• Nie Znaleziono Wyników

Yonosuke Fujimaki, Über die Wirkung von Cyankali und Kupfer auf das isolierte Froschherz. Die individuelle Empfindlichkeit des isolierten Froschherzens

F. Pharmazie. Desinfektion

Alan H. Ware,

Pflanzenfarbstoffe und Cliromogene in Beziehung zur Pharma­

kognosie. (Vgl. Pharnmceutical Journ. 113. 257; C. 1924. II. 2597.) Es werden weitere Mitteilungen u. Prüfungen auf Authoxanthine, Anthocyanine, Tannine u.

Uber die Anwendungsverff. gebracht. (Pharmaceutical Journ. 113. 530—32. 1924.

Exeter, Univers. College.) D ie tz e .

Menta Mrázek-Fiala,

Insektenpulverpflanzen. Angaben über Kultur u. Ver­

arbeitung von Chrysanthemum cinerariifolium. Sie sind übertragbar auf Chr.

Marschallii, das leichter zu kultivieren ist., aber weniger aromat. Blüten liefert.

(Mitteilung, d. Komitees z. staatl. Förder. d. Kult. v. Arzneipflanzen in Österreich.

Nr. 5G. 1—3. 1924. Sep.) Spiegel.

Joseph S. Hepbnrn

und

Robert H. Stroh,

Ein Beitrag zur Chemie des Alkatan. In Costa-Riea sind 3 Pflanzenarten als „Alcotán“ bekannt: Piper acumina- tissimum, Piper medium u. Baccharis trinervis. Bei den Engländern wird die erste Pflanze, Piper aeuminatissimum, Alkatan genannt; die Tinktur der getrockneten Blätter wird mit Erfolg gegen Diabetes mellitus angewendet. D ie Alkatanblätter enthielten (%): 5,25 W ., 94,75 Trockengehalt, 7,82 rohes Protein, 4,5 Ä.-Extrakt, 23,24 Rohfaser, 6,49 reduzierende Zucker als Dextrose, 43,02 andere N-freie Stoffe, 9,68 Gesamtasche, 7,29 uni. u. 2,39 wasserl. Asche. Alkaloide sind nicht vorhanden, wohl aber ein Oleoresin u. ein Saponin. Bestimmte Schlüsse auf Ggw. oder A b­

wesenheit von wachstumsbefördernden Vitaminen können nicht gezogen werden.

(Amer. Journ. Pharm. 9 6 . 804—9.1924. Philadelphia, Hahnemann Med. Coll.) Dietze.

Lorenzo Banti,

Über ein Extraktions- und Peinigungsverfahren von Insulin.

Extraktion von Rinder- odqr Pferdepankreas mit A., Konz, bei niederer Temp., Eiweißfällung mit A. oder (NH4)2SO.,. Jí¡s«Z{;¡ausfallung mit 92—95%ig. A. u. Ä . zu gleichen Teilen. — Dieses rohe Prod. kann schon beim Menschen ohne Neben-- erscheinungen gebraucht werden. — Weitere Reinigung mit Pikrinsäure oder Benzoe­

säure. (Arch. Farmacología sperim. 3 8 . 176—77. Argentinien.) M ü lle r .

Lndwig Kroeber

, Drogen und Fluidextrakte unter detn Gesichtswinkel des Normungsgedankens. Vf. bringt seine Wünsche bzgl. der an Drogen u. Fluid­

extrakte zu stellenden Forderungen zum Ausdruck. (Pharm. Ztg.. 69. 1213—14.

1229—30. 1924. München-Schwabing.) D ie t z e .

H. Schlee

und

W. Thiessenhusen,

Physikalisch-chemische Studien an medi­

zinischen Silberpräparaten. Außer der Konz, der Ag-Ionen (vgl. Biochem. Ztschr.

