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gasen aus Braunkohle. Zur Unters, der Selbstearburierung von Industriegasen mit Braunkohlenprodd. stellten Vff. Crackverss. mit Braunkohlengeneratorteer u. -pech in einem entsprechenden Laboratoriumsapp. an, aus denen sich ergibt, daß eine Crack- temp. von 750— 800° zu den besten Ergebnissen bzgl. Wirkungsgrad der Vergasung u. Verbesserung des Heizwertes führt. Die Zus. des Gases wird, wie es scheint, in erster Linie von der Temp. der Vergasung, weniger von der Art des Rohmaterials oder der Höhe des Betriebsdrucks bestimmt. (Brennstoff-Chem. 1 1 . 335— 37. 15/8. 1930.

Budapest.) Bö r n s t e i n.

F. v. Hessert, Zur Kenntnis der Phenole des Braunkohlenteers. Vf. hat „Fresol“ , das aus rohem Braunkohlenteer durch Behandlung mit Methyl- oder Äthylalkohol er­

haltene Phenolgemisch (mit ca. 25% Neutralölen) dest., durch Lösen der Fraktion 90 bis 160° (12 mm) in Alkali die Phenole von den Neutralölen getrennt u. die alkal. Lsg.

der Luftoxydation ausgesetzt, wodurch ungesätt. Verbb., mehrwertige Phenole etc.

entfernt wurden. Die durch Säure ausgefällten, nun luftbeständigen einwertigen Phenole wurden sorgfältig fraktioniert u. in KOH-Lsg. mit feingepulvertem K-Pyrosulfat in die Schwefelsäureester verwandelt, dann deren K-Salze mit A. ausgeschieden u. gereinigt.

Diese gut krystallisierenden, weißen arylschwefelsauren Phenole ließen sich durch KMnO.,, unter Oxydation auch der längeren Seitenketten in die C 02H-Gruppe, in

1930. H . H XIX. Br e n n s t o f f e; Te e r d e s t i l l a t i o n u s w. 3671 aromat. Oxysäuren überführen, die leicht getrennt u. identifiziert werden konnten, u. Schlüsse auf die zugrunde liegenden Phenole erlaubten. (Ztschr. angew. Chem. 43.

771— 74. 30/8. 1930. Berlin, Techn. Hochschule.) Bö r n s t e i n.

Franz Fischer, Neuere Anschauungen über die Entstehung von Erdöl. Vf. bespricht die neueren Forschungsergebnisse u. Anschauungen bzgl. der Entstehung des Erdöls, u. kommt dabei zu dem Schlüsse, daß die verschiedenen KW-stoffsynthesen, sowie die Kohlenverflüssigung durch Hydrierung nicht als Grundlagen für Hypothesen dienen können, die mehr Wahrscheinlichkeit für sich haben, als die Ex G L ER-H ö FERselie Theorie. Dagegen erscheinen die von Ta y l o r hervorgehobenen Beziehungen bestimmt zusammengesetzter mineral. Deckschichten zu den darunter sich vollziehenden Zerss.

organ. Reste als bedeutsam für die Entw. der Theorie der Erdölbldg. (Brennstoff-Chem.

11. 354— 58. 1/9. 1930.) Bö r n s t e i n.

J. Takahashi, Die moderne Theorie über die Entstehung des Petroleums. Vf. sieht die Bldg. des Petroleums als „Dcgelifikation“ an. Als Degelifikation wird die Kry- stallisation der anorgan. Bestandteile, besonders der Ca-Verbb., aus dem primär ab­

gelagerten kolloidalen Gemisch organ.-anorgan. Bestandteile verstanden. (Journ.

Fuel Soc. Japan 9. 67— 71. Juli 1930.) L o e j s .

Charles D. Miller, Behandlung von Rohölemulsionen. Die zur Trennung von Petroleumrohölemulsionen, meist W. in Ölemulsionen benutzte Apparatur wird be­

schrieben. (Oil Gas Journ. 29. Nr. 2. 34— 35. 140. 29/5. 1930.) Lo e b.

