©einer ©otĄeit ^aft детаф і, ßiebe, bie bu т і ф fo railbc ЭДаф bem g a lt I)aft тіеЬегЬгафІ, ßiebe, bir ergeb’ іф т іф ,

©ein ju bleiben етідііф.

2. ßiebe, bie bu т іф crioren,

©I)’ als іф geíфaffcn mar, ßiebe, bie bu ЗКепїф geboren

SSott S e it äöert Î6 9 llnb m it gíetá) tóarbft ganj m b

gar, Siebe, bii ergeb’ іф т іф , Ф е т ju bleiben сйлдііф.

3. Siebe, bie für т і ф gelitten Unb geftorben in ber 3 « t, Siebe, bie mir ^at erftritten Єю’де Suft unb ©eligieit, Siebe, bir ergeb’ іф т іф ,

©ein ju bleiben йпідііф.

4. Siebe, bie т іф Ijat ge»

bunbcn

2tn фг Эоф mit Scib unb ©inn, Siebe, bie т іф überttranbcn Unb mein § c rj ijat ganj ba^in, Siebe, bir ergeb’ іф т іф ,

©ein ju bleiben еп>ідйф.

5. Siebe, bie т іф etoig Hebet,

©ie für meine ©ecle bitt’t, Siebe, bie ba§ SBfgelb gicbet Unb т і ф Mftigiid) öertritt, Siebe, bir ergeb’ іф т іф ,

©ein ju bleiben ейідііф.

6. Siebe, bie т і ф toirb er=

тсйеп

Stu§ bem ® rab’ ber ©ІегЬІіф*

íeit,

Siebe, bie т іф ínirb umftedcn SKit bem Saub’ ber феггііфїсіі, Siebe, bir ergeb’ іф т іф ,

©ein ju bleiben ешідііф.

SoÇann S ^ effíer (1624—1677).

ШїеІ. SDie Eitgenb ШігЬ Ьигф’б Jíreuj.

254.

würb’ іф о^пе Ьіф піфі fein?

8 и 5игфІ unb Stengften aitêcr*

lefcn,

©tünb’ іф in toeiter Sßklt altein!

ЗїіфШ iBÜ^t’ іф рф er, ba§ іф liebte;

©ie Sufmtft ttä r’ ein buniler

©фІипЬ,

Unb toenn mein § e rj рф tief betrübte, SSem t p t ’ іф meine ©orge

ïunb?

2. ©infam berjeprt oon Sieb’

unb ©epncn,

©г}фіеп’ m ir пйфШф jebcr ©ag.

^ ф folgte nur mit beipen ©pränen

®em ttitben Sauf beg Sebenê паф ;

ЗФ fänbc Unrut) im ©etümmel Unb pofprangSIofen ©rant ju

§ a u l ; 2Ser picltc opne greunb im

§immel, Ш5ег picltc ba auf ©rbcn aus?

3. § a t ©priftug mir рф ïunb gegeben, Unb bin іф feiner erft geioip, 23ie íфuet[ berjeprt ein ИфіеЗ

Scben

©ie bobentofe ginfternil!

g ü r alte feine taufenb ©aben Šteib’ іф fein bcmutpbolleg

fíinb,

©eioip, ipn unter un§ ju paben, SĹSenn jioci апф nur oerfammelt

pnb.

4. D gept pinaug auf atten SBegcn Unb polt bie Sncnben perein;

©tredt Qebem eure § an b ent»

gegen

Unb labet frop fic ju un§ ein!

©er ф іт т с і ift bei un§ auf ©r»

ben,

Qm ©tauben їфапеп loir ipn an;

©ie eines ©taubenS mit uns io erb en, 2Іпф beucn ift er aufgetpan.

5. ©a§ § e rj, bcS SebenS геіфре Ouetle, ІШсїф böfeS SBefen loopnte b’rin!

Unb warb in unferm ©eift e§

pette,

S o loar nur Unrup’ ber ©etoinn.

170 «on Scíu SBerí.

©in eifern SSanb ^ielt an ber Srbe

®ie bebenbcn ©cfang’nen feft;

gurdjt Bor be§ ®obc§ Зііфіег»

[Ąroerte SSerfĄIang ber çoffnung Ueber»

reft.

6. ® a fant ein Çcilanb, ein Scfrcicr,

©in 2KenfĄenfoI)n Bott Sieb’ unb Шіафі,

Unb bat ein attbeiebcnb geuer Qn unfcrm S nnem angcfaci)t.

Kun faiin toir erft ben §imntel offen

Щ§ nnfer altc§ ißaterlanb, 3Sir lernten glauben nun unb

iioffen

Unb füblten un§ mit ©ott Ber=

toanbt.