151. 27; C. 1924. II. 2352) wurde an den dort genannten Ag-Präparaten u. Protargol auch die elektr. Leitfähigkeit u. Anzahl u. Größe der kolloidalen Teilchen in den Lsgg. ermittelt. D ie gleichen Bestst. u. diejenige des Bodenkörpers wurden ferner an 17 Monate altem Protargol, sowie a n , 9—101/a Monate alten Lsgg. der anderen

1 9 2 5 . I. F . Ph a r m a z ie. De s i n f e k t i o n. 7 1 9 Präparate angestellt, uni die „Alterungserscheinungen“ (vgl. P a u l , Ztschr. f.

angew. Ch. 36. 347; C. 1923. IV. 994) festzustellen. In gleicher W eise wurden auch nach dem Verf. von B r e d i g hergestellte, von Schutzstoffen freie Ag-IIydrosole untersucht. Die

spezif. Leitfähigkeit

hat in wss. Lsgg. der verschiedenen Präparate in gleichen Konzz. annähernd gleichen Wert, der mit zunehmender Konz, an­

nähernd proportional dem Ag-Gehalte steigt. Unter Berücksichtigung der elektrometr.

ermittelten Konz, des Ag-Ions läßt sich durch Best. der Leitfähigkeit die Ggw.

von Elektrolyten, die keine Ag-Ionen abspalten, u. in gewissen Grenzen ihre Menge feststellen. — Die Zahl der

kolloiden Teilchen

ist im allgemeinen proportional dem Gehalte an Ag, in 1 ccm der l°/0ig. Lsgg. schwankend von 1 X 109 bis 76 X 109.

Ihre Größe bewegt sich bei den meisten Präparaten zwischen 21 u. 27 ¡j.jx, auf­

fallend groß, 59 ¡J-U, war sie bei

Solargyl.

— Bei den gealterten Lsgg. war stets Bodenkörper abgeschieden, dessen Menge mit dem Gehalte der Lsgg. an Präparat zunahm u. mit dem Verringerung des Ag-Gehaltes der Lsg. einherging. Die [Ag']

hatte im allgemeinen abgenommen, nur in konz. Lsgg. von

Dispargm

u.

Solargyl,

sowie in allen Verdünnungen von

Kollargol

erheblich zugenommen; die elektr. Leit' fähigkeit mehr oder weniger stark zugenommen, die Anzahl der kolloiden Teilchen abgenommen; die Teilchengröße war nahezu gleich geblieben bei

Kollargol, Fulmargin

u.

Dispargen,

etwas vermehrt bei

Jodkollargol, Protargol

u.

Solargyl.

Die Best. der [A g ] gibt somit Anhaltspunkte zum Nachweis der Alterungs­

erscheinungen eines Ag-Präparates. — Bei den Hydrosolen nach B r e d i g zeigte sieh die beim elektr. Zerstäuben in Lsg. gegangene Ag-Menge mit der Zerstäubungs­

dauer vermehrt, aber nicht immer proportional. Gleiches gilt für die [Ag‘] (nur bei in verd. NaOH-Lsg. hergestellten Solen mit wachsender Zerstäubungszeit un­

bedeutend abnehmend), für die spezif. Leitfähigkeit u. die Teilchenzahl; die Größe der Teilchen war in fast allen mit reinem W . hergestellten Solen um 20 ¡Xß herum, bei in alkal. Medium gewonnenen 29—40 /i/x; wegen der verhältnismäßig hohen [Ag'], durchschnittlich 1— 1 0 ~ 1 mg-Ion in 11, wird vermutet, daß Ag beim Verstäuben zum Teil nicht als Metall, sondern in Form von Ag-Verbb. kolloid in Lsg. geht.

Diese Hydrosole sind nur kurze Zeit haltbar, flocken bei Aufbewahrung mehr oder weniger stark aus, worauf auch die in der Luft vorhandene C 02 Einfluß zu üben scheint. (Ztschr. f. angew. Ch. 37. 837—45. 855—60. München, Univ.) S p i e g e l .

K. Seiler, Ist es dem Apotheker möglich, Originalaspirin und Pyramidon von deren Unterschiebungen zu unterscheiden? Aspirin.