E. Holzmann und St. von Pilat, Die Phenole des Erdöls. Ungereinigte Naphthen- säuren aus Destillaten eines Rohöls von Boryslaw liefern nach Abtrennung der Naphthen- säuren mit Sodalsg., Extraktion mit Ä. u. weiterer Trennung mit NaOH u. Ä. 24,7°/0 Phenole. Phenol selbst ist in den Dest.-Wässem nicht vorhanden. In dem Phenol­

gemisch werden nach verschiedenen bekannten Trennungs- u. Best.-Methoden alle 3 Kresole, ferner 1,3,5- u. 1,3,4-Xylenol u. /3-Naphthol isoliert u. die Anwesenheit von 1,2,4-Xylenol u. von Phenolen mit 3 Methylgruppen (Mesitolderivv.) wahrscheinlich gemacht. Verbb. des Phenoltypus mit längeren Seitenketten u. solche mit Methoxy- gruppen scheinen nicht vorzuliegen. Die Phenole können im Gegensatz zu den Naphthen- säuren auch in den Rohölen nachgewiesen werden. (Brennstoff-Chem. 11. 409— 13.

15/10. 1930. Lemberg, Techn. Hochsch., Lab. f. Petroleumtechnologie.) R. K . Mü l l e r.

A. Ssachanen und R. Wirabianz, Die chemische Zusammensetzung der Erdöle der U. S. S. R. (Petroleum 25. 867— 92. 26/6. 1929.) Lo e b.

R. T. Haslam und R. P. Russell, Die große Bedeutung der Hydrierung fü r die Erdölverarbeitung. Ein Bericht über Ergebnisse der dreijährigen gemeinschaftlichen Arbeit der S ta n d a r d O il D e v e lo p m e n t Co. u. der I. G. F a r b e n in d u s t r ie in den Hochdrucklaboratorien zu Baton Rouge, La. Die entwickelten Verf. bedeuten mehr als eine Anlagerung von H„ an Kohle oder Erdöl, es ergab sich ein Verarbeitungsverf. unter Verwendung von H 2, daß zur vielseitigsten Anwendung in der Erdölindustrie geeignet ist. Das Verf. vollzieht sich im wesentlichen in der Weise, daß das Rohgut mit einer entsprechenden Menge H2 in einem Rk.-Gefäß bei hoher Temp. u. 3000 Pfund Druck (211 at) in Ggw. von Katalysatoren behandelt wird, in manchen Fällen erfolgt die Behandlung stufenweise erst in fl. u. dann in Gasphase. Folgende Anwendungsarten werden beschrieben u. durch Tabellen veranschaulicht: 1. Umwandlung von Raffi­

nationsrückständen in Gasolin u. Gasöl, 2. Verbesserung minderwertiger Schmieröl- destillate, 3. Herst. guter Leuclitöle, 4. Behandlung von Rohbenzin zwecks Entfernung von S u. Gum, 5. Herst. beständiger, wenig klopfender Gasoline. Zusammenfassend wird gesagt: 1 . Dies angewandte Hydrierungsverf. unterscheidet sieh von Sa b a t i e r s

Verf. durch hohen Druck, durch Anwendung von nicht gereinigtem H 2, durch Kataly­

satoren, die gegen S widerstandsfähig sind, u. durch Einhaltung höherer Tempp.

2. Es wurden Dauerverss. in techn. Maßstab von 6— 8 Monaten durchgeführt, ohne Bldg.

von Koks oder Teer. Der 90%-Punkt oder der Endsiedepunkt des Prod. lag dabei dauernd niedriger als der des Rohgutes. 3. S wird weitgehend in fl. Phase bis auf 60 bis 7 0 % , in Dampfphase bis auf 80— 99% entfernt. 4. Asphalt. Rückstände aller Art werden in Destillate frei von Asphalt u. S-mit v o l u m e t r . Ausbeuten von mehr als 100% verwandelt. 5. Aus gemischtbas. Rohölen lassen sich hoch paraffinartige Gasöle, Leuclitöle u. Schmieröle herstellen. Andererseits lassen sich aus paraffinbas. Rohölen an Aromaten reiche Prodd., z. B. ein Gasolin mit hohem Antiklopfwert, herstellen usw.

6. Die oben aufgeführten 5 Anwendungsarten zeigen die Vielseitigkeit des Verf. 7. Dem hohen Preis des angewandten komprimierten H2 steht gegenüber die Anpassungsfähig­

keit des Verf., die Qualität der Prodd., die Möglichkeit der Verwertung billiger

Roh-3 6 7 2 HXIX. Br e n n s t o f f e ; Te e r d e s t i l l a t i o n u s w. 1930. II.

öle usw. Die Hydrierung ist eine Ergänzung der derzeitigen Verarbeitungsverff. ; sobald die Überproduktion nachläßt, kann sie diese verdrängen. (National Petroleum News 22. Nr. 40. 58— 59. 62. 64. 68. 69. 72— 74. 1/10. 1930. Standard Oil Development Co. u. Hydro Engineering and Chemical Co.) Na p h t aLI.