7. Э1оф ftebt in tounberfament

© lanje

® er heilige ©elicbte hier;

© erübrt Bon feinem ®ornen»

ira n je

Unb feiner ®reue, meinen tnir.

©in jeber 2Jienf(b ift un§ mitt*

iommen,

®er feine § an b mit un§ ergreift Unb, in fein Çerà mit aufge«

nommen, 8 u r SrnĄ t be§ $arabiefe§ reift.

g riebr. ». ÇarbenSerg (ЗїоваШ) (1772—1801).

îRel. © ont' id) meinem ® ott ліф і pngen.

255. » Ä T 8®*'

®a§ bie@ünber nidjt BerfĄmttbt?

Siebe, bie mit offnen Vtrmcn Wenigen entgegen geljt?

SBo toirb affe @d)utb Bergeben, Sitte SDliffetbat bebeclt

Unb, toenn ®ob unb §ölle fĄreiit,

©eligieit gefĄentt unb Scben?

Saffe Sttiutb! in Scfu ©brift

©оіфег ©naben Sülle ift!

2. SSo mirb S3alfam für bie SSunben, S o toirb Sinb’rung für ben

©djmerj, S o » irb Statí) unb ®roft ge»

funben

S ü r ein ratb» unb tbatloS §ers?

S o erquidt m an mübe ©eelen, Sftidftet bie ©efatt’ncn auf,

© tärtt ju uuBerbroffnem S auf, S ü |t be§ reĄten S eg § niĄt

feíjíen?

©ei getroftl in S eiu ©b^fi

©оіфег ©naben Sülle ift!

3. S e r giebt Seben, baž ge­

nüget?

S e r giebt greub’ in ®raurigieit Unb mit Sittern, mag ©ott füget, SSöttigc Sufriebenbeit?

S e r giebt Hnblitbcg SSertrauen, Segt un§ in be§ Śaterg ©dfoofì, ittíacbt un§ eitler ©orgen Io§, S ä |t un§ © otteäSunber fdjauen?

Sreue Ьіф: bein З Ф ® ©brift

©оіфег ©naben ©eher ift!

4. S e r giebt ©inn ber ШпЬег

©otteS,

®emutb, bie ibr 3Sid)t§ erioägt,

©anftmutb, bie ben fßfeil be§

©fotteg Ungereimt ju r ©eite legt;

Siebe, bic lein Dbfcr fdfeuet,

®er ba§ ©eben ©eligteit,

®ie ju allem ®ienft bereit, SJiit ben Sröblidicn fic| freuet?

©anie ©ott! bein Sefu§ ©brift

©оіфег ©naben ©eber ift!

5. S e r mad)t jum ©eminn ba§ Sterben, Säfjt ben ©ob un§ nimmer fel)n Unb unê ею’де ©üter erben.

S a n n Wir bloß Bon binnengebn?

S e r lä^t einmal nod) auf ©rben g ü r bie © aat, bic ba gefü’t,

® a f fie Ьвггііф auferftebt,

Son Sefn ЗВш. 171 g rü^'m g burd) fein SBort e§

hierben?

Sob’ unb finge: Qefuâ K^rift Sold) er ©naben ©eber tfi!

6. O bu ©iner, ber bu Stilen Sltíe§ giebft unb ЭПГеё bift, Sßeii n a á ©otte§ SBoblgefaítcn Stile gütte in bir ift!

Sitte ^aft bu eingetaben, SIHe fotìen su bir nat)n, Stilen: Çaft bu aufgettian

©otctje gitile beiner ©naben,

©etig, toer eS reĄt geniefit, 3Ba0 bu giebft unb toa§ bu bift!

ffiai't ©))itta (1801—1859).

c. S o n ig lid je ä Strut.

Ëtflene ШіеІоЬіе.

Ф, mein § e rr Sefu, SSringt großen grieben in’ê §crs

I)inein, Unb bein ©nabenanbticE ш афі

un§ fo fctig,

® a | Seib unb ©eete barüber

|гВІ)Ііф Unb banfbar toirb.

2. SCäir fe^u bein {геипЬІіфе§

Зіпдерфі Soïï §u lb unb ©nabe tooljl teib»

Ііф піфі;

Slber unfre©eete ïann’ârootil ge«

toaijren:

®u iannft Ьіф fühlbar un§ offen«

baren 81иф ungefet)H.

3. D toer nur intrner bei ®ag’

unb Sladjt,

®ein su geniefjen, гефі tttär’ bc=

Ьафі,

®er ^att’ otine ©nbe bon ©tücE SU fagen, Unb Seib unb ©cele m ii|ť immer

fragen:

Sffier ift toie bu?