Ein F. unter 135° konnte bei keinem der untersuchten Originalaspirine festgestellt werden, doch ist dieser F.

allein nicht beweisend für die Echtheit; auch Acetylsalicylsäure hatte diesen oder einen nu r wenig darunter liegenden F. Das mkr. Bild zeigt entscheidende Merk­

male. Aspirin besteht aus wohl ausgebildeten körperlichen, derben, glasklaren Krysta llen mit abgeschliffenen Ecken; Bruchstücke n u r vereinzelt vorhanden- Charakterist. sind Krystallaggregate. —

Pyramidon.

Originalprod. zeigt seh r sch ön ausgebildete Krystallaggregate; einzelne Ivrystalle sind seltener, Bruchstücke feh len fast ganz. Billigere „Reparationsware“ dagegen dürfte vom D im eth ylam id oan ti- pyrin d es Handels kaum zu unterscheiden sein . (Schweiz. Apoth.-Ztg. 62. 741—46.

1924.. Bern.) D i e t z e .

H. Mentzel, Neue Arzneimittel, Spezialitäten nnd Vorschriften. Antidiarrhöe- Tabletten,

Extr. Condurango, — Chinae, Tannin. albumin., B o lu s alba, gegen Durch­

fall. —

Bimulzin,

Brand- u. Wundsalbe mit Bism. tribromphenyl. —

Bronchial

-

Tabletten,

Rad. Altb., 01. Anisi, Menthol u. Zucker; Hustenmittel. —

Citrominz- Phrag£es,

Acid. citr., Formaldehyd, 01. Menth., — Citri, R a ch en sch u tzta b letten . —

Condocliin-Tabletten,

Extr. Condurango, — Chinae, Bism. subnitr., -subgall., Tannin, albumin., kein Opium; gegen Durchfall. —

Creme Aida,

Bism. subnitr., Borax, Ka}. chloric.. -carbon.: gegen Sommersprossen. —

Merzain,

Ampullen

7 2 0 F . Ph a r m a z ie. De s i n f e k t i o n. 1 9 2 5 . L mit Novocain u. Suprarenin Höchst. —

Rheumulzin,

Rheumatismussalbe, Acid, salic., Menthol, 01. Tereb. —

Schnupfenschutz,

Acid, amidobenz.-äthyl., Menthol, Ac. bor. in wasserl. Salbe. —

TJgalumin- Tabletten

zu Wurmkuren, Phenolphthalein, Chinosol, Alumin. acet. bas., Rad. Liquirit. (Sämtliche Spezialitäten von Merz & Co., Frankfurt a. M.)

Cae<Jouer»i ( E fe k a -N e o p h a r m . A.G ., Hannover), Tabletten u. Zäpfchen gegen Würmer. —

Dermolent,

Unterlage für Salben, die in die Tiefe wirken sollen. —

Ergobel

( E fe k a -N e o p lia r m . A.G., Hannover), Tabletten gegen Prostrata- u. Blasen­

erkrankungen. —

Ovarian (Laboschin),

ein mit Milzeisen versetztes Ovarienpräparat.

Phillogen (Sicco),

Chlorophyll mit einem Mineralsalze u. Fe-Verbb. enthaltenden Nährextrakt.— i

So disan-Tee-Tabletten

(Lab. Galen, Berlin W 30), Pflanzenteile, bei Sodbrennen. —

Stilla-Ampullen

(Ap. Dr. Gross-Fligely, Wien IX), Alypin, Apo­

morphin, Atoxyl, Cocain, Collargol, Heroin, Pantopon usw. —

Transpirintabletten

Ap. A. Löw, Wien III), Trimethylglykokollacetylosalhydrochlorid, bei Grippe u.

Migräne.

Anästan-Sgngala,

Anästhesin-Ersatz, p - Aminobenzoesäureäthylester. —

Bal- nopin

(P lia r m a z e u t ik a A.-G., Wien-Graz), Latschenkiefer- u. andere äth. Öle. —

Sambulin,

Creme gegen Sonnenbrand u. Insektenstiche, aus Flor. Sambuci u.