I. N. Beall, Die Hydrierung von Mineralölen. Die Grundlagen für die Ausbeute­

berechnung beim Cracken u. beim Hydrieren werden gegeben. Noch höhere Ausbeuten an fl. Brennstoffen als beim Hydrieren mit H, ergeben sich beim Hydrieren mit W.-Dampf, wenn man mittels Katalysatoren die Wassergasrk. mit der Hydrierung kombiniert, so daß O-haltige Gemische entstehen, ähnlich dem Synthol usw. Hydrie­

rende Gasgemische liefert auch die therm. Zers, der leichten KW-stoffe aus Naturgas.

Einige Verf. dieser Art werden kurz beschrieben. Weitere Einzelheiten im Original.

(Refiner and natural Gasoline Manufacturer 9. 147— 48. 150. 154. 158. 160. Okt.

1930.) Na p h t a l i.

Josef 2dârskÿ, Übersicht über Fortschritte in Brennstoffen, Ölen und Fetten für Kraftfahrzeuge. Vortrag. (Chemicky Obzor 5. 206— 08. 31/8. 1930.) Ma u t n e r.

Walter Fuchs, Über die analytische Charakteristik der Kohlen. Vf. führt zur ge­

naueren Charakterisierung einer Kohlenart neben den bisher gebräuchlichen Methoden der Immédiat- u. der Elementaranalyse die Z e r le g u n g s a n a ly s e u. die K e n n z a h l e n - B e st. ein. Davon umfaßt die Zerlegungs-Analyse die Best. des Gehalts an W., Asche, Bitumenstoffen, Huminen, Huminsäuren u. Humaten, für die brauchbare Methoden diskutiert werden. Die Kennzahlenbest, bezieht sieh auf die vorhandenen Atomgruppen durch Feststellung der in Betracht kommenden speziellen C-, O-, H-(N)-Funktionen.

Das wird im einzelnen eingehend erläutert. (Brennstoff-Chem. 11. 332— 34. 15/8. 1930.

Mülheim-Ruhr, Kaiser-Wilhelm-Inst. f. Kohlenforschung.) Bö r n s t e i n.

A. C. Fieldner, J. D. Davis und D. A . Reynolds, Eigenschaften amerikanischer Kohlen bzgl. der Erzeugung von Gas, Koks und Nebenprodukten und ihre Bestimmung.

(Vgl. C. 1930. II. 1928.) Beschreibung einer Apparatur u. Methode zur Best. der Eigg. von Kohle für die Erzeugung von Gas, Koks u. Nebenprodd. bei von 500— 1100°

steigenden Verkokungstempp. Vorteile: 1. Übereinstimmung der Ergebnisse (außer für NHa) mit der Praxis ohne Verwendung von Korrektionsfaktoren. 2. Einfluß der Verkokungstemp. auf Ergebnisse u. Beschaffenheit der Prodd. durch den Wechsel von Tief- zu Hochtemp.-Verkokung nachgewiesen. 3. Vergleiehsmöglichkeit ver­

schiedener Kohlen u. des Einflusses wechselnder Faktoren auf einheitlicher Grund­

lage infolge genauer Kontrolle der Temp. u. der Verkokungsbedingungen. 4. Gas­

dichtigkeit u. einheitliche allseitige Erhitzung der autogen geschweißten Schmiede­

eisenretorte. 5. Genügende Größe der Ladung für alle Bestst. u. Unterss. 6. Weit­

gehende Eignung der einheitlichen Methode für Konstitutionsforschung usw. 7. Best.

des Verhältnisses von Backfähigkeit, Erweichungstemp. usw. zum Verkokungswert.

8. Prüfung der Zuverlässigkeit von Laboratoriumsunterss. mit kleinen Mengen. (Ind.

engin. Chem. 22. 1113— 23. Okt. 1930. Pittsburgh, Pa., Pittsburgh Experiment Station,

U. S. Bureau of Mines.) Wo l f f r a m.

R. Kattwinkel, Neue einfache Vorrichtung zur Feststellung der Erweichungszone der Steinkohlen. Um die Vorgänge während der Erweichungszone u. der vorausgehenden Vorentgasungszone der Steinkohlen zu beobachten, sowie das Halbkoksausbringen resp. den Gell, an flüchtigen Urbestandteilen rasch zu ermitteln, erhitzt Vf. eine Kohlen­

probe in Pulver- oder Brikettform in einem Bergkrystallröhrchen mit Gasableitung u.