4. S am tjersig, gnäbig, ge«

but big fein, Unä іадїїф геіфііф bie ©фпіЬ

ье^ефп, Un§ Reifen unb tröften, erfreu’n

unb fegnen Unb unf’rer ©eete at§ greunb

begegnen, S ft beine Sufi.

5. Э1ф, gieb au beinern Joft«

baren §eit Unë alte ®age bottiommcn ®§eit, Unb I a | unf’re ©eete {іф immer

f^idcn,

Stul Sîotb unb Siebe паф bir su btiden

0t)u’ Unterlaß.

6. Unb trenn toir toeinen, fo troff un§ batb ÜDtit beiner blutigen ®ob’§geftatt;

g a, bie I a | u n i immer bor Stugen fфюebeп Unb bein to aM aftig el Qnunl*

leben S u fetjen fein.

7. ©in ^erstiá Sßefen unb Ssinblidjicit

©ei u n fre Sierbe su alter Seit, Unb bie ^eit’ge ®röftung a u l

beincn SBunben

©rÇalf u n i grieben su alten

©tunben S ei greub’ unb Seib.

8. ©o toerbcn btir bi! sum

§immet hinein SKit bir bcrgnügt toie bie Emb­

lem fein.

SJiufj man діеіф bie SÖangen поф т а п ф т а ї neÇen, 23enn рф nur b a l §crs an bir

ergöfen Unb ftilten farttt.

9. ® u reid)ft u n i beine Ьигф»

grab’ne §anb,

®ie fo biet ®reue an u n i ge*

toanbt,

172 азоп Sefu SGSerî.

® aê toir beim © ’ranbeníen Ье>

íčbämt hafteten, Unb unier Siuge m u | übergeben SSor Sob unb ®anï.

(SÇrifUan © rcg tr (1723—1801).

Шіеї. S5aïet шШ іф bir geben,

e j К 'y' /fô ê lennt ber § err bie

©einen Unb fiat fie ftctä geíannt,

®ie Йгв^еп unb bie fiem en S u jebem SSofť unb £anb’.

©r Ia§t fie niĄt berberben,

©r füfjrt fie au§ unb ein;

S m Seben unb im Sterben

©mb fic unb bleiben fein.

2. ©r fennet feine ©dfaaren Slm ©íauben, ber nicfjt fdjaut Itnb Ьоф bem Unfidjtbaren, Sifô fäij’ er i^n, bertraut,

®cr au§ bem Ś o r t gejeuget llnb burd) ba§ SSbrt ftĄ nä^rt Unb bor bem SSort fiá beuget Unb mit bem SSort fid) loc^rt.

8. ©r fennt fie al§ bie ©einen Sin ibter Hoffnung STcut^,

®ie frofjliĄ auf bem ©inen,

®a^ er ber фегг ift, ruf|t, S n feiner §Saf)rf)eit ©lanje

©іф founět frei unb Ш)п,

®ie tounberbare iPftanje,

®ie immerbar ift grün.

4. ©r iennt fie an ber Siebe,

©ie feiner Siebe fjruäjt, Unb bic mit laufrem ©riebe Sfjm w gef alten fuĄt;

Фіе Slnbern fo begegnet, ЙЗіе er baë ç e r j neibcgt,

®ie fegnet, toie er fegnet, Unb trügt, tote er fie trägt.

5. ©o fennt ber фегг bie

©einen, SBie er fíe ftet§ getannt,

®ic © ro|en unb bie Steinen S n jebem SJotf’ unb Sanb’:

8'tm SSerF ber ©uabentriebe

®urd) feines ©cifteS © tärt’,

Sin ©tauben, ©offnnng, Siebe, 2ln feiner ©nabe Sßerf.

6. ©o I)itf uns, ©err, jum

©tauben Unb ^ a lf unS jeft babei;

Sa§ nidjtS bie ©offnung rauben,

®ie Siebe ^erjlid) fei!

Unb Wirb ber ©ag erfdjeincn,

® a Ьіф bie SSelt toirb fe^n, tso lafj unS als bie Seinen S n beiner 8led)tctt ftef)n.

З о ї. © pitta (1801—1859).

Sffiet. Sefu, raeineë SebenS 8е5еи.

iiß.rof3er SKittler, ber

W dokumencie Gesangbuch für Evangelische Gemeinden Schlesiens. Nach den Beschlüssen der Provinzial-Synode vom Jahre 1878 mit Genehmigung des Evangelischen Ober-Kirchenraths (Stron 180-184)