Glycerinhoniggelee. —

Sagukol,

salbenförmige A.-Seife. —

Sirop Acard,

10 SrBr„, 5 Chloralhydrat, 0,1 Extr. Cann. ind., 0,05 Extr. Hyoscyam., 100 Sir. Aurant. —

Tabloids tonic compound

(B u r r o u g h s , W e llc o m e & Co., London), 0,12 g Ferr.

pyrophosplioric., 0,06 g Chinin, bisulf., 0,00006 g Strychn. sulf. —

Taxol

(Legrand, Paris), Abführmittel. —

Tribdrane,

20 Teile Fol. Senn., 10 Teile Rad. Liquirit., 10 Teile Sulfur praec., 70 Teile Saech., 0,02 g Vanillin, Abführpulver. —

Tridigestin,

(Dalloz), gleiche Teile Pepsin, Diastase, Pankreatin, mit Zucker granuliert. —

Tritonin,

Na-Glycerophosphat, Kola, Kokablätter, Zueker, granuliert. —

Unguentum antihaemorrhoidale

, 0,25 g Stovain, 50 g Adrenalinhydrochlorid (1:1000), 0,18 g Extr. Bellad., 0,75 g Orthoform, 25 g Ungt. Lanolin. —

Valeral Puy,

0,11 g NH,Br, 0.14 g Na-Valerianat in Kapseln u. in Fl. —

Valeronal Genevrier,

Fl. aus Extr.

Valer. fl. u. Veronal. —

Vanadarsine Guillaumin,

V-Arsenat in Ampullen. —

Vanadins du

Dr. Chevrier, ein nicht giftiges N-Tetraoxydsalz. —

Vege taline Dubois,

Phenolphthalein u. Pflanzenteile, Abführtabletten. —

Vin Bravais,

Extr. Colae fl.

10 Extr. Coc. fl. 5, je 0,5 g Coffein, Theobromin, Na-Benzoat, Vanillin u. Vin.

xerens. ad 1000. —

Vin de Lavaix,

je 10 Extr. Chin., Extr. Carnis, Ca-Bipliosphat, 30 Glycerin, 100 Sir. simpl. u. Vin. rubr. ad 1000. —

Vin de Robiguet,

China­

rindenbestandteile u. Fe-Pyrophosphat. —

Vin du Dr. Legendre,

in 1 1: 2 g Ca- Glyeerophosphat, je 5 g Extr. Colae fl. u. Coc. fl. —

Viscalbin

(Robssel, Paris), aus Viscum album bereitet.

Chenopodiol

(G. Pohl & J. Lehmann, Berlin NW . 87). Goloduratkapseln mit 01. Chenopodii. — D iapul ( H e ll, Troppau), Diaehylonstreupuder. — Mecus (W. K ie s s lin g , Dresden-A.), Wurmschokolade mit Santoperonin. — Ovonervin G erm . S tu m p f & S öh n e, Wien), Lecithinpraparat aus Eidotter. — 309, synthet.

Harnstoff aus saurem m-Aminobenzoyl-m-amino-p-methylbenzoyl-l-naphthylamino- 5 -6 -8 -sulfosaurem Na, uni. in A., 1. in HsO. — Rheoferrat (D egen & K u th , Düren), Rhabarber-Eisenverb. u. geschmaeksverbessemde Stoffe, mildes Laxans.

Ceamalt

(Pfefferm aun & Co., Berlin N W 26), Kalk-Malzextraktpräparat. —

Chromonal,

Kakaoabfall (Schalen), Maisgrieß, Lecithineiweiß, Talkum, Zucker, Spuren Cr (1 mg K ,C r04 in 1 g). —

Menstruationspillen Stohal,

aus teilweise ver­

kohltem Torf. (Pharm. Zentralhalle

65.

597. 661—62. 683—84. 714— 17. 1924). Die.