Schliffstopfen, das sich in der zentralen Aussparung eines dickwandigen Al-Zylinders befindet. Ein keilförmiger Ausschnitt im letzteren erlaubt die Beobachtung des Vor­

ganges, ein isolierter, eiserner Wärmeschutzmantel mit Beobachtungsausschnitt bedeckt das Ganze. Während die Temp. über 250° hinaus langsam gesteigert wird, beobachtet man den B i t u m e n z e r s e t z u n g s p u n k t , den E r w e i c h u n g s - oder S c h m e l z p u n k t u. den E r s t a r r u n g s p u n k t . Zwischen beiden letzteren liegt die E r w e i c h u n g s z o n e , innerhalb der backende Kohlen erweichen (,,plast.“ sind) u. blähen. Nach Feststellung des Erstarrungspunktes wird das geöffnete Röhrchen noch 10 Min. auf 520° erhitzt, danach durch Wägung der Koksrückstand bestimmt. Die erhaltenen Zahlen stimmen mit den in der Literatur vorhandenen gut überein. (Brennstoff-Chem. 11. 329—30. 15/8. 1930. Gelsenkirchen.) B Ö RN STEIN .

G. Agde und A . Winter, Vergleichende Untersuchungen neuerer Verfahren zur Backfähigkeitsbestimmung von Steinkohlen. Vorl. Mitt. Vf. bestimmte nach den Verff.

von M e u r i c e - K a t t w i n k e l , M e u r i c e - G a b i n s k y u. M a r s h a l l - B i r d die Back­

fähigkeit verschiedener Mischungen von Fettkohle u. Anthracit. Dabei war das

Ver-1 9 3 0 .

II.

HXIX. B r e n n s t o f f e ; T e e k d e s t i l l a t i o n u s w . 3673 hältnis der nach den verschiedenen Verff. erhaltenen Backfähigkeitszahlen zueinander für jede Kohle ein anderes, auch waren nicht alle Verff. für alle Kohlengemische ver­

wendbar. Bei Kohlen mit sehr dünnfl. Schmelze ergaben sich keine brauchbaren Zahlen, weil der Sand zum Teil aussackt. Diese Entmischung des Systems Sand-Kohle im schmelzfl. Zustande der Kohle wird bei dem Verf. Ma r s h a l l- Bi r d durch die vor­

herige Pressung des Gemisches vermieden, daher ist dieses als das zuverlässigste zu betrachten. (Brennstoff-Chem. 1 1 . 394— 96. 1/10. 1930.) Bö r n s t e i n.

S. W . Parr und D. R. Mitchell, Zerreiblichkeit von Milteitemperaturkoks. Bericht über die Prüfung der Zerreiblichkeit u. Bruchfestigkeit verschiedener Koksproben nach der Methode des A. S. T. M. u. U. S. Bureau of Mines. Analysen der Kohlen- u. Koksproben. Schrifttum. (Ind. engin. Chem. 22. 1134— 35. Okt. 1930. Urbana,

Ul., University of Illinois.) Wo l f f r a m.

G. Stadników, Uber eine neue Methode zur Bestimmung des spezifischen Gewichtes und des Makroporenvolumen-s bei Koks und anderen porösen Körpern. Vf. will das schein­

bare Bpezif. Gewicht durch Best. des Makroporenvol. feststellen, aus dem dann auch das wahre spezif. Gewicht sich ableiten läßt, wenn das Vol. der Mikroporen des untersuchten porösen Körpers nicht relativ groß ist; doch ergibt sich das letztere aus der Differenz, wenn man das wahre spezif. Gewicht durch direkte Wägung in Pulverform bestimmt, durch dessen Vergleich mit dem nach obigem berechnten Werte. Zum Vers. wird ein Stück Koks mit leichtschmelzendem Paraffin nach genauer Vorschrift imprägniert, ein geeignetes Stückchen daraus sorgfältig ausgeschnitten, gewogen u. sein Vol. im Pyknometer mit W . bestimmt. Darauf wird cs getrocknct, im Soxhletapp. mit Benzin (Kp. 70°) extrahiert, die Lsg. dest. u. das zurückbleibende Paraffin gewogen; durch Best. seines spezif. Gewichts erhält man das Vol. des Paraffins. Wenn Pt das Gewicht des (W. + Pyknometer) bei t°, P2 das Gewicht des paraffinierten Koksstückes, P s das Gewicht des (W . + Pyknometer + paraffin. Koksstück) bei i°, P (° das Gewicht des ver­

drängten W . = P 1 — (P2 + P 3), st° das spezif. Gewicht des W . bei t°, ist das Vol.

des paraffin. Koksstückes V — P t°lst°, Q das Gewicht des extrahierten Paraffins, Sj, das spezif. Gewicht des Paraffins, so erhält man für daś V o l . d e r M a k r o - p o r o n : V1 = Q/sv, u. das w a h r e s p e z i f . G e w i c h t d e s K o k s e s : sv = (P2 — Q)HV— V1). (Brennstoff-Chem. 1 1 . 330— 31. 15/8. 1930. Moskau, Lab.

f. Kohlenforschung.) BÖRNSTEIN.

