Unge- duld. Seit derNacht stehendiejungenMädels, dieKnaben,dieFrauenundMänner. Allehaben ihre Feiertagsgewänder angelegt. Sie halten Blumen in denHändenDieBauern warten zuPferde. Überall sind Fahnen sausgesteckt,wehen

von denHäusern.

Unser Wagenliegt den Truppen etwas voraus.

Nunwerden wir mitFragenbestürmt.,,Deutsche Brüder,kommen sie's«

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