— ,

Spezialitäten und Geheimmittel. Buccosan

( L a b o s c h in A.-G.), stark diuretisch wirkende u. S i0 2 enthaltende Drogen, mit Na-Benzoat u. (CH2)3N 4 getränkt, Tee gegen Nieren- u. Blasenleiden. —

Buccotropin

( L a b o s c h in A.-G.),

Buccoblätter-1 9 2 5 . I. F . Ph a r m a z ie. De s i n f e k t i o n. 7 2 1 extrakt, Na-Salicylat, (CHS)9N 4, Na-Benzoat, Bromcampher, Papaverin u. äth. Öle iu Tabletten, bei entzündlichen Vorgängen im Urogenitalapp. —

Cholagogatabletten

(Hoeckert, M ic h a lo w sk y & B a y e r A.-G., Berlin-Neukölln), organ. Hg-Salze, Podophyllin, Gewürze, in 3 Stärken, gegen Gallensteinerkrankungen. —

Derma- protin

(Hugo Rosenberg, Freiberg i. Br.), haltbares Eiweiß-Emulsionsgemisch zur Reiztherapie perkutan. —

Eudralin

( S a c c h a r in fa b r ik A.-G.), Adrenalin -J- Falicain (p-Amidobenzoyldiäthylaminoäthenol), in 1 u. 5°/0ig. Lsg. in Ampullen u. in Tab­

letten. —

Gingivadentol

(F ran k . H a n d e l s g e s e l l s c h . m. b. H., Würzburg), Emulsio Myrrhae oleosa cum Thymolo, zur Massage des Zahnfleischs. —

Novacetoform Kalle

( K a lle & Co. A.-G., Biebrich), Liquor Al. acetici in fester Form; auch als Bolus­

pulver 1,5 u. 2,5 % u. als Salbe (2 °/0 ig) im Handel. —

Olyptol

(L ab o s c h in A.-G.), Eucupin, Eucalyptol, 01. Tereb. rect. u. Olivar., bei Ischias, Kheumatismus usw.

zu Einspritzungen. —

Orgaferrin-Ovarian

( L a b o s c liin A.-G.), Milzeisen u. B e­

standteile der Ovarien, bei Anämie, Chlorose usw. —

Petmuhr-Hämorrhoiden salbe

u.

-Zäpfchen,

( P e t m u h r - V e r t r ie b , M.-Gladbach) sollen in den ältesten Fällen wirken. —

Staphimun

(GROMBACHER & Co., Offenburg i. Baden), zur perkutanen Behandlung der Furunkulose. —

Termanitol

(C. F. Weber A.-G., Leipzig-Plagwitz), Desinfektions- u. Viehwaschmittel. —

Vitalipon

(Vitalipon, Freiburg i. Br.), Lipoid- Vitamin für die Parenteraltherapie, gegen Avitaminosen, Zuckerkrankheit usw. in Ampullen. (Apoth.-Ztg. 3 9 . 1456—57. 1924.) Dietze.

, Pharmazeutische und andere Spezialitäten. Biox Ultra

(Max Elb, Dresden), Mnndreinigungsmittel mit 0 2. —

Cordical

(Simon, Berlin), Fol. Digit, pulv. 0,025 g u.

Calc. lact. 0,2 g in Tabletten. —

Daroliko-Bad

(Dr. Osk. Lecher, Kottbus), Fichten­

nadelextrakt mit äth. Ölen u. organ. Verbb. —

Derniosot-Stroschein,

Salicylsäure, deren Ester, Terpene u. lipoidl. S, Rheumatismussalbe. —

Indigosol

( B a d is c h e , L e v e r ­ k u s e n u. H o e c h s t), fast farbloses Färbemittel für techn. Zwecke. —

Neroferrin

( N e r o w e r k e , Meschede), Fe-haltiges Kräftigungsmittel. —

Nerosap,

gegen Kopf­

läuse. —

Neros Itheumaöl.

Nerothymin,

gegen Asthma usw. —

Oxysan

(Erw. Rapp, Plötzensee), Fichtennadel-02-Bad. —

Pulcsana- Wurmkur,

01 Chenopodii u.

Ricini. —

Weinbrand-Naturel

(G ebr. Adler-Schott, Frankfurt a. M.), zuckerfrei, für medizin. Zwecke. (Pharm. Ztg. 6 9 . 1095—96. 1924.) Dietze.

— ,

Neue Heilmittel. Die blaue Spritze

(von Dr. Müh lebein in Rcucheu-Baden), vermutlich mit Methylenblau gefärbte Lsg., sonstige Zus. nicht bekannt, soll gegen Blindheit, Gallenblasenentzündung, Epilepsie, Asthma, Magengeschwüre, Gicht usw.

helfen. —

Württembergisches Juraschieferöl

aus Schieferton, in dem eine Posidonia- art vorkommt; 50% gesätt. u. 50% ungesätt. KW-stoffe mit ca. 0,5% Pyridinbasen, 0,1 % Phenolkörpern u. 3,5% S, in W . nicht 1., Ersatz für Ichthyol gegen Psoriasis usw. —

Thiamon

(Alpine Chem. A.-G.), genügt den Anforderungen des D. A. B.

an Ammon, sulfoichthyol., 1. in W. —

Zitrodoron Kola

(Desitin-A.-G., Berlin-Tempel- hof). Verb. der Pyrazolonderivv. mit Citronensäure, als schmerzstillendes Mittel.

(Süddtsch. Apoth.-Ztg. 64. 522—23. 532—33. 1924.) Dietze.

L. Cuny, Analyse der Pomade von Helmerieh.

D ie gegen Psoriasis benutzte Pomade, nach Vorschrift des französ. Arzneibuchs hergestellt, soll in 100 g 16,66 g S, 8,33 g K2C 03, 8,33 g W . u. 66,66 g Fette enthalten. D ie Best. von S, Fett u. KjC03, wofür eine Vorschrift gegeben wird, läßt die richtige Zus. kontrollieren. (Journ.

Pharm, et Chim. [7] 3 0 . 358—60. 1924. Paris, Fac. de Pharm.) Spiegel.

Ernst Schiften, Kosmetische Creams, Pomaden und Schminken.

Allgemeine Übersicht über die für gute Erzeugnisse notwendigen techn. Maßnahmen. (Seifen- sieder-Ztg. 51. 879—880. 1924. Charlottenburg.) Heller.

L Kulikow, Desinfektion mit Blausäure.

Im großen Maßstabe (Desinfektion mehrerer Eisenbahnwagen) durchgeführte Verss. zeigten, daß die tödliche Konz, von

HCN

für Läuse 1—2 mg/1 beträgt. Ein Schädling von Kleidungsstücken,

7 2 2 F . Ph a r m a z ie. De s i n f e k t i o n. 1 9 2 5 , I.

Anobium paniceum, stirbt bei 0,5 mg HCN/1 aus. Die Mottenlarven sterben bei Laboratoriumsverss. bei der Konz, von 0;5 mg HCN/1 Luft, in der Praxis bei ca. 5 mg/1.

Leder, Pelze usw. sind gegen HCN unempfindlich. Die insektentötende Wrkg. der HCN nimmt mit steigender Temp. (0—40°) rasch zu, was wahrscheinlich auf der erhöhten Atmungstätigkeit der Insekte beruht. HCN wird an Ort u. Stelle aus NaCN durch H2S 0 4 entwickelt. (Transact. Inst. Pure Chem. Reagents

1924.

Nr. 3.

19—33. [Russ.J Sep.) Bikerman.

J. Frère, Eine neue Form des aktiven Chlors, Aktivin, ein Bleichungs- und Desinfektionsmittel aus Nebenprodukten der Saccharinfabrikation.

Vf. behandelt die chem. u. physiolog. Eigenschaften der

Na-Yerb. des p-Toluolsulfochloramids (Chlor-, amin T),

seine Darst., seine bleichende u. desinfizierende Wrkg., seine Verwendung zum Lösen von Stärke, die Verwendung des

p-Toluolsuljonamidcakiums

als Mittel zum Vernichten von Unkraut u. das Desinfektionsmittel Na-Salz der Dichlorsulf- amidobenzoesäure [Beyer]. (Rev. des produits chim.

27.

721—24. 1924.) Jung.

Pierre Breteau, Die Sterilisation in der Hitze verändert die physiologischen Eigenschaften geivisser Arzneimittel.

Viele Arzneimittel, wie Morphin, Cocain, Novocain-Adrenalin, verändern ihre physiolog. Wirksamkeit beim Sterilisieren der Lsgg. in der Wärme. Man kann, nach Vf., unter Verwendung von reinem dest.

W., dem man 1—3% 0 Benzoesäure zusetzte, unter Beobachtung der beschriebenen