D. J. W . Kreulen, Neu ausgearbeitete Methode zur Bestimmung der Aktivität von Koks und die damit erzielten Ergebnisse. (Vgl. C. 1 9 3 0 . II. 2340.) Vf. berichtet über die von ihm erprobte neue Methode zur Ermittlung der Aktivität von Koks auf Grund gravimetr. Best. der je Einheit der Oberfläche unter genau festgelegten Bedingungen gebildeten C 02-Menge unter Ausschaltung des Einflusses der Korngröße u. der Länge der Verbrennungsschiffchen. Charakterist. ist die Verwendung eines ohne Durchgang durch Fll. genau geregelten Luftstroms u. eines konstanten Vol. der zu prüfenden Substanz statt konstanten Gewichts. Zahlenmäßige Ergebnisse. (Chem. Weekbl. 27.

514— 18. 6/9. 1930. Rotterdam, Lab. für Brennstoff- u. Öluntersuchung „G lück­

auf.“ ) Wo l f f r a m.

O. G. Strieter, Schnellprüfung von Asphalt. Die Prüfung besteht in einer Über­

treibung natürlicher Einww.: Licht einor Bogenlampe, Wassersprühen u. schnellem Temp.-Wechsel. (Bureau Standards Journ. Res. 5. 247— 49. Aug. 1930. Asphalt

Shingle and Roofing Inst.) Sa l m a x g.

F. J. Nellensteyn und N. M. Roodenburg, DieOberflächenspannungs-Temperalur- kurven der Asphaltbitumina und verwandter Produkte. In Fortsetzung früherer Unterss.

(vgl. C. 1 9 2 7 . II. 1914) wurden die Oberflächenspannungen verschiedener Asphalt­

bitumina u. Peche für Bitumina u. Media in einem weiten Temp.-Gebiet bestimmt.

Die Vers.-Ergebnisse sind graph. u. tabellar. dargestellt. Die verschiedenen Ober­

flächenspannungen der Asphaltbitumina u. Peche sind entscheidend für die Mischbarkeit beider Prodd. Beim Mischen werden die Micellen des Teers von dem Asphaltbitumen mit seiner viel niedrigeren Oberflächenspannung ausgeflockt. Trinidad-Asphalt muß sich wegen seiner etwas höheren Oberflächenspannung besser mischen als viele, be­

sonders weichere Asphaltbitumina; bei Hartbitumina ist der Unterschied gering.

Diese theoret. Schlüsse werden von der Praxis vollkommen bestätigt. (Kolloidchem.

Bcih. 3 1. 434— 16. 1/10. 1930. Delft, Staatl. Prüfungsanstalt für den Straßen­

bau.) Wr e s c h n e r.

W . V. Piotrowski u n d Josef Winkler, Refraktometrische Untersuchung von Paraffinprodukten. U n ter M od ifik a tion einer v o n Wi l s o n u. Wi l k i n s (C . 1 9 2 4 . I .

X I L 2. 2 3 4

3 6 7 4 H XIX. Br e n n s t o f f e; Te f r d e s t i l l a t i o n u s w. 19 3 0 . II.

1881) beschriebenen Methode zur Best. von öligen Bestandteilen im Handelsparaffin wird ein Verf. beschrieben, das die genaue Best. des ölgeh. in Handelsparaffin zur Aufgabe hat. Die Methode kann auch zur Betriebskontrolle von anderen paraffin­

haltigen Prodd. benutzt werden. (Erdöl u. Teer 6 . 447— 48. 463— 65. 2 5/9. 1930.) Lo e b.

Ewald Pyhälä, Zur Bestimmung der schmirgelnden Bestandteile in den konsistenten Fetten. Es wird eine Arbeitsweise beschrieben, um in konsistenten Fetten schmirgelnde Bestandteile zu bestimmen. (Petroleum 26. No. 39. Motorenbetrieb u. Maschinen-

schmier. 3. 3— 4. 24/9. 1930.) Lo